Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Forschungsschiff Sonne erkundet erstmals Erzvorkommen
südlich des 60. Breitengrades Am 9. Februar 2001 verlässt das deutsche Forschungsschiff Sonne unter der Leitung von Wissenschaftlern der TU Bergakademie Freiberg den Hafen von Balboa (Panama) zu einer 48-tägigen Expedition in die Gewässer nördlich der antarktischen Halbinsel. Ziel des Vorhabens ist die detaillierte Untersuchung von hydrothermalen Erzvorkommen im Bereich der sogenannten Bransfield Straße, die 1997 unter B
Baustein auf dem Weg aus der BSE-Krise: vom Öko-Institut e.V.
ausgezeichnete Studie zum Konsumverhalten der Verbraucher
In der aktuellen Diskussion um den BSE-Skandal wird die Forderung nach
Ausdehnung der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland erhoben. Damit
verbunden ist die Frage nach Ernaehrungssicherung dieses
Landbewirtschaftungssystems im Vergleich zum konventionellen. Gegner der
Ausdehnung der ökologischen Landwirtschaft befürchten einen Rückgang
Viele landwirtschaftliche Nutzpflanzen bleiben im Wachstum zurück,
wenn sie für längere Zeit unter Wasser stehen oder an Stellen wachsen, an
denen sich die Nässe staut. Ob dieses Problem mit Hilfe der Nitratdüngung
gelöst werden kann, erforschen Botaniker von der Universität Würzburg.
Jeder Landwirt kennt das Problem: Gibt es auf einem Feld flache Mulden,
dann führt heftiger Regen dazu, dass sich überflutete Stellen bilden, die
sich oft tagelang halten. Auch
Erklärung von Agrarökonomen
Verbreitung der folgenden Erklärung von 42 Professoren der
Agrarökonomie an deutschen Universitäten durch die Pressestelle der
Universität Göttingen (Nr.18/2001) für Prof. Dr. Stefan Tangermann,
Institut für Agrarökonomie der Universität Göttingen 16. Januar
2001 Professoren mahnen zur Vernunft in der Agrarpolitik 42
Professoren der Agrarökonomie haben sich in einer Erklärung zur
agrarpolitischen Wende geäußert, die je
Mit Wirkung zum 1. Januar 2001 ist im GKSS-Forschungszentrum das
“Institut für Küstenforschung” gegründet worden. Diese Neugründung, sie
fasst die bisherigen Institute der GKSS-Umweltforschung (Physikalische und
Chemische Analytik, Gewässerforschung) zusammen, ist das Ergebnis
tiefgreifender, vorangegangener Struktur- und Positionierungsdiskussionen.
Sie fanden statt nicht nur innerhalb des GKSS-Programmschwerpunktes
“Wasser und Klima im Lebensraum Küste” sondern auch in der Disk
Ein umweltpsychologisches Forschungsprojekt an der Kasseler Universität sucht nach optimalen Kommunikationsstrategien Kassel. Noch so eindrückliche Appelle von Regierungen, Behörden und Bürgerinitiativen an die Bevölkerung, doch konkret etwas zu tun für den Schutz der Natur und der Umwelt, greifen oft ins Leere. Wir nehmen sie zur Kenntnis und gehen zur Tagesordnung über. Liegt das daran, dass heute weite Teile der Bevölkerung kein Interesse mehr für Umwelt – und Naturschutzfrage
Um die vom Menschen beeinflusste
Klimazukunft zuverlässiger abschätzen zu können, ist es ratsam, auch jene
Klimaprozesse zu untersuchen, die natürlich, sprich: ohne menschliches
Zutun in der geologischen Vergangenheit abliefen. Eine jetzt im
Wissenschaftsmagazin “Science” erschienene Studie zeigt, wie die vor etwa
4,5 Millionen Jahren herrschende Warmzeit in mehreren Phasen Richtung
Kaltzeit kippte und sich vor rund 900.000 Jahren ein neuer Klimarhythmus
ausbildete: Erst sei
Lavaproben ergeben mehrphasige Eruptionen seit 70 Mio. Jahren In der neuesten Ausgabe der renommierten naturwissenschaftlichen Zeitschrift “Nature” (vom 21. Dezember 2000) berichten die Meeresgeowissenschaftler Dr. John O’Connor (GEOMAR Forschungszentrum Kiel) und Prof. Dr. Peter Stoffers (Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) gemeinsam mit Kollegen von der Freien Universität Amsterdam und dem University College Dublin über neue Erkenntnisse zum Alt
Neue Einsichten in den Untergrund eines
Hochgebirges
Unter den zentralen Anden in Nordchile ist
die Erdkruste doppelt so mächtig wie unter Europa. Zugleich variiert ihre
Dicke hier äußerst stark. Die Gesteinstypen der ozeanischen Erdkruste, die
unter die Anden verschluckt wird, lassen sich bis in über 120 km Tiefe
nachweisen. Das sind die Hauptergebnisse einer Untersuchung, die eine
Gruppe von Wissenschaftlern unter Führung des GeoForschungsZentrums
Pots
In Köln müssen nahezu jährlich erhebliche Summen für die Beseitigung
von Hochwasserschäden aufgewendet werden. Dank der Voraussicht der
Vorväter kennt Dresden derartige Probleme nicht. So bot die Stadt den
idealen Standort für einen Workshop zum vorbeugenden Hochwasserschutz.
Hochwasser macht erfinderisch. Der Kölner Einsatzleiter weiß ein Lied
davon zu singen: Schwimmende Nilpferde und andere Zoobewohner werden
eingefangen und in Schulen untergebracht. Und
Veröffentlichung eines Rechtsvergleichs zwischen Deutschland, Polen und Tschechien Seit der verheerenden Überschwemmung im Sommer 1997 ist der Hochwasserschutz an der Oder ein wichtiges umweltpolitisches Thema. In die tschechischen, polnischen und deutschen Staatsgebiete erstrecken sich die weiten Ausdehnungsflächen des Flusses. Deshalb können nur gemeinsam koordinierte Bemühungen erfolgreich sein. Um das gegenseitige Verständnis der unterschiedlichen Rechtstraditionen und Verwalt
Die Landschaftspflege in Naturschutzgebieten verursacht heute hohe
Kosten. Deshalb sollen im Rahmen eines Forschungsprogramms in den
Hassbergen (Unterfranken) Pflegemaßnahmen entwickelt werden, die bei
möglichst geringen Kosten nicht nur die Vielfalt der Tier- und
Pflanzenwelt schützen, sondern auch die Landschaft in ihrer momentanen
Form für die Menschen erhalten. An dem Projekt sind Ökologen von der
Universität Würzburg beteiligt.
Seit Jahrtausende
Schrobenhausen: In der Spargelstadt Schrobenhausen zwischen Augsburg
und Ingolstadt hatte das Bayerische Geologische Landesamt im September
eine Forschungsbohrung in gestartet, um im Malmkarst
Forschungsmessarbeiten durchführen zu können. Beim Malmkarst handelt es
sich um eine geologische Formation zwischen Donau und Alpenrand, in der
Bayerns wichtigste Thermalwasservorkommen angetroffen werden.
Zahlreiche Bäder wie Endorf, Füssing, Birnbach oder Griesbach nutz
Die Generaldirektion Landwirtschaft der Europäischen Kommission hat
Ende 2000 ein Netzwerk unabhängiger Agrarexperten für die mittel- und
osteuropäischen Beitrittsländer aufgebaut. Es besteht aus über 20
Länderexperten (zwei bis drei Wissenschaftler pro Beitrittsland) und einem
Beratungsgremium, das von Professor Klaus Frohberg, geschäftsführender
Direktor des Institutes für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa
(IAMO) geleitet wird. Des weiteren gehören diesem Gremium Pro
“Energiespar-Contracting”: Mehr Geld in öffentlichen Kassen
und Beitrag zum Klimaschutz – Neuer Ratgeber vorgestellt Viele öffentliche Gebäude haben einen unnötig hohen Energieverbrauch. Das muss nicht sein: Es widerspricht nicht nur dem Stand der Technik, es läuft auch den Zielen der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung zuwider. Abhilfe soll das “Energiespar-Contracting” bringen. Hierbei erschließt ein externer Dienstleister Energiesparmöglichkeiten in öffentlichen Gebäude
Die Frage interessiert den Verbraucher brennend: Woher stammt das
Rindfleisch auf seinem Teller? Ist das Tier bei einem Bio-Bauern
aufgewachsen oder wurde es aus einem englischen Mastbetrieb importiert?
Darauf können Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich in Zukunft
eine klare Antwort geben. Mit einer speziellen Analysemethode stellen sie
fest, ob das Fleisch auch wirklich aus dem angegeben Herkunftsstall kommt.
Jeder Mensch ist über seinen Fingerabd