Land bekräftigt Interesse an geothermischer Energiegewinnung
NRW-Wirtschaftsministerin zu Gast an der RUB
Prometheus-Projekt kommt bei Christa Thoben gut an
Aus Wärme aus dem Erdinneren umweltverträglich Energie zu gewinnen ist das Ziel des Projekts Prometheus von Geowissenschaftlern und Ingenieuren der RUB. Bei einem Besuch informierte sich darüber heute NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Sie begrüßte das Engagement der Forscher und betonte, dass die neue Landesregie
RWTH-Institut arbeitet an einer Datenbasis zum Potential der Erdwärme
Will man Erdwärme nutzen, muss sie durch eine teure Tiefenbohrung erschlossen werden. Vielfach liegt jedoch nur wenig Wissen über die Zusammensetzung des Gesteins im Untergrund vor. Genau diese Angaben über Sedimentformation und Wärmeleitfähigkeit sind aber entscheidendend, um die Geothermie am richtigen Standort, in der ausreichenden Tiefe und damit zu möglichst günstigen Kosten zu erschließen. Ein Projekt des Le
Ein Team von Wissenschaftlern aus neun Klimaforschungseinrichtungen in sieben Ländern hat unter Federführung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung eine umfangreiche Vergleichsstudie zu Klimamodellen erstellt. Im Zentrum der Untersuchung stand die Stabilität der Meeresströme im Atlantik, die aufgrund der durch den Menschen verursachten Klimaänderungen zukünftig gefährdet sein könnte. Ziel der Studie war es, eine kritische Grenze zu bestimmen, bei der die für das Klima wichtige Atlantikström
Neue Technologie für Tiefbohranlagen / InnovaRig: Innovative Bohranlage für Forschungsbohrungen und industrielle Anwendungen
Das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) entwickelt – finanziert über die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren – zusammen mit dem Unternehmen Herrenknecht ein völlig neues Bohranlagenkonzept für wissenschaftliche Tiefbohrungen. Die modular aufgebaute Bohranlage soll mobil sein, den unterschiedlichsten Anforderungen bei Forschungsbohrungen und indu
Hier nehmen die Schüler den Hammer in die Hand, erzeugen seismische Wellen auf einer Wiese und messen sie mit “Geophonen”, die vorher in den Boden gesteckt wurden: “EinBlick ins Erdinnere” ist eins von zwei neuen geowissenschaftlichen Projekten im Alfried Krupp-Schülerlabor der RUB. Schülerinnen und Schüler können im Labor und im Freien mit Seismik experimentieren. Bereits in Betrieb genommen hat das Schülerlabor eine Anlage, mit der sich der Wasserverlauf im Sandbecken simulieren lässt. Warum ein F
Neue Studien des Instituts für Umwelt-Geochemie der Universität Heidelberg, die jetzt in Geophysical Research Letters veröffentlicht wurden, zeigen eindeutig: 95 bis 99 Prozent des Bleis in der Luft der kanadischen Hocharktis ist immer noch industriellen Ursprungs
Blei-Messungen von Schnee- und Eisproben aus einer entlegenen Gegend in der kanadischen Hocharktis zeigen sogar in den jüngsten Proben, dass 95% bis 99% des Bleis immer noch aus industriellen Quellen stammen. Der Hauptei
Ein weiterer Schritt zur Realisierung des Tsunami-Warnsystems für den Indischen Ozean
Am Montag, 28.11.2005, werden im GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ ) fünf neue seismische Stationen für das Tsunami-Frühwarnsystem im Indischen Ozean zum Transport nach Jakarta verladen. Für die Installation der Sensoren und elektronischen Geräte wurden am GFZ Potsdam in Zusammenarbeit mit der Wieker Boote GmbH, einem kunststoffverarbeitenden Betrieb auf Rügen, spezielle Konstruktionen aus glasfa
Ein Forscherteam der Universität Münster hat zusammen mit Wissenschaftlern der Universitäten Köln und Oxford die Entstehung des Mondes erstmals präzise datiert. Sie können zeigen, dass der Mond vor 4.527 Millionen Jahren entstanden ist. Dieses Alter stützt die gängige Theorie der Mondentstehung und gilt gleichzeitig als “Geburtsstunde” der Erde. Die Resultate werden in der neuesten Ausgabe der international angesehen Zeitschrift “Science” publiziert.
Bisherige Schätzungen des Mo
Vibrationen eines Eisbergs registrierten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung und der Firma Fielax mit Seismographen an der Neumayer Station in der Antarktis. Die aufgezeichneten Schwingungen bilden harmonische Klänge mit bis zu 30 Obertönen, die jedoch aufgrund der Tontiefe für das menschliche Ohr nicht hörbar sind. Die Daten könnten zu einem besseren Verständnis der Vorgänge in Vulkanen verhelfen, da dort ähnliche Schwingungsmuster auftreten.
Noch nie in den letzten 650.000 Jahren waren die Treibhausgas Konzentrationen so hoch wie heute. Die warmen Klimaperioden im Zeitraum vor 650.000-420.000 Jahren wiesen sogar geringere Kohlendioxid und Methan Konzentrationen auf als in den darauf folgenden Warmzeiten. Zu dieser Aussage kommt ein europäisches Forscherteam unter Mitarbeit von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung nach der Auswertung eines antarktischen Eiskerns. Die Ergebnisse erweitern die
Ihre ersten beiden Messflüge in gewaltige Gewittertürme haben die Forschungsflugzeuge Geophysica und Falcon im Norden Australiens erfolgreich absolviert. In der ersten Woche der internationalen Messkampagne SCOUT – O3 konnten die Wissenschaftler bereits wichtige Messdaten zum Transport von Spurengasen in die obere Atmosphäre sammeln. Die Klimaexperten vom Forschungszentrum Jülich koordinieren die Messkampagne, gemeinsam mit ihren Kollegen des DLR, von der University Cambridge und der ETH Zürich.
Neuer Zusammenhang zwischen CO²-Gehalt, Temperatur und Erdumlaufbahn
Was führte vor etwa 14 Millionen Jahren dazu, dass eine warme Klimaphase endete und sich das Eis am Südpol stark ausdehnte? Dieser Frage gehen Kieler und Bremer Paläoklimaforscher in einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe von Nature (vom 24. November 2005) nach. Dabei ergaben sich Hinweise auf einen direkten zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Abnehmen der Kohlendioxid (CO²)-Werte auf der Erde, dem Anwachsen des E
Vor etwa 13 bis 14 Millionen Jahren dehnte sich die Eiskappe der Antarktis sprunghaft bis an die Küsten des Kontinents aus. Wissenschaftler der Universität Kiel und des DFG-Forschungszentrums Ozeanränder in Bremen fanden jetzt in ungewöhnlich detaillierten Meeresablagerungen aus dem Pazifik neue Hinweise auf die Mechanismen dahinter. Die Forscher vermuten, dass Änderungen in der Erdbahn zusammen mit sinkenden CO2-Konzentrationen zu der abrupten Ausdehnung führten. Ihre Ergebnisse erscheinen am
Das hätte keiner gedacht. Da baut man zwei Instrumente für die Doppelmission zum Mars, testet sie auf Herz und Nieren und hofft, dass sie drei Monate funktionieren. Jetzt sind fast zwei irdische Jahre vorbei und die beiden Alpha-Röntgen-Spektrometer (APXS) arbeiten immer noch wie am ersten Tag. Manchmal reiben sich die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie die Augen, ob sie nicht träumen: ein ganzes Marsjahr (687 Tage) ist vergangen und es gibt immer noch neue, wissenschaftlich hochin
Neue Entdeckungen vor der Küste Mittelamerikas
Die Tiefsee, ein kalter lichtloser Ort ohne Leben? Weit gefehlt, auch in dieser lebensfeindlich anmutenden Umgebung gibt es Regionen mit Lebensformen, hoch spezialisiert und angepasst an diese Verhältnisse. In solchen Regionen brodelt es, Gase entweichen aus dem Boden, Erdbeben erschüttern den Meeresgrund und können Schlammlawinen auslösen. Die Ursache liegt tiefer unter dem Meeresboden. Dort, an den Grenzflächen zweier Erdplatten wi
Erste GPS-Bojen auf dem Weg zum Einsatzort
Das von Deutschland entwickelte Tsunami-Frühwarnsystem geht an den Start. Das Forschungsschiff “SONNE” stach am Dienstag mit den ersten GPS-Bojen an Bord vom indonesischen Hafen Jakarta aus in die Indische See. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hob die technologische Leistung hervor. “Deutschland leistet mit dem Aufbau des Tsunami-Frühwarnsystems Zukunftsvorsorge für die Menschen am Indischen Ozean.” Das System solle ab dem Jahr