Regulierungsmechanismus für Wachstum und Differenzierung – Veröffentlichung in Nature
Eine einzelne Zelle ist bei Maus oder Mensch nur ein winziger Bestandteil des ganzen Körpers. Doch in der zellbiologischen Forschung kann man auch eine Körperzelle als eigenes System betrachten, das Signale von außen erhält und mit Vorgängen in seinem Innern darauf reagiert. Prof. Alfred Nordheim und Dirk Hockemeyer vom Interfakultären Institut für Zellbiologie der Universität Tübingen ha
EU-Förderung in Millionenhöhe für internationales Proteomics-Forschungsprojekt, das vom Max-Planck-Institut für Biochemie koordiniert wird
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie koordinieren ein internationalen Konsortium, das sich im bislang größten EU-Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Proteomforschung, dem INTERACTION PROTEOME-Projekt, zusammengeschlossen hat. Im 6. Europäischen Forschungsrahmenprogramm wird das Konsortium über fünf Jahre mit insgesamt 12 Millione
Verständnis wesentlicher Zusammenhänge der Meeresbiologie erwartet
Genomexperten haben in der Sargasso-See vor der Küste der Bermuda-Inseln im Atlantik mindestens 1.800 bisher unbekannte Mikroben entdeckt. Nach Angaben der Forscher, unter anderem auch der Genforscher Craig Venter, wird dadurch das Verständnis wesentlicher Vorgänge in der Meeresbiologie erweitert, berichtet das Environmental News Network.
Venter, der von Experten auch als Genom-Pionier bezeichnet wird, hatte
Das Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin und der Botanische Garten Berlin-Dahlem der FU vertreten Deutschland
Das Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin und der Botanische Garten und das Botanische Museum Berlin-Dahlem, Freie Universität Berlin, bilden gemeinsam den deutschen Beitrag zu SYNTHESYS, dem ersten europaweiten Netzwerk naturkundlicher Institutionen. Die EU fördert dieses Projekt mit 13 Millionen Euro zur Entwicklung eines gemeinsamen
Wirksamkeit erstmals im Tierversuch nachgewiesen
Ein kurzer DNA Strang könnte der Sonnenschutz der Zukunft werden. Wissenschaftler der Boston University School of Medicine haben nachgewiesen, dass das DNA Fragment PTT durch UV Bestrahlung entstehende Hautschäden reparieren und verhindern kann. PTT aktiviert das Protein p53, das Tumorwachstum unterdrückt und bei der Reparatur beschädigter DNA eine Rolle spielt. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Proceedings of the National Academ
Max-Planck-Wissenschaftler nutzen Nanotechnologie, um zelluläre Prozesse sichtbar zu machen, die für die Entwicklung neuer Medikamente wichtig sind
Mit Hilfe von Halbleiter-Nanokristallen ist es Forschern des Göttinger Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie gelungen, die Übermittlung von Steuersignalen für die Gene in einer Zelle im Film festzuhalten. Von diesem methodischen Durchbruch erwartet man, dass er der pharmazeutischen Industrie helfen wird, Medikamente gegen Krebs
Metallatom-gefüllte Fullerene “hüpfen” in Kohlenstoffnanoröhren
Die technische Welt wird immer kleiner, irgendwann wird die Minituarisierung von Chips in Größenordnungen vorgedrungen sein, in denen man mit einzelnen Atomen arbeiten muss. Als Bausteine für so gennannte “Quantencomputer” und die Nano-Elektronik von Morgen werden molekulare Arrangements als heiße Kandidaten gehandelt, die wie nanometergroße Erbsenschoten aussehen: Kohlenstoffnanoröhren, die mit kugelförmigen Fullerenmol
Weiße Blutkörperchen sind in der Lage, Bakterien in netzartigen Strukturen einzufangen und zu töten, haben Wissenschaftler des Berliner Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie herausgefunden
Spezialisierte Zellen unseres Immunsystems, die Neutrophilen, stellen in der Abwehr von Krankheitserregern die erste Verteidigungslinie dar. Sie nehmen in den Körper eingedrungene Bakterien auf und zerstören diese. Neue Forschungsergebnisse aus dem Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie
Korallenschleim dient im Riff-Ökosystem als Nährstoffträger und Partikelfalle, berichten Forscher des Bremer Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie
Einen bisher unbekannten Mechanismus, mit dem das Ökosystem der Korallenriffe lebensnotwendige Nährstoffe zurückhält und sogar noch von außen hinzugewinnen kann, hat ein Forscherteam des Max-Planck-Institutes für marine Mikrobiologie in Bremen unter Leitung von Markus Hüttel entdeckt. Die Korallenriffe der subtropischen und tropisc
Wie organisieren Ameisen die komplexen Strukturen und Funktionen in ihrem Zusammenleben? Kann man vom Verhalten der staatenbildenden Insekten sogar auf Regeln für den Straßenverkehr und die Stadtentwicklung schließen? In seinem Aufsatz “Optimal traffic organization in ants under crowded conditions”, der am 4. März 2004 in der Zeitschrift “Nature” erscheint, erörtert Prof. Dirk Helbing vom Institut für Wirtschaft und Verkehr an der TU Dresden, wie sich am Beispiel von Ameisenkolonien oder Bienenstöck
Strukturschwachpunkt kann Zellen kanzerogen machen
Ein Forscherteam der University of Southern California hat ein Gen, das offensichtlich eine Schlüsselrolle bei der Entstehung des Non-Hodgkin-Lymphoms spielt, genauer untersucht. Das Gen weist einen offensichtlichen Schwachpunkt auf, denn die DNA erscheint dort nicht in ihrer klassischen Doppelhelix-Struktur, berichten die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsjournals Nature . Die Wissenschaftler vermuten, dass dies ein I
Innovative Blicke ins frühembryonale Stadium des Menschen
Humangenetiker der Justus-Liebig-Universität Gießen haben neue Einblicke in die frühembryonale Entwicklung des Menschen gewonnen. Auf der Suche nach den molekularen Ursachen für Extremitäten-Defekte bei Embryos haben die Forscher ein Gen entdeckt, das für die Störung der Ausbildung von Händen und Füßen beim Embryo eine wesentliche Rolle spielt, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin American Journal of Human Genetics.
DFG genehmigt die Einrichtung einer neuen Forschergruppe zum Thema “Suszeptibilitätsfaktoren der Tumorgenese”.
“Suszeptibilität” – Hinter diesem Wort verbirgt sich ein wichtiger Baustein für das Verständnis, weshalb es zur Entstehung von Tumoren kommen kann. “Suszeptibilität beschreibt die Empfindlichkeit oder die Anfälligkeit von Menschen oder von einzelnen Zellen, Organen oder Organismen für die Tumorgenese”, erläutert Univ.-Prof. Dr. Franz Oesch vom Institut für Toxikologie der Jo
Für Millionen Menschen sind sie der Inbegriff des Rückenschmerzes: die Bandscheiben. Die Wege der Patienten führen in Fitnessstudios, auf Massagebänke und in Operationssäle. Auch ein Biotechnologen-Team der FH Gießen-Friedberg hat sich des Problems angenommen.
Prof. Dr. Peter Czermak (Fachbereich Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie) leitet das Projekt zur “Herstellung und Stimulation autologer Bandscheibenimplantate”, das bisher vom Land Hessen und dem Bund mit 210
Wissenschaftler der australischen University of Technology Sydney (UTS) setzen in einem bahnbrechenden Forschungsprojekt zur Früherkennung von Brustkrebs eine Technologie ein, die auch bei der Entwicklung von Tarnkappenflugzeugen verwendet wurde.
Die Arbeit, an der Flugzeugingenieure, Mathematiker, Gesundheitswissenschaftler und Radiologen beteiligt sind, umfasst eine detaillierte Computer-Analyse von Mammographien, bei der nach kleinsten, schwer erkennbaren Anzeichen sich entwickeln
Lebenswichtige Bremse für das Immunsystem
Für eine kontrollierte Immunantwort gegen Krankheitserreger sind die so genannten regulatorischen T-Zellen – kurz: TR-Zellen – entscheidend. Hat ein Patient zu wenige von ihnen, kann sein Immunsystem leicht überreagieren und den eigenen Körper angreifen. In schweren Fällen führt eine solche Reaktion zu Autoimmunerkrankungen wie etwa Rheuma, multipler Sklerose oder Diabetes Typ 1. Bisher ließen sich TR-Zellen in einem erkrankten Organismus k