Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Anastasia Varlet arbeitet als Doktorandin in der Forschungsgruppe von ETH-Professor Klaus Ensslin am Laboratorium für Festkörperphysik. Ihr gelang es, zwei…
Am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart wurde ein flexibler Anpresswalzenmechanismus für Flechtmaschinen entwickelt, der auch bei Bauteilen mit kleinen Krümmungswinkeln oder größeren Querschnittsänderungen die Geflechtablage in der automatisierten Herstellung signifikant verbessert.
Beim Umflechten eines Flechtkerns sorgt dabei die flexible Lagerung der Anpresswalzen dafür, dass sich die Anpresswalzen sowohl an eine Schrägstellung als auch eine Querschnittsänderung des Flechtkerns anpassen, und am Flechtring eine konstante, genau definierte Kraft auf das Geflecht ausgeübt wird.
Im automatisierten Prozess übernimmt die Robotersteuerung der Flechtmaschine die Ansteuerung der Anpresswalzen. Die Geflechtablage bei Bauteilen mit variablem Querschnitt und Krümmungen wird dadurch – ohne manuelles Nachführen – signifikant verbessert.
Informationstechnologische Anwendungen, wie zum Beispiel wissenschaftliches Rechnen oder Telekommunikations-Dienste, erzeugen große Mengen Daten („Big Data”)…
In dem Projekt haben das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) aus Dresden und die Jan-Evangelista-Purkyne-Universität aus Usti nad…
Energiereiche Teilchen, welche die Erde erreichen, liefern wichtige Informationen über das Universum. Um die ursprüngliche Zusammensetzung und Energie dieser…
After the launch on March 2, 2004, the space probe set out its journey to the comet 67P / Churyumov-Gerasimenko. En route, it performed several complex…
Nach ihrem Start am 2. März 2004 trat die Sonde ihre Reise zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko an. Auf ihrem Weg dorthin führte sie mehrere komplexe…
Die kleine Fusionsanlage WEGA im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald wird an die US-amerikanische Universität von Illinois in…
Erfinder der Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft haben erstmals ein Kathodenmaterial entwickelt, bei dem die bauliche und stoffliche Trennung von Stromsammler und Kathodenmaterial entfällt. Darüber hinaus kann in dem einstufigen Bandgalvanikverfahren auf die Beimischung von Bindemittel und elektrisch leitfähigen Füllpartikeln verzichtet werden, was einen quantitativ deutlich höheren Anteil an Aktivmaterial in der Kathode ermöglicht. Li-Ionen- oder Li-Schwefel-Batterie können so effizienter betrieben werden.
Wie sich ein Computer nebst Scanner und Drucker mithin als „Waschmaschine“ für Texte einsetzen lässt, veröffentlicht der interdisziplinäre Oldenburger Forscher…
Das Verhalten eines Materials wird von dessen energetischer Struktur bestimmt. Ein wichtiges Konzept der Festkörperphysik zur Beschreibung der Energiezustände…
Ein Forscherteam von der Universität Regensburg und der University of Utah (USA) hat erstmals gezeigt, dass sich der Strom einer OLED auch mit kleinsten…
Ein Schweizer Erfinder entwickelte und optimierte eine Drehverbindung in Leichtbauweise, die bei geringem Gewicht eine extrem hohe Tragfähigkeit erreicht und die Gefahr der Riffelbildung bei kleinen Schwenkbewegungen praktisch eliminiert. Durch die Kastenstruktur der Drehverbindung kann jede ihrer Komponenten optimal an unterschiedliche Anforderungen, wie beispielsweise Verschleißschutz des Innenringes und Korrosionsschutz des Außenringes, angepasst werden. Die über den gesamten Lagerumfang verteilten Gleitelemente sind bei Bedarf leicht auszuwechseln.
Stuttgarter Erfinder haben ein neues Konzept für Radial- oder Standardflechtmaschinen entwickelt, das sich durch eine zusätzliche Fadenpositioniereinheit nahe am Flechtzentrum auszeichnet. Das Positioniermodul bildet eine sekundäre Flügelradebene, die sich synchron mit der gängigen ersten Flügelradebene bewegt und die Position jedes einzelnen Fadens nahe am Flechtzentrum klar definiert. Damit ist die Grundvoraussetzung für eine automatisierte Fadenmanipulation geschaffen, die erstmals das Umflechten von Bauteilen mit stark variierenden Umfängen bei konstantem Flechtwinkel und gleichmäßiger Geflechtqualität ermöglicht.
Das Anwendungsgebiet der neuen Technologie liegt in der Materialprüfung polymerer Werkstoffe. Gegenüber dem Stand der Technik kann die vorgestellte Technologie die Herstellung polymerer Probekörper (z. B. Klebstoffe) deutlich vereinfachen und den Einfluss externer Parameter (z. B. Temperatur) auf den Prüfprozess auf ein Minimum reduzieren. Es existieren verschiedene Varianten, in die unterschiedliche Heiz- und/oder Kühlsysteme integriert sind. Weiterhin sind verschiedene Probenformen realisierbar, die in dem kreisförmigen Probenhalter hergestellt werden können.
Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein hat am Mittwoch in Darmstadt das neue Gebäude des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT…