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Synthese superharter Materialien

In den letzten Jahren sind CVD- und Plasma-CVD-Verfahren zur Herstellung dünner Schichten aus Diamant und kubischem Bornitrid entwickelt worden. Diese superharten Werkstoffe besitzen hervorragende Eigenschaften wie höchste Härte, geringer Verschleiß, chemische Resistenz, höchste Wärmeleitfähigkeit, großer Bandabstand und Dotierbarakeit, so dass sich interessante mechanische, optische und mikroelektronische Anwendungen anbieten. Andererseits sind die bei der Nukleation und beim Schichtenwachstum ablaufenden

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Physikalische Chemie von Biofilmen

Makromolekulare Strukturen im Biofilm (Helix, Faltblatt dreidimensionale Vernetzungen) sollen mittels Anwendung von CD-Spektroskopie und chiralen Farbstoffen aufgeklärt werden. Wechselwirkungen zwischen extrazellulären Enzymen und anderen EPS-Bestandteilen sollen biochemisch/molekularbiologisch analysiert werden. Im Service-Projekt werden Biofilme und EPS erzeugt, isoliert, charakterisiert und mittels konfokaler Lasermikroskopie visualisiert.

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Wechselwirkungen an geologischen Grenzflächen

Unter dem Thema ,,Wechselwirkungen an geologischen Grenzflächen“ werden Prozesse im Mikrobereich untersucht, die zwischen instabilen Korn-, Partikel- und Phasengrenzen, zum Teil unter Beteiligung von Fluiden und aktiven Mikroorganismen ablaufen. Im Gegensatz zur Grenzflächenforschung in den Materialwissenschaften handelt es sich bei geologischen Grenzflächen nicht um Reinstsysteme, sondern um polyphase Naturprodukte mit sehr komplexen Grenzflächenphänomenen, die zudem eine dritte Dimension besitzen (Grenzsc

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Wechselwirkungen kontinentaler Stoffsysteme und ihre Modellierung

Ziel ist die Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen schnellen Prozessen der Atmosphäre und Hydrosphäre mit langsamen Prozessen in der Pedosphäre und der Lithosphäre. Regionales Klima, Wasser- und Stoffdynamik in oberflächennahen Bereichen sowie Prozesse der Reliefentwicklung sind verknüpft mit junger Krustendynamik und Tektonik. Die Sequenz benachbarter Prozesse ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Verknüpfungen und Parametern sowie durch extrem unterschiedliche charakteristische Zeitkonstanten un

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Klimagekoppelte Prozesse in meso- und känozoischen Geoökosystemen

Der Sonderforschungsbereich will die vielfältigen Kopplungen zwischen geologisch-paläontologisch-urgeschichtlichen Prozessen und dem Klima untersuchen. Naturgemäß stehen am Anfang der Arbeiten die direkten Steuerungen z. B. sedimentologischer, geomorphologischer und paläobiologischer Vorgänge durch das Klima. Inhaltlich und vom Zeitablauf damit verbunden sind aber auch die Nutzungen eben jener Daten als Klimaindikatoren. Dies erfordert insbesondere auch die Umsetzung phänomenologischer in quantitative Daten

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Der Südatlantik im Spätquartär Rekonstruktion von Stoffhaushalt und Stromsystemen

Langfristiges Ziel des Sonderforschungsbereichs 261 ist es, durch das Studium der Sedimentationsprozesse in der Wassersäule und am Meeresboden den heutigen Stoffhaushalt und die heutige Temperaturverteilung im Südatlantik sowie die Verbreitung des antarktischen Meereises an die vorhandenen Sedimentmuster anzubinden und mit Kenntnis dieser Zusammenhänge quartäre Sedimentabfolgen analog zu interpretieren. Die Rekonstruktion der spätquartären Entwicklung der Strömungs- und Produktionssysteme des Südatlantiks s

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Refraktäre organische Säuren in Gewässern

Refraktärer organischer Kohlenstoff hat grundlegende Bedeutung für die meisten Vorgänge in aquatischen Systemen. Sie ist bisher unbefriedigend bekannt und wird in diesem Schwerpunktprogramm näher untersucht. Die Stabilität vieler Gewässer, ihre Stoffkreisläufe und Transportvorgänge hängen ebenso maßgeblich von dieser Substanzfamilie ab wie die chemischen, physikalischen und biologischen Prozesse, die das Wesen von Grund- und Oberflächenwässern ausmachen. Diese Substanzen sind ein wichtiger Reaktionspartner

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Geochemische Prozesse mit Langzeitfolgen im anthropogen beeinflussten Sickerwasser und Grundwasser

Die Qualität des Sickerwassers und des Grundwassers kann heute durch ein vielfältiges Spektrum sehr unterschiedlicher anthropogener Einflüsse beeinträchtigt sein. Die geochemischen und biogeochemischen Prozesse, denen diese anthropogenen Einflüsse unterliegen, sind jedoch in vielen Grundlagen noch sehr ungenügend bekannt. Um den weiten Bereich anthropogener Einflüsse mit Langzeitfolgen im Rahmen eines Schwerpunktprogramms sinnvoll und erfolgversprechend bearbeiten zu können, ist die Beschränkung auf drei we

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Wandel der Geo-Biosphäre während der letzten 15 000 Jahre. Kontinentale Sedimente als Ausdruck sich verändernder Umweltbedingung

Das Schwerpunktprogramm widmet sich den Grundlagen für ein umfassendes Verständnis der ineinandergreifenden Prozesse in terrestrischen Ökosystemen während der jüngsten erdgeschichtlichen Vergangenheit. Dieses Verständnis ist Voraussetzung für die Beurteilung des gegenwärtigen Zustands und zukünftiger Veränderungen der Geo-Biosphäre. Ziel ist es, diese Veränderungen aus natürlichen Archiven (Seesedimenten, Flusssedimenten, Küsten- und Wattensedimenten, Mooren u.ä.) abzuleiten, zeitlich exakt einzuordnen, mit

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Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten

 

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Ocean Drilling Program/Deep Sea Drilling Project

Das Ocean Drilling Program (ODP) begann mit seiner Bohrphase 1985 mit dem neuen Bohrschiff "Joides Resolution". Dieses Programm entstand als Nachfolgeprogramm des Deep Sea Drilling Program (DSDP). Im Rahmen des ODP werden durch gezielte Bohrungen in die Tiefseeböden die Entstehung, Dynamik kund Deformation der ozeanischen Kruste untersucht. Darüber hinaus gewinnt die Erforschung der Wechselbeziehungen zwischen Meeresboden, Ozean und Atmosphäre zunehmend an Bedeutung. Sie liefert neue Ansätze z

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Neuroprotektion: Wachstumsfaktoren und Sauerstoffradikalfänger

Der Schutz von Neuronen durch Pharmaka vor einer Schädigung und damit der weitgehende Erhalt der normalen Hirnleistung ist eine der großen therapeutischen Herausforderungen der nächsten Jahre. Durch die Erforschung der Mechanismen der neuronalen Degeneration und Protektion wollen die Mitglieder der Forschergruppe zur Lösung dieses Problems beitragen. Dabei sollen Wachstumsfaktoren, Induktoren von Wachstumsfaktoren und Sauerstoffradikalfänger als Neuroprotektiva im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen. Weit

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Molekulare Mustererkennung mit supramolekularen Strukturen und Polymeren

In dieser Forschergruppe sollen supramolekulare Strukturen („Käfigverbindungen“) und Polymere als sensitive Beschichtungen für die molekulare Erkennung von Molekülen in der Gasphase gezielt synthetisiert und eingesetzt werden. Die Charakterisierung und Optimierung der Schichten erfolgt im Hinblick auf reversibles Schlüssel/Schloß-Verhalten vergleichend über erprobte elektrische, optische und massensensitive Transducer sowie über spektroskopische und mikroskopische Methoden. Zur Charakterisierung werden insb

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Chemie in Interphasen – Synthese, Dynamik und Anwendung von polymerfixierten Reaktionszentren

Fünf Arbeitsgruppen aus den Bereichen Anorganische, Organische und Physikalische Chemie haben sich zum Ziel gesetzt, stark verzweigte, hochporöse Polymere zu synthetisieren und über langkettige Spacer mit Metallkomplexen oder organischen Molekülen mit funktionellen Gruppen als reaktionsvermittelnden Zentren zu verknüpfen. Die in der so gebildeten Interphase ablaufenden Reaktionen sollen mechanistisch und kinetisch quantifiziert werden. Das Hauptziel besteht darin, verbesserte Verfahren zur Materialsynthese

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Gewebespezifische Arzneistoffapplikation mit kolloidalen Carriern

Neben der Neuentwicklung von Arzneistoffen gewinnt immer mehr die Entwicklung neuer Arzneiformen zur kontrollierten Arzneistoffapplikation an Bedeutung. Zielsetzung des Projekts ist es daher, in der Klinik einsetzbare Arzneiformen mit hoher Gewebsspezifität für die Arzneistoffgruppen Zytostatika und Peptide zu entwickeln. Ein Ansatz für die gewebsspezifische Arzneistoffapplikation ist die Einarbeitung in kolloidale Carrier. Projektziel ist es, mit dem alternativen Trägersystem solid lipid nanoparticles (SLN

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Kinetik und Thermodynamik der Bildung und Umwandlung komplexer Oxide

Die Aufgabe, komplexe Oxide gezielt darzustellen und die Kinetik und Thermodynamik der Phasenbildung und Phasenumwandlung zu untersuchen, hat in Dresden Wissenschaftler der Anorganischen Festkörperchemie, Physikochemie und Kristallographie zusammengeführt. Die Präparationsmethoden erstrecken sich über elektrochemische Synthesen, chemische Transportreaktionen sowie Abscheidungsprozesse aus Lösung bis zur Erzeugung submikroskopischer Zonen mit unterschiedlichen Eigenschaften in einer Materialschicht. Hinzu ko

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