Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Förderinitiative der Bundesregierung für den Ressourcenschutz
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördern den Einsatz neuer großtechnischer Verfahren zum Recycling von Phosphor aus kommunalen Klärschlämmen, kommunalem Abwasser, Überschuss-Gülle, Tiermehl und anderen geeigneten organischen Materialien . Ziel der Initiative ist es, die in organischen Abfällen enthaltenen Pflanzennährstoffe al
Bundesumweltminister stellt deutsche UN-Initiative vor
Nach Ansicht von Bundesumweltminister Juergen Trittin ist die Reduzierung von Feinstaeuben in der Luft die draengendste Aufgabe der Luftreinhaltung. “Die Belastung der Luft mit feinen und ultrafeinen Staubpartikeln gefaehrdet unsere Gesundheit. Sowohl Lungenerkrankungen als auch Herz- und Kreislauferkrankungen gehen in hohem Masse auf inhalierte Feinstaeube zurueck. Vor allem in den Ballungsgebieten werden jedes Jahr Hundert
Wissenschaftler der TU Berlin setzen gemeinsam mit Potsdamer Ingenieuren Satellitendaten mit höchster Detailwiedergabe ein, um Baustellen zu überwachen oder Veränderungen in der Landschaft zu erkennen
Gemeinsam mit ihren Kollegen von der Arbeitsgruppe Forstlicher Luftbildinterpreten (AFL) hatten die TU-Wissenschaftler Prof. Dr. Birgit Kleinschmit und Prof. Dr. Hartmut Kenneweg vom Institut für Landschafts- und Umweltplanung im Herbst 2003 vor starken Waldschäden im Jahr 2004 als
Experte: Kosten betragen 0,3 Prozent des globalen BSP
Um die Folgen der globalen Klimaerwärmung in den Griff zu bekommen, sind nach Aussagen des britischen Forschers John Schellnhuber nur etwa 0,3 Prozent des globalen Bruttosozialprodukts erforderlich, berichtet BBC-online. Der Forscher, der bei einer Konferenz in Berlin die Zahlen nannte, ist auch der Ansicht, dass schleunigst etwas gegen die Erwärmung zu unternehmen sei, ansonsten drohen Katastrophen.
Als Schritte gegen
Extreme Armut als Umweltrisiko für Halbinsel Kamtschatka
Extreme Armut der Bevölkerung auf der russischen Halbinsel Kamtschatka bedroht die Wildlachspopulation des Nordpazifik. Nach Angaben der britischen Umweltorganisation Television Trust for the Environment hat das Ende der Sowjetunion zu einer katastrophalen wirtschaftlichen Situation geführt. Die Einheimischen verdienen sich nun Geld mit dem Verkauf von Lachskaviar. Das wird zu einer globalen Bedrohung der Wildlachs-Population,
Bei bestimmten Buntbarschen helfen die kleineren Gruppenmitglieder den grösseren Brutpaaren bei der Aufzucht der Nachkommen. Um Konflikte zu vermeiden, wahren die Helfer zu den Brütern einen sicheren Grössenabstand: Sie wachsen langsam, wenn sie kleine Fischeltern unterstützen und schnell, wenn sie grossen Kollegen helfen. Doch warum helfen sie überhaupt? Ganz einfach: In der Familie sind die Helfer besser vor Fressfeinden geschützt. In Räuber-freien Zonen werden die Helfer dagegen zu Egoisten
Dank der Seismiktechnik können die Betreiber von Öl- und Gasfeldern die Eigenschaften von Vorkommen genauer bestimmen, die Produktion optimieren, die Wiederherstellungsrate erhöhen und die Kosten für die Entdeckung und Erschließung von Ölvorkommen reduzieren.
In der Vergangenheit war die Erforschung von Ölfeldern zum großen Teil spekulativer Natur, die sich auf Anzeichen an der Erdoberfläche verlassen musste. Wenn ein Erdölfeld entdeckt worden war, mussten wahllos Bohrungen vorgeno
Insektizide im Essen will niemand. Deshalb werden vor allem in Gewächshäusern Schädlinge biologisch bekämpft: statt chemischer Keule werden ihre natürlichen Feinde benutzt, um Obst und Gemüse zu schützen. Mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) soll es nun dem Baumwollkapselwurm gesundheits- und umweltschonend an den Kragen gehen. Seine Raupe findet über 60 Pflanzen wie Tomate oder Mais schmackhaft und ist sehr unempfindlich gegen Insektizide. Deshalb müsste sie mit ei
Deutsch-Britische Klimakonferenz anlässlich des Besuchs der Queen in Berlin
Deutschland und Großbritannien werden ihre Zusammenarbeit in der Klimaforschung ausbauen. Bundesministerin Edelgard Bulmahn sagte auf der deutsch-britischen Klimakonferenz am Mittwoch in Berlin: “Deutschland und Großbritannien sind die europäischen Vorreiter im Klimaschutz. Wir sind gemeinsam der Auffassung, dass die Forschungsanstrengungen verstärkt werden müssen, um den Herausforderungen des Klimawandels wi
WWF fordert sofortige Beschränkung der CO2-Emissionen
Ein umfassender wissenschaftlicher Bericht kommt zu dem Schluss, dass sich die nördliche Eisdecke doppelt so schnell erwärmt wie der Rest der Welt und dass das zu ernsten Konsequenzen für den Planeten führt. Diese inkludieren einen erheblichen Anstieg der Meeresspiegel und eine Intensivierung der globalen Erwärmung durch Rückkopplungseffekte, obwohl es auch Vorteile gibt. Die vierjährige wissenschaftliche Erhebung wurde von ei
Renewables-Folgekonferenz 2005 in China
China will einen wachsenden Teil seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. Bis zum Jahr 2020 will das Land nicht weniger als zwoelf Prozent seines Stroms aus Sonne, Wind und kleiner Wasserkraft beziehen. Vor allem den Ausbau der Windkraft will China in den naechsten Jahren erheblich vorantreiben. Deutsche Unternehmen werden mit ihrem Know-how durch langfristige Lizenzvertraege mit chinesischen Firmen an diesem Zukunftsmarkt maßgebl
Felssturz im Atlantik wird keine Tsunamis auslösen
Die Angst vor einer gewaltigen Flutwelle, die die Ostküste der USA treffen könnte, sehen Wissenschaftler vom Southampton Oceanography Centre als maßlos übertrieben an. Der gefürchtete unterseeische Erdrutsch vor den Kanarischen Inseln wird aller Wahrscheinlichkeit nicht als ein dramatisches Ereignis vor sich gehen, sondern in Form von kleinen einzelnen Erdrutschen, berichtet BBC-Online heute, Freitag. Dadurch sei auch die Gefahr von
KfW-Bankengruppe richtet Förderschwerpunkt ein
Auf Initiative von Bundesumweltminister Jürgen Trittin richtet die KfW-Bankengruppe ab sofort einen neuen Förderschwerpunkt für besonders saubere Nutzfahrzeuge ein. Innerhalb des bestehenden ERP-Umwelt- und Energiesparprogramms können Unternehmen, die solche Fahrzeuge beschaffen oder ihren bestehenden Fuhrpark nachrüsten, eine finanzielle Unterstützung erhalten. Sie kann mit Mitteln aus dem KfW-Unternehmerkreditprogramm kombiniert werde
Im Oktober fand in der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) die erste Konferenz des International Farm Comparison Network (IFCN) für den Bereich Ackerbau (Arable Crops) statt. Der Aufbau des IFCN Crop wird von der UFOP (Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V.) gefördert.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die aktuelle und zukünftige Situation der Ölsaatenproduktion. Ökonomen aus 11 Ländern, in denen der Ackerbau eine bedeutende Rolle spielt, steuerten einz
Russland hat das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Das Brettspiel “Keep Cool” – entwickelt von zwei Wissenschaftlern am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) – greift das Thema auf und stellt die Spieler vor die Entscheidung: persönliche Interessen oder Klimaschutz. Oder ist beides vereinbar?
“Keep Cool – Setzen Sie das Klima aufs Spiel” beschreitet einen neuen Weg in der Kommunikation zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft. Ob natürliches Klima, Wirtschaft oder Klimapolitik:
Beeinflussen Schwankungen der Sonnenaktivität das Klima? – Neue Forschungsergebnisse in der heutigen Ausgabe von “Nature”
Seit Galileo ist bekannt, dass die Sonne Phasen unterschiedlicher Aktivität hat. Der sichtbare Ausdruck hierfür sind die Sonnenflecken. An ihrer Zahl und Größe können wir recht gut ablesen, wie aktiv sie derzeit gerade ist. Durch Teleskopbeobachtungen wissen die Forscher, dass die Sonnenfleckenzahl einem Zyklus von 11 Jahren unterliegen und für die letzten beid