Ökologie Umwelt- Naturschutz

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Sachverständigenkreis legt Bilanz zur Klimaforschung vor

Menschen haben Mitschuld am Klimawandel Die Menschen beeinflussen den Klimawandel. Zu diesem Ergebnis kommt der Sachverständigenkreis Globale Umweltaspekte in seinem jüngsten Bericht “Herausforderung Klimawandel”. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Gremium mit dieser Studie die aktuellen Ergebnisse der Klimaforschung umfassend und aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Der diesjährige heiße Sommer und die Elbeflut von 2002 führe

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Insekt des Jahres 2004: Die Hain-Schwebfliege

Die Hain-Schwebfliege ist das Insekt des Jahres 2004. Das recht häufige Insekt ist bei Landwirten und Förstern als Nützling bekannt, denn eine Schwebfliegenlarve verzehrt bis zur Verpuppung mehrere Hundert Blattläuse. Aufgrund ihrer schwarz-gelben Warnfarbe wird die Hainschwebfliege auf den ersten Blick häufig mit Wespen verwechselt. Sie ist aber völlig ungefährlich und lebt nur von Nektar und Pollen. Gärtner sollten sie mehr schützen als bisher, wünscht sich das Kuratorium “Insekt des Jahres”.

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3,5 Millionen Euro für innovativen vorbeugenden Hochwasserschutz

Naturkatastrophen mit natürlichen Maßnahmen die bedrohlichen Spitzen nehmen Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, setzt konsequent fort, was sie mit ihrem 2,8 Millionen schweren Sofortprogramm nach der Flutkatastrophe im letzten Sommer begonnen hat: 3,5 Millionen Euro hat sie 2003 in neun innovative Ideen zum vorbeugenden Hochwasserschutz investiert. Auf einer Pressekonferenz in Dresden stellte Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU, heute gemeinsam mit Prof. Dr.

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Auch Amerikas Meere leergefischt

Wissenschaftler warnen vor Biodiversitäts-Kollaps

Einige Top-Experten der Meeresbiologie warnen vor dem drohenden Kollaps der Ozeane vor den beiden Küsten Amerikas. Sowohl der Atlantik als auch der Pazifik sind in einem bedauernswerten Zustand, erklären die Wissenschaftler. Schuld daran sind Entscheidungen von Politikern, die vor über 30 Jahren gefällt wurden. Damals hieß es, dass die Meere quasi immense und niemals endende Ressourcen darstellen, berichtet The Register Guard aus Eugen

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EU erforscht verkehrsbedingte Luftverschmutzung

Heute hat die EU auf einer Konferenz in Mailand ein Übereinkommen mit den USA, Japan und China zur Bekämpfung der verkehrsbedingten Luftverschmutzung unterzeichnet. Es ermöglicht gemeinsame Forschungsarbeiten zu Schadstoffemissionen und zur Prüfung von Fahrzeugen und sieht die Schaffung einer gemeinsamen wissenschaftlichen Grundlage zur Messung und zur vergleichenden Bewertung verkehrsbedingter Luftverschmutzung vor. Das gemeinsame Vorhaben wird die künftigen internationalen Emissionsgrenzwerte für d

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EU-Kommission: OK für Nordsee-Fischfang

Experten warnen vor Kollaps der Dorsch-Population – EU reagiert mit niedrigeren Fangquoten

Die EU-Kommission hat die Fangquoten für Nordsee-Kabeljau mit rund 22.700 Tonnen für 2004 festgelegt. Damit gibt es keine echte Schonzeit für die immer kleiner werdende Dorschpopulation. Wissenschaftler warnen aber schon seit zwei Jahren vor einem drohenden Kollaps der gesamten Nordsee-Fischerei, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Bereits im Vorjahr haben zahlreiche Fors

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Australien will Barrier-Reef zur Superschutzzone machen

Einschränkungen der Fischerei und des Tourismus sollen Riff am Leben erhalten

Das größte Korallenriffsystem der Welt, das Great-Barrier-Reef vor der Ostküste Australiens, soll zum größten Meeresschutzgebiet erklärt werden, berichtet BBC-Online. Dabei sollen per Gesetz die so genannten grünen Zonen des 2.000 Kilometer langen Riffs ausgedehnt werden. Kommerzielle Nutzung, Fischerei und Freizeiteinrichtungen werden dort verboten sein.

Wenn der Plan, der kommende Woche im austra

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Niedriger fliegen schont Umwelt

1,8 Kilometer tiefer bedeutet fast 50 Prozent weniger Belastung

Wenn kommerzielle Flugzeuge um 1,8 Kilometer tiefer fliegen, könnte die Bildung von Kondensstreifen um 47 Prozent verringert werden, berichten britische Forscher. Die Schäden durch den Flugverkehr werden nämlich in erster Linie durch die Veränderung der Cirrus-Wolken in großer Höhe verursacht. Die von den Flugzeugen ausgestoßenen Schwebeteilchen wirken wie Starter zur Bildung von Cirrus-Wolken. Globale Temperaturen steig

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EU verfehlt Kyoto-Ziele bei Treibhausgasen

Die Europäische Union lässt beim Abbau schädlicher Treibhausgase nach. Zu diesem Ergebnis kommt eine Zwischenbilanz der EU-Kommission zum Kyoto-Protokoll von 1997, die Umweltkommissarin Margot Wallström am Dienstag in Brüssel vorgestellt hat. In dem Abkommen hatte sich die EU verpflichtet, die für Klimaveränderungen verantwortlichen Gase wie beispielsweise Kohlendioxid bis 2012 deutlich zu verringern. «Wenn nicht mehr getan wird, werden die EU als Ganzes und die Mehrheit der Mitgliedstaaten ihre Kyot

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Neue Hoffnung für Schwermetall-belastete Böden

Erster umfassender Genvergleich zweier Pflanzenarten offenbart molekulares Inventar für Schwermetalltoleranz und -hyperakkumulation

Als Folge von Bergbau, Hüttenindustrie oder militärischer Nutzung sind heute Böden in zahlreichen Regionen mit Schwermetallen verunreinigt. Sie beeinträchtigen das Grundwasser, reichern sich in Nahrungsmitteln an oder dringen als Flugstaub in unsere Lungen ein. Schwermetall-belastete Böden zu sanieren ist daher von großem wirtschaftlichen wie gesundheitli

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Bundesumweltministerium fördert neue Technologie zur Herstellung loesemittelarmer Lacke und Lasuren

Das Bundesumweltministerium foerdert die grosstechnische Anwendung einer neuen Fer-tigungstechnologie zur umweltfreundlichen Herstellung loesemittelarmer Lacke und Lasuren im nordrhein-westfaelischen Coesfeld mit rund 4,2 Millionen Euro. Mit den Mitteln aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” plant die J.W. Ostendorf GmbH & Co KG (JWO-Gruppe) die Errichtung einer neuen Produktionsstaette am Standort.

Die Parlamentarische Staatssekretaerin Simone Probst bezeichne

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Schilfprojekt am Bodensee

Überflutungen gefährden Uferzonen

Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden die Auswirkungen des Extremhochwassers 1999 auf die Uferröhrichte des Bodensees von Wissenschaftlern der Universitäten Hohenheim und Konstanz untersucht. Die Luftbildauswertung zeigte, dass alleine auf dem zu Baden-Württemberg gehörenden Uferbereich 30 Hektar, das entspricht 24 Prozent der gesamten Schilfbestände abgestorben waren. Höher gelegene Flächen erholten sich in den Jahren 2000-2002 zwar wieder, die

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Wettbewerbsvorteile durch Pflanzenöl – 1000 Unternehmen rüsteten 2003 schon auf Bioschmierstoffe um

Pflanzliche Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten haben eine Reihe ökologischer Vorteile. Technisch sind sie Mineralöl-Produkten ebenbürtig und werden deshalb im Markteinführungsprogramm des Verbraucherschutzministeriums finanziell gefördert. Viele Auftraggeber im Bau- und Forstbereich fordern inzwischen von ihren Auftragnehmern, die Maschinen mit Pflanzenölprodukten zu betreiben. In den letzten drei Jahren wurden deshalb deutschlandweit bereits etwa 7000 Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen im Rahme

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Hilfe für den Schreiadler

Die Deutsche Wildtier Stiftung schützt den Lebensraum des gefährdeten Greifvogels

Kaum mehr als 115 Brutpaare des Schreiadlers, der auch als Pommernadler bekannt ist, gibt es noch in Deutschland, drei Viertel davon in Mecklenburg-Vorpommern. Auf der Roten Liste für Brutvögel ist der kleinste in Deutschland vorkommende Adler als „stark gefährdet“ eingestuft. Grund genug für die Deutsche Wildtier Stiftung, ein einzigartiges Schutzprojekt für den so selten gewordenen Greifvogel zu unters

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Arktische Gewässer als Drogencocktail

Rückstände von Koffein und Schmerztabletten im Meer gefunden

Hohe Dosen an Koffein und Schmerzmitteln, aber auch Psychopharmaka haben norwegische Forscher in Gewässern nahe der arktischen Stadt Tromsö gefunden, berichtet das norwegische Forschungsinstitut zur Luftreinhaltung Nifo. Welche Auswirkungen die Chemikalien auf Fische und andere Lebewesen haben, ist bisher nicht geklärt.

Die Gewässerproben haben die norwegischen Forscher aber in Erstaunen versetzt: Neben den hohen

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Millionen Menschen durch schmelzende Gletscher bedroht

WWF-Bericht warnt vor Lawinen, Bergstürzen und Hochwasser

Millionen von Menschen sind durch die weltweite Gletscherschmelze bedroht, berichtet der WWF heute, Donnerstag. Die Bilanz des Gletscherberichts ist trist, denn aus allen Teilen der Welt melden Klima- und Gletscherforscher atemberaubende Rekordverluste. Am härtesten betroffen sind Länder wie Bolivien, Ecuador oder Peru, wo das Schmelzwasser der Gletscher in Trockenzeiten die einzige Trinkwasserquelle darstellt. Aber auch im Hi

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