Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war in Deutschland im Jahr 2003 genau die Hälfte der Erwerbslosen schon länger als ein Jahr auf Arbeitsuche. Damit war der Anteil sog. Langzeiterwerbsloser in Deutschland deutlich höher als in den meisten anderen Ländern der Europäischen Union (EU). Im Durchschnitt der 25 EU-Länder waren 44,9% der Erwerbslosen schon über zwölf Monate auf der Suche nach bezahlter Arbeit. Dies geht aus den Ergebnissen der europäischen Arbeitskräfteerhebung hervor, die in allen
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes wurden im zweiten Quartal 2004 in Deutschland Tabakwaren im Kleinverkaufswert (Verkaufswert im Handel) von 5,4 Mrd. Euro versteuert, das waren 834 Mill. Euro oder 13,4% weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dieser Betrag ergibt sich aus dem Steuerzeichenbezug von Herstellern und Händlern nach Abzug von Steuererstattungen für zurückgegebene Banderolen (Netto-Bezug). Seit der letzten Steuererhöhung für alle Tabakwaren zum 1. März 2004 setzte sich
Den Westdeutschen ist in den vergangenen zwanzig Jahren die Arbeit keineswegs ausgegangen – die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erhöhte sich in den alten Bundesländern von 1980 bis 2002 um knapp 2 auf 22,9 Millionen. Dabei zählten vor allem die Akademiker zu den Gewinnern: Fast jeder zehnte Arbeitnehmer hat mittlerweile einen Hochschulabschluss – 1980 war der Anteil nicht einmal halb so hoch. Eine abgeschlossene Berufsausbildung konnten zuletzt mehr als zwei Drittel der Arbeitneh
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Juni 2004 um 3,5% über dem Vorjahresstand. Im Mai 2004 und im April 2004 hatten die Jahresveränderungsraten + 3,6% bzw. + 2,4% betragen. Gegenüber Mai 2004 sank der Großhandelspreisindex um 0,2%.
Besonders stark zum Vorjahr stiegen im Juni 2004 unter anderem die Preise des Großhandels mit Erzen, Eisen, Stahl, NE-Metallen und Halbzeug (+ 25,3%), mit Tabakwaren (+ 14,4%), mit Getreide, Saaten und Futt
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Juni 2004 gegenüber Juni 2003 um 1,7% gestiegen. Gegenüber Mai 2004 blieb der Index unverändert. Die Schätzung für Juni 2004 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit leicht nach unten korrigiert. Im April und Mai 2004 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 1,6% bzw. + 2,0% gelegen.
Die Abschwächung der Teuerung von 2,0% im Mai auf 1,7% im Juni 2004 ist nicht auf aktuelle Prei
Im April 2004 verzeichneten die deutschen Insolvenzgerichte 9 574 Insolvenzen.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entfielen davon 3 496 Insolvenzen auf Unternehmen und 6 078 auf andere Schuldner, insbesondere Verbraucher. Gegenüber April 2003 gingen damit die Unternehmensinsolvenzen um 3,1% zurück. Die Zahl der Insolvenzen insgesamt nahm im gleichen Zeitraum um 9,3% und die der übrigen Schuldner um 18,0% zu. Die Insolvenzen der übrigen Schuldner verteilten sich auf 3 552 Verbrau
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe im April 2004 durchschnittlich brutto 2 966 Euro, das waren 2,4% mehr als im April 2003.
Die vollzeitbeschäftigten Angestellten im Produzierenden Gewerbe verdienten im April 2004 durchschnittlich 3 811 Euro brutto, 2,6% mehr als im April 2003. Die Arbeiter und Arbeiterinnen erhielten 2 501 Euro und damit 2,1% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dabe
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Mai 2004 von Deutschland Waren im Wert von 60,8 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 46,7 Mrd. Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren lagen damit im Mai 2004 um 11,8% und die Einfuhren um 6,1% höher als im Mai 2003. Saisonbereinigt haben die Ausfuhren gegenüber April 2004 um 3,9% und die Einfuhren um 3,4% zugenommen.
Die Außenhandelsbilanz schloss im Mai 2004 mit einem Überschuss von 14,2 Mrd. Euro ab. I
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Mai 2004 gegenüber dem Vorjahr um 1,4%. Gegenüber Februar 2004 stieg der Index um 1,1%.
Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Mai 2003 auf Mai 2004 um 1,5%, die für Ausbauarbeiten erhöhten sich um 1,2%. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist nennenswerte Preisanstiege bei den Beton- und Stahlbetonarbeit
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Zahl der Empfänger von “Meister-BAföG” – Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz – im vergangenen Jahr um 39% zugenommen. 2003 erhielten in Deutschland 122 000 Menschen “Meister-BAföG”. 30% der Geförderten waren Frauen. Ihre Zahl erhöhte sich gegenüber 2002 um 57% auf 36 000. Die Zahl der geförderten Männer nahm gegenüber 2002 um knapp 32% auf 86 000 zu. An Förderleistungen wurden 388 Mill. Euro bewilligt, rund 30% mehr als 2002.
Die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen hat sich im Mai gegenüber dem Vormonat – vorläufigen Angaben zufolge – preis- und saisonbereinigt erneut deutlich erhöht (+1,6 %). Dabei war ein für diesen Monat überdurchschnittlicher Umfang an Großaufträgen zu verzeichnen. Im April war das Ordervolumen nach Abwärtskorrektur um +1,9 % gestiegen.
Im Mai legten die Bestellungen aus dem Ausland um +4,1 % zu. Dies ist der stärkste Zuwachs seit Juni 2003. Die Bestellungen aus dem Inland gingen mi
Nach einer Studie des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2002 insgesamt 166 Mill. t Gefahrgüter in Deutschland per Eisenbahn und Schiff befördert. Damit bestanden 22% der gesamten Gütermenge auf Wasser- und Schienenwegen aus Gefahrgütern.
Dieser Anteil hatte sich gegenüber 2001 praktisch nicht verändert. Zu beachten ist, dass Güter doppelt gezählt wurden, wenn sie den Verkehrsweg wechselten, also etwa vom Schiff in die Bahn umgeladen wurden. Im Straßengüterverkehr mit deutschen
Im Jahr 2002 entstanden in Deutschland nach der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen Kosten in Höhe von 35,4 Mrd. Euro. Das entsprach rund einem Sechstel oder 16% der gesamten Krankheitskosten im Jahr 2002 in Höhe von 223,6 Mrd. Euro. 31,1 Mrd. Euro Krankheitskosten waren durch Krankheiten des Verdauungssystems bedingt, 25,2 Mrd. Euro durch Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und Bindegewebes und 22,4 Mrd. Euro durch psychische und Verhaltensstör
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im April 2004 rund 38,0 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat reduzierte sich die Erwerbstätigkeit um 169 000 Personen. Wie bereits im März 2004 lag die Erwerbstätigkeit im April 2004 damit um 0,4% unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis.
Im Zuge der Frühjahrsbelebung hat sich die Zahl der Erwerbstätigen von März bis April 2004 um 189 000 Personen erhöht. Aller
IPO Watch Europe von PwC analysiert die Aktivitäten an den wichtigsten Börsenplätzen Europas: Deutsche Börse verzeichnete im zweiten Quartal 2004 mit Deutscher Postbank, Wincor Nixdorf und Fahrradwerken Mifa ein Emissionsvolumen von fast 1,8 Milliarden Euro. Die europäischen Börsenplätze verzeichneten in diesem Jahr ein starkes zweites Quartal – und damit das beste Ergebnis seit mehreren Jahren. Von April bis Juni wagten sich 95 Unternehmen an die europäischen Börsen, im gleichen Vorjahreszei
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, hatte Deutschland am 31. Dezember 2003 82 532 000 Einwohner, 5 000 weniger als Ende 2002 (82 537 000). 2002 war die Bevölkerungszahl gegenüber dem Vorjahr noch um 96 000 Personen (+ 0,1%) und 2001 um 181 000 (+ 0,2%) gestiegen.
Der geringe Bevölkerungsrückgang im Jahr 2003 ist darauf zurückzuführen, dass das Defizit der Geburten gegenüber den Sterbefällen von 147 000 (2002: 122 000) durch den Zuwanderungsüberschuss von