Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Laser-Scanner tasten ihre Umgebung mit Lichtimpulsen ab und registrieren deren Reflexion an Oberflächen. Auf diese Weise können die Geräte sehr exakt…
In Chirurgie und Orthopädie werden Metallimplantate zur Stabilisation in den Knochen eingesetzt und mit diesem verschraubt (Osteosynthese).
Intelli-Drill ist ein medizinisches Bohrverfahren mit integrierter Messung des Bohrkanals, um bei der Operation die exakt passende Schraubenlänge einzusetzen. Das Verfahren verwendet einen Körperschallsensor, der die verschiedenen Schwingungen beim Bohren durch unterschiedliche Schichten erfasst und parallel, mittels eines Sensors oder eines Laserabstandsmessers eine Wegemessung durchführt. Durch die Synchronisation der beiden Messungen kann die Länge des Bohrkanals präzise bestimmt werden. Damit kann die genau passende Schraubenlänge ausgewählt und sofort eingesetzt werden.
Das neue Verfahren verspricht weniger Revisionsoperationen und damit einen verbesserten Heilungsprozess, was für die Patienten zu kürzeren Klinikaufenthalten führt. Für Kliniken und OP-Teams verspricht das neuartige Verfahren Kosteneinsparungen durch einen geringeren Materialeinsatz von Schrauben sowie eine Reduzierung von Röntgenuntersuchungen während der OP.
Anhand erster Laborversuche wurden die beim Durchbohren eines Knochens auftretenden unterschiedlichen Schwingungen gemessen, aufgezeichnet und ausgewertet.
Anwendung: Medizintechnik
Ionische Flüssigkeiten bieten eine interessante Kombination von Eigenschaften: Sie leiten elektrischen Strom und sind als Lösungsmittel einsetzbar. Sie ermöglichen ökonomisch effizientere und umweltfreundlichere Verfahren zur Produktion und Reinigung von Pharmaka, Chemikalien und Brennstoffen. Durch die geeignete Wahl der Kationen und Anionen lassen sie sich für viele Anwendungen maßschneidern.
Aufgrund der hohen Temperaturen im Herstellungsprozess der ionischen Flüssigkeiten war eine verfärbungsfreie Herstellung bisher nicht möglich. Bisherige Versuche, ionische Flüssigkeiten verfärbungsfrei herzustellen, erlaubten entweder nur sehr niedrige Temperaturen, was jedoch die Reaktionsgeschwindigkeit stark herabsetzte oder machten zusätzliche Lösungsmittel oder nachgeschaltete Reinigungsschritten nötig.
Die Folgende Erfindung beschreibt ein verbessertes Herstellungsverfahren für imidazolium-basierte ionische Flüssigkeiten. Durch eine überstöchiometrische Menge an geeignetem Alkylierungsmittel wird die verfärbungsfreie Herstellung der Flüssigkeiten auch bei hohen Drücken und Temperaturen erreicht.
Gegenwärtig fallen ca. 700 Tsd. Tonnen Porenbeton-Abbruchmaterial (Porenbetonbruch) pro Jahr an. In den nächsten 20 Jahren wird das Aufkommen auf bis zu 1.5 Mio. Tonnen pro Jahr ansteigen. Porenbetonbruch muss heute deponiert werden.
Mit der vorliegenden Erfindung ist es erstmals gelungen, Mauersteine aus Porenbetonbruch herzustellen. Zur Herstellung des Steins wird das bekannte Rüttelpressverfahren nutzt, das auch zur Produktion von Betonpflastersteinen verwendet wird. Der Stein weist gute Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften auf.
Die Erfindung ermöglicht ein wirtschaftlich und ökologisch sinnvolles Recycling von Porenbetonabfällen und entspricht daher den neuen Grundanforderungen an Bauwerke und den wesentlichen Merkmalen von Bauprodukten (EU Bauproduktenverordnung).
Die Rezeptur und das Herstellungsverfahren wurden im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte zu einem Prototyp weiterentwickelt. Die Steine wurden industriell gefertigt und in einer Versuchsmauer verbaut.
Die Mauer kann in der Materialprüfungsanstalt besichtigt werden. Mustersteine liegen als Anschauungsexemplare
bereit.
Die Erfindung ermöglicht die Herstellung komplexer Bifurkations-Gefäßprothesen aus degradierbaren Polymeren, die als temporäre Gerüststrukturen für körpereigene Zellen dienen. Die Gefäßprothese umfasst eine Materialstruktur, die nach Besiedlung mit körpereigenen Zellen sämtliche Funktionen des ursprünglichen Gewebes des Gefäßes besitzt und nicht als Fremdkörper wirkt.
An einer Software, die natürliche Sprache direkt in maschinenlesbare Quelltexte übersetzt, arbeiten derzeit Informatiker des Karlsruher Instituts für…
Die Forscher um Prof. Dr. Rupert Huber vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik haben auch die möglichen Anwendungsgebiete des Mikroskops…
Woher kennt ein Lichtstrahl den Unterschied zwischen links und rechts? An der TU Wien wurden winzige Teilchen nun dazu gebracht, Licht nicht wie sonst in beide…
Diese Methode zur Beobachtung von Strukturänderungen in Molekülen erlaubt es einer deutlich größeren Zahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als…
Anja Winkler ist Mitarbeiterin an der Professur Mensch-Computer Interaktion und blind. Zur ihrer Arbeitsstätte wird sie von der Haltestelle auf noppenartig…
In einem Zyklotron werden Ionen beschleunigt und auf eine bestimmte Bahn gebracht. So werden sie für die physikalische Forschung nutzbar. Mit diesen Messungen…
Mit nur wenigen Hilfsmitteln und leicht zugänglichen Materialien wie Kunstdünger können Terroristen relativ einfach Bomben herstellen. Nicht immer gelingt es…
In der heutigen Arbeitswelt sind sie eines der wichtigsten Werkzeuge. Damit sie in Datenbeständen in kürzester Zeit die gewünschten Datensätze finden, brüten…
OmniCloud erhöht die digitale Souveränität von Unternehmen, indem sie Daten vor Wirtschaftsspionen schützt und die flexible Nutzung von Cloud-Speicherdiensten…
Auf Basis der entwickelten Technologien sollen Supercomputer in Zukunft interaktiv bedienbar werden. Die drei Konsortien hatten im Laufe des Jahres erfolgreich…
Messier 11 gehört zur Klasse der offenen Sternhaufen, die manchmal auch als galaktische Sternhaufen bezeichnet werden, und befindet sich etwa 6000 Lichtjahre…