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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Alle Neuigkeiten

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Ein neues Klima in Europa?

Die Jahresmitteltemperaturen in Europa werden sich im 21.
Jahrhundert voraussichtlich weiter um 0.1 bis 0.4 Grad Celsius pro
Jahrzehnt erhöhen. Diese Änderungen würden größere Auswirkungen auf die
ärmeren Regionen des südlichen und östlichen Europas haben als auf die
reicheren Industrienationen im Norden, in denen der Klimawandel auch
positive Folgen haben kann. Dies ist das Ergebnis einer Studie über den
Klimawandel in Europa und seine Folgen sowie Anpassungsmöglichkeiten für

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Windenergienutzung muss naturverträglich sein

Das Bundesamt für Naturschutz hat
“Empfehlungen zu naturschutzverträglichen Windkraftanlagen”
veröffentlicht. Damit werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Ausbau der
Windenergienutzung und die Erfordernisse von Naturschutz und
Landschaftspflege in Einklang gebracht werden kann und welche planerischen
Instrumente hier besonders zielführend sind. “Der weitere Ausbau der
Windenergie darf nicht zu Lasten ökologischer, landschaftsästhetischer
oder erholungsrelevanter Wirkungen erf

Geowissenschaften

Erdbeben: Hilfe zur Selbsthilfe

Internationaler Trainingskurs zur Erdbebengefährdung

Mit der feierlichen Übergabe der Zeugnisse endet am Samstag, dem 04.
November, der internationale Trainingskurs zur "Erdbebenforschung,
seismologische Datenauswertung, Einschätzung der Erdbebengefährdung und
Reduzierung des Erdbebenrisikos" des
GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ). 29 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
aus 27 Ländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas, des Nahen Ostens und
Europas na

Agrar- Forstwissenschaften

Gensprung vom Futtermais zum Hähnchen nachgewiesen

Bruchstücke aus dem Erbgut von gentechnisch
verändertem Mais haben Ernährungswissenschaftler der
Friedrich-Schiller-Universität Jena in Organen und Muskelfleisch von
Hähnchen nachgewiesen. Die Tiere waren ihr 32 Tage kurzes Leben
ausschließlich mit Körnern des so genannten Bt-Maises gefüttert worden.
Diese Pflanzensorte ist mit einem künstlich eingebauten Gen gegen den
Maiszünsler, ein Schadinsekt, geschützt.

Prof. Dr. Gerhard Jahreis und seine Mitarbeiterin D

Agrar- Forstwissenschaften

Krankheitserreger und Schadstoffe in Futtermitteln und Fäkalien

Nicht erst seit dem Auftreten von BSE fragen Wissenschaftler, wie
sich Krankheitserreger über Futtermittel und tierische Fäkalien
verbreiten. Virusseuchen wie Schweinepest oder die Maul- und Klauenseuche
führen noch immer zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten, auch
bakteriell verursachte Krankheiten wie Schweineruhr und Salmonellose oder
die Rindertuberkulose sind keineswegs ausgerottet – im Gegenteil: Durch
die moderne Massentierhaltung steigen die epidemiologischen Risik

Agrar- Forstwissenschaften

Haushaltsbelastung für die EU-Agrarpolitik durch die Ost-Erweiterung

Durch die Ost-Erweiterung sind zukünftig Haushaltsbelastungen für die
EU-Agrarpolitik in Höhe von jährlich 9 bis 11 Milliarden Euro
(einschließlich Direktzahlungen) zu erwarten. Zu diesem Ergebnis kommen
Studien, die am Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa
(IAMO), Halle und am Institut für Agrarökonomie der Universität Göttingen
unter Leitung von Professor Klaus Frohberg (Halle) und Professor Stefan
Tangermann (Göttingen) durchgeführt worden sind.

Be

Agrar- Forstwissenschaften

Naturnah und besonders bodenschonend im Elisenhain

Bildungsminister entlastet und bekräftigt die Uni-Forstverwaltung Das Bildungsministerium in Schwerin hat am 6. Oktober 2000 dem Fachschaftsrat Biowissenschaften bestätigt, dass der Holzeinschlag der Universitätsforstverwaltung im vergangenen Januar keine ordnungswidrigen Handlungen »auf der Grundlage der gegenwärtig gültigen Richtlinie« darstellte. Seit Januar hatte der Greifswalder Blätterwald empfindlich gebebt, denn zwei Naturschutzverbände hatten den Leiter der Uniforstver

Agrar- Forstwissenschaften

Befallsatlas der Gefährdung durch Pflanzenschädlinge und Krankheiten

Wie stark sind meine Felder durch Krankheiten und Schädlinge
gefährdet? Diese Frage kennt jeder Landwirt. Mit einem neuen Befallsatlas
der Biologische Bundesanstalt (BBA) kann eine mögliche Gefährdung besser
abgeschätzt werden. Der Atlas zeigt auf ganzseitigen DIN A4-großen Karten
von Deutschland 25 Krankheiten und Schädlingen, die große Ertragsausfälle
und Qualitätsminderungen verursachen.

Der
Befallsatlas ist der erste seit Jahrzehnten in Deutschland. Obw

Geowissenschaften

Wenn der Erdboden durchsichtig wird

Georadar erlaubt hoch auflösende Blicke in den Untergrund

Was in der Tiefe des Erdbodens verborgen liegt, ist für das Auge
unsichtbar, – seien es Bodenschätze, das Grundwasser gefährdende
Altlasten, Landminen oder gar verscharrte Leichen. Sie aufzuspüren,
erforderte bisher einen erheblichen Aufwand. Mit dem Georadar, einem
jungen Verfahren, das nur eine Handvoll Spezialisten in Europa in dieser
Form beherrschen, ist es jetzt möglich, dreidimensionale Einblic

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Jahrbuch Ökologie 2001

Das JAHRBUCH ÖKOLOGIE, das in Zusammenarbeit mit einem international
besetzten Beirat und den wichtigsten Umweltinstituten des
deutschsprachigen Raums herausgegeben wird, ist soeben neu erschienen,
nunmehr schon zum zehnten Mal. Die Redaktion lag erneut in den Händen von
Professor Udo E. Simonis vom Wissenschaftszentrum Berlin für
Sozialforschung (WZB). Von einem breiten Ökologiebegriff ausgehend, der
im Alltag verankert ist und das Verhältnis von Mensch und Natur wie von
Ge

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Studie zur rechtlichen Steuerung von Stoffmengenströmen

Ressourcenschonung erfordert neue Ansätze Die Entnahme von Rohstoffen, ihr Transport, die Weiterverarbeitung und Nutzung von Produkten und schließlich die Verwertung und Beseitigung der dadurch hervorgerufenen Abfälle belasten in vielfältiger Weise die Umwelt. Staatliche Regelungen greifen traditionell diese Einzelaspekte auf und stellen Anforderungen an umweltverträgliche Verfahrensweisen. Eine ganzheitliche Sicht auf Wert- und Problemstoffe liefert die Betrachtung des gesamten S

Ökologie Umwelt- Naturschutz

"Human-Biomonitoring-Kommission" des Umweltbundesamtes jetzt im Internet

Ab sofort gibt es im Internet einen Einblick in die Arbeit der Human-Biomonitoring-Kommission des Umweltbundesamtes. Unter der Adresse http://www.umweltbundesamt.de/HBM-Kommission.htm werden die Aufgaben und Arbeitsergebnisse der Kommission wie die Referenz- und Human-Biomonitoring-(HBM)-Werte dargestellt. Von der mit Wissenschaftlern und Behördenvertretern aus ganz Deutschland besetzten Kommission werden diese Werte für Umweltschadst

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Gefahr für Berlins Trinkwasser?

Der Spree droht der Kollaps. Wissenschaftler schlagen Alarm und
zeigen Lösungswege auf

BONN/BERLIN. Der Spree in Berlin droht der Kollaps. An einigen Stellen
ist der Fluss im Sommer bereits zum Stillstand gekommen, ganze
Gewässerabschnitte sind von Flussfischen verlassen, Muschelbänke ersticken
im Schlamm, Wasserinsekten fehlt Sauerstoff und Strömung, Auen trocknen
aus. Ursache ist ein künstlicher Wasserabfluss. Denn mit dem Wasser der
Spree und anderer Flüss

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

Bedeutung der Kreislaufwirtschaft steigt / Doch
End-of-pipe-Technologien dominieren noch / Fraunhofer-Umfrage unter 1442
Betriebe der Investitionsgüterindustrie

Glaubt man den Führungskräften der deutschen
Investitionsgüterindustrie, steigt die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft.
Aber noch spiegelt sich das nicht in der betrieblichen Umsetzung wider:
Rationalisierungspotenziale des produktionsintegrierten Umweltschutzes
bleiben weitgehend ungenutzt. Das zeigt

Agrar- Forstwissenschaften

Naturverträgliche Bewirtschaftung schützt Amphibien, Heuschrecken und Kleinsäuger

Workshop diskutierte Forschungsergebnisse

Bonn, 25. Oktober 2000: Rotationsmähwerke verursachen im Gegensatz zu
Balkenmähwerken große Verluste bei Tieren. In mehreren Bundesländern
wurden die Auswirkungen der Mähgeräte auf die repräsentativen Tiergruppen
Amphibien, Heuschrecken und Kleinsäuger sowie auf deren Populationen
untersucht. Die Ergebnisse zeigen Verluste bis zu 50 % unter den Amphibien
bei der Mahd mit Rotationsmähwerken (Trommel- und Scheibenmäher).

Agrar- Forstwissenschaften

Deutschland hat globale Verantwortung für Buchenwaldökosysteme

Hessen hat durch FFH-Meldung die Weichen für den Schutz gestellt

Bonn, Frankenau 23. Oktober 2000: In den natürlicherweise von
Buchenwäldern geprägten mitteleuropäischen Mittelgebirgslandschaften gibt
es kein großes Schutzgebiet, das die Bewahrung und die ungelenkte
Entwicklung von bodensauren Buchenwäldern (Luzulo-Fagetum) zum vorrangigen
Ziel hat. Damit zeigt sich eine große Lücke hinsichtlich des Schutzes
eines der bedeutendsten Ökosysteme in Europa.

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