Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Renaturierung von Bächen ist ein sinnvoller Beitrag zum Naturschutz
Bonn, 20. November 2000: Die Hauptursache für den fast 100%-gen
Rückgang der früher weit verbreiteten Bachmuscheln (Unio crassus) ist die
Verschlechterung der Wasserqualität, dazu gehört die Einleitung von
Abwässern, der Eintrag von Gülle, von Düngestoffen und
Pflanzenschutzmitteln, sowie die Veränderung der Gewässer durch Ausbau und
Begradigung. Dies führte zu einer Veränderung der natürlich
Die volle Umsetzung der Kyoto Verpflichtungen wäre ein Anfang, aber
nicht ausreichend um den Klimawandel zu verlangsamen. Um langfristig zu
einer weltweiten Stabilisierung des Klimas zu kommen, sind weitaus
stärkere Verpflichtungen notwendig. Das zeigt eine jetzt vorliegende
Studie des Wissenschaftlichen Zentrums für Umweltsystemforschung an der
Universität Gesamthochschule Kassel, die Prof. Dr. Joseph Alcamo und seine
Mitarbeiterin Janina Onigkeit, im Auftrag des Umweltbundes
Das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI,
Karlsruhe, führt derzeit gemeinsam mit fünf weiteren Forschungsinstituten
unter Federführung der Arbeitsgemeinschaft Fernwärme (AGFW) eine Studie
über die langfristigen Chancen der Kraft-Wärme-Kopplung durch. Das
Vorhaben setzt sich das Ziel, Strategien und Technologien aufzuzeigen, mit
denen es möglich ist, die für den Zeithorizont 2010 und darüber hinaus
reichende umweltpolitische Verpflichtungen zur Redukt
Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über eine
Studie des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung
(IER) der Universität Stuttgart im Auftrag des
Bundeswirtschaftsministeriums, deren erstaunliches Ergebnis besagt, dass
die Förderung der in Deutschland betriebenen Anlagen der
Kraft-Wärme-Kopplung ökologisch kontraproduktiv sei. Nun sind solche
Betrachtungen deutlich komplizierter als oft auf den ersten Blick
vermutet, denn die hin
Umweltbundesamt sieht hohe Standards beim Gesundheits- und Umweltschutz gefährdet Eine Aufhebung der bisher bestehenden Gebietsmonopole der Trinkwasserversorgung in Deutschland kann deutliche Rückschläge im Gesundheits- und Umweltschutz mit sich bringen. Auch verfassungsrechtliche Fragen einer solchen Liberalisierung sind noch ungeklärt. Dieses Fazit zieht das Umweltbundesamt in einer Studie zur derzeit diskutierten Marktöffnung der Wasserversorgung. Im Unterschied zu den bereits
Im Rahmen des Förderprogramms “Nachwachsende Rohstoffe” vergibt das
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) die
Förderung einer wissenschaftlich-technischen Studie. Das Schwerpunktthema
ist die “Verwendung von Ethanol und Methanol aus nachwachsenden Rohstoffen
im chemisch-technischen und im Kraftstoffsektor unter besonderer
Berücksichtigung von Agraralkohol”.
Im Rahmen des Förderprogramms “Nachwachsende Rohstoffe” vergibt das
Bundesm
Auf starkes Interesse stieß Bärbel Höhn, die Umweltministerin des
Landes Nordrhein-Westfalen, heute (17.11.00) mit ihrer Gastvorlesung in
der Universität Dortmund “Ist Wasser noch bezahlbar?”. Mehr als 100
Zuhörer hatten sich an der Fakultät Raumplanung eingefunden, um der
Ministerin zuzuhören und sie anschließend mit Fragen und eigenen
Vorschlägen einzudecken.
Ministerin Höhn beschrieb in ihrem Vortrag einen weiten Bogen. Sie
sprach über ein dringliches Mana
Landschaftsökologen und Limnologen der Universität Münster
untersuchten Gefährdung für kleinere Fließgewässer
Paddeln erfreut sich in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit
– allerdings nicht bei allen Menschen. Denn Naturschützer fürchten, dass
durch das sommerliche Ausflugsvergnügen empfindlich in das Gleichgewicht
von Gewässern eingegriffen wird. Prof. Dr. Elisabeth Meyer vom Institut
für Spezielle Zoologie und Vergleichende Embryologie und Prof. Dr.
In einem geologisch bislang wenig erforschten Gebiet in Namibia
haben Wissenschaftler von der Universität Würzburg einige hundert
Kilogramm Steine gesammelt. Nun untersuchen sie deren
Entwicklungsgeschichte. Damit wollen die Forscher ein weiteres Puzzleteil
zum Verständnis der frühen Erdgeschichte beisteuern.
Vergleicht man die Entwicklungsgeschichte der 4,56 Milliarden Jahre
alten Erde mit einem 100 Meter langen Maßband, so umfasst die Geschichte
des Mens
Deutschland fördert und veröffentlicht technische Basisdokumente für UN/ECE-Protokoll
Deutschland unterstützt aktiv die Umsetzung des Göteborg-Protokolls der Genfer Luftreinhaltekonvention. Das Umweltbundesamt veröffentlicht jetzt aktuelle Hintergrundpapiere in der Reihe UBA-TEXTE auf CD-ROM. Sie enthalten in englischer Sprache auf rund 2000 Seiten – umfangreiche technische und ökonomische Daten zum Einsatz von primären und sekundären Emissionsminderungstechniken für Stickstoffo
Während in Den Haag Vertreter aus 160 Staaten zur sechsten
Klimakonferenz zusammen kommen, präsentieren Wissenschaftler aus Bremen
und Hamburg neue, beunruhigende Befunde zum globalen Wandel. In der
kommenden Ausgabe von “Nature” weisen sie nach, dass Stürme und Wellen
seit 1954 deutlich zugenommen haben.
In den vergangenen Wochen zogen erste Herbststürme über Westeuropa
hinweg. Meterhohe Brecher rollten auf die Küsten vor allem der britischen
Inseln zu
Dioxinbelastung in Lebensmitteln deutlich gesunken Die Belastung der Lebensmittel mit Dioxinen ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der im Verbund “Produkt- und Ernährungsforschung” zusammengeschlossenen Bundesforschungsanstalten. In Zusammenarbeit mit vier Schwestereinrichtungen haben Wissenschaftler der Bundesanstalt für Milchforschung in Kiel in den letzten Jahren die Dioxinwerte in den wichtigsten Lebensmitteln bestimmt.
In der Al-Khlata-Formation im Südosten Omans liegen Sandsteine an
der Tagesoberfläche. Die gleichen Gesteine sind im Süden Omans, allerdings
erdölführend, rund 2000 Meter tief unter der Erdoberfläche versenkt. Dort
können sie nur punktuell durch Bohrungen erschlossen werden. Dipl.-Geol.
Jan Witte hat nun im Südosten Omans das studieren können, was im Süden
Omans unter der Erde versteckt liegt. Er kartierte die charakteristischen
Veränderungen der Sandstein- und Tonablagerungen
Institut für Umweltwissenschaften der Hochschule Vechta entwickelt
Datenanalysemethoden für Hyperspektrale Sensoren in der Fernerkundung.
VECHTA. Mit der Untersuchung neuer Fernerkundungssensoren für die
Analyse von Umweltveränderungen beauftragte das Deutsche Forschungszentrum
für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn jetzt die Geoinformatikgruppe des
Instituts für Umweltwissenschaften (IUW) der Hochschule Vechta. Im
kommenden Frühjahr startet der erste so g
Gleich 22 Wissenschaftler und Studenten der
Friedrich-Schiller-Universität treten in den nächsten drei Wochen die
Reise in antarktische Gefilde an: Die bislang größte Jenaer Expedition
führt die Naturwissenschaftler auf die Südshetland-Inseln, 900 Kilometer
von Kap Horn entfernt.
“Daunenschlafsäcke und warme, wetterfeste Kleidung gehören natürlich
zur Standardausrüstung”, bemerkt der Umweltexperte Dr. Hans-Ulrich Peter,
der seit 1983 in der Südpolarregion fo
Warum ist Aufforstung kein weltweites Patentrezept zum Schutz des
Klimas, das Stehen lassen von Wäldern hingegen schon? Wälder der hohen
nördlichen Breiten haben vermutlich eine andere Funktion im Klimasystem
als Wälder der tropischen und gemäßigten Breiten. Dies zeigt eine Studie
von Martin Claussen, Victor Brovkin und Andrey Ganopolski, die im
kommenden Monat in der Zeitschrift Geophysical Research Letters
veröffentlicht wird. Obwohl auch boreale Wälder der Atmosphäre CO2