Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
NASA-Satelliten machen Bilder
Die tiefer liegenden Gebiete von Ostchina und Nordindien werden von Industrienebel bedeckt. Wie groß das Ausmaß der Luftverschmutzung ist, zeigen Bilder der NASA-Satelliten Aqua und Terra. Produziert wird der Smog vermutlich durch die Kohlenheizkraftwerke des Landes, den Kaminen in Privathäusern und den Autoabgasen der nahe gelegenen Städte Peking und Tianjin, so das Wisschenschaftsmagazin Scientist.
Aqua, der seine Bilder nachmittags schoss,
Nur rund ein Monat nach der Einführung des exklusiven Wetterwarndienstes von UNIQA hat sich die Effektivität und Genauigkeit dieses Service eindrucksvoll bestätigt. Tausende für die UNIQA Unwetterwarnung WIND (weather information on demand) registrierte Personen wurden in den betroffenen Gebieten vor den Sturmböen gewarnt, die vergangenen Donnerstag und Freitag mit Spitzen von über 100 km/h über Österreich zogen. Die digitalen Warnungen haben rechtzeitige Vorkehrungen ermöglicht, um Schäden zu ve
Neue Wege für gut haftende und doch wieder lösbare Klebstoffe – Einfacheres Recycling – DBU förderte mit rund 390.000 Euro Weihnachtszeit – Zeit der Geschenke. Doch vor dem Einpacken der Präsente steht das Ablösen der Preisschilder. Wohl kaum einer, der sich dabei noch nicht über Klebstoffrückstände geärgert hat. Im großen Maßstab taucht dieses Problem etwa bei Bodenbelägen und im Möbelbau auf: Was einmal zusammengefügt wurde, lässt sich meistens nur schwer wieder trennen. In einem v
WWF fordert staatliche Vorsorge, verschärfte Kontrollen und Erhöhung der Haftpflicht
Der Name “Prestige” steht zwei Jahre nach der Havarie für eine der bisher schlimmsten ökologischen Katastrophen der Seeschifffahrt: Rund 65.000 Tonnen Schweröls flossen seit dem 19. November 2002 in den Atlantik. Dazu kommen 1.500 Tonnen, die auch nach Abschluss der Arbeiten in diesem Herbst nicht aus dem Wrack geborgen werden konnten. Tausende Tonnen der giftigen Fracht haben sich als zäher Teppich üb
Im Rahmen des interdisziplinären Projektes “Lebensraum Brache”, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und den Projektpartnern finanziert wird, untersucht das Institut für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (IWFo) seit dem Frühjahr 2003 den Einfluss wildtierfreundlich begrünter Ackerbrachen auf die Populationsentwicklung von Feldhasen.
Die ersten Ergebnisse dieser Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Feldhasenbestände in Gebieten mit
Ökoflächen bieten im Herbst und Winter Nahrung für Wiesenpieper & Co
“Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder…”, wer kennt es noch, das romantische Volkslied? Vögel würden es mit Begeisterung pfeifen, denn Stoppelfelder und winterliche Grünbrachen helfen ihnen, durch die kargen Zeiten des Jahres zu kommen. Wissenschaftler des Instituts für Ökologischen Landbau der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) und des Michael-Otto-Instituts im Naturschutzbund Deutschl
Londoners will have the chance next week to find out how decisions are made for funding environmental science and give their views on how they think a £300 million budget should be spent.
The Natural Environment Research Council (NERC) spends that amount each year on environmental science. Funding comes from the public purse so people have a right to voice their opinions on how they think some of the money should be spent.
For the past three years NERC has opened up one o
Eine der Schwierigkeiten bei ungeplanten Stilllegungen von Hochöfen ist die Bildung von Ascheablagerungen und Ofenkorrosion auf Grund der durch Gase freigesetzten Chemikalien. Zwar sind ungeplante Stillstände ein wirtschaftlicher Alptraum, doch die zukünftige Gesetzgebung wird auch die Energieindustrie dazu zwingen, sauberere Verbrennungssysteme zu entwickeln. Das Projekt CORROSION hat es geschafft, beide Probleme gleichzeitig anzugehen.
Die Verbrennungsverfahren von Kohlenwasser
Kampf Hightech-Landwirtschaft gegen konventionellen Anbau
Mexikanische Maisbauern fürchten sich vor der immer größeren Konkurrenz ihrer Kollegen aus den USA. Die Gründe dafür sind mannigfaltig: zum einen erhalten die US-Bauern finanzielle Unterstützung und fahren mit Hightech-Landwirtschaft größere Erträge ein, zum anderen wächst der Druck innerhalb der Freihandelspartner der NAFTA, die vor zehn Jahren zwischen Kanada, den USA und Mexiko gegründet wurde, berichtet der TVE Earth R
Die Ausrichtung der deutschen Agrarpolitik auf die Stärkung des Umweltschutzes, Tierschutzes und vor allem der Lebensmittelsicherheit ist eine Herausforderung, der sich Wissenschaft, Industrie und Landwirte stellen müssen. Im Hinblick auf die Tiergesundheit landwirtschaftlicher Nutztiere, auch unter dem Aspekt des Verbotes der antibiotischen Leistungsförderer, kommt der Futter- und Stallhygiene eine steigende Bedeutung zu. Dabei wird oftmals dem Tränkwasser eine zu geringe Beachtung geschenkt.
Ein neuer wissenschaftlicher Bericht der WSPA Welttierschutzgesellschaft, “Landwirtschaftliche Massentierhaltung – die nächste weltweite Gesundheitskrise?” wirft ein Schlaglicht auf die realen Gefahren, die von der Massentierhaltung ausgehen und die Gesundheit von Mensch und Tier bedrohen – ein Problem, mit dem vor allem Entwicklungsländer konfrontiert sind. Der Bericht wird diese Woche auf der Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Mexiko vorgelegt. Die landwirtschaftlic
Das Projekt des deutschen Allwetter-Satelliten TerraSAR-X kommt in seine heiße Phase: Beim Raumfahrtkonzern EADS Astrium in Friedrichshafen hat jetzt mit dem Start der Integrationsarbeiten der Schlussspurt für das Entwicklungsteam begonnen. TerraSAR-X soll ab April 2006 aus seiner rund 500 Kilometer hohen Umlaufbahn Erdbeobachtungsdaten neuer Qualität für Wissenschaft und kommerzielle Anwendungen liefern. TerraSAR-X ist das erste deutsche Raumfahrtprojekt, das in einer öffentlich-privaten Partner
“Verkehr macht Klima”, diese einfache, aber weitgehend nicht zur Kenntnis genommene Tatsache thematisierte der 2. Hamburger Klimakongress des BUND vom 12. – 14. November im Geomatikum der Universität Hamburg. “Die Tragfähigkeit der Erdatmosphäre ist erschöpft, wir müssen schnell handeln”, sagte Prof. Hartmut Graßl vom Hamburger Max-Planck-Institut.
Prof. Dr. Peter Hennicke, Präsident des Wuppertal Instituts, das Mitveranstalter des Kongresses war, stellte fest, dass der Bereich Ver
Bayer gibt die Forschung an genmanipulierten Pflanzen in Indien auf. Das teilte das Leverkusener Unternehmen dem Greenpeace Büro in Indien vergangene Woche in einem Schreiben mit. Danach “will Bayer Crop Science in den nächsten Jahren seinen Schwerpunkt auf die normale Pflanzenzüchtung verlegen”. Alle bisherigen Projekte wurden gestoppt. Zu den Pflanzenarten, an denen Bayer in Indien geforscht hat, gehören Kohl, Raps, Blumenkohl, Tomaten und Senf. Bereits im März 2004 gab der Konzern seinen Rückz
VCD: Verbraucherinteressen beim CO2-Label für Neuwagen missachtet – “Vier Jahre Verzögerung für nichts”.
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht in der am 04. November 2004 in Kraft getretenen Regelung zur Verbrauchskennzeichnung bei Neuwagen eine denkbar schlechte Lösung, die die Interessen der VerbraucherInnen missachtet. “Anstatt ein leicht verständliches, vergleichendes Energielabel vorzuschreiben, wie es sich bei Kühlschränken und Waschmaschinen längst bewährt hat, gibt e
KfW Bankengruppe empfiehlt Unternehmen frühzeitiges Engagement Der Aufruf der KfW Bankengruppe zur Einreichung von Projekten, die Emissionsgutschriften aus Projekten in Entwicklungsländern liefern können, ist auf positive Resonanz gestoßen. Nach Ablauf der Einreichungsfrist Ende Oktober liegen der KfW Bankengruppe rund 30 Projektvorschläge mit einem Potenzial von rund 6,5 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr vor. Dies teilte Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, im Rahm