Geowissenschaften

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Zwanzigste Polarstern-Expedition in die Arktis geht zu Ende

Am 3. Oktober wird das deutsche Forschungsschiff “Polarstern” des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung von seiner 20. Arktisexpedition nach Bremerhaven zurückkehren.

Während des letzten Fahrtabschnittes haben 44 Wissenschaftler aus Deutschland, Russland und Südkorea, unterstützt von Besatzungsmitgliedern, Hubschrauberpiloten und Technikern, das Gebiet nördlich und westlich von Spitzbergen erforscht. Schwerpunkte waren geophysikalische und geologische Untersuchun

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Kosmische Grüße aus der Wüste

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Chemie haben große Mengen an Sternenstaub in einem Meteoriten gefunden

Sternenstaub findet sich gewöhnlich nur in sehr kleinen Mengen in primitiver Materie unseres Sonnensystems. Mit einer neuartigen Technik, einer NanoSIMS-Ionenmikrosonde, ist es Forschern am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz jetzt gelungen, hohe Konzentrationen an Silikat- und Spinellstaub, der vor mehr als 4,6 Milliarden Jahren in den Winden von Roten Riesenste

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Eiskalte Ozonkiller: Bremer Umweltphysiker lösen Rätsel um Brom-Explosionen in Arktis und Antartis

Die Entdeckung der Ozonzerstörung in der unteren Atmosphäre überraschte Ende der 80er Jahre die Wissenschaft. Die Verursacher konnten in den freien Brom-Radikalen festgemacht werden, nur – deren Quelle blieb bis heute rätselhaft. Den Umweltphysikern von der Universität Bremen ist es nun erstmals gelungen, die Quelle des Broms zu identifizieren.

Die Entdeckung der Ozonzerstörung in der unteren Atmosphäre (Troposphäre) überraschte zum Ende der 80er Jahre die Wissenschaft. Nur einige

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El Nino: Wirbelstürme drohen auch im Pazifik

Zyklische Erwärmung ab Herbst erwartet

Nicht nur die Südstaaten der USA, sondern auch das Urlaubsparadies Hawaii wird in diesem Jahr noch von Stürmen bedroht: Experten haben angekündigt, dass ein weiterer El-Nino-Zyklus in diesem Jahr zu erwarten sei. Bis Frühling 2005 wird diese Erwärmungsphase dauern, berichtet der Honolulu-Star-Bulletin.

Nach Angaben der National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA wird der El Nino in dieser Saison aber schwächer und wahrscheinli

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EU-Projekt startet mit 100 Klimaforschern in Hamburg

ENSEMBLES heisst das Projekt im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm, zu dem vom 15.-17. September ca. 100 Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Meteorologie zu ihrem ersten großen Treffen zusammenkommen. In den nächsten 5 Jahren wollen 70 Partnerinstitute aus der EU, der Schweiz, Australien und den USA mit 15 Mio. EUR an 10 Forschungsthemen zur Vorhersage des Klimawandels und seiner Folgen arbeiten.

Die Ziele des Projekts sind hochgesteckt. Die Forschergruppen wollen eine Vorhersagesystem f

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Folgen eines Meteoriteneinschlags vor 200 Millionen Jahren bei Tübingen nachgewiesen

Eine albtraumhafte Verwüstung der Erde führte vor rund 200 Millionen Jahren zu einem Massenaussterben. Über die Ursache der Katastrophe gibt es verschiedene Theorien. Nun hat der Geologe Dr. Michael Montenari nachgewiesen, dass zu dieser Zeit eine gigantische Flutwelle über das damals noch im Meer liegende Tübinger Gebiet gegangen sein muss. Die dafür notwendigen immensen Kräfte konnte nur ein Meteoriteneinschlag freisetzen.

An der Wende des Trias- zum Jura-Zeitalter vor rund 200 Millionen

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Bulmahn: "Atmosphärenforschung geht in eine neue Dimension"

BMBF setzt mit Forschungsflugzeug HALO weiteres Großprojekt um

Deutschland bekommt ein neues Forschungsflugzeug zur wissenschaftlichen Untersuchung der Erdatmosphäre. Wie Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn am Sonntag in Berlin mitteilte, übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 47,5 Millionen Euro 70 Prozent der Gesamtkosten von HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). “Mit HALO geht die Atmosphärenforschung in eine neue Dimension”,

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Auf Meteoritenjagd

Uwe George spricht bei der Tagung der Mineralogischen Gesellschaft

Forschung ist für Uwe George ein Abenteuer: Seit mehr als 20 Jahren ist der Hamburger Wissenschaftsjournalist und Expeditionsleiter für das Magazin GEO unterwegs. Seine Reportagen und Bücher handeln anschaulich und packend von spektakulären Phänomenen und Funden.

Am Montag, 20. September, 19.30 Uhr,
beschreibt Uwe George
im AudiMax (Straße am Forum 1, Geb. 30.95)
“Außerirdisches aus der Sahara”

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Eisbohrkern aus Nordgrönland enthüllt detaillierte Geschichte des Klimas

Zum ersten Mal wurde bei einer Bohrung in Grönland ein Eiskern gewonnen, der die Klimageschichte über die letzte Eiszeit hinaus lückenlos erschließt. Die ersten Ergebnisse des internationalen Eiskern-Projekts NGRIP (North Greenland Ice Core Project) werden diese Woche in “Nature” veröffentlicht.Vergleichbar den Jahresringen eines Baumes enthält der 3085 Meter lange Eiskern Schichten von Schneefällen der letzten 123.000 Jahre.

Vor der letzten Eiszeit, die vor 115.000 Jahren begann, ga

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Wetterprognose mit nie da gewesener Präzision: Hohenheim vereint international führende Meteorologen

Mit Laser-Technik, Satelliten und Radar: Für Wetterprognosen mit nie dagewesener Präzision und Verlässlichkeit kombinieren international führende Meteorologen ihr Wissen und neu entwickelte Messgeräte. Die Federführung des Forschungsprojektes liegt bei den Universitäten Hohenheim und Karlsruhe. Das Untersuchungsgebiet wird in Deutschland liegen. Erste Details diskutiert der Auftaktworkshop vom 13. bis 16. September an der Universität Hohenheim. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert das Exper

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Hitzeschock am Nordpol

Vor 55 Millionen war der Arktische Ozean an die 20 Grad Celsius warm und eisfrei! Diese Entdeckung machten jetzt Wissenschaftler der internationalen ACEX-Expedition (Arctic Coring Expedition = Arktische Bohrexpedition). Wissenschaftler mehrerer Disziplinen erbohren derzeit unter Einsatz von drei Eisbrechern in der Nähe des Nordpols Ablagerungen am Grund des Arktischen Ozeans. In etwa 390 Metern unter dem Meeresboden fand das internationale Forscherteam aus acht Nationen Überreste winziger Meeresa

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Tokio fürchtet sich vor Mega-Erdbeben

90 Prozent Wahrscheinlichkeit für gewaltige Erdstöße bis 2050

Nach neuen wissenschaftlichen Gutachten von japanischen Seismologen wird innerhalb der kommenden 50 Jahre ein Mega-Erdbeben die Hauptstadt Tokio treffen. Das Beben soll in seiner Gewalt etwa dem von 1. September 1923 entsprechen. Damals stand die Stadt in Flammen und etwa 142.000 Menschen verloren ihr Leben. Das 12-köpfige Forscherteam schätzt die Wahrscheinlichkeit eines solchen Mega-Bebens in den kommenden 50 Jahren auf

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DLR-Forscher mit weltraumfähigem Radargerät über Asien unterwegs

Flugzeugkampagnen zum Schutz des Regenwaldes in Indonesien und zur Fernerkundung in Indien

Zu aufwändigen und intensiven Messflügen sind am 30. August 2004 Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen aufgebrochen. Mit kurzen Unterbrechungen werden die Forscher des DLR-Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme bis Mitte Dezember 2004 mit einer Dornier 228 des DLR in Indien und Indonesien unterwegs sein. Unter anderem werden sie übe

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Weiterführende satellitengestützte Messungen

Kenntnisse über die Konzentration und Verteilung von Bestandteilen der Erdatmosphäre sind entscheidend für die Inangriffnahme vieler Umweltprobleme. Es wurden bereits wichtige Schritte unternommen, um die signalverarbeitenden Modelle für die Verwertung von Satellitendaten zu verbessern.

Der Klimawandel und der Abbau des stratosphärischen Ozons gehören zu den zwei größten Umweltproblemen unserer Zeit. Ein großer Anteil der Forschungsgelder wurde verwendet, um die diesen zwei Phänome

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Luft über Indischem Ozean stark verschmutzt

Neue Untersuchung zeigt schwere Belastung über unbewohnten Gebieten

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie haben eine beträchtliche Belastung der Atmosphäre über dem Indischen Ozean in den Monsunübergangszeiten nachgewiesen. Ursprung der Luftverschmutzung sind die Staaten Indien, China sowie die Länder Südostasiens und Afrikas. Den Forschern gelang es mithilfe einer Kombination von Satellitenbeobachtungen und Computermodellierung die Verschmutzung durch Stickoxide zu bewe

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Klimabohrung am Nordpol auf Rekordkurs

Seit gut einer Woche operieren drei starke Eisbrecher etwa 225 Kilometer vom Nordpol entfernt. Das Ziel: die 500 Meter mächtigen Ablagerungen am Grund des Arktischen Ozeans zu durchbohren, um so erstmals das Auf und Ab der Klimageschichte im Hohen Norden nachzuzeichnen. Inzwischen ist eine Bohrtiefe von mehr als 250 Metern erreicht. Das Alter der Sedimente in dieser Rekordtiefe wird auf etwa 40 Millionen Jahre geschätzt. Große Treibeisschollen, z.T. besetzt mit meterdicken Packeisrücken, bereiten de

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