Geowissenschaften

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Neue Erkenntnisse über Eisenverteilung und Sauerstoffgehalt im Erdmantel

Forscher des Bayerischen Geoinstituts der Uni Bayreuth haben ein Modell entwickelt, mit dem sich der allgemeine Oxidationszustand des Erdmantels erklären läßt, worüber in der neuesten “nature”-Ausgabe berichtet wird.

Der eisenreiche metallische Erdkern wird von dem silikatischen Erdmantel umgeben. Eisen (Fe) ist nicht nur der wichtigsten Bestandteil des Erdkerns, sondern ist auch in großen Mengen in den silikatischen Erdmantelgesteinen vorhanden, allerdings normalerweise nicht als me

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Hawaii schmilzt – Neue Vermessungsmethode für Kontinentalplatten entwickelt

Die Inseln von Hawaii sind durch einen einzigen Vulkan entstanden – und es entstehen immer noch neue. Erkaltetes Magma bildet ihre Landmasse. Die ältesten der Inseln schmelzen jedoch von unten wieder auf. Ein aus dem tiefen Erdmantel kommender Magmaschlot, auch Plume genannt, schneidet sich durch die feste oberste Erdschicht, die Lithosphäre. Sie bildet den Boden, auf dem wir stehen. An seiner Austrittsstelle entsteht ein Vulkan. Doch nur ein geringer Teil des Plume-Materials wird auf die Erdoberflä

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Spurengasen auf der Spur: DLR nimmt mit seinen Partnern erfolgreich Tropengewitter unter die Lupe

Wissenschaftler messen in Brasilien mit Forschungsflugzeug „Falcon“ neuen Stickoxid-Spitzenwert

Von einer einzigartigen Kampagne im Süden Brasiliens ist in dieser Woche die “Falcon” des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zurückgekehrt. Das in Oberpfaffenhofen stationierte Forschungsflugzeug hat erstmalig in den Tropen über einem Kontinent einen kompletten Satz von Messdaten über die Zusammensetzung der Atmosphäre im Beriech starker tropischer Gewitter gemessen. Die Mess

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Gefährlichen Vulkanen in den Krater geschaut´: "Hochrisikovulkanismus am aktiven Kontinentrand des Sundabogens"

Ein einziger Ausbruch des indonesischen Vulkans Krakatau im Jahre 1883 kostete mehr als 36.000 Menschen das Leben. Merapi ist einer der aktivsten Vulkane Indonesiens und befindet sich in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden der Welt.

Beide Vulkane sollen nun als typische Vertreter eines bestimmten Ausbruchsverhaltens in Teilprojekten des Programms “Hochrisikovulkanismus am aktiven Kontinentrand des Sundabogens” (SUNDAARC) aus dem Themenschwerpunkt “Kontinentränder: Brennpunkte im N

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Analyse der Energie von geostrophischen Winden

In einem von der EU finanzierten Forschungsprojekt werden geostrophische Winde unter Verwendung von Radiosondendaten untersucht, die an Küstenstationen zur Vorhersage der Wellen- und Temperaturverhältnisse an der Meeresoberfläche gesammelt wurden.

Geostrophische Winde – also solche, die parallel zu Isobaren wehen – gelten als seltenes Phänomen, vor allem deshalb, weil Isobaren nicht immer gerade verlaufen oder unabhängig von anderen Reibungskräften sind. Geostrophische Winde sind nichts Neu

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Sommer 2003: Der heißeste seit 500 Jahren

Schweizer Forscher untersuchten Klima anhand von Baumringen und Bodenproben

Der Sommer 2003 war nach Angaben des Schweizer Wissenschaftlers Juerg Luterbacher von der Universität Bern der heißeste seit 500 Jahren in Europa. Das Temperaturmittel in Europa ist nach Angaben des Forschers im vergangenen halben Jahrtausend gestiegen, berichtet der Wissenschaftler im Fachmagazin Science. Die größte Erwärmung hatten die Experten in den vergangenen 30 Jahren ausmachen können.

Das Fors

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Kölner Experiment mit Raumsonde Rosetta auf dem Weg zum Kometen

Der gestrige 2. März bedeutete für die europäische Raumsonde Rosetta den Beginn einer langen Reise durch die Weiten des Weltraums. Diese Reise begann mit dem erfolgreichen Start einer Ariane-5 um 8:17 MESZ vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana, Südamerika. Ziel des Unternehmens ist es, im August 2014 den Kometen Churyumov-Gerasimenko einzuholen, ihn für zwei Jahre zu umkreisen und sogar eine Landeeinheit darauf abzusetzen. Besonders erfreulich für die Wissenschaftler des Instituts für Ge

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"Rauchende" Regenwolken über dem Amazonas

Waldbrände im Amazonas-Gebiet verstärken Wetterturbulenzen und haben globale Auswirkungen, berichten Mainzer Max-Planck-Forscher

Großflächige Brandrodungen überziehen das Amazonasbecken jedes Jahr während der Trockenzeit, insbesondere in den Monaten September und Oktober, mit dichtem Rauch. Erste Ergebnisse von SMOCC (Smoke, Clouds, and Climate), einem internationalen Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Meinrat O. Andreae vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, zeigen n

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Hawaii auf dünnem Boden – Neue Erkenntnisse zum Durchschmelzen der Lithosphäre

Halbierung der Lithosphäre durch Aufschmelzen

Vulkane des Hawaii-Typs entstehen durch heißes Gestein, das im Erdmantel in einem engen Schlot (Plume) aufsteigt. Wenn ein solcher heißer Plume sich durch die kältere und relativ starre Lithosphäre fräst, kann dabei deren Mächtigkeit auf die Hälfte reduziert werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler des Potsdamer GeoForschungsZentrums (GFZ) in der neuen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Nature” vom 26. Februar 2004 (

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Überraschende Entdeckung über dem Amazonas

Mainzer Max-Planck-Forscher entdecken große Mengen unerwarteter organischer Aerosole über dem Regenwald des Amazonasbeckens

Atmosphärische Aerosole spielen als Wolkenkondensationskeime eine wichtige Rolle im Wetter- und Klimageschehen. Bisher hatte man angenommen, dass Isopren – eine organische Verbindung, die in großen Mengen von der Vegetation emittiert wird – nicht an ihrer Entstehung beteiligt ist. Doch jetzt hat ein internationales Wissenschaftlerteam des Max-Planck-Instituts fü

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Einfluss der Sahara-Sandstürme auf das globale Klima

DFG genehmigt neue Forschergruppe – Sieben Einrichtungen beteiligt – Strahlungseffekte von Mineralstaub in der Atmosphäre bisher unbekannt.

Im Februar des Jahres 2000 fegte ein Sandsturm über den atlantischen Ozean und bedeckte eine Fläche von der Größe Spaniens mit einer dichten Wolke aus Sahara-Staub. Atmosphärenphysikern war das Phänomen nicht neu, das Ausmaß von rund 500.000 Quadratkilometern allerdings war beträchtlich. Staub aus der Sahara-Wüste wird regelmäßig von Winden und w

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Irdisch oder außerirdisch?

Bildungsgeschichte des Bosumtwi-Kratersees in Ghana geklärt / Uplift identifiziert / Bohrungen geplant

In einem Joint Research Projekt der Universität Frankfurt, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Kwame N`krumah University of Science and Technology Kumasi, Ghana, wurde seit 1998 der Bosumtwi-Kratersee im Herzen Ghanas geophysikalisch untersucht.

Ziel der Untersuchungen war die Klärung der Bildung des etwa 80m tief

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Neue DFG-Forschergruppe : Warum wurden die Dinosaurier so groß?

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat an der Universität Bonn eine neue Forschergruppe eingerichtet. Sie geht der Frage nach, warum die vor über 65 Millionen Jahren ausgestorbenen sauropoden Dinosaurier so gigantische Ausmaße annehmen konnten und wie ihre Körper funktionierten. Die Gruppe mit dem Titel “Biology of the Sauropod Dinosaurs: The Evolution of Gigantism” vereint Forscher aus der Paläontologie, Zoologie und Biomechanik von insgesamt acht Universitäten in Deutschland, Österreich und d

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Kohlenstoff – Soll und Haben

Europäische Wissenschaftler starten das weltweit größte Projekt zur Erforschung des globalen Kohlenstoffkreislaufes

Über 100 europäische Forschungsinstitutionen haben sich vom 19. bis 22. Januar in Spoleto, Italien, getroffen, um “CarboEurope”, das weltweit größte Projekt zur Erforschung des europäischen Kohlenstoffhaushaltes auf den Weg zu bringen. Das vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena koordinierte Projekt wird von der Europäischen Kommission von 2004 bis 2008 mit mehr

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Britische Forscher sind globaler Erwärmung in Vorzeit auf die Spur gekommen

Britische Geologen haben nach einem Bericht im Wissenschaftsmagazin Geology eine Erklärung für den letzten großen Klimaschock der Erde gefunden. Vor 180 Mio. Jahren habe sich der blaue Planet demnach selbst durch massive Gesteinserosion von den großen Mengen an CO2 befreit. Die Erosion hat die chemischen Verbindungen im Meer gelöst und dann dafür gesorgt, dass sich das CO2 im Meer bindet. Die Erkenntnisse könnten helfen, neue Strategien für die globale Erwärmung zu finden, berichtet BBC-Online.

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Inventur von Waldflächen mit Hilfe von Satelliten

Geografen der Universität Jena schlagen Weltraummission zur Analyse des Kohlenstoffkreislaufs vor

Es geschieht nicht alle Tage, dass Wissenschaftler einen Satelliten mit eigenen Messgeräten ausstatten dürfen, um eine Erderkundungsmission aus dem All durchzuführen. Genau diese Möglichkeit bietet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für 2004. Es hat wissenschaftliche Einrichtungen aufgefordert, Missions-Vorschläge einzureichen. Unter den neun Projekten, über deren Verwir

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