Neue Teile des riesigen Meeresreptils kommen nach Karlsruhe
Das Monster von Aramberri ist wieder ein Stück bekannter geworden: Das Forscherteam um Privatdozent Dr. Eberhard Frey vom Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe und Professor Dr. Wolfgang Stinnesbeck vom Institut für Geologie der Universität Karlsruhe hat zusammen mit dem mexikanischen Kollegen Dr. José Guadelupe López-Oliva der Universidad Autonoma de Nuevo Leon weiter an der Fundstelle im mexikanischen Städtchen Aramb
TU-Professor Erdtmann ist einer Sensation auf der Spur: Die Corumbella, ein Fossil, könnte der Ursprung der mehrzelligen Tierwelt sein
Unbemerkt von der Öffentlichkeit sind Wesen nach Deutschland eingereist, die über alles verfügen, um weltweit zu Stars zu avancieren. Schon ihr Name ist eine Verheißung – Corumbella nennen sie sich, was soviel bedeutet wie die “Schöne aus Corumbá”. Und sie sind von betörender Eleganz. Wie eine Federboa liegen sie in dem olivgrünen Sedimentgestein aus
Der «Mars auf Erden» liegt in der chilenischen Atacama-Wüste: Sie ist in ihrer extremen Trockenheit und Lebensfeindlichkeit der Oberfläche des Roten Planeten bis in kleinste Details ähnlich, wie ein internationales Forscherteam berichtet. Mit Tests in der Wüste könnten künftige Marsmissionen exakter vorbereitet werden, meinen Rafael Navarro-Gonzalez von der mexikanischen Nationaluniversität (UNAM) in Mexiko-Stadt und Kollegen.
Während der ersten Viking-Mission zum Mars in den 70er Jahren hat
Florida Tech physicist throws open debate on lightnings cause
Melbourne, Fla. – If Joseph Dwyer, Florida Tech associate professor of physics, is right, then a lot of what we thought we knew about thunderstorms and lightning is probably wrong.
In the latest issue of Geophysical Research Letters, the National Science Foundation CAREER Award winner caps two years of lightning research with a startling conclusion: The conditions inside thunderstorms that were long thought necess
Der Heimatort des 5200 Jahre alten Eismanns konnte mit Hilfe von Isotopenmessungen von Proben aus seinen Zähnen, Knochen und seines Darms ausfindig gemacht werden. Ein internationales Forscherteam, unter Leitung von Dr. Wolfgang Müller, ANU (Australian National University) und unter Beteiligung von Geologen der ETH Zürich, publiziert neue Forschungsergebnisse über den Eismann in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift ’Science’.
Die bestens erhaltene Mumie, die landläufig als Eismann b
Stärkste Sonnenaktivität seit 14 Jahren
Am Geomagnetischen Observatorium des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) wurde der seit 14 Jahren stärkste Sonnensturm gemessen. Ein große Wolke elektrisch geladener Teilchen ereicht heute seit 06:11 Uhr MEZ die Erde. Bemerkenswert ist auch der riesige Sonnenfleck, der zur Zeit zu beobachten ist. Seine Ausdehnung umfasst mehr als 10 Erddurchmesser. Das ist unerwartet und aussergewöhnlich, da das Maximum der periodischen solaren Aktivität bereits
Spuren von Mikroorganismen, die vor Hunderten Millionen Jahren im Gestein gelebt haben
Die Landschaft im südaustralischen Oppaminda Creek nahe Arkaroola nördlich von Adelaide bietet ein karges Bild: Hügel aus rötlichem Stein, so weit das Auge reicht, nur wenige Pflanzen haben sich hier angesiedelt. In diesem Gebiet hat Prof. Paul Bons vom Institut für Geowissenschaften der Universität Tübingen die Entstehung des Gesteins untersucht. Besonders haben es dem Geologen die so genannten Ade
Ein kürzlich veröffentlichter wissenschaftlicher Artikel von Nir Shaviv und Jan Veizer, der angeblich einen Zusammenhang der Entwicklung der Erdtemperatur mit der kosmischen Strahlung zeigt, beruht nach Ansicht führender Klimafachleute auf äußerst fragwürdigen Methoden. Die im Artikel abgeschätzte Bedeutung des CO2 für das Klima bezieht sich zudem lediglich auf geologische Zeiträume von hunderten von Jahrmillionen. Selbst wenn die Analyse korrekt wäre, ließen sich keine Rückschlüsse auf die derzeitig
Ein «geomagnetischer Sturm» im Weltraum könnte nach Einschätzung einer amerikanischen Behörde am Freitag Satellitenverbindungen und Stromnetze auf der Erde stören. Die Nationale Ozeanographische und Atmosphärenbehörde NOAA in Boulder (US-Staat Colorado) berichtete am Donnerstag von einem starken Sonnenausbruch, bei dem eine große Wolke elektrisch geladener Teilchen aus den Außenschichten der Sonne in Richtung Erde geschleudert worden sei. Diese Wolke könne eine geomagnetische Störung der Größenordnun
Deutscher Wetterdienst, Universität Stuttgart und University of Western Australia kooperieren bei Bodenseeforschung
In diesen Tagen läuft am Bodensee eine weitere internationale Messkampagne des Centre for Water Reserach der University of Western Australia und dem Institut für Wasserbau der Universität Stuttgart in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD). Ziel der noch bis Ende Oktober laufenden Messungen ist es, Zusammenhänge zwischen Luftströmungen im Uferbereich
Die Schifffahrt auf den Weltmeeren ist nach neuen Erkenntnissen stärker durch so genannte Monsterwellen gefährdet als bisher angenommen. «40 Meter Wellen-Höhe sind keine Seltenheit», sagte Wolfgang Rosenthal vom GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht bei Hamburg in einem dpa-Gespräch. Wissenschaftler haben tausende von Satellitenbildern ausgewertet und dabei Belege für die Monsterwellen gefunden, die lange Zeit als «Seemannsgarn» abgetan worden waren. Die Wellen türmten sich im Meer plötzlich auf und k
Die Erdgas- und Erdölreserven werden erschöpft sein, bevor die Horrorszenarien der globalen Erwärmung eintreten können. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Geologen der Uppsala universitet. Vertreter des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), verteidigen ihre Vorhersagen damit, dass alle Gas- und Ölreserven berücksichtigt wurden und dass die Nutzung der Kohlevorkommen einen Ausfall leicht wettmachen könnte.
Anders Sivertsson, Kjell Aleklett und Colin Campbell argumentieren, d
Spektakuläre Plattengrenze zwischen Afrika und Arabien
Zusammen mit Partnern aus Israel, Jordanien und Palästina ist es Wissenschaftlern des GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) gelungen, die Ausdehnung und Auswirkungen der Bruchzone des Toten Meeres bis in eine Tiefe von 100 Kilometern nachzuweisen (Nature vom 02. 10. 03, Vol. 425, No. 6957, pp. 497-501).
Diese Dead Sea-Verwerfung zwischen dem türkischen Taurusgebirge im Norden und dem Roten Meer im Süden bildet die Grenze z
Mit Beginn des Kambriums vor ungefähr 542 Millionen Jahren entwickelte sich explosionsartig die Artenvielfalt auf der Erde. Diese so genannte Kambrische Explosion ist eine der markantesten Entwicklungsphasen in der Erdgeschichte. Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung veröffentlichten in der aktuellen Ausgabe der Geophysical Research Letters eine neue Hypothese zu den Ursachen dieses abrupten biologischen Wandels.
Nach Werner von Bloh, Christine Bounama und Siegfried
Extreme Hitze, heftige Gewitter und Jahrhundertflut: Die Unwetter in den vergangenen Jahren haben in ganz Europa erhebliche Schäden angerichtet. Waldbrände in Portugal, Überschwemmungen in Deutschland oder der Zusammenbruch der Stromversorgung auf Mallorca zeigen, dass eine Verbesserung der Wettervorhersagen sowie eine umfassende Erforschung des Klimas dringend notwendig sind. Die europäische Organisation für meteorologische Satelliten (EUMETSAT) aus Darmstadt will mit einer neuen Generation von Sate
Die Universität von Newcastle upon Tyne hat ein Flussbecken-Modellierungssystem erfolgreich zur Abschätzung möglicher Auswirkungen künftiger Veränderungen des Klimas und der Landnutzung eingesetzt.
Erdrutsche können nicht nur erhebliche Sachschäden verursachen, sondern auch Menschenleben fordern. Inzwischen befürchten viele Experten, dass Veränderungen des Weltklimas in einigen Regionen die Wahrscheinlichkeit für Erdrutsche steigen lassen. Auch eine veränderte Landnutzung kann den Materialt