Biowissenschaften Chemie

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Kleinkinder brauchen Fett fürs Hirn

Die ersten drei Lebensjahre kosten am meisten Energie

Coimbra (pte, 19. Februar 2004 15:22) – Portugiesische Forscher sind dem Babyspeck auf die Schliche gekommen. Von allen Tierarten bringen nämlich die Menschen die dicksten Jungen hervor. Im Vergleich mit anderen Neugeborenen haben die Babys des Homo sapiens vier Mal so viel Fett wie andere am Land lebende Spezies. Die portugiesischen Forscher glauben, dass die Fettschicht eine Notwendigkeit für die geistige Entwicklung ist, berich

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Wir sehen, was wir gelernt haben

Noch im erwachsenen Alter wird unsere optische Wahrnehmung durch Lernprozesse im Gehirn optimiert, haben Tübinger Max-Planck-Wissenschaftler aufgedeckt

Durch die Vernetzung der Neuronen in den höheren kognitiven Regionen unseres Gehirns sind wir in der Lage, uns an Personen, Objekte oder Ereignisse zu erinnern. Dank der neuronalen Plastizität dieser Vernetzungen können wir uns auch immer wieder neue Inhalte merken. Forscher vom Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik h

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Molekularer Auslöser der Blütenbildung identifiziert

Kölner Max-Planck-Wissenschaftler haben entschlüsselt, wie Pflanzen je nach jahreszeitlich bedingter Tageslänge die Blütenbildung induzieren

Wenn die ersten Blüten im Frühling auftauchen, ist das eines der sichersten Zeichen, dass der Winter vorbei ist. Doch auf welche Weise sind Pflanzen in der Lage, die wechselnden Jahreszeiten zu registrieren und wie verwenden sie diese Information, um zur rechten Zeit ihre Blüten auszubilden? Dass Pflanzen also offenbar eine innere Uhr besitzen,

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Wissenschaftler vor Entschlüsselung des Alterungsgens

Gen wird mit dem Geschlechtschromosom weitergegeben

Wissenschaftler der Katholieke Universiteit Leuven sind der Erforschung des Alterungsgens einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Dieses Gen wird wahrscheinlich mit dem Geschlechtschromosom von Vätern an Töchter und von Müttern an Söhne weitergegeben. Es gibt Hinweise darauf, dass die über einen längeren Zeitraum stattfindende Verkürzung entscheidender Bereiche der menschlichen DNA eine Rolle bei Erkrankungen im Alter spielt. Di

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Asiatische Wissenschaftler klonen menschliche Embryos

Transplantation von Zellen ohne Abwehrreaktion

Südkoreanische Wissenschaftler haben 30 menschliche Embryos für die Gewinnung von Zellen geklont, die eines Tages zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden sollen. Das Team von der Seoul National University entnahm das genetische Material normaler Zellen von weiblichen Spendern und kombinierte es mit ihren Eizellen. Die entstehenden Embryos wurden in der Folge für die Produktion von Stammzellen großgezogen. Diese gesunden Zellen so

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Integriertes Projekt zur Förderung des Verständnisses von neurodegenerativen Erkrankungen

Mit einem von der Europäischen Kommission geförderten integrierten Projekt, an dem sich 40 internationale Forschungseinrichtungen beteiligen, hofft man, neue Strategien im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer zu erarbeiten.

Das APOPIS (Abnormal Proteins in the Pathogenesis of Neurodegenerative Disorders)-Projekt wird mit Fördermitteln der Gemeinschaft in Höhe von neun Millionen Euro unter dem Forschungsthema “Biowissenschaften, Genomik und Biotechnologie im Dienste der M

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Molekulare Modulation der Signalübertragung

Göttinger Max-Planck-Forscher zeigen, wie Schlüsselproteinen die Intensität chemischer Signale zwischen Nervenzellen modifizieren können

Dynamische Veränderungen an den Kontaktstellen zwischen Nervenzellen sind die Basis für die integrativen Leistungen unseres Gehirns, also Lernen, Gedächtnis und Denken. Doch bisher wußte man wenig darüber, auf welche Weise es die Nervenzellen schaffen, ihre Kommunikation untereinander einerseits sehr schnell ablaufen zu lassen, so dass Gedankenprozes

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Leptin verwandelt Fettzellen in Fettverbrennungszellen

Drastischer Gewichtsverlust ohne Nebenwirkungen

Wissenschaftler des University of Texas Southwestern Medical Center haben mittels Gentherapie fettspeichernde Zellen in fettverbrennende Zellen verwandelt. Das neue Verfahren beruht auf dem Zusatz des Proteins Leptin. Im Versuch verloren Ratten ohne sichtbare Nebenwirkungen drastisch an Gewicht. Nach 14 Tagen wogen sie laut BBC statt 280 Gramm noch 207. Trotz einer zusätzlichen Futterreduzierung von 30 Prozent blieben die Tiere gesund un

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Im Darm von Ameisen brauchen Bakterien nur wenige Gene

Forscher vom Biozentrum analysierten Symbiose

Im Darm von Ameisen wohnen Lebewesen, deren Erbgut extrem klein ist: Es handelt sich um Bakterien mit nur 581 proteinkodierenden Genen, wie Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg mit spanischen Kollegen herausgefunden haben. Zum Vergleich: Frei lebende Bakterien haben 2.000 bis 6.000 Gene, die Taufliege 14.000. Der Mensch benötigt nach vorläufigen Schätzungen sogar mindestens 30.000 Gene.

Dass die Bakterien mit dem winzigen E

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Forschung soll Geheimnis der Tier-Genome lüften

BMBF startet das Förderprogramm FUGATO

Erstmals entsteht ein umfassendes Genomanalysenetz für Gesundheit, Ernährung und Umwelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Entschlüsselung der Genome von Nutztieren. Das Förderprogramm “Funktionelle Genomanalyse im tierischen Organismus” (FUGATO) soll helfen, biologische Vorgänge besser zu verstehen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit und des Schutzes von Nutztieren geleistet. Gleichz

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Gestörtes Virenschutzprogramm macht dünne Mäuse dick

Das Genom von Mensch und Tier ist durchsetzt von einer Vielzahl von viralen Elementen, die sich im Laufe der Evolution dort angesammelt haben. Glücklicherweise sind diese Elemente durch so genannte epigenetische Modifikationen (DNA-Methylierung, das Anhängen von Methylgruppen an die Cytosinreste der DNA) stillgelegt. In ihrer jüngsten Arbeit zeigen Francois Gaudet und Prof. Heinrich Leonhardt (beide Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, MDC, Berlin-Buch und Ludwig-Maximilians-Universität Mün

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Lebende menschliche Zellen vor der Kamera

Viele menschliche Zelltypen können sich bewegen: Abwehrzellen jagen nach Infektionserregern, um sie zu fressen und zu verdauen; bei der Wundheilung wandern Reparatur-Zellen zur verletzten Stelle und bilden neue Gefäße. Krebszellen bewegen sich sogar, obwohl sie es gar nicht sollen, und können so fern von ihrem Entstehungsort Metastasen bilden. Wie die Zellbewegung reguliert wird, ist noch weitgehend unbekannt; modernste Mikroskopie-Methoden bringen aber zunehmend Licht ins Dunkel. In einem Workshop a

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Welche Strukturmerkmale machen Glykoproteine zu guten Frostschutzmitteln?

Viele Tiere und Pflanzen sehr kalter Gegenden müssen verhindern, dass ihre Körperflüssigkeiten einfrieren, um zerstörte Zellmembranen und andere schwere Schäden zu vermeiden. Dazu synthetisieren sie körpereigene Frostschutzmittel. Zu den ersten entdeckten Gefrierschutz-Molekülen zählen bestimmte Glykoproteine (mit Zuckern verknüpfte Proteine) polarer Fische. Japanische Forscher haben diese Glykoproteine nun systematisch unter die Lupe genommen.

Die aus dem Blut polarer Fische isolierten Fros

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Variationen im Genom

Ob jemand eine besondere Disposition für eine bestimmte Krankheit hat oder nicht, darüber können unter Umständen Gene und ihre Varianten (Mutationen) Einblick geben. Aber woher wissen Wissenschaftler, ob eine Sequenzvariante, also eine Änderung in der Reihenfolge der DNA-Bausteine, tatsächlich eine Rolle bei der Entstehung von Krankheiten spielt?

Bei einigen Krankheiten sind solche genetischen Ursachen bekannt. Mit der Entschlüsselung der Genome des Menschen und mehrerer Modellorganismen, w

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Umweltfreundliche Siliciumgewinnung

Elektrochemische Gewinnung von Silicium: Neuer Ansatz für ein umweltfreundlicheres großtechnisches Verfahren?

Silicium spielt eine essenzielle Rolle für elektronische Bauteile wie Solarzellen und Halbleiterchips sowie für die Herstellung von Silikonen. Außerdem ist das Halbmetall ein wichtiger Bestandteil von Legierungen. Industrielle Verfahren zur Herstellung von elementarem Silicium beruhen heute zumeist auf der Reduktion von Siliciumdioxid (SiO2, Quarz) durch Kohlenstoff bei 1700

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Neuguineas Dschungel als Lieferant für Medikamente

Internationale Experten durchkämmen Pazifikinsel nach neuen Heilmitteln

Zwei US-Forscher sind in den Dschungelwäldern der Insel Neuguinea auf der Suche nach neuen Wundermitteln gegen Tuberkulose, Krebs, Aids und anderen Krankheiten. Die International Cooperative Biodiversity Groups (ICBG) unterstützt das Projekt mit vier Mio. Dollar, da damit die reichen Regenwälder der Insel vor dem Abholzen bewahrt werden können, berichtet der PNG Post Courrier. Erst vor wenigen Tagen hatte die Umwe

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