Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
In Otterbach (Kanton Basel-Stadt) entsteht die Schweizer Version eines neuen geothermischen Kraftwerkstyps. Das Deep-Heat-Mining (DHM)-Projekt geht nach dem Prinzip des Hot-Dry-Rock-(HDR)-Verfahrens vor. Es ermöglicht, auch ohne Dampf- oder Heißwasserlagerstätten die unerschöpfliche Energie aus der Tiefe für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieversorgung zu nutzen. Die Basler Anlage soll in wenigen Jahren Strom und Wärme für rund 5000 Haushalte liefern. Derzeit wird mit Inverstoren verhand
Die Münchner Schweisfurth-Stiftung präsentierte am 12.11.2002, im Haus der Bundespressekonferenz vor hochrangigen Vertretern aus Politik, NGOs, Verbraucherschutz und Agrarwirtschaft sowie Diplomaten aus den osteuropäischen EU-Beitrittsländern ihr neues Leitbild für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungskultur.
“Eine Lebensmittelerzeugung, -verarbeitung und -vermarktung, die auf dem Prinzip der “Ökologie der kurzen Wege” basiert, ist der Motor für eine ökonomisch gesunde Entwicklung
Deutscher Forscher entwickelt umweltfreundliche Insektenabwehr
Ein Berliner Professor der TU-Berlin hat eine neue technische Wunderwaffe gegen Heuschreckenplagen entwickelt: Ein Gitter, das mit einer Spannung 8.000 Volt arbeitet, soll den Insekten den Garaus machen. Positive Nebeneffekte dabei sind, dass der Strom aus einer Photovoltaik-Batterie stammt und dass die toten Heuschrecken als Futter für Geflügel verwendbar sind.
Der Prototyp des Insektengitters ist von Frithjof V
Jury Umweltzeichen beschließt Kriterien für umweltschonenden Schiffsbetrieb
Auch Seeschiffe dürfen jetzt den Blauen Engel an Bord nehmen. Die unabhängige Jury Umweltzeichen hat beschlossen, Reedereien für ihren umweltschonenden Schiffsbetrieb auszuzeichnen. In Zukunft werden die Verbraucher den Blauen Engel nicht nur auf Mehrwegflaschen und Farbdosen finden, sondern auch an der Brücke von Seeschiffen und Fähren. “Mit dem Umweltzeichen sollen künftig nicht nur Produkte, sondern häufige
Fluoreszierende Moleküle weisen auf Saxitoxin-kontaminiertes Wasser hin
Chemiker der University of Miami entwickeln einen Sensor, mit dem Fischzüchter und Umweltschützer die von blühenden Algen produzierten Gifte erkennen können. Die laut eigenen Angaben billige und einfache Methode registriert mit dem Toxin kontaminierte Gewässer. Dafür nutzen die Forscher eine Molekülklasse, die das zu ermittelnde Gift Saxitoxin erkennt, ungiftige Substanzen in Küstengewässern aber ignoriert. Im nächst
EU-Fischereiexperten haben davor gewarnt, dass eine Fortführung der Dorschfänge zu einem Aussterben der Fischart führen wird.
Das berichtet BBC-Online und nimmt Bezug auf eine Expertise von unabhängigen Wissenschaftlern Nur ein totales Aussetzen des Fischfanges von Kabeljau, Schellfisch und Wittling könne den Wildbestand noch retten, meinen die Forscher.
Die EU-Kommission übte zugleich auch heftige Kritik am Verhalten lokaler Regierungen der betroffenen Staaten, denn die Warn
Das Wasserbaulabor der Fachhochschule (FH) Bochum stellt sein Exponat “Die Fischtreppe an Talsperren: der Helix-Turmfischpass” auf der großen Forschungsschau “Die 3. Mission” – Forschung und Transfer im Parlament” in Düsseldorf vor
Vom 18. bis 30. November 2002 hat das Wasserbaulabor der FH Bochum, gemeinsam mit 28 weiteren Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen die Gelegenheit sich mit seinem Exponat erstmals in einem so großen Rahmen zu präsentieren. Die große Forschungsschau unter de
Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben jetzt einen Sonderband der renommierten meereskundlichen Fachzeitschrift “Deep-Sea Research II: Topical Studies in Oceanography” zusammengestellt. Unter dem Titel “Mesoscale Physics, Biogeochemistry and Ecology of the Antarctic Polar Front, Atlantic Sector” schildern Dr. Volker Strass, Prof. Dr. Ulrich Bathmann und Prof. Dr. Victor Smetacek, neue Erkenntnisse über das Ökosystem im Antarktischen Zirkumpolarstrom.
Schutz der Ressourcen und der Umwelt durch Einsparungen
Einem neuartigen Businessmodell will das österreichische Umweltministerium zum Durchbruch verhelfen: Chemikalien sollen zukünftig geleast werden. Dadurch ließe sich rund ein Drittel der industriell eingesetzten Lösungsmittel, Reiniger, Katalysatoren, Kühl- und Schmierstoffe einsparen. Nach einer Studie, die heute, Montag, im Umweltministerium vorgestellt wurde, könne das Chemikalienleasing von rund 3.900 österreichischen Unterneh
Das Hochland von Tibet ist Ergebnis der Kontinent-Kontinent-Kollision von Indien und Eurasien, die vor rund 50 Millionen Jahren begann. Ein internationales Projekt unter Federführung des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) hat nun den Untergrund unter dem tibetanischen Hochplateau mit Hilfe neuartiger seismischer Experimente und Auswertemethoden bis in viele hundert Kilometer Tiefe mit bisher unerreichter Genauigkeit durchleuchtet.
In seiner aktuellen Ausgabe Nr. 13 vom 8. November berichte
Bioinvasives Insekt bedroht einzigartigen Vogelbestand
Darwin-Finken auf den Galapagos-Inseln sehen einer gefährlichen Zeit entgegen: Invasive Fliegenlarven bedrohen die Vögel. Die Insektenlarven sind durch Zufall vom Festland auf die Inseln gelangt. Daher fürchten Forscher, dass die Vögel möglicherweise keine natürliche Abwehrkraft gegen die Eindringlinge haben, berichtet BBC-Online heute, Freitag. Besonders betroffen von den Insektenlarven sind Jungtiere.
Ornithologen wie
Nach der am 1. November zu Ende gegangenen Welt-Klimaschutzkonferenz (COP8) in Neu Delhi wirft http://www.innovatives-oesterreich.at einen Blick auf den Beitrag von Österreichs Forschung und Entwicklung zu klimafreundlichen Innovationen
Nicht zuletzt die Hochwasserkatastrophen der letzten Monate und die jüngsten Meldungen vom Temperaturanstieg in Österreich haben die Wichtigkeit des Klimaschutzes noch einmal deutlich vor Augen geführt. Auch Österreich als Mitunterzeichner des internationalen
Der Mensch muss lernen, Siedlungen so anzulegen, dass sie von Naturkatastrophen weitestgehend verschont bleiben. Im Bergland bedeutet das, Bedrohungen durch Lawinen, Überflutung der Täler oder Hangrutsch realistisch einzuschätzen. Um derartige Risiken kalkulierbar zu machen, arbeiten Geologen und Informatiker der Universität Erlangen-Nürnberg an Verfahren, die für einzelne Hangabschnitte die Abrutschgefahr ermitteln. Daten werden in einer stark gefährdeten Schweizer Gebirgsregion gesammelt; bei de
Feuer in tropischen Torfwäldern können erheblich zu einer Erwärmung des Erdklimas beitragen. In diesen Waldgebieten sind ungeheure Mengen Kohlenstoff gespeichert, die bei Bränden in Form des Treibhausgases CO2 freigesetzt werden. In den Jahren 1997 und 1998 vernichtete eine Feuerkatastrophe riesige Gebiete tropischen Regenwaldes in Südostasien. Besonders betroffen war Indonesien, wobei tropische Torfwälder bis etwa 40 Prozent der betroffenen Brandfläche ausmachten. Durch die Feuerkatastrophe wurden z
Sensoren an Autofähre für Messung der Meeresfarbe
Ulysses, die größte kommerzielle Fähre, die die Irische See regelmäßig überquert, wird im Zuge eines dreijährigen Projektes zur Überwachung der Wasserqualität der Irischen See verwendet. Ermöglicht durch eine EU-Förderung unter dem Interreg-Programm arbeiten Forscher des Zentrums für Angewandte Ozeanografie der Universität Wales und der Nationalen Universität von Irland mit der Fährgesellschaft Irish Ferries zusammen, um eine praktisch
Trittin: Uns trennen nur noch 2 Prozent vom Kyoto-Ziel
Zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes (StaBA) erklärt Bundesumweltminister Jürgen Trittin:
Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen bestätigen die bereits von vielen Sachverständigen geäußerte Haltung, dass Deutschland seine Klimaschutzverpflichtungen nach dem Kyoto-Protokoll erfüllen und sogar weit vor dem Jahre 2008 deutlich übererfüllen wird. Dies b