Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Erhebliche arbeitstechnische Verbesserungen erforschte das Institut für Fördertechnik und Konstruktionslehre der österreichischen Montanuniversität Leoben in Zusammenarbeit mit der VOEST Alpine Bergtechnik Zeltweg. Der Gesamtschallpegel von Bergbaumaschinen kann maßgeblich reduziert werden.
Das Leobener Institut für Fördertechnik und Konstruktionslehre unter der Leitung von Professor Franz Kessler führt seit über einem Jahr gemeinsam mit den Technikern der VOEST Alpine Bergtechnik in
Landwirte, Handel und Verbraucher profitieren von moderner Agrartechnik aus Potsdam-Bornim
Landwirte haben es nicht leicht: Eine sich stetig wandelnde Wirtschaft konfrontiert sie mit neuen Bedürfnissen und dem Wettbewerb auf einem globalisierten Markt. Immer zahlreicher und komplexer werden Gesetze und Verordnungen, die Umwelt- und Verbraucherschutz regeln sollen. “Leibniz-Journal” stellt in seiner aktuellen Ausgabe die Aktivitäten des Instituts für Agrartechnik in Bornim (ATB) vor. D
Mit einem neuen patentierten Verfahren zur Kompostextraktion kann ein Kompostextrakt mit einem hohen Anteil an Mikroorganismen erzeugt werden.
Die Firma, die das Verfahren entwickelt hat, schätzt, dass der Anteil an Mikroorganismen in dem Kompostextrakt um den Faktor 5.000 und mehr höher ist als im ursprünglich eingesetzten Kompost. Im Vergleich zu herkömmlichen Kompostextraktions-Systemem soll die Ausbeute an Kompostextrakt zum Teil um das 2.000-fache höher sein. Durch die kontrollie
Ein System, mit dem die komplexe Bepreisung von Geodaten im Internet vollautomatisch kalkuliert wird, konnte das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST jetzt als Diskussionsgrundlage in das Open GIS Consortium (OGC) einbringen. Die führenden Unternehmen für Geo-Informationssysteme (GIS) haben sich 1994 im OGC zusammen geschlossen, um gemeinsam Standards für ihre Produkte zu entwickeln. Seit zwei Jahren engagiert sich das Fraunhofer ISST in diesem Rahmen. Schon bald könnte das hier e
Zahlen der WMO belegen die zunehmende globale Erwärmung
Das Jahr 2002 ist seit Beginn der Wetteraufzeichungen 1860 das Zweitwärmste. Die globale Oberflächentemperatur lag im Durchschnitt 2002 um rund 0,50 Grad Celsius über dem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990. Diese Daten spiegeln den Trend der stetigen Erwärmung des Erdklimas wider, heißt es im Jahresbericht der World Meteorological Organization. Der Treibhauseffekt habe sich in den vergangenen 25 Jahren deutlich beschleunigt, he
1,8 Millionen Tonnen Salz werden durchschnittlich jedes Jahr auf deutschen Straßen verteilt, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Über das Schmelz- und Spritzwasser gelangt das Salz in das Grundwasser. Pflanzen nehmen das Salz über Blätter und Wurzeln auf. Die Infralytic GmbH aus Altenberge (Nordrhein-Westfalen) geht passend zur eisigen Witterung gemeinsam mit der Fach-hochschule Münster, Labor für Hochfrequenztechnik, ein Problem an, das alle Jahre wieder eine U
Der heute vom Bundesagrarministerium veröffentlichte Waldschadensbericht belegt, dass die deutschen Waldbäume weiter durch negative Umwelteinflüsse stark belastet sind. Der Wald leidet immer noch unter den direkten und indirekten Folgen der Luftverschmutzung. Nur etwas mehr als ein Drittel der Waldfläche scheint gesund. Rund zwei Drittel der Waldfläche sind sichtbar geschädigt. Etwa ein Viertel weist schwere Schäden auf. Die Waldschäden stiegen um etwa sieben Prozent in Sachsen
Auswirkungen auf die Ozeanzirkulation befürchtet Ein internationales Team von Ozeanographen und Hydrologen legt diese Woche in Science neue Untersuchungsergebnisse vor, nach denen der Flusswassereintrag in das arktische Meer in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen hat. Wenn dieser Trend sich fortsetzt, könnte dies nach Ansicht einiger Wissenschaftler Auswirkungen auf die Meeresströmungen des Atlantik haben und vielleicht zu einer Abkühlung Nordeuropas führen. Bruce J. P
Bioabfall-Ökobilanzierung durch das ifeu-Institut belegt Nachhaltigkeit – DBU investierte in Förderschwerpunkt 15 Millionen Euro
Die Bioabfallverwertung wurde in den letzten Jahren in Deutschland nahezu flächendeckend eingeführt. Dass diese Art der Müllverwertung Sinn macht, konnte quantitativ bisher nicht belegt werden. Doch die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, mit 464.000 Euro geförderte Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu), Heidelbe
Umweltbundesamt veröffentlicht Studie zur Genstabilität
Die Eigenschaften und Merkmale gentechnisch veränderter Bäume sind nicht immer von Dauer. Für Bäume ist dies besonders kritisch, weil sie wegen ihrer langen Lebenszeit schwierig zu testen und zu kontrollieren sind. Eine Markteinführung transgener Bäume in Europa ist aus Sicht des Umweltbundesamtes (UBA) wegen der ungelösten Sicherheitsfragen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu verantworten. Im Auftrag des UBA gingen die Autoren
Untersuchungen des FBN belegen, dass die gängige Praxis, junge Ferkel nach drei bis vier Wochen abrupt von der Mutter zu trennen, zu Stress bei den Jungtieren führt und ihr Immunsystem schwächt. Moderne tierfreundliche Haltungssysteme bieten realistische Alternativen.
Nach drei bis vier Wochen Geborgenheit in einer gemeinsamen Bucht mit ihrer Mutter ist die wohlige Kinderstube für Ferkel meist abrupt zu Ende. In der Praxis werden sie dann nicht nur schlagartig von ihrer Mutter getre
Universität hilft Aborigines bei der Erhaltung wertvoller Petroglyphen
Mithilfe von digitaler Technologie wollen die Aborigines ihre Petroglyphen am heiligen Berg Uluru, dem Ayers Rock, bewahren. Behilflich dabei sind Wissenschaftler der University of Melbourne, berichtet BBC-Online heute, Dienstag. Millionen Touristen besuchen jährlich das Heiligtum der Aborigines und hinterlassen ihre Spuren.
Seit Jahrtausenden besuchen die Aborigines, namens Anangu den riesigen Felsen im O
Die Ostsee schnappt nach Luft – Wüstensand als Algendünger – die deutschen Forschungsschiffe als schwimmende Labore – “Meeresforschung” ist aktueller Themenschwerpunkt im “Leibniz” 4/2002
“Das freie Meer befreit den Geist”, wusste Johann Wolfgang von Goethe. Seit jeher üben die Weltmeere eine faszinierende Anziehung auf den Menschen aus: Homer erkor das Meer zum Schauplatz für unsterbliche Sagen, Jules Verne beschrieb eine fantastische Reise “10.000 Meilen unter dem Meer”. Längst hat
Schwermetallverbindungen aus Bremsabrieb im Schwebstaub nachgewiesen
Die häufig zu lesende Parole: “Bremsen für die Umwelt” scheint sich nun sogar in doppelter Hinsicht als irreführend zu erweisen. Schon immer hätte es präziser heißen müssen: “Verzicht auf unnötige Beschleunigung für die Umwelt”, weil nur das Benzin spart und Abgase vermindert. Nach Erkenntnissen von Gerd Weckwerth vom Institut für Mineralogie und Geochemie der Universität zu Köln kommt das Abbremsen von Kraftfahrzeug
Bundesregierung beschließt Verordnung
Zum Schutz der Gewässer sollen hochgiftige chemische Stoffe in bestimmten Bereichen der industriellen Produktion künftig verboten werden. Auf Vorschlag von Bundesumweltminister Jürgen Trittin beschloss das Bundeskabinett heute eine Verordnung, wonach chlorierte Kohlenwasserstoffe, sogenannte kurzkettige Chlorparaffine, in der Metall- und Lederverarbeitung ab Mitte 2003 nicht mehr verwendet werden dürfen. Mit diesem Verbot wird der Eintrag der umwe
Reproduktionshormon-Gen soll wieder für Nachwuchs sorgen
Chinesische Wissenschaftler haben das Reproduktionshormon-Gen des Großen Pandas geklont. Dadurch soll bei der gefährdeten Spezies das Problem der Nachkommenschaft in der Gefangenschaft gelöst werden. Die meisten in einer künstlichen Umwelt lebenden weiblichen Pandas haben nicht funktionstüchtige Reproduktionsorgane und können auf normalem Weg keine Eier produzieren, berichtet People´s Daily.
Nur eines von drei in einer