Biowissenschaften Chemie

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Bakterien korrodieren Eisen

Eisen ist das technologisch wichtigste Metall, hat aber einen Nachteil: Ungeschütztes Eisen rostet. Hauptschuld daran trägt der Sauerstoff der Luft, der Eisen in nasser Umgebung angreift. In vollständig wassergefüllten Rohrleitungen und Behältern, wo nur Wasser aber keine Luft vorhanden ist, wäre Eisen im Prinzip recht lange beständig. Doch statt von Sauerstoff wird das Eisen unter diesen Verhältnissen oft von Bakterien angegriffen, die speziell an ein Leben ohne Sauerstoff angepaßt sind. Man sprich

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Ameisen: Eier der Königin machen Untertaninnen unfruchtbar

In Ameisenstaaten liegt das Monopol der Fortpflanzung bei der Königin. So lange sie da ist, legen die Arbeiterinnen keine Eier. Der Trick: Die Königin gibt ein Signal ab, das ihre Untertaninnen unfruchtbar hält. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben dieses Signal jetzt identifiziert: Die Königin schreibt den Befehl, jegliche Vermehrung im Staate zu unterlassen, auf ihre Eier. Darüber berichtet die Zeitschrift PNAS.

Bei Ameisen herrscht eine strikte Aufgabenteilung: Die Untertanen h

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Bioinformatik im Kampf gegen AIDS

Der Saarbrücker Bioinformatiker Professor Dr. Thomas Lengauer, Ph.D., Direktor am Saarbrücker Max-Planck-Institut für Informatik, ist ein hochkarätiger Wissenschaftler: Erst vor wenigen Wochen erhielt er den Karl-Heinz-Beckurts-Preis für herausragende wissenschaftlich-technische Leistungen, die in besonderem Maße industrielle Innovation gestärkt und gefördert haben. Davor wurde er im Oktober 2003 mit der bedeutendsten deutschen Informatikauszeichnung, der Konrad-Zuse-Medaille ausgezeichnet.

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Wissenschaftler entschlüsseln Entzündungsrätsel

Neue Ansätze für die Behandlung erwartet

Wissenschaftler des Medical Research Council und der Oxford University haben eines der Geheimnisse von Entzündungen gelöst. Sie entschlüsselten die Struktur und die Funktion eines entscheidenden Proteins. Das Team entdeckte, dass bestimmte Zuckermoleküle, die einen Teil des Proteins CD44 bilden, eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Entzündungen spielen. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Molecular Cell veröffentlicht.

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Mit Hamburger Hochleistungscomputern den Geheimnissen des Lebens auf der Spur

Presseinformation des Zentrums für Bioinformatik der Universität Hamburg (ZBH) und der emplics AG

“Wenn es um die computergestützte Erforschung der dreidimensionalen Strukturen des Lebens geht, dann befindet sich Hamburg in der deutschen Wissenschaftslandschaft mit dem neuen Zentrum für Bioinformatik der Universität Hamburg (ZBH) mit an der Spitze. Dort entstehen Software-Werkzeuge für die Lebenswissenschaften, die es erleichtern, neue Arzneimittel zu finden,” erläuterte Professor Ma

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Auf den Spuren der Antibiotika-Vielfalt

Warum produzieren harmlose Bodenbakterien Antibiotika und wie hat sich deren Vielfalt entwickelt? Das sind die Fragen, denen die Nachwuchsgruppe “Bioorganische Synthese” am Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung (HKI) im Rahmen des neuen Projektes “Evolution von natürlichen Wirkstoffen aus Bakterien” nachgeht. Es ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogrammes “Evolution der metabolischen Diversität”. An dem Netzwerk sind 25 deutsche Arbeitsgruppen mit Fo

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Würzburger Forscher lassen Larven lernen

Die nur drei Millimeter großen wurmförmigen Larven der Fruchtfliege Drosophila sehen recht unscheinbar aus. Trotzdem sind sie lernfähig: Mit ihrem einfachen Nervensystem schaffen sie es, Seh- und Geschmackseindrücke miteinander zu verknüpfen. Das haben Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg jetzt erstmals nachgewiesen.

Fressen, fressen, fressen. Das ist so ziemlich das einzige, worauf es den Larven der Insekten ankommt. Nicht umsonst hat sich der Mensch die sprichwörtliche Made im

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Zellwanderung: GBF-Forscher klären Signalweg auf

Was den Zellen Beine macht Von Rac über Sra und Nap zu Abi, WAVE und Arp: Was für den Laien nach einem unverständlichen Kürzel-Kauderwelsch klingt, ist tatsächlich die Formel für die Beweglichkeit von Zellen – und damit ein Schlüssel zum Verständnis so unterschiedlicher Vorgänge wie der Embryonalentwicklung, der Wundheilung oder der Ausbreitung von Krebsgeschwüren im Körper. Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig haben – gemeinsam mit it

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Protein Inhibits Cell Growth, May Contribute to Breast Cancer

A protein known as cdk6 inhibits proliferation of some cell types and may play a role in the development of breast cancer, according to a report by researchers at National Jewish Medical and Research Center. Joseph Lucas, Ph.D., Erwin Gelfand, M.D., and Joanne Domenico, report in the February issue of Molecular Cancer Research, that breast-cancer cells have low to nonexistent levels of cdk6, while normal cells have relatively high levels. Cell growth in two tumor-cell lines dropped significantly when

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Reaktor aus "goldigen" Röhrchen

Gold-Nanoröhrchen in Polycarbonatfilmen zur Untersuchung katalytischer Reaktionen an Gas-Flüssig-Grenzflächen

Brennstoffzellen brauchen Wasserstoff. Leider enhält Wasserstoff, der nach den üblichen Verfahren hergestellt wird, größere Mengen an Kohlenmonoxid (CO), das die Funktion der Brennstoffzelle beeinträchtig und entfernt werden muss. Wie Forschungen ergeben haben, sind Nanopartikel aus Gold auf einem Trägermaterial mit hoher Oberfläche gute Katalysatoren, um CO bei Raumtemperatu

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Bakterien und Viren finden Tumore und bringen sie zum Leuchten

Licht aussendende Bakterien und Viren können Tumore und selbst kleinste Metastasen im Körper sichtbar machen. Eine Erkenntnis, die die Diagnose bei Krebspatienten revolutionieren könnte.

Aladar Szalay, Inhaber einer Forschungsprofessur am Rudolf-Virchow-Zentrum / DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg, berichtet darüber in der März-Ausgabe des Magazins “Nature Biotechnology”. Gemeinsam mit den Mitarbeitern an seinem ehemaligen Arbeitsplatz, der M

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Mutterkraft bestimmt Geschlecht der Kinder

Rotwild: Stärkere Weibchen bringen starke Männchen zur Welt

Britische Forscher haben bei Säugetieren bewiesen, dass die Eltern so zu sagen das Geschlecht ihrer Nachkommen bestimmen können. Das Forscherteam der Universitäten von Edinburgh und Oxford hat bei Huftieren offensichtlich den Schlüssel über die Nachkommenschaft und deren Geschlecht gefunden. Demnach wurden männliche Nachkommen von starken und gesunden Müttern geboren während schwächere Mütter eher weibliche Nachkommen gebare

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Nano- und pikofluidische Systeme für die Biomedizintechnik

Der Startschuss für das EU-Projekt GaNano ist gefallen. Ein internationaler Forschungsverbund arbeitet an der Entwicklung eines Systems , mit dem organische Substanzen wie z.B. Proteine und Bakterien in kleinsten Flüssigkeitsmengen wässriger Lösungen identifiziert und analysiert werden können.

Die Neuartigkeit des Systems besteht in der Verwendung des modernen Halbleitermaterials Galliumnitrid (GaN) zur Herstellung von transparenten elektronischen Sensoren sowie von optischen Emitter

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Bombenbastler am Haar erkennen

US-Forscherin: Sprengstoffe bleiben in der Frisur nachweisbar

Bombenbastler werden schon bald anhand ihrer Haare überführt werden können, denn der Chemikerin Jimmie Oxley von der University of Rhode Island in Kingston ist es gelungen, Sprengstoffspuren im Haar nachzuweisen. Die verräterischen Spuren bleiben sogar nach mehrmaligem Haare waschen immer noch dort, berichtet das Fachmagazin New Scientist.

Sprengstoffe wie TNT, RDX und PETN konnten anhand von Nanogrammen bei Mitar

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Tübinger Forscher weisen erstmals altruistisches Verhalten bei Einzellern nach

Wird eine Zelle im Gewebe des menschlichen Körpers geschädigt oder von Viren infiziert, kann ein Programm aktiviert werden, dass den geregelten Selbstmord der Zelle einleitet. Durch die Apoptose, wie der geregelte Zelltod unter Wissenschaftlern genannt wird, opfern sich unbrauchbare oder gar gefährliche Zellen, um das umliegende Gewebe zu erhalten oder zu schützen. Diese Umprogrammierung einzelner Zellen erscheint vernünftig, wenn man die Überlebenschancen des gesamten Lebewesens betrachtet. Erstaun

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Entwicklungsbiologie: Brückenschlag zwischen Kontrollmechanismen der Embryogenese und des Zellzyklus

Bei der Entwicklung eines Embryos aus der befruchteten Eizelle müssen viele Prozesse zeitlich koordiniert ablaufen, damit die richtigen Zellen zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle sind. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen haben jetzt ein Protein entdeckt, das sowohl die Zellteilung im Zellzyklus als auch die Anlage der Wirbelsäule im Embryo beeinflusst. Mit dieser Doppelfunktion stellt es damit einen wirksamen Kontrollmechanismus dar, mit dem bei

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