Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Die Ergebnisse des Umwelt-Surveys geben Auskunft
Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht die Ergebnisse des 3. Umwelt-Surveys, einer Studie zur Ermittlung von Schadstoffbelastungen der Bevölkerung in Deutschland. Aus dem Erhebungszeitraum 1997 bis 1999 stehen jetzt repräsentative Daten – zu durchschnittlichen Schadstoffgehalten in Blut und Urin zur Verfügung. Die Ergebnisse belegen: Die Arsen-, Blei-, Cadmium- und Quecksilberbelastung der Bevölkerung in Deutschland ist gegenüber früh
Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie der Universität Leipzig erforschen den Niederschlag, um Radargeräte “klüger” zu machen. Dabei teilen Sie die Tropfen und Kristalle in 80 verschiedene Größen ein.
Immer im Advent bricht das Dekorationsfieber aus und neben allerlei Weihnachtsutensilien holt mancher seine Elektro-Schneekristalle aus den Kisten. “Haben Sie schon mal bemerkt, wie viele davon völlig falsch aussehen?”, amüsiert sich Prof. Dr. Gerd Tetzlaff, Direktor des Institut
Bei Menschen begehrte Mineralien wie Silber oder Blei sind in vielen Gesteinen und im Oberflächenwasser nur in Spuren vorhanden. Doch im Schwarzwald haben sich blei- und silberhaltige Erze teilweise in meterbreiten Schichten, so genannten Gängen, abgelagert. Die Tübinger Mineralogen Prof. Gregor Markl und Gregor Schwinn erforschen, durch welche geologischen Prozesse Hunderte solcher kleinen Erzlagerstätten entstehen konnten.
Im Schwarzwald finden sich zahlreiche kleine Erzlagerstätte
Hallenser Wissenschaftler suchen nach neuen Wegen der Säuberung verseuchter Böden
Schwermetalle im Boden stellen den Menschen vor zunehmende Probleme. Vor allem die Düngung von Ackerflächen mit industriellen Klärschlämmen sorgt dafür, dass sich die natürlicherweise eher selten vorkommenden toxischen Metallverbindungen immer mehr in den oberen Bodenschichten anreichern. Dort bleiben sie, denn sie sind nicht abbaubar. Oder sie werden von Pflanzen aufgenommen und gelangen so in die mensc
Riffbauende Lebewesen bilden ähnlich wie Bäume Jahresringe
Korallenstöcke haben ähnlich wie Bäume Jahresringe. Anhand dieser können Forscher nicht nur das Alter, sondern auch die klimatischen Verhältnisse erkennen, berichten Forscher der Universität von Pennsylvania bei der derzeit in San Franzisko stattfindenden Konferenz der American Geophysical Union (AGU).
Im Gegensatz zu den Korallen im tropischen Pazifik hat es bisher bei den Korallenriffen im tropisch-atlantischen Amer
Study reported in Science could lay the groundwork for efforts around the world
The culmination of hundreds of research dives, scientific analysis, and high-tech mapping software has led to a fundamentally new approach for designing networks of marine reserves. An effort led by researchers at Scripps Institution of Oceanography at the University of California, San Diego, and reported in the Dec. 6 issue of Science, could become a powerful new method for decision makers charged with de
Noch bedecken natürliche Walnusswälder weite Teile der südlichen Bergketten des Tien Shan in der mittelasiatischen Republik Kirgisistan. Die weltweit einzigartigen Wälder beherbergen eine große Vielfalt an Lebensformen und tragen entscheidend dazu bei, den Lebensunterhalt der Bevölkerung zu sichern. Heute sind diese Waldgebiete durch gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen bedroht.
Die Zusammenhänge zwischen dem sozio-ökonomischen Wandel und Umweltveränderungen in Süd-Kirg
Max-Planck-Forschern gelingt erste erfolgreiche neuroprotektive Behandlung von Schlaganfallpatienten mit Erythropoietin
Für Schlaganfall gibt es derzeit keine andere wirksame Behandlung als die Auflösung des Blutgerinnsels (die so genannte “Lyse”) mit dem Wirkstoff rTPA (rekombinanter Tissue Plasminogen Activator). Doch die Lysetherapie ist komplikationsreich und eignet sich nur für etwa fünf Prozent der Schlaganfall-Patienten. Ein Forscherteam um Prof. Hannelore Ehrenreich am Max-Pla
Saarbrücker Wissenschaftler entwickeln neue Methode zur biochemischen Qualitätskontrolle von Feder- und Haarprodukten, die auch beim Schutz bedrohter Tierarten eingesetzt werden kann
Qualität hat ihren Preis – das wissen Liebhaber weicher Alpakapullis ebenso wie diejenigen, die sich lieber auf Daunen statt auf Federn betten. Bekommt man aber als Käufer auch die Qualität, die man bezahlt? Um dies garantieren zu können, legen Händler und Hersteller großen Wert auf Qualitätskontrolle de
Broschüre mit Erfahrungsberichten von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) veröffentlicht.
Knapp 4.000 Maschinen wurden in den vergangenen zwei Jahren über das Markteinführungsprogramm “Biogene Treib- und Schmierstoffe” des Verbraucherschutzministeriums umgerüstet. Eine beachtliche Zahl die Anlass genug ist, einmal Anwender frei nach dem Motto “Erfahrung schafft Sicherheit” zu Wort kommen zu lassen. Sie berichten aus den unterschiedlichsten Branchen über den erfolgreich
Sieben Monate, nach dem schwedische Wissenschaftler die Entstehung von Acrylamid bei der Zubereitung und Herstellung von Lebensmitteln entdeckten, verkündeten die Hersteller von Kartoffelchips erste Erfolge in der Reduzierung der Acrylamidgehalte ihrer Produkte. Durch Optimierung der Herstellungsprozesse wurden die Acrylamidwerte um durchschnittlich 15 Prozent gesenkt.
Wesentlichen Einfluss auf den Acrylamidgehalt der Kartoffelchips hat neben der Erhitzungstemperatur ein natürlicher
Am heutigen Tag haben die Universität Karlsruhe und das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) ein gemeinsames Zentrum für Katastrophenmanagement und -vorsorge gegründet. Ziel des CEDIM (Center for Disaster Management and Risk Reduction Tchnologies) ist die Einbindung wissenschaftlicher Erkenntnis in die Risikobewertung und in das Katastrophenmanagement. Außerdem soll im CEDIM erstmals ein Master-Aufbaustudiengang zu Disaster Enginering enstehen. Dabei sollen sowohl natürliche Risiken, wie Hochwasser, S
So niedlich ein Waschbär auch aussehen mag: In deutschen Wäldern breitet sich der aus Amerika stammende und hier ausgewilderte Kleinbär dramatisch aus und hat innerhalb von nur 50 Jahren praktisch die gesamten deutschen Mittelgebirge besiedelt.
Doch auch weniger bekannte Arten können zu großen Problemen führen, wenn sie in fremde Gebiete verschleppt oder eingeführt werden – seien es Säugetiere, Insekten, Pflanzen oder auch Mikroorganismen.
“Invasive gebietsfremde Arten”, so
Im Rahmen einer Tagung bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurden die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Bioabfallverwertung vorgestellt. Präsentiert wurden die Ergebnisse zur vergleichenden Bewertung der unterschiedlichen Verwertungsansätze für die Bandbreite an Bioabfällen aus ökologischer Sicht.
Ende November 2002 präsentierten Mitarbeiter des ifeu-Institutes Heidelberg Ergebnisse eines Forschungsprojektes über die umweltverträgliche Verwertung von Bioabfällen im Rahmen einer e
Identifikation der Schadstoffe im Untergrund durch Leitfähigkeitsmessungen
Steht ein Areal unter dem Verdacht, dass der Boden oder das Grundwasser darunter mit Schadstoffen kontaminiert ist, sind lange und kostenintensive Arbeitsschritte nötig, um die Präsenz des Schadstoffes zu bestätigen und das Ausmaß der Kontamination zu beschreiben. Der Geophysiker Reinhard Frohlich (Bild) von der University of Rhode Island hat nun eine Methode entwickelt, die unterirdische Kontaminationen schne
Fein zerstäubtes Wasser wird in Luft gesprüht und bildet Regenwolken
In Großbritannien sind staatliche Gelder für Erfinder rar. Der britische Ingenieur Stephen Salter von der University of Edinburgh hat den Engineering and Physical Sciences Research Council überzeugt und erhält für die Entwicklung einer “Regenmaschine” rund 165.000 Euro. Salter glaubt, dass Menschen mit seiner Maschine in großem Maßstab das Wetter kontrollieren könnten und die Landwirtschaft in Wüsten möglich wird.