Das deutsche Forschungsschiff Polarstern entdeckte am frühen Morgen des 16. August 2004 bei 82 Grad Nord auf einer Eisscholle die Überreste der russischen Arktisstation Nordpol-32.
Der Forschungseisbrecher befindet sich derzeit auf seiner zwanzigsten Arktisexpedition. Seit dem 16. Juli führt ein internationales Team von Wissenschaftlern im Rahmen internationaler Forschungsprogramme an Bord Luftmessungen durch, erhebt Daten im Meer und vom Meereis und sammelt Gesteinsproben vom Meeres
Emissionen aus Nordamerika können das – in größeren Mengen gesundheitsschädliche – bodennahe Ozon in Europa beeinflussen. Dies bestätigte jetzt die internationale Kampagne ICARTT (International Consortium for Atmospheric Research on Transport and Transformation), an der Atmosphärenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) maßgeblich beteiligt waren. In den USA, über dem Atlantik sowie an der Westküste Europas gelang es den Forschern im Juli und August 2004, mehrfach dieselbe Luft
Römische Fischteiche als Beweis für steigenden Meeresspiegel
Römische Fischteiche in Küstenzonen haben Forscher auf die Spur gebracht, dass der Meeresspiegel in den vergangenen 2.000 Jahren extrem gestiegen ist, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Demnach ist der größte Anstieg allerdings in den vergangenen 100 Jahren passiert, berichten die Forscher.
Meeresspiegel-Veränderungen werden nach der relativen Bewegung zwischen dem Land und der Ozeanoberfläche gemesse
Wirbelstürme bleiben trotz intensiver Anstrengungen rätselhaft
Nicht der Wirbelsturm Charley per se macht den Forschern einiges Kopfzerbrechen: Viel mehr ist es Charleys scharfe Kurve, die dazu führte, dass die Küstenstadt Punta Gorda mit Windspitzen von rund 260 km/h vollkommen zerstört wurde. Innerhalb von Minuten hatte der Hurrikan seine Richtung gewechselt und damit mindestens 20 Menschenleben und Millionenschäden angerichtet, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Starke Regenfälle und das damit in Verbindung stehende Hochwasser forderten im Sommer 2002 in Mittel- und Osteuropa mehr als 100 Menschenleben. Die längerfristigen Hochwasserprognosen des verbesserten LISFLOOD-Modells können dazu beitragen, solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden.
Die globalen Klimaveränderungen treten immer deutlicher ans Tageslicht. In den letzten zehn Jahren wurden in Europa teils überdurchschnittliche Niederschlagsmengen gemessen. Mehrere dieser starken Regen
Es gibt Hinweise dafür, dass die Weltmeere das globale Klima vor steigenden Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre schützen können. Die Ergebnisse von europäischen Meeresforschern unterstreichen diese vielversprechende Theorie.
Die Hinweise auf eine globale Erwärmung durch die steigenden Konzentrationen von Treibhausgasen nehmen zu. Kohlendioxid ist das wichtigste Treibhausgas. Hauptursache für die Entstehung ist die Verbrennung von fossilen Kraftstoffen zur Energieerzeugung, f
Satelliten beobachten erstmalig die jahreszeitliche Wasserbilanz der Kontinente / Größte Änderungen in den Tropen und Sibirien
Wissenschaftlern des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) ist es erstmalig gelungen, das Muster der jahreszeitlichen Veränderungen im Wasserbudget der Kontinente mit Satelliten zu erfassen. Messungen mit dem Geo-Satellitenduo GRACE zeigten, dass die größten saisonalen Schwankungen in den großen tropischen Flusseinzugsgebieten (Amazonas in Südamerika, Kongo un
Erst in zehn Jahren wird die Anfang März gestartete europäische Raumsonde Rosetta auf dem fernen Kometen Churyumov-Gerasimenko landen. Auf der langen Reise wird Rosetta vom Institut für Planetologie der Universität Münster begleitet.
Das Institut erhielt jetzt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Bewilligung für ein umfangreiches Forschungsprojekt im Zusammenhang mit der Kometenmission Rosetta. Es hat bei einer Laufzeit von vier Jahren ein Volumen von 484.000 Euro
Die Universität Duisburg-Essen hat mit Partnern in der Islamischen Republik Iran Kooperationsverträge abgeschlossen, um dem Land beim Aufbau eines Bodenschutzsystems zu helfen. Wie in den meisten anderen Ländern der Welt steht der Bodenschutz auch im Iran erst am Anfang seiner Entwicklung.
An der Zusammenarbeit beteiligen sich die Abteilung Angewandte Bodenkunde (Soil Technology) im Essener Fachbereich Landschaftsarchitektur, Bio- und Geowissenschaften, die Abteilung Wasser und Bode
Schwefel wirkt Methanemissionen entgegen
Saurer Regen hält die globale Erwärmung in Grenzen, indem er die Methanemissionen von natürlichen Feuchtgebieten reduziert. Das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet von einer aktuellen Studie zu dieser Thematik durch die Open University im UK. Saurer Regen ist das Ergebnis industrieller Schadstoffemissionen, die dem Regenwasser kleine Mengen an säurehaltigen Komponenten wie Schwefel- und Salpetersäure zuführen.
Verschmutztes R
Impaktforschung des Museums für Naturkunde der Humboldt Universität zu Berlin und der Vrije Universiteit Brussel belegt einen Asteroiden-Schauer im späten Eozän
Der 100 km große Popigai-Krater in Sibirien und der 80 km große Chesapeake-Bay Krater an der Ostküste der USA galten bislang als Produkt eines Einschlages großer Kometen vor ca. 35 Millionen Jahren. Forschungen des Chemikers Roald Tagle vom Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin und des Geologie-Profess
Studien des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung zeigen: Sonnenaktivität beeinflusst das Klima, hat aber geringe Rolle bei der jüngsten globalen Erwärmung
Seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts befindet sich die Sonne in einer Phase außergewöhnlich hoher Aktivität, die sich im häufigen Auftreten von Sonnenflecken, Gasausbrüchen und Strahlungsstürmen äußert. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) in Katlenburg-Lindau u
Demnächst wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Arktisforschung aufgeschlagen. Am 7. August machen sich drei leistungsstarke Eisbrecher im Rahmen der Arctic Coring Expedition (ACEX = Arktische Bohrexpedition) auf den Weg Richtung Nordpol. Dort sollen durch technisch anspruchsvolle Bohrungen erstmals größere Mengen arktischer Tiefseeablagerungen zu Tage gefördert werden. Zu erwarten ist, dass die Sedimente spannende Details eines globalen Klimaumschwungs enthüllen: von der globalen Trei
Erdbeben schlagen meist unerwartet zu: Trotz jahrzehntelanger Forschung gibt es noch keine Frühwarnung vor Beben, die in manchen Regionen doch auf einen Schlag Tausende töten können. Der französische Satellit «Demeter» könnte über einen bislang wenig untersuchten Weg solche Vorwarnungen künftig erleichtern: Elektromagnetische Turbulenzen in der Ionosphäre über dem Planeten Erde gehören möglicherweise zu den wichtigen Hinweisen auf ein bevorstehendes Beben. Der Ende Juni gestartete «Demeter» beginnt
Befliegung des Stadtgebietes – Wissenschaftler des Geographischen Instituts werten Daten aus
Mit einer Befliegung von Göttingen haben Wissenschaftler der Georg-August-Universität neuartige Geodaten über die Stadt gewonnen. Eingesetzt wurde dazu erstmals ein Hyperspektral-Scanner: Der HyMap-Scanner aus Australien liefert digitale Daten in 126 Spektralbändern, mit denen Zustand und Zusammensetzung von Objekten analysiert werden. Sie zeigen zum Beispiel die Schädigung der Vegetation dur
Seemannsgarn stellt sich nach Jahrhunderten als Tatsache dar
Einst als Seemannsgarn gehandelt, haben ESA-Satelliten nun tatsächlich jene Riesenwellen nachweisen können, die ganze Riesenschiffe einfach im Meer versinken lassen. Solche Wellen, die in den vergangenen 20 Jahren mehr als 200 Supertanker und Containerschiffe mit einer Länge von mehr als 200 Metern zum Sinken gebracht haben, sind keine Seltenheit, berichtet die Europäische Raumfahrt Organisation ESA, die die Entstehung sol