Geowissenschaften

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Entstehung der Erde exakter erforschen

Die Entstehung der Erde und anderer Planeten erforscht das Zentrallabor für Geochronologie (ZLG) am Institut für Mineralogie der Universität Münster. Dafür wurde in den letzten Wochen ein hochpräzises Thermionen-Massenspektrometer (TRITON) installiert. Das 700.000 Euro teure, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Gerät dient der Messung von Isotopen in Gesteinen der Erde und Meteoriten. Fundamentale Fragen zur Entstehung des Sonnensystems und seiner Planeten können nun in Münster m

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Forschungsraum Antarktis

Die Antarktis gehört nicht nur zu den kältesten Regionen der Erde, sondern auch zu den am wenigsten erforschten. Dabei sind die Polargebiete unter anderem Schlüsselregionen für Untersuchungen des Klimas und seiner Geschichte. Die einzigartigen Lebensräume mit einem weitgehend unberührten Ökosystem stehen im Mittelpunkt der neuen Denkschrift “Deutsche Forschung in der Antarktis” der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die Polargebiete reagierten aufgrund ihrer Entwicklungsgeschichte un

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Wintersport in den Alpen: Schweizer Forscher prophezeien dramatischen Schwund der Schneesicherheit

In den kommenden Jahrzehnten wird die Hälfte aller Skiorte in den Alpen ihre Schneesicherheit verlieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wirtschaftsgeographen der Universität Zürich, die das neue GEO Special zum Thema “Die großen Berge der Erde” präsentiert. Demnach könnte aufgrund der Klimaerwärmung die Grenze der Schneesicherheit von derzeit gut 1200 Metern auf 1600 bis 2000 Meter in den nächsten 30 bis 50 Jahren klettern.

Schon heute ist die Null-Grad-Grenze im Vergleich

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Internationales Forschungsprojekt spannt ein globales Ozean-Beobachtungsnetz aus Messrobotern

Im Jahr 1998 träumten Ozeanographen von einem globalen Netzwerk aus Messinstrumenten, die ständig Informationen über Salzgehalt und Temperatur aus den oberen Bereichen des Meeres liefern könnten. Diese Informationen würden helfen, Antworten auf viele klimabezogene Fragestellungen zu finden. Der Traum der Ozeanographen heißt ARGO und hat heute auf dem Weg zu seiner vollständigen Erfüllung einen Meilenstein erreicht: Das 1500ste “Float” ist seit dem 29.11.2004 aktiv.

Floats sind autono

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Arctic Climate Change Uncovered

56 million years of Arctic history were recently uncovered during the course of the world’s largest Earth Science programme, which should enable scientists to understand climate change more effectively.

The University of Leicester Geology Department is playing a significant part in the Integrated Ocean Drilling Program (IODP), which began in 2003 and has a predicted budget of $160M per annum by 2007.

As part of this international programme, Europe is a lead partner und

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Geheimnis der größten Sanddünen gelüftet

Wasser spielt bei Naturbauwerken wesentliche Rolle

Wasser ist das Geheimnis der größten Sanddünen der Welt. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of Queensland in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature. Demnach bleiben die höchsten Sanddünen im Badain Jaran in China nur durch das Grundwasser so hoch.

Obwohl die Dünen außen vollkommen trocken sind, werden sie durch ein weit verzweigtes Grundwassersystem, das bisher unbekannt war, zusammengehalt

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Moderne numerische Tools für die Strömungslehre

Entlang der europäischen Küstenlinie finden sich zahlreiche künstliche Bauten, die normalerweise die Form von mit Schutt errichteten Dämmen haben. Diese Vorrichtungen sind oftmals nicht gerade schön anzuschauen und auf keinen Fall umweltfreundlich für die umliegenden ökologischen Systeme.

Das von der Europäischen Kommission finanzierte DELOS-Projekt richtete sich auf die Konstruktion von sowohl umweltfreundlicheren als auch kosteneffektiven Küstenschutzbauten. Das Konsortium umfasst

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Dem Atem des Meeres auf der Spur

Kieler Meereswissenschaftler haben Messroboter erstmals mit Sauerstoffsensoren ausgestattet und in der Labradorsee ausgesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Tiefsee im Winter große Mengen an atmosphärischem Sauerstoff “einatmet” und eröffnen damit neue Wege für die Erforschung des Klimawandels.

Eine Forschergruppe vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) hat Ozean-Tiefendrifter erstmals mit modernen Sauerstoffsensoren ausgestattet und im September 2003 in

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Tiefsee holt im Winter Luft

Ozean nimmt große Mengen Sauerstoff auf

Forscher des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel haben mit Sauerstoffsensoren nachgewiesen, dass die Tiefsee im Winter große Mengen an atmosphärischem Sauerstoff “einatmet”. Die Ergebnisse eröffnen damit neue Wege zur Erforschung des Klimawandels, berichten die Wissenschaftler in der jüngsten Ausgabe des Forschungsmagazins Science.

Eine Forschergruppe um Arne Körtzinger hat so genannte Ozean-Tiefendrifter e

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Bestimmung der Schwerkraft: Bergluft macht leicht

Wer einen Berg erklimmt, wird leichter. Nicht nur vom Kalorien verbrennen, sondern auch durch die Schwerkraft. Erstmals haben Wissenschaftler des Lehrstuhls für Astronomische und Physikalische Geodäsie der TU München (Prof. Reiner Rummel) und der Universität Hannover am Gipfel der Zugspitze, dem höchsten Punkt Deutschlands, Messungen mit einem hochempfindlichen Freifall-Absolutgravimeter durchgeführt. Die Schwerkraft ist in der Höhe des Gipfels um ein halbes Promille geringer als im Tal bei Garmisch

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TerraSAR-X – Erdbeobachtung in neuer Qualität

Das Projekt des deutschen Allwetter-Satelliten TerraSAR-X kommt in seine heiße Phase: Beim Raumfahrtkonzern EADS Astrium in Friedrichshafen hat jetzt mit dem Start der Integrationsarbeiten der Schlussspurt für das Entwicklungsteam begonnen. TerraSAR-X soll ab April 2006 aus seiner rund 500 Kilometer hohen Umlaufbahn Erdbeobachtungsdaten neuer Qualität für Wissenschaft und kommerzielle Anwendungen liefern. TerraSAR-X ist das erste deutsche Raumfahrtprojekt, das in einer öffentlich-privaten Partner

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Himalaya-Gletscher schmelzen schnell

Experten warnen vor Katastrophen für Mio. Menschen

Umweltexperten warnen davor, das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher auf die leichte Schulter zu nehmen. In der Region leben Mio. Menschen, die von Überflutungen und Gerölllawinen bedroht sind. Kritisiert wird auch, dass die letzten Vergleichszahlen in den 90er Jahren erhoben wurden, berichtet BBC-Online.

“Es ist höchste Zeit, die tatsächliche Situation zu erfassen. Denn eine Naturkatastrophe kann uns jederzeit treffen”, me

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Vulkanausbruch auf Island: Vorhersage von LMU-Geologen bestätigt sich

Einem Team von Geologen um Projektleiter Dr. Ulrich Münzer vom Department für Geo- und Umweltwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist es gelungen, einen Vulkanausbruch auf Island durch die Auswertung von Satellitendaten vorherzusagen. Mit Hilfe hochauflösender Bilder des Umweltsatelliten ENVISAT der europäischen Raumfahrtbehörde ESA konnten die Wissenschaftler bereits am 31. Oktober und damit 35 Stunden vor dem eigentlichen Ausbruch des Vulkans Grimsvötn die Erupti

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Verwerfungen bis zum Kern

Untersuchungen der geologischen Strukturen des Golfs von Korinth führen zu einem besseren Verständnis der Geodynamik dieses seismisch empfindlichen Gebietes.

Der Golf von Korinth ist das seismisch aktivste Gebiet in Europa und der sich am schnellsten öffnende Bereich des kontinentalen Bruchs. Trotzdem ist das hydraulische Verhalten der Verwerfungen und Brüche um den Graben herum wenig erforscht.

Diese Verwerfungen sind aber aus geologischer und industrieller Sicht wic

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Verbesserter Umgang mit Kohlenwasserstoffvorkommen

Dank der Seismiktechnik können die Betreiber von Öl- und Gasfeldern die Eigenschaften von Vorkommen genauer bestimmen, die Produktion optimieren, die Wiederherstellungsrate erhöhen und die Kosten für die Entdeckung und Erschließung von Ölvorkommen reduzieren.

In der Vergangenheit war die Erforschung von Ölfeldern zum großen Teil spekulativer Natur, die sich auf Anzeichen an der Erdoberfläche verlassen musste. Wenn ein Erdölfeld entdeckt worden war, mussten wahllos Bohrungen vorgeno

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Gigantische Flutwelle: Gefahr überschätzt

Felssturz im Atlantik wird keine Tsunamis auslösen

Die Angst vor einer gewaltigen Flutwelle, die die Ostküste der USA treffen könnte, sehen Wissenschaftler vom Southampton Oceanography Centre als maßlos übertrieben an. Der gefürchtete unterseeische Erdrutsch vor den Kanarischen Inseln wird aller Wahrscheinlichkeit nicht als ein dramatisches Ereignis vor sich gehen, sondern in Form von kleinen einzelnen Erdrutschen, berichtet BBC-Online heute, Freitag. Dadurch sei auch die Gefahr von

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