Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Der neu erschienene ForschungsReport 2/2002 berichtet über die diesjährigen Sitzungen der Internationalen Walfangkommission IWC und über den Stand der Diskussion zwischen Walschützern und Walfangbefürwortern.
Über das Wohl und Wehe der Wale wird jährlich auf den Tagungen der Internationalen Walfangkommission (IWC) debattiert. 49 Mitgliedsstaaten gehören der Kommission derzeit an. Dr. Karl-Hermann Kock, Meeresbiologe an der Bundesforschungsanstalt für Fischerei, nahm als offizieller De
Truppenübungsplätze sind für den Naturschutz von außerordentlicher Bedeutung. Die offenen Flächen und zumeist nährstoffarmen Böden bilden einen idealen Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Doch diese Flächen erhalten sich nach Aufgabe der militärischen Nutzung nicht einfach von allein. Innerhalb eines Verbundprojektes hat eine Arbeitsgruppe aus dem Institut für Agrartechnik Bornim (ATB) in Potsdam untersucht, welche Pflegemaßnahmen sich aus ökonomischer Sicht anbieten, um die landschaftsöko
Russische Riesenkrustentiere breiten sich in Nordeuropa aus.
Königskrabben sind die jüngsten Invasoren in nordeuropäischen Gewässern. Nach Angaben der Norwegischen Fischereibehörden sind die von Feinschmeckern geliebten King-Crabs immer weiter Richtung Norwegen unterwegs. Erst vergangene Woche wurden knapp 215 Kilometer vor der norwegischen Küste die großen Krustentiere gesichtet, berichtet BBC-Online.
Jan Sundet, Wissenschaftler beim Norwegian Institute for Fisheries, warnt
ForschungsReport 2/2002 berichtet über neue Strategien
Wiederkäuer tragen zu einem erheblichen Teil zum Ausstoß des Treibhausgases Methan bei. Ein Wissenschaftlerteam des Forschungsinstituts für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) hat jetzt herausgefunden, dass die Methanbildung im Pansen der Tiere signifikant zurückgeht, wenn ihnen ein Futter verabreicht wird, das mit bestimmten sekundären Pflanzenstoffen – Tanninen – angereichert ist. Im neuen ForschungsReport berichte
Technik erkennt Fell gefährdeter Tierarten am Aminosäuren-Profil
Ein “Pelz-Fingerabdruck” könnte eines Tages den illegalen Handel mit Fellen von gefährdeten Tierarten stoppen. Bislang sind nur Spezialisten imstande, zwischen legal und illegal gehandelten Fellen zu unterscheiden. Deutsche Forscher haben nun ein Technik entwickelt, die in kurzer Zeit jene Tierart bestimmt, von der das Fell stammt. Die mitunter schnellere und einfachere Technik soll illegalen Händlern das Handwerk legen.
Forscher aus den USA und Korea haben eine Reispflanze so verändert, dass sie widrigen Umweltbedingungen wie Trockenheit, Kälte und Salz besser standhalten kann.
Verstärkte Widerstandskraft erhält die neue Sorte durch das Zuckermolekül, die Trehalose. Von der Reissorte sollen vor allem ärmere Länder profitieren. Ernteerträge könnten um 20 Prozent steigen, berichten die Entwickler im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Trotz der Genmanipulation soll das eig
Die zunehmende Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrsflächen (129 Hektar / Tag; Stand 2000) stellt ein großes Problem dar.
“Auch Jäger, Grundeigentümer wie Land- und Forstwirte, die gemeinsam am Erhalt einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt sowie an deren nachhaltigen Nutzung interessiert sind, müssen vermehrt den sparsamen Umgang mit der begrenzten Ressource Landschaft einfordern. Dabei soll der Mensch mit seinen Bedürfnissen nicht ausgesperrt werden. Wir brauchen vielmehr ve
Schnelleres Wachstum – Mehr Milch – Mehr Wolle – Aber mehr Pflege
Genmanipulierte Schafe (Bild rechts) werden größer, wachsen schneller, produzieren mehr Milch und haben mehr Wolle. Sie benötigen aber mehr Pflege. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des australischen CSIRO-Instituts. Die Forscher beziehen sich auf ein Dreijahres-Forschungsprojekt an 100 Schafen, das zwar derzeit noch wenig kommerziellen Nutzen in genmanipulierten Schafen sieht. Wenn der eventuelle Nutzen und die Grenze
“An der Universität von Birmingham in Großbritannien und an der TU Clausthal wurde die Methode der spektralen induzierten Polarisation (SIP) für unterschiedliche Einsatzgebiete weiterentwickelt. Gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst war Norbert Schleifer für zwei Wochen in Birmingham zu Gast, um die Clausthaler Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren, und im Gegenzug kam MSc Julian Scott zu uns”, sagt Professor Dr. Andreas Weller vom Institut für Geophysik der TU Clausthal.
Wissenschaftler fordern Entlastung der Haushalte.
Die Abfallwirtschaft kann in Zukunft auf die Trennung des Mülls über Grüne und Gelbe Tonnen verzichten. Davon geht die Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg (TA-Akademie) in ihrer Studie “Hausmüllentsorgung der Zukunft” aus. Statt vieler separater Behälter im Haushalt werde dann nur noch ein Behälter für den gesamten Hausmüll ausreichen, dessen Inhalt später mit moderner Technik sortiert werde. Lediglich Altpapier
Erneut Bioinvasion fremder Arten befürchtet
Bereits das vierte Chamäleon asiatischen Ursprungs ist auf der hawaiianischen Insel Maui entdeckt worden, berichtet die Tageszeitung Honolulu Advertiser. Umweltschützer warnen davor, dass fremde Arten auf den entlegenen Inseln zum Aussterben heimischer Tiere führen kann. Das Maui Invasive Species Committee hat die Bevölkerung dazu aufgerufen in den Gärten nach weiteren Chamäleons Ausschau zu halten.
Bei den gefundenen Reptilien hand
Die biologische Vielfalt prägt die verschiedenen Ökosysteme der Erde und ist eine Voraussetzung dafür, dass vorteilhafte genetische Ausprägungen bei den Arten genutzt werden können. Weltweit ist die biologische Vielfalt in Gefahr. Als Ursachen gelten unter anderem die veränderte Nutzung der Flächen für Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Siedlung und Verkehr, die ungehinderte Vermehrung gebietsfremder Organismen, aber auch der Eintrag von Schadstoffen und der Klimawandel. Um die Vielfalt der Lebewe
Pflanzenschutzforschung und -entwicklung sind BASF-Kernkompetenz
Organisation und Kapazitäten werden künftigen Anforderungen angepasst
Die BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen, richtet ihre globale Pflanzenschutzforschung und -entwicklung auf die Anforderungen der Zukunft aus. Inhaltlich und organisatorisch wird sie noch konsequenter auf attraktive Marktziele fokussiert. Weiter gestärkt wird die Wirkstoffsuchforschung bei den Insektiziden und Fungiziden, wo es für innovativ
Empfehlungen für Aufnahme in Düngemittelverordnung
Holzasche verdient es, in der neuen Düngemittelverordnung Berücksichtigung zu finden. Das ermittelten die Bodenkundler der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden Württemberg im Auftrag der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Denn die Asche unbehandelter Hölzer kann nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Kompensationskalkung von Wäldern leisten. Für das Restprodukt der energetischen Nutzung fände sich damit auch endlich
Seit 100 Jahren werden an Universität Leipzig Erdbeben aufgezeichnet
Mit der Einrichtung einer Erdbebenwarte im Jahre 1902 zählte die Universität Leipzig international zu den Pionieren bei der Erfassung seismischer Phänomene. 1934 wurde die Messstation auf den Collm bei Oschatz verlegt, wo sie noch heute zahlreiche wissenschaftliche Aufgaben erfüllt.
Anno 1902, etwa 27 Jahre nach dem Beginn der wissenschaftlichen Erdbebenbeobachtungen in Sachsen durch Credner, wurde an der
Marktfähiges Verfahren zur katalytischen Abwasserbehandlung entwickelt
In nur zweijähriger Entwicklungszeit haben das Institut für Angewandte Chemie Berlin-Adlershof e. V. (ACA) und die Firma Sigmar Mothes Hochdrucktechnik ein innovatives marktfähiges Verfahren zur katalytischen Abwasserreinigung entwickelt. Sowohl das ACA als auch die Firma Sigmar Mothes Hochdrucktechnik (HDT) befinden sich in Berlin-Adlershof, der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien, dem größten Technolog