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Erzeugerpreise Juli 2004: + 1,9% zum Juli 2003

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Juli 2004 um 1,9% höher als im Juli 2003. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte die Jahresveränderungsrate im Juni 2004 noch bei + 1,5% und im Mai 2004 bei + 1,6% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im Juli 2004 um 0,6% gestiegen.

Der relativ starke Preisanstieg gegenüber dem Juni ist hauptsächlich auf zwei Ursachen zurückzuführen: Zum einen stiegen die Preise für Mineralölerzeugnisse im Juli deutlich an

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2. Quartal 2004: Weniger Erwerbstätige, mehr Arbeitsstunden als im Vorjahr

Während im zweiten Quartal 2004 die durchschnittliche Zahl der geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 0,5% (+ 1,8 Std.) zugenommen hat, sank im gleichen Zeitraum die Gesamtzahl der Erwerbstätigen um 0,3% (– 112 000 Personen). Dass die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt nicht stärker sank, lag im Wesentlichen an den Beschäftigungsgewinnen in den Dienstleistungsbereichen.

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg im zweiten Quartal 2004 di

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Importanteil der deutschen Exporte bei 40%

Der Anteil der Importe an den deutschen Exportgütern hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht und beträgt nunmehr fast 40%. Dies zeigen die Ergebnisse einer Analyse des Statistischen Bundesamtes auf Grundlage der Input-Output-Rechnung. Diese Ergebnisse sind im Zusammenhang mit der derzeit häufig vertretenen These zu sehen, nach der sich Deutschland zu einer “Basar-Ökonomie” entwickele, welche die Welt mit preisgünstigen und hochwertigen Waren bediene, die gar nicht mehr hier zu Lande produziert

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Zahl der Krankenhauspatienten leicht rückläufig

Im Jahr 2002 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt 17,4 Mill. Patientinnen und Patienten (einschließlich Sterbe- und Stundenfälle) in deutschen Krankenhäusern stationär behandelt; das sind 0,6% mehr als im Vorjahr. Bereinigt um demographische Effekte (Zusammensetzung der Bevölkerung nach Alter und Geschlecht) sank die Zahl der Krankenhauspatienten im Vergleich zu 2001 um 0,2%.

Die durchschnittliche Verweildauer verringerte sich ebenfalls (– 1,6%) und lag 2002 bei 9,7 T

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Verarbeitendes Gewerbe Juni 2004: – 2,0% Beschäftigte; + 14,9% Umsatz

Ende Juni 2004 waren 6,0 Mill. Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 120 800 Personen oder 2,0% weniger als im Juni 2003.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der im Juni 2004 geleisteten Arbeitsstunden um 5,3% auf 785,9 Mill., wobei im Berichtsmonat an zwei Tagen mehr gearbeitet wurde als im Juni 2003. Die Lohn- und Gehaltsumme lag bei 19

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Schnellmeldung zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2004

Das Bruttoinlandsprodukt, der Wert der in Deutschland erwirtschafteten Leistung, hat sich im zweiten Quartal 2004 gegenüber dem Vorquartal – saison- und kalenderbereinigt – real um 0,5% erhöht und ist damit etwas stärker gestiegen als im ersten Quartal (+0,4%).

Im Vorjahresvergleich betrug die Zunahme (unbereinigt) 2,0%. Wie das Statistische Bundesamt in seiner Schnellmeldung weiter mitteilt, hätte das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2004 unter Ausschluss des Kalendereffekt

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184 000 junge Menschen erhielten erzieherische Hilfe

Wie das Statistische Bundesamt mit Blick auf den “Internationalen Tag der Jugend” am 12. August mitteilt, haben im Jahr 2002 in Deutschland mehr als 184 000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 26 Jahren erzieherische Hilfe in Anspruch genommen. Das waren 11 000 oder 6,4% mehr als 2001 und 76 000 oder 71% mehr als 1991, dem Jahr des In-Kraft-Tretens des neuen Kinder- und Jugendhilfegesetzes.

“Erzieherische Hilfe” ist unter anderem Jugendberatung, Unterstützung

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Bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 2 Mill. junge Menschen weniger

Heute ist der “Internationale Tag der Jugend”. In Deutschland gab es zum Jahresbeginn 15,1 Mill. junge Menschen unter 18 Jahren. Bis Ende 2010 werden es voraussichtlich noch 13,7 Mill. sein, bis 2020 noch 13 Mill. Diese Werte hat das Statistische Bundesamt in seiner 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung (Variante 5) ermittelt. Dass es in Deutschland voraussichtlich immer weniger Menschen unter 18 Jahren geben wird, liegt an den insgesamt sinkenden Geburtenzahlen. Speziell di

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Mehr als 2,8 Mill. Sozialhilfeempfänger in Deutschland 2003

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten am Jahresende 2003 in Deutschland rund 2,81 Mill. Personen in 1,42 Mill. Haushalten laufende Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (= sog. “Sozialhilfe im engeren Sinne”). Das waren 2,0% mehr als im Vorjahr. Die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt dient der Deckung des Grundbedarfs vor allem an Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Heizung (sog. “soziokulturelles Existenzminimum”).

Die Sozialhilfequote (Anteil der Hilfeb

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Deutsche Ausfuhren im Juni 2004: + 16,1% zum Vorjahr

Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Juni 2004 von Deutschland Waren im Wert von 63,0 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 48,3 Mrd. Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren lagen damit im Juni 2004 um 16,1% und die Einfuhren um 10,7% höher als im Juni 2003. Saisonbereinigt haben die Ausfuhren gegenüber Mai 2004 um 5,8% und die Einfuhren um 4,7% abgenommen. Die Außenhandelsbilanz schloss im Juni 2004 mit einem Überschuss von 14,7 Mrd.

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18% der jungen Europäer erwerbslos

Im Frühjahr 2003 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 18% der 15- bis 24-jährigen Einwohner der 25 EU-Mitgliedstaaten erwerbslos. In Deutschland waren mit 11% vergleichsweise weniger junge Leute von Erwerbslosigkeit betroffen. Junge Menschen in der EU waren somit weitaus häufiger ohne Arbeit als andere Altersgruppen: Die Erwerbslosenquote bei den EU-Bürgern ab 25 Jahren lag zum gleichen Zeitpunkt bei 7,8%. Diese Ergebnisse stammen aus der letztverfügbaren europäischen Arbeitskräfteerhebu

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Steuerdaten für Wissenschaft erschlossen – Mikrodaten der Lohn- und Einkommensteuerstatistik für Auswertung frei

Analysen zu Auswirkungen der Einkommensbesteuerung und zur Einkommensverteilung werden zukünftig für die Wissenschaft einfacher und kostengünstiger. Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben mit dem Projekt “Scientific Use File faktisch anonymisierte Einkommensteuerstatistik” (FAST) Einzeldaten der Einkommensteuerstatistik so anonymisiert, dass sie den strengen Anforderungen des gesetzlichen Datenschutzes genügen und der Wissenschaft in größerem Umfang zur Verfügung gestellt werden kön

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Deutsche bei Internetnutzung im europäischen Mittelfeld

38 Mill. Menschen waren im ersten Quartal 2003 in Deutschland online, das sind 52% der Bevölkerung ab zehn Jahren. Ein Jahr zuvor waren es noch 46%. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld. Während in Dänemark oder Schweden jeweils über 70% aller Menschen über 16 Jahren das Internet nutzen, sind es in Italien 29% und Spanien 37%, in Griechenland 16%. Dies zeigt die europäische Umfrage zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten 2003, der

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WTO: Weltweiter Tourismus wächst auf 429 Mrd Euro

Österreich auf Platz 7 der weltweit beliebtesten Reiseziele

Der internationale Tourismus ist im vergangenen Jahr insgesamt von 474 Mrd. Dollar (396 Mrd. Euro) auf geschätzte 514 Mrd. Dollar (429 Mrd. Euro) gewachsen. Österreich belegt den siebenten Platz mit 19,1 Mio. Touristen und auch Deutschland gehört zu den Top Ten Urlaubsorten: 18,4. Mio. Besucher verschafften Deutschland gegenüber 2002 einen Zuwachs um 2,4 Prozent.

Die Top Ten Touristen Destinationen im letzten Jahr w

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6,9% weniger Unternehmerinsolvenzen im Mai 2004

Im Mai 2004 verzeichneten die deutschen Insolvenzgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 3 131 Insolvenzen von Unternehmen, 6,9% weniger als im Mai 2003. Damit setzte sich die rückläufige Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen, insbesondere von Personen- und Kapitalgesellschaften, die in den meisten Monaten diesen Jahres zu beobachten war, auch im Mai 2004 fort. Dagegen haben die Insolvenzen der übrigen Schuldner um 21,0% auf 5 943 Fälle zugenommen. Die Insolvenzen der übrigen Schuldner

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Mai 2004: Beschäftigungsabbau verlangsamt sich erneut

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im Mai 2004 rund 38,2 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat reduzierte sich die Erwerbstätigkeit um 100 000 Personen, das entspricht – wie bereits im April 2004 – einer Veränderungsrate zum Vorjahr von – 0,3%. Dabei hat sich der Beschäftigungsabbau im Vorjahresvergleich leicht verlangsamt, nach – 101 000 Personen im April 2004 und – 105 000 Personen im März 2004.

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