Antimon-Messungen von Schnee- und Eisproben aus der kanadischen Arktis zeigen, dass die Anreicherung dieses potenziell toxischen Elements in Aerosolen in den letzten dreißig Jahren um 50% stieg – Am Institut für Umwelt-Geochemie der Universität Heidelberg finden Forscher überraschende Ergebnisse – Weit reichende Auswirkungen für die Qualität der Luft weltweit
Antimon-Messungen (chemisch Sb) von Schnee- und Eisproben aus einer entlegenen Gegend in der kanadischen Hocharktis zeigen,
Physiker entdeckt zeitliche Zusammenhänge
In der Erdbebenforschung kann ein deutscher Physiker mit einer interessanten Erkenntnis aufwarten. Armin Bunde, Professor für Theoretische Physik an der Universität Gießen, kommt in einer gestern, Donnerstag, in den Physical Review Letters veröffentlichten Arbeit zum Schluss, dass Erdbeben ein zeitliches Gedächtnis zeigen – und das über Jahre. Abgesehen vom bekannten Phänomen der Nachbeben sahen Geophysiker bisher keinen zeitlichen Zusammen
Nach einwöchigem Transferflug werden am morgigen Samstag in Darwin das russische Höhenforschungsflugzeug Geophysica und das Forschungsflugzeug Falcon der DLR landen. Mit ihnen wird ein spektakuläres Forschungsprojekt zum Einfluss der Tropen auf das globale Klima starten. Klimaexperten des Forschungszentrums Jülich, der ETH Zürich und der University Cambridge leiten von Mitte November bis Mitte Dezember die internationale Messkampagne (SCOUT- 03 Tropics) im Norden Australiens. Sie untersuchen tropis
Neue Hypothese zu abrupten Klimawechseln in “Nature” veröffentlicht – Wissenschaftler nehmen schwankende Sonnenaktivität als Auslöser ins Visier
Wissenschaftler mehrerer deutscher Forschungsinstitute haben eine mögliche Erklärung für den rätselhaften Zyklus abrupter Klimaveränderungen in der Vergangenheit gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Potsdam und Bremerhaven konnten durch Computersimulationen zeigen, daß kleine Sonnenschwankungen als Auslöser der Klimakapriolen während
Gießener Physiker findet bisher unbekannten Zusammenhang zwischen Erdbeben
Am zweiten Weihnachtstag 2004 löste ein Erdbeben vor Sumatra eine riesige Flutwelle aus, die viele Küsten des Indischen Ozeans verwüstete. Drei Monate später bebte dort schon wieder die Erde. Diese Erdbeben nehmen Rang 4 und 7 auf der Liste der stärksten jemals gemessenen Beben ein – “Nachbeben” nennen Geophysiker dieses Phänomen. Aber abgesehen von diesem Phänomen sahen Geophysiker bisher keinen zeitlichen
RWTH-Institut arbeitet an einer Datenbasis zum Potential der Erdwärme
Will man Erdwärme nutzen, muss sie durch eine teure Tiefenbohrung erschlossen werden. Vielfach liegt jedoch nur wenig Wissen über die Zusammensetzung des Gesteins im Untergrund vor. Genau diese Angaben über Sedimentformation und Wärmeleitfähigkeit sind aber entscheidendend, um die Geothermie am richtigen Standort, in der ausreichenden Tiefe und damit zu möglichst günstigen Kosten zu erschließen. Ein Projekt
Karlsruher Ingenieure arbeiten an Technologie gegen Wassermangel auf Java
Weniger als 20 Liter Wasser täglich stehen den Menschen im Distrikt Gunung Kidul auf der indonesischen Insel Java derzeit zur Verfügung. Wissenschaftler der Universität Karlsruhe arbeiten an einem weltweit einmaligen Projekt, um diesem Problem abzuhelfen: Mit Hilfe eines unterirdischen Stauwerks möchten sie den Wassermangel beseitigen. Während einer Pressekonferenz informierte Projektleiter Professor Dr. Franz
rubitec GmbH, RUB und RWE AG vereinbaren Kooperation
Mit dem Projekt PROMETHEUS will die Ruhr-Universität Bochum geothermische Wärme aus 4000 m Tiefe am Standort Bochum fördern und nutzen. Das Projekt soll zeigen, dass es sich lohnt, geothermische Energie nach dem Hot-Dry-Rock Verfahren zu gewinnen und in das Fernwärmenetz der Ruhr-Uni und angrenzender Verbraucher einzuspeisen. Zu diesem Zweck unterzeichneten heute, 7.11.2005, die rubitec GmbH, Ruhr-Uni und RWE AG eine Kooperati
Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) geben ein Buch zu den “Auswirkungen des globalen Wandels auf Wasser, Umwelt und Gesellschaft im Elbegebiet” heraus. Es enthält wichtige Forschungsergebnisse von Experten aus 19 Institutionen, die am GLOWA-Elbe Projekt mitgewirkt haben.
Das Buch richtet sich sowohl an Wissenschaftler als auch an Akteure und Behörden, die an der Lösung von Problemen der Wasserverfügbarkeit und Wasserqualität im Elbeeinzugsgebiet interes
Der Silvester-Countdown dauert in England in diesem Jahr eine Sekunde länger: Am 31.12. folgt auf 23:59:59 Uhr Greenwich Time erst eine Schaltsekunde, bevor die Ziffern auf 00:00:00 umspringen. Nötig ist diese Korrektur, an der Geodäten der Universität Bonn beteiligt sind, weil sich die Erde tendenziell immer langsamer dreht. Daher hat man bereits 32 Schaltsekunden in die Atomzeit einführen müssen. Möglicherweise ist die nächste dennoch eine der letzten: Gegner der Schaltsekunde wollen sie am l
Dass man einen nur sporadisch fließenden Salzwasserstrom im Meer entdeckt und vermisst, kommt schon fast dem Auffinden von Stecknadeln in einem Heuhaufen gleich. Warnemünder Ozeanographen ist so etwas gelungen. Sie haben herausgefunden, welchen Weg das Salz- und Sauerstoffhaltige Bodenwasser nimmt, das aus dem dänischen Öresund über die flache Drogdenschwelle zwischen Kopenhagen und Malmö in die Arkonasee strömt. Damit kennen sie nun den Hauptweg der Sauerstoffversorgung für das Tiefenwasser des
Mineraloge der Universität Hannover auf Forschungsexpedition zum Ostpazifischen Rücken
Tausend Kilometer von der mexikanischen Pazifikküste entfernt will sich Privatdozent Dr. Jürgen Koepke vom Institut für Mineralogie mit 25 Forscherkollegen aus sieben Ländern einen alten Traum der Geologie erfüllen: Eine Bohrung in 3700 Meter Wassertiefe, mehr als 200 Meter in die Erdkruste, in eine Magmakammer hinein. Das tiefste “wissenschaftliche” Loch, das jemals gebohrt wurde. “In situ”
Ein spektakuläres Forschungsprojekt zum Einfluss der Tropen auf das globale Klima startete heute in Oberpfaffenhofen bei München und wird seinen Höhepunkt im Norden Australiens finden. Klimaexperten des Forschungszentrums Jülich, der ETH Zürich und der University Cambridge leiten von Mitte November bis Mitte Dezember eine internationale Messkampagne (SCOUT- 03 Tropics) in Darwin. Sie untersuchen tropische Gewittertürme, um mehr über den Austausch von Spuren- und Treibhausgasen zwischen den Schichte
Karlsruher Ingenieure arbeiten an neuer Technologie auf der Insel Java
Ein unterirdisches Stauwerk soll Menschen auf der Insel Java in Indonesien künftig von einer großen Sorge – dem Wassermangel – befreien. Wissenschaftler des Instituts für Wasser und Gewässerentwicklung der Universität Karlsruhe arbeiten unter Leitung von Professor Dr. Franz Nestmann seit vier Jahren an dem weltweit einmaligen Projekt. Ihr Ziel: Durch den Einsatz von Technologien, die an die Bedürfnisse von Mens
USC scientist and collaborators are the first to find methane-producing bacteria in arid desert soils
Evidence of methane-producing organisms can be found in inhospitable soil environments much like those found on the surface of Mars, according to experiments undertaken by scientists and students from the Keck School of Medicine of the University of Southern California and the University of Arkansas and published online in the journal Icarus.
These results, they say, pr
Abschätzung des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPPC) unter Führung des DLR aktualisiert
Der Einfluss von Kondensstreifen auf das Weltklima fällt deutlich geringer aus als ursprünglich angenommen. Zu diesem Ergebnis sind in diesem Jahr Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen gekommen. Seit 1999 hatten Abschätzungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zur Klimawirkung des Luftverkehrs als Standard Gültigkeit.