Dringender Bedarf wegen zunehmender Antibiotika-Resistenz
Wenn Bakterien nicht genügend Nährstoffe zur Verfügung haben oder anderweitig in Stresssituationen geraten, passen sie ihren gesamten Stoffwechsel sehr schnell der neuen Situation an und schalten alle Vorgänge ab, die nicht unbedingt lebensnotwendig sind. Das entscheidende Signal dafür ist das Auftreten einer Verbindung namens pppGpp, eines mehrfach phosphorylierten Guanin-Nucleosids, welches als “Alarmmolekül” fungiert.
Neue Erkenntnisse über Krankheitsursachen erwartet – Einblick in die Evolution der Säugetiere
Nach der Entzifferung des Genoms des Menschen und der Maus hat ein internationales Wissenschaftlerkonsortium, an dem auch das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin- Buch teilnahm, jetzt das Genom der Ratte (BN-Ratte) als drittes Säugetiergenom nahezu vollständig entziffert und analysiert. An dem Projekt unter Federführung des Baylor College of Medicine in Houston/Texas (
Die Universität Bielefeld hat eine neuartige Methode entwickelt, um Proteine (Eiweißmoleküle) in Gelen färbe- und markierungsfrei sichtbar zu machen. Proteingele werden heute in der medizinischen Diagnostik, Proteomforschung und Molekularbiologie als Standardverfahren eingesetzt.
Durch das neuentwickelte Nachweisverfahren, das neueste laseroptische Verfahren und Kameratechnologien kombiniert, wird den Bedürfnissen in der breiten biomedizinischen Anwendung und auch in der molekularbio
Belying the popular notion of ferns as delicate, lacy relics surmounted by the evolution of flowering plants, biologists have presented evidence for a much different scenario. Their studies indicate that when flowering plants, or angiosperms, evolved some 144 million years ago, ferns took advantage of ecological niches in the new angiosperm forests to diversify into a far richer array of species.
The study offers a new insight into the critical period in evolution when the rise of flowering
Berliner Max-Planck-Wissenschaftler und ihre amerikanischen Kollegen weisen “Sprach-Gen” bei Singvögeln nach
Mutationen im so genannten FOXP2 Gen führen bei Menschen zu einem spezifischen Sprachproblem, insbesondere bei der Artikulation und dem Sprachverständnis. Offensichtlich besitzt dieses Gen eine zentrale Funktion bei der Entwicklung der Sprachfähigkeit. Neurobiologen konnten nun zeigen, dass auch beim Gesangslernen von Vögeln FoxP2 eine Schlüsselrolle spielt. Die Wissenschaftle
SV40 in Tumoren nachgewiesen
Die Hinweise auf eine Verbindung zwischen einem Affen-Virus und einigen Krebsarten beim Menschen verdichten sich. DNA des Virus SV40 (Simian Virus 40) konnte in 33 von 55 Tumoren von Patienten nachgewiesen werden, bei denen kürzlich ein non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert wurde. Laut Felipe Samaniego vom MD Anderson Cancer Center wurde eine starke Verbindung gefunden. Jetzt stellt sich laut NewScientist die Frage, ob die Virus-DNA eine unbeteiligte Anwesen
Echoortende Fledermäuse beschallen Objekte in ihrer Umgebung mit Ultraschalllauten und werten die von den Objektoberflächen reflektierten Echos aus. Auf diese Weise erhalten sie in völliger Dunkelheit nicht nur Informationen über die Position eines Objekts im Raum, sondern auch über dessen dreidimensionale Struktur. Bislang war allerdings unbekannt, ob Fledermäuse auch chaotische Echos von großen, komplexen Objekten – etwa Bäume und andere Vegetation – sinnvoll verarbeiten können. Das Team um Privatd
Neu an der Universität Jena: Prof. Funke erforscht genetische Grundlagen komplexer Erkrankungen
“Snips und Chips”, darunter lassen sich die Forschungsaktivitäten von Prof. Dr. Harald Funke (51) subsumieren. Der Mediziner hofft an Hand von kleinen Variationen in unserem Erbgut Krankheitsrisiken vorhersagen zu können. Funke ist kürzlich zum Professor für Molekulare Hämostaseologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ernannt worden. Die neue Professur ist vom Bundesministerium fü
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Paul Scherrer Instituts (PSI) und der Universität Manchester hat ein Modellsystem entwickelt, mit dem die Bildung von Eiweissablagerungen im Reagenzglas studiert werden kann. Dazu verwenden die Wissenschaftler ein künstlich hergestelltes Miniprotein, das sich bei erhöhter Temperatur zu Fasern umlagert. Viele unheilbare Krankheiten zeichnen sich durch abgelagerte Proteinfasern aus.
Krankheiten wie Alzheimer, Creutzfeldt-Jakob oder Diabete
Neue Einblicke in die Verwandtschaftsbeziehungen der Gliederfüßer
Für die Wissenschaftler, die sich mit der Biologie der Krebstiere befassen, gehört die Entdeckung der Remipedia im Jahre 1979 ohne Zweifel zu den bemerkenswertesten Ereignissen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Remipeden sind zentimetergroße augenlose Krebse, die im Meerwasser von Karsthöhlen an der Küste vorkommen. In solchen Höhlen der Bahamas hatte Yill Yager vom Antioch College/Ohio diese Kreaturen 1979 entdeckt. In
Forscher warnen vor Nanopartikeln als Umweltgefahr
Nanopartikel könnten für die Umwelt eine ernst zunehmende Gefahr darstellen. Zu diesem Schluss kommt die US-Forscherin Eva Oberdörster von der Southern Methodist University in Dallas. Sie konnte nachweisen, dass Buckyballs, das sind synthetische Kohlenstoff-Nanostrukturen, zumindest bei zwei Lebewesen nachhaltige Auswirkungen auf deren Gesundheit hatten: Wasserflöhe sind bei der Berührung mit den kleinen Kohlenstoffpartikel gestorbe
Deutsche Forscher entdecken unbekannte “Chemiefabrik” in Pilzen
Pilze beherbergen nach Untersuchungen des Forscherteams um Wolfgang Steglich von der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität eine Reihe bisher unbekannter Substanzen und einzigartige Pigmentstoffe. Nach einem Bericht im Forschungsmagazin Angewandte Chemie International haben die Forscher Gelb-Pigmente aus den Pilzen isolieren können. Weitere Stoffe, so die Experten, könnten auch in der Entwicklung neuer Medikamente eine
Gleichgültig, ob der Zelltod durch Altersschwäche oder durch Verletzungen eintritt: In den meisten Organen stehen Stammzellen als Ersatztteillager zur Verfügung. Mit ihrer Hilfe kann unser Körper verletztes Gewebe und abgestorbene Zellen ersetzen, da Stammzellen die Fähigkeit haben, sich weiter zu teilen und alle Zellen eines Organs wieder zu bilden – diese Eigenschaft macht sie auch zu einem Hoffnungsträger für die Entwicklung neuer Therapien in der Medizin. Als erste Einrichtung innerhalb der Herma
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin haben einen molekularen Wachstumsfaktor entdeckt, der das Ausmaß der Myelinbildung bei Nervenzellen steuert
Im Nervensystem von Vertebraten ist die Umhüllung der Nervenfasern durch so genannte “Myelinscheiden” essentiell für die schnelle und akkurate Fortleitung von Nervenimpulsen. Die Dicke dieser Myelin-Schichten ist im gesunden Organismus stets proportional zur Stärke der Nervenfaser. Ein Wissenschaftlerteam des M
PRODORIC ist eine Datenbank über molekulare Netzwerke in Bakterien. Sie wurde im Rahmen des Bioinformatik Kompetenzzentrums “Intergenomics” am Institut für Mikrobiologie der Technischen Universität Braunschweig entwickelt. Ziel des Projekts ist es, die genomischen Wechselwirkungen während der Infektion von Bakterien mit seinem Wirt in einer Datenbank strukturiert zu modellieren.
Dadurch können z.B. wichtige Erkenntnisse zur Simulation von Infektionsprozessen gewonnen werden. Erste datenbankg
Erst wenn viele Zellkerne zu Fabriken für die Massenproduktion von Viren geworden sind, die wiederum ausschwärmen, um neue Zellen zu befallen, können die in der Regel harmlosen Viren zu gefährlichen Krankheitserregern werden. Eine Gruppe von Enzymen, die bei Herpesviren diese rasante Vermehrung in Gang halten, nutzt das Institut für Virologie der Universität Erlangen-Nürnberg (Leitung: Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein) umgekehrt als Ansatzpunkt zur Blockade. Die Zusammenarbeit von Prof. Dr. Thomas Sta