Geowissenschaften

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Mars-Oberfläche wird kartiert

TU-Berlin entwickelt kartographische Software

Am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU-Berlin wurde das Software-Paket PIMap (Planetary Image Mapper) entwickelt, das zur Gewinnung von topographischen und thematischen Karten der Mars-Oberfläche eingesetzt werden soll.

Die Bilddaten die derzeit von der “High Resolution Stereo Camera” (HRSC) im Rahmen der ESA-Mission “Mars-Express” übertragen werden, werden zuerst beim Institut für Planetenforschung des Deutsch

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Marsansichten wie nie zuvor in hoher Auflösung, 3D und Farbe

Das erste Marsbild des erfolgreichen europäischen Orbiters Mars Express zeigt den Roten Planeten gestochen scharf mit Details der Marsoberfläche in einer Auflösung von 12,5 Meter pro Bildpunkt. Das Aufnahmeobjekt liegt in einer geologisch interessanten Mars-Region: Man erkennt einen Ausschnitt am Ostrand der Valles Marineris, des größten Canyons im Sonnensystem, der rund 4.000 Kilometer lang und bis zu zehn Kilometer tief ist. Inselberge, Hangrutsche an steilen Flanken, geschichtete Lava und unmitte

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Treibhausgas im Ozean versenken

“Polarstern” beginnt neues Eisendüngungsexperiment: Am 21. Januar 2004 legt “Polarstern”, Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI), in Kapstadt ab, um den dritten Abschnitt der 21. Antarktis-Expedition zu beginnen. 49 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus neun Nationen sind an Bord, um zu untersuchen, wie sich eine Düngung des Südozeans auf den Kohlenstoffaustausch zwischen Wasseroberfläche und Luft auswirkt. Kohlenstoff in der Form von Kohlendioxid s

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Neue Generation von U-Boot-Robotern zur tiefsten Stelle des Ozeans unterwegs

Knapp 44 Jahre nachdem das erste U-Boot die tiefste Meeresstelle der Erde besucht hat, soll ein Roboter erneut in den Marianen-Graben besuchen, dessen tiefster Punkt 10.924 Meter unter der Wasseroberfläche liegt, berichtet BBC-Online. Das neue Gefährt heißt HROV (Hybrid Remotely Operated Vehicle) und wird vom gebaut und soll Licht ins Dunkel der Tiefsee bringen.

Menschen sind seit der bemannten U-Boot-Expedition von Jacques Piccard und Don Walsh 1960 nicht mehr in die Tiefen des Marianen-Gr

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Erdbebenforschung in EU-Projekt jetzt europaweit vernetzt

Das verheerende Erdbeben in der iranischen Stadt Bam Ende letzten Jahres mit bis zu 40.000 Toten hat wieder einmal gezeigt, dass derartige Katastrophen zu den größten Naturgefahren für die Menschheit gehören. “Die Mechanismen, die direkt an der Erdbebenquelle passieren, sind wenig verstanden”, so Prof. Heiner Igel von der Sektion Geophysik der LMU. “Die bei Erdbeben ausgestrahlte seismische Wellenenergie liefert aber wichtige Informationen über das Innere unseres Planeten, und die dahinter stehende P

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Rekordsommer werden zur Regel

Die Hitzewelle des letzten Sommers in Europa hat die Klimaforscher weltweit vor neue Fragen gestellt, denn die hohen Temperaturen passen nicht in die bestehenden Klimaaufzeichnungen. Forschende der ETH Zürich und von MeteoSchweiz haben nun herausgefunden, dass man nicht nur von einer allgemeinen Erhöhung der Temperaturen ausgehen muss, sondern auch von grösseren Schwankungen der sommerlichen Temperaturmittelwerte. Hitzeperioden wie im vergangenen Sommer werden demnach in Europa künftig häufiger auftr

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Zweitausend Meter tief im Eis der Antarktis

Eisbohrung an der Kohnen-Station fördert altes Eis für Klimaforschung zutage

An der Kohnen-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Antarktis erreichte das internationale Bohrteam am 7.1.04 um 2:10 Uhr Ortszeit erstmals eine Tiefe von 2000 Metern. Das Eis aus dieser Tiefe ist etwa 100.000 Jahre alt und gibt damit Hinweise auf das Klima vergangener Zeiten.

Die 25 Frauen und Männer auf der Kohnen-Station (75°S, 0°W) feierten den zweitaus

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New study reports large-scale salinity changes in the oceans

Saltier tropical oceans and fresher ocean waters near the poles further signs of global climate change’s impacts

Tropical ocean waters have become dramatically saltier over the past 40 years, while oceans closer to Earth’s poles have become fresher, scientists report in the December 18th issue of the journal Nature. These large-scale, relatively rapid oceanic changes suggest that recent climate changes, including global warming, may be altering the fundamental planetary syst

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Schweden und Deutsche wollen gemeinsam in der Höhe forschen

Am 8. Dezember 2003 haben die Swedish Space Corporation AB (SSC), die Schwedische Raumfahrt-Organisation mit Sitz in Kiruna und Hauptverwaltung in Solna bei Stockholm, Schweden, und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Sitz in Köln, Deutschland, ein Kooperations-Abkommen abgeschlossen. Die neue Vereinbarung soll die langjährigen Beziehungen zwischen Esrange, dem Europäischen Startgelände für Höhenforschungsraketen und Ballone der SSC in Kiruna in Nord-Schweden und Moraba, der Mobil

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Florida friert wegen Sumpf-Trockenlegung

Forscher finden Grund für tiefe Temperaturen im Sunshine-State

Mit der Trockenlegung der einst so üppigen Sümpfe und Feuchtregionen zu landwirtschaftlichen Nutzland sind die Temperaturen in Süd-Florida gefallen. In den vergangenen Jahren gab es immer öfter Temperaturen unter null Grad, und wie Forscher der Colorado State University berechneten, immer größere Schäden für die Landwirtschaft, berichtet die New York Times.

Feuchtbiotope und Sümpfe halten nämlich nach dem umfasse

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Festkörperphysik und Computer – Computerprogramme lassen Erdgeschichte im Zeitraffer ablaufen

Selbst die längsten Bohrer der Welt können nicht leisten, was Computer können: Was tiefer in der Erde liegt als zwölf Kilometer oder länger her ist als ca. 5.000 Jahre, erforschen RUB-Geowissenschaftler um den Humboldtstipendiaten Dr. Taras Gerya (Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik, Prof. Dr. Walter Maresch) mit Hilfe der numerischen Modellierung. Computerprogramme, die eigentlich aus der Festkörpermechanik kommen, können die Erdgeschichte im Zeitraffer ablaufen lassen. Die Forscher kö

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Geologists discover new class of spreading ridge on sea bottom

Finding changes notion of ocean crust formation

Scientists have discovered a new “ultra-slow” class of ocean ridge involved in seafloor spreading. Investigations in the remote regions of the planet–in the far south Atlantic and Indian Oceans and the sea floor beneath the Arctic icecap–found that for large regions there, the sea floor splits apart by pulling up solid rock from deep within the earth. These rocks, known as peridotites (after the gemstone peridot) come from the deep lay

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Bodenbedeckung und Vegetation der Erde: Außergewöhnliches Satellitenbild der Erdvegetation

Eine außergewöhnliche Datenbank über die Bodenbedeckung der Erde im Jahr 2000 (GLC2000) ist nun endlich einsatzbereit. Damit wird eine wesentliche Wissenslücke in Bezug auf Bodenbedeckung und Vegetation unseres Planeten gefüllt. Der Aufbau der Datenbank erfolgte in weltweiter Zusammenarbeit von über 30 Forschungsorganisationen und wurde von der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission koordiniert. Die GLC2000-Ergebnisse werden vom 26. bis 29. November auf der Tagung der GMES (Gl

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Bodenbedeckung der Erde: Außergewöhnliches Satelliten­bild der Erdvegetation

Eine außergewöhnliche Datenbank über die Bodenbedeckung der Erde im Jahr 2000 (GLC2000) ist nun endlich einsatzbereit. Damit wird eine wesentliche Wissenslücke in Bezug auf Bodenbedeckung und Vegetation unseres Planeten gefüllt. Der Aufbau der Datenbank erfolgte in weltweiter Zusammenarbeit von über 30 Forschungsorganisationen und wurde von der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission koordiniert. Die GLC2000-Ergebnisse werden vom 26. bis 29. November auf der Tagung der GMES (Gl

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Klimaforschung: Ältestes Eis in Bearbeitung

Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) bearbeiten in Bremerhaven das älteste Eis, das je in Menschenhand war: Die Eisbohrkerne, die im vergangenen Winter an der antarktischen Station Dome C abgeteuft wurden, sind bis zu 900.000 Jahre alt. Es stammt aus einer Tiefe von etwa 3200 Metern und gibt Auskunft über Klima und Atmosphäre früherer Zeiten. Das europäische Projekt EPICA unterhält zwei Bohrstellen in der Antarktis, an denen altes Eis für die Klimaforschung

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Schmetterlinge: Erste Opfer der Klimaänderung

Massensterben vom Monarch-Faltern durch veränderte Niederschläge

Monarch-Falter werden nach Angaben von Wissenschaftlern der Universitäten von Kansas und Minnesota die kommenden 50 Jahre nicht überleben. Grund dafür ist die Änderung der Niederschläge in dem von den Schmetterlingen bevorzugten Winterquartier in den Oyamel Wäldern in Mexiko, berichtet BBC-Online.

Monarch-Falter (Danaus plexippus) haben einen sehr komplexen Lebenszyklus. Die Paarung der Schmetterlinge findet je

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