Geowissenschaften

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Hokkaido-Erdbeben war extrem starkes Ereignis

Trotz großer Magnitude vergleichsweise geringe Schäden Das gestrige Erdbeben vor der Küste der japanischen Hauptinsel Hokkaido hatte nach Messungen verschiedener geowissenschaftlicher Einrichtungen eine Magnitude zwischen M = 8,0 (US Geological Survey) und M = 8,8 (GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ). Es ist damit eines der stärksten instrumentell gemessenen Beben überhaupt. Der Erdbebenherd lag zwischen 7 und 28 Kilometern Tiefe. Exaktere Angaben sind bei einem solchen Extremereignis er

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Eine geologische Schicht kann über Millionen von Jahren dicht bleiben

Die Entsorgung von Nuklearabfällen stellt heutzutage ein Problem von großer Bedeutung dar. Eine der unterbreiteten Lösungen ist die Endlagerung der Abfälle in geologischen Schichten. Das Problem besteht nun darin festzustellen, ob die Schichten über einen ausreichend langen Zeitraum dicht genug sind, um Austritte zu vermeiden. Bisher war es äußerst schwierig die Sperrstoffeigenschaften von geologischen Schichten zu messen, da die Messinstrumente zu ungenau sind und die geologischen Zeiten so

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Natürliche Klimavariabilität vermutlich stärker als bisher angenommen

Fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Paläoklimatologen, Meteorologen und Klimamodellierern auf der 6. Deutschen Klimatagung

Das Klima unseres Planeten erweist sich als ein weit verzweigtes, komplexes System, dessen Wechselwirkungen noch einige Überraschungen aufweisen. Die 6. Deutsche Klimatagung in Potsdam stellte als Hauptresultat fest, dass die natürliche Klimavariabilität vermutlich größer ist als bisher angenommen.

Über 250 Wissenschaftler diskutierten neueste Resultate zu

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Tauchfahrt in die erdgeschichtliche Vergangenheit

Sensationelle Tiefwasser-Kieselschwammriffe vor Westkanada / “Lebende Fossilien” sollen Aufschlüsse zur Entstehungsgeschichte der Schwäbischen und Fränkischen Alb liefern.

Als “wissenschaftliche Sensation” bezeichnet Prof. Manfred Krautter von der Universität Stuttgart die Entdeckung der weltweit einzigen Kiesel- schwammriffe vor der Westküste von Kanada. Bislang nahm an, dass sie seit etwa 40 Millionen Jahren ausgestorben seien. Die kanadischen Schwammriffe werden bis 21 m hoch und kommen

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Ozonloch wächst wieder schneller – September-Rekordgröße erreicht

Das Ozonloch über der Antarktis ist in diesem Jahr so stark gewachsen wie lange nicht mehr. Es habe wieder die bislang größte Ausbreitung vom September 2000 erreicht, teilte die Weltmeteorologie-Organisation (WMO) am Mittwoch in Genf mit. Die Ausdehnung betrage 28 Millionen Quadratkilometer. Das ist knapp drei Mal so groß wie Europa. Das Ozonloch erreicht gewöhnlich Ende September seine größte Ausdehnung. Ob es in diesem Jahr noch weiter wachsen wird, ist laut WMO noch nicht vorhersehbar.

Di

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In vergangenen 150 Jahren kein signifikanter Anstieg der Hochwasserauftrittsrate bei Elbe und Oder

Das Hochwasser der Elbe im August 2002 gab Anlass zu der Spekulation, dass der anthropogene Treibhauseffekt zu einem Anstieg der Auftrittsrate derartiger Extremereignisse im Klimasystem führe. Anhand historischer Aufzeichnungen und Abflussdaten wurden jetzt am Leipziger Institut für Meteorologie Hochwasserchronologien für die Flüsse Elbe und Oder erstellt, die lückenlos zurück bis ins 11. Jahrhundert reichen. Wie die Forscher um den Klimatologen Dr. Manfred Mudelsee in der aktuellen Ausgabe des Maga

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Europäische Wissenschaftler blicken mittels antarktischem Eiskern auf die letzten 750.000 Jahre zurück

Ein Eiskern aus 3.200 Metern Tiefe, der aus der Antarktis gewonnen und zu Laboren in ganz Europa verschickt wurde, wird Informationen zu den Bedingungen liefern, die in den letzten 750.000 Jahren auf der Erde herrschten.

Die älteste jemals gewonnene Probe wurde von Wissenschaftlern in der Region Dome Concordia entnommen. Die Wissenschaftler arbeiten an dem Europäischen Projekt für Eiskernbohrungen in der Antarktis (EPICA – European Project for Ice Coring in Antarctica). Die Langzeitinitiati

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Neue Studie: Erderwärmung auf höchstem Niveau seit 2000 Jahren

Die Autoren der umfangreichsten Studie, die jemals in der Klimageschichte durchgeführt wurde, sind zu dem Schluss gekommen, dass die Erde nun wärmer ist als je zuvor in den letzten 2000 Jahren.

Professor Philip Jones von der Abteilung für Klimaforschung der Universität von East Anglia im Vereinigten Königreich ist Koautor der Forschungsstudie. Er ist der Auffassung, dass die Ergebnisse der Argumentation Gewicht verleihen, dass menschliche Aktivitäten für den Anstieg der Temperaturen verantw

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Blick unter die Erdoberfläche

Der bislang größte Satz von Tellurikdaten in Europa wurde vom Geophysikalischen Labor der Universität von Thessaloniki gesammelt. Der Datensatz deckt eine Region von 100km im Bezirk Epirus ab und dient als Rohdatensatz für Studien, die Aussagen über die Konsistenz des Untergrundes in dieser Region liefern sollen.

Die Tellurik ist ein erfolgversprechendes geophysikalisches Verfahren zur Analyse der Verteilung der elektrischen Leitfähigkeit im Erdreich. Es basiert auf dem Umstand, dass natürl

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Abbauprozesse in Tiefsee erstmals erforscht

Mehr als 50 % der Erdoberfläche liegen unterhalb von 3000 m Wassertiefe. Somit bildet die Tiefsee den größten Lebensraum unseres Planeten. Bisher war kaum etwas über die für den Kohlenstoffkreislauf des Meeres so wichtigen Abbauprozesse der in der Tiefsee ankommenden Nahrung und die daran beteiligten Organismen bekannt. Der Tübinger Geowissenschaftlerin Dr. Petra Heinz ist es nun gemeinsam mit anderen deutschen Forschern erstmals gelungen, diese Prozesse zu untersuchen. Bei ihren Experimenten am Bod

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Klimaforscher sagen für die Zukunft noch mehr heiße Sommer voraus

Es ist zwar klar, dass einige besonders warme Monate noch kein Beleg für einen Klimawandel sind. «Aber der diesjährige Sommer liegt im Trend», sagte Prof. Christian Schönwiese vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Frankfurt. «Ich erwarte in den nächsten Jahrzehnten häufiger heiße Sommer für Deutschland mit jeweils noch höheren Temperaturen als in diesem Jahr.»

Das Hochwasser im vergangenem Jahr und die monatelange Trockenheit sind für Friedrich-Wilhelm Gerstengar

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Die Ursache für Mikroerdbeben

Erdbeben erschüttern die Welt. Und das öfter als wir denken, denn erst ab einem Wert von fünf auf der Richter-Skala spüren wir die Erschütterung. Täglich und in großer Vielfalt treten überall auf der Erde kleine Beben auf. Diese von uns Menschen nicht spürbaren Mikrobeben können heutzutage problemlos von geophysikalischen Messgeräten registriert werden. Warum diese Beben auftreten und wodurch sie ausgelöst werden, ist bislang weitestgehend ungeklärt.

In mehreren Studien und Beobachtungen wur

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Neue Erkenntnisse über Schwingungen

Die verheerenden Auswirkungen starker Erdbeben auf Gebäude und andere Bauwerke haben Forscher veranlasst, das eigentliche physikalische Phänomen näher zu studieren, das zu Erdbeben führt: Schwingungen. Schwingungen gibt es nicht nur in der Seismik, sondern in den unterschiedlichsten Systemen, von der molekularen Ebene bis hin zu Telekommunikationssystemen.

Wo auch immer schwingende Systeme im Spiel sind, sind sie eng mit der Sicherheit und dem ordnungsgemäßen Funktionieren der zugehö

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"Polarstern" beendet elfwöchige internationale Tiefsee-Expedition

Am 7. August ist die “Polarstern”, Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI), plangemäß im Hafen von Tromsø, Norwegen, eingelaufen. Ziele der Expedition waren Tiefseekorallen südwestlich von Irland, der Hakon Mosby Schlammvulkan nordwestlich von Norwegen und der “Hausgarten” des AWI, eine Tiefsee-Langzeitstation westlich von Spitzbergen in 2600 Metern Wassertiefe.

Den insgesamt 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Bord von “Pol

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Frühwarnsystem zur Überwachung abrutschgefährdeter Berghänge

Der Escherndorfer Lump ist ins Blickfeld der Vulkanologen geraten. Nicht etwa, dass dieser unterfränkische Weinberg im Landkreis Kitzingen kurz vor einem Ausbruch stünde. Vielmehr wollen Forscher von der Uni Würzburg dort ein Frühwarnsystem entwickeln, mit dem sich abrutschgefährdete Berghänge überwachen lassen.

Wie der Würzburger Geophysiker Bernd Zimanowski erklärt, gleitet ein Teil des Escherndorfer Lumps langsam aber sicher in Richtung Tal. Die Ursache dafür finde sich in den 60er-Jahre

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Klimakick aus dem Südpolarmeer

Das schmelzende Meereis im Südpolarmeer treibt das Klimageschehen auf der Nordhalbkugel an. Dies gilt vor allem für den Übergang von Kalt- zu Warmzeiten.

Mit Hilfe eines Rechner gestützten globalen Ozeanmodells weisen der Bremer Klimaforscher Dr. Gerrit Lohmann und sein Hamburger Kollege Gregor Knorr erstmals nach, warum das allmähliche Abschmelzen der südpolaren Meereisdecke am Ende einer Kaltzeit buchstäblich weitreichende Folgen hat: Der Rückzug des Meereises verstärkt jene Meeress

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