Geowissenschaften

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Wissenschaftler präsentieren Brettspiel zum Klimawandel

Russland hat das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Das Brettspiel “Keep Cool” – entwickelt von zwei Wissenschaftlern am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) – greift das Thema auf und stellt die Spieler vor die Entscheidung: persönliche Interessen oder Klimaschutz. Oder ist beides vereinbar?

“Keep Cool – Setzen Sie das Klima aufs Spiel” beschreitet einen neuen Weg in der Kommunikation zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft. Ob natürliches Klima, Wirtschaft oder Klimapolitik:

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Unsere Sonne – nervös wie selten

Beeinflussen Schwankungen der Sonnenaktivität das Klima? – Neue Forschungsergebnisse in der heutigen Ausgabe von “Nature”

Seit Galileo ist bekannt, dass die Sonne Phasen unterschiedlicher Aktivität hat. Der sichtbare Ausdruck hierfür sind die Sonnenflecken. An ihrer Zahl und Größe können wir recht gut ablesen, wie aktiv sie derzeit gerade ist. Durch Teleskopbeobachtungen wissen die Forscher, dass die Sonnenfleckenzahl einem Zyklus von 11 Jahren unterliegen und für die letzten beid

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El Nino lässt Andengletscher schmelzen

Die meisten Gletscher in den tropischen Anden drohen bei einer unverminderten Zunahme des Klimaphänomens El Nino in 10 bis 15 Jahren völlig wegzuschmelzen. Das hat eine Studie des französischen Instituts für Entwicklungsforschung (IRD) zusammen mit Fachleuten in Bolivien und Ecuador ergeben. Das heute häufigere und stärkere Auftreten von El Nino könne natürliche Ursachen haben, sagte Institutssprecherin Marie Guillaume am Freitag der dpa in Paris. Doch sei sicher, dass die Menschen diese Entwicklung

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Mehr als 80 Meteoritenkrater rund um den Chiemsee entdeckt

Nahe beim Chiemsee fand zur Zeit der Kelten ein gewaltiger Meteoriteneinschlag statt. Diese Erkenntnis stammt von einem bayerischen Forscherteam und wird jetzt von der US-Fachzeitschrift “Astronomy” vorgestellt.

Die Forscher entdeckten im Südosten von Bayern mehr als 80 Krater mit Durchmessern von drei Metern bis zu einem halben Kilometer. Sie haben Hinweise, dass alle Krater durch Bruchstücke eines einzigen Kometen verursacht wurden. Dem Team gehören auch die Geowissenschaftler Ko

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Wetterbericht für den Ozean – europäisches Projekt "MERSEA " für globales Ozean-Monitoring

Ein Tankerunglück in der Ostsee wäre eine Katastrophe für die Ökosysteme im Wasser und an Land. Zu einer Katastrophe muss es möglicherweise gar nicht erst kommen – wenn sich frühzeitig vorhersagen ließe, wohin Strömung und Wind das ausgelaufene Öl treiben. In Zukunft soll es solche Vorhersagen geben.

Das jedenfalls ist ein Ziel von MERSEA (Marine Environment and Security for the European Area), einem europäischen Projekt für globales Ozean-Monitoring. An dem mit 20 Millionen Euro dot

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TU München und ESA kooperieren bei neuer Satellitenmission

GOCE (Gravity field and steady-state Ocean Circulation Explorer Mission) ist eine Satellitenmission des neuen erdwissenschaftlichen Programms “Living Planet” der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Ziel der Mission ist die detailgenaue Vermessung und Kartierung der Unregelmäßigkeiten/Variationen des Schwerefeldes der Erde. Die GOCE-Daten werden von Wissenschaftlern aus der Geophysik, Ozeanographie, Geodäsie und Meeresspiegelforschung genutzt werden. Sie werden sowohl einen detaillierten Blick ins Erd

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Klimaphänomen El Niño wirkt auch in Europa

El Niño, ein Klimaphänomen im tropischen Pazifik, beeinflusst Wetter und Klima in weiten Teilen der Welt. Auswirkungen auf das Klima Europas und auf die Zirkulation der Stratosphäre waren aber bisher umstritten. ETH-Forschende konnten nun zeigen, dass El Niño zu kalten Wintern in Europa und zu einer Zunahme der Dicke der Ozonschicht über der Arktis führen kann. Der Einfluss El Niños hat unter anderem zu den ausserordentlich kalten Wintern von 1940 bis 1942 geführt. Ihre Studie publizieren die For

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Startschuss für Geoforschungsprojekt

Erstmals deutsches Schiff am georgischen Kontinentalrand

Am 16. Oktober 2004 startete das Forschungsschiff Poseidon von Istanbul ins östliche Schwarze Meer auf, um dort Methanvorkommen zu untersuchen. Damit ist es das erste deutsche Schiff, das vor Georgien arbeiten darf. Die Expedition markiert den Start des vierjährigen Verbundprojektes METRO, welches das Bundesforschungsministerium innerhalb des Programms GEOTECHNOLOGIEN “Methan im Geo-/Biosystem” finanziert. Im Rahmen des mit 2,

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Österreicher visualisieren Wirbelstürme

Forscherteam gewinnt internationalen Wettbewerb von Hurrikan-Simulationen

Ein österreichisches Wissenschaftsteam hat den ersten Platz im internationalen Wettbewerb zur Visualisierung von Wirbelstürmen gewonnen. VRVis, das österreichische Forschungszentrum für Virtual Reality und Visualisierung ist als Sieger im internationalen Wettbewerb hervorgegangen. Die jährlich im Oktober in den USA abgehaltene IEEE Visualization Conference stellt den wichtigsten Treffpunkt für alle Forscher

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Verbesserte Nutzung von Kohlenwasserstoffvorkommen

Die geologischen Strukturen großer europäischer Ölvorkommen erschweren die herkömmliche seismische Nutzung. Außerdem war die eingesetzte geophysikalische Methode bis vor kurzem aufgrund von Problemen bei der Verarbeitung und Interpretation nur ungenügend entwickelt. Jetzt jedoch wurde die bestehende Technologie weiterentwickelt, um die Ausbeutung von Kohlenwasserstoffvorkommen zu verbessern.

Etwa im Laufe der vergangenen fünfzig Jahre wurde die magnetotellurische (MT) Sondierun

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Meteoritenkrater liefert umfangreiche Daten – und ein Rätsel

Bohrungen in einem der jüngsten Meteoritenkrater der Erde – dem Bosumtwi-Krater in Ghana – führen zu einer bisher noch rätselhaften Erkenntnis: Die durch die Hitze des Meteoriteneinschlags geformte Gesteinsschicht ist nur halb so mächtig wie erwartet.

Dies ist ein erstes Ergebnis eines großen Bohrprojekts, das durch raffinierte Planung gleichzeitig neue Erkenntnisse sowohl für die Geo- als auch für die Klimawissenschaften liefern wird. Die technisch sehr schwierigen Bohrungen wurden

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Geophysiker der Universität Münster untersuchen Klimaveränderungen in der Antarktis

Polarforschung vom heimischen Schreibtisch aus

Die Polarforscher vom Institut für Geophysik der Universität Münster brauchen kein kostspieliges Forschungsschiff, keine große Forschungscrew, ja noch nicht einmal einen Eskimopelz. Zusammen mit Vermessungskundlern der Technischen Universität Dresden entwickeln sie derzeit ein Verfahren, das ihnen Erkenntnisse über die polaren Eisschilde direkt auf den Schreibtisch liefert.

Im Zentrum des Projektes steht der antarktische Wedd

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Erforschung der Antarktis künftig international

Die Erforschung der Antarktis soll künftig international besser koordiniert und dadurch effektiver und kostengünstiger werden. Das hat das Wissenschaftliche Komitee für Antarktisforschung zum Abschluss seines fünftägigen Treffens am Freitag in Bremerhaven vereinbart. Die rund 100 Delegierten aus 31 Staaten verständigten sich auf fünf große wissenschaftliche Schwerpunkte für die kommenden zehn Jahre, berichtete der Direktor des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI/Bremerhaven

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Experten messen extremen CO2-Anstieg

Gefahr: Globale Erwärmung im Eiltempo

Von einem unerklärbaren Anstieg der CO2-Werte berichten Forscher in den beiden britischen Zeitungen The Independent und The Guardian. Nach jüngsten Messungen am Mauna Loa Vulkan in Hawaii sind die CO2-Werte in den Jahren 2002 und 2003 extrem gestiegen. Experten warnen nun davor, dass die Erde diese großen Mengen des Treibhausgases nicht mehr absorbieren könne, berichtet BBC-online.

In den vergangenen Dekaden stiegen die Kohlendioxid-Ge

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Forschungseisbrecher "Polarstern" läuft in die Antarktis aus

Driftende Station auf dem Meereis geplant

Nach einem kurzen Werftaufenthalt in Bremerhaven sticht “Polarstern”, das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, am 12. Oktober 2004 wieder in See. Die acht Monate dauernde 22. Antarktisexpedition führt Wissenschaftler und Besatzungsmitglieder ins Weddellmeer und in die Scotia See.

Die Überfahrt von Bremerhaven nach Kapstadt werden Wissenschaftler für meereschemische und luftc

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Temperaturschwankungen des letzten Millenniums wahrscheinlich größer als bisher angenommen

Übliche Methoden zur Rekonstruktion vergangener Klimaveränderungen, die auf der Analyse von sogen. Proxydaten für das Paläoklima (u. a. von Baumringen, Korallen und Eiskernen) beruhen, unterschätzen wahrscheinlich die tatsächlichen Temperaturschwankungen um einen Faktor bis zu 2, mög-licherweise sogar noch mehr. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus der Studie einer internationalen Forschergruppe koordiniert von Prof. Dr. Hans von Storch, Leiter des Instituts für Küstenforschung des GKSS Forsc

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