Erste Emmy Noether-Nachwuchsgruppe am Institut für Physik der Atmosphäre – Ergebnisse sollen auch zum Verständnis von Extremereignissen beitragen
Das Wetter in unseren Breiten wird häufig von ausgedehnten Tiefdruckgebieten und ihren Fronten bestimmt – ganz anders in den Tropen, die oft von kleinräumigeren Schauer- oder Gewitterniederschlägen geprägt sind, wie sie bei uns im Sommer auftreten.
Wechselwirkungen zwischen diesen beiden völlig unterschiedlichen Wetterregimen sin
Es funkelt in zahlreichen Vitrinen, und auch in Porzellan, Steingut oder in den Schamottsteinen im Kamin ist es enthalten: Mullit, ein Mineral, das in der Natur nur sehr selten vorkommt und daher synthetisch hergestellt werden muss. Die einzige ergiebige Lagerstätte liegt auf der schottischen Isle of Mull. Daher auch der Name des Kristalls. Zu Pulver gemahlen wird es eingesetzt. Allein in Deutschland werden jährlich unzählige Tonnen dieses feuerfesten Werkstoffes verarbeitet. Aber zuerst einmal muss
Gesteinsbrocken mit Namen zur Wiedervereinigung benannt – Kleines Mössbauer-Spektrometer arbeitet weiterhin ohne Komplikationen
Zum Tag der Deutschen Einheit hat die NASA Gesteinsbrocken auf dem Mars Namen gegeben, die sich an Begriffen aus der Wiedervereinigung orientieren. Vier Steine bzw. Felsbrocken in der Region Husband Hill heißen nun Nikolaikirche, Montagsdemo, Maueröffnung und Wiedervereinigung. “Nachdem bereits verschiedene Länder zu ihrem Nationalfeiertag landestypische Bez
Hamburger Klimaforscher präsentieren neueste Modellergebnisse für das kommende Jahrhundert
Nach Berechnungen der Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) wird sich das Klima in den kommenden hundert Jahren so schnell ändern wie noch nie. Das haben die neuesten Klimamodellrechnungen für unterschiedliche Szenarien bis zum Jahr 2100 ergeben.
Auf dem Höchstleistungsrechnersystem des Deutschen Klimarechenzentrums haben die Klimaforscher des MPI
Lehrstuhl Angewandte Geologie eröffnet Versuchslabore – Forschungsergebnisse eins zu eins übertragbar
Computerprogramme sind nur so lange gut, wie man sie mit den richtigen Werten füttert. Die richtigen Werte bekommt man in den Naturwissenschaften durch Experimente heraus. Diese Experimente müssen jedoch übertragbar sein, also unter gleichen Bedingungen stattfinden wie außerhalb der Labore. Der Lehrstuhl Angewandte Geologie der Ruhr-Universität Bochum eröffnet heute seine neu
Forschungsschiff Chikyu mit 9,5 Kilometer langem Gestänge steht bereit
Geht es nach dem Willen der Forscher vom japanischen Center for Deep Earth Exploration (CDEX) von der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology, soll schon demnächst die tiefste Bohrung, die es je gegeben hat, stattfinden: Vom Forschungsschiff Chikyu aus wird das Bohrgestänge 9,5 Kilometer tief in Richtung Erdmantel vorangetrieben. Die Ergebnisse sollen Einblicke in die Tektonik bringen, berichtet das
Das Klima der Erde wird in erheblichem Maß von seinen noch wenig erforschten planetaren Eismassen bestimmt. Ob diese zu- oder abnehmen, soll ab dem 8. Oktober 2005 die ESA-Satellitenmission CryoSat klären, die an diesem Tag um 17:02 (MEZ) vom russischem Kosmodrom Plessezk aus startet. Die “Radaraugen” des Satelliten werden den Zustand des Polareises mit höchster Präzision vermessen und damit Datenreihen über längere Zeiträume liefern, die es den Forschern ermöglichen, die Klimamodelle weiter zu verb
Tahiti-Expedition: Neue Erkenntnisse zur Geschichte des Meeresspiegelanstiegs erwartet
Anfang Oktober starten Wissenschaftler aus neun Ländern die “Meeresspiegel-Expedition” in Tahiti. Ziel dieser bislang aufwändigsten Forschungsreise in eine Korallenregion im Rahmen wissenschaftlicher Bohrprojekte ist es, den Anstieg des globalen Meeresspiegels seit dem Höhepunkt der letzten Eiszeit genauer als jemals zuvor zu dokumentieren. Etwa sechs Wochen wird das Expeditionsschiff “DP Hunter”
Erdbeben gehören zu den kostenintensivsten Naturkatastrophen und fordern allein in Europa im Schnitt 1000 Opfer jährlich. Da Erdbeben nicht verhindert werden können, ist es wichtig, zukünftige Erdbebenherde möglichst genau zu identifizieren, um vorbeugende Massnahmen treffen zu können. ETH-Wissenschaftler haben herausgefunden, wie sie mit Hilfe eines statistischen Parameters der Verteilungen von Erdbeben, dem so genannten b-Wert, Rückschlüsse auf den Spannungszustand der Erdkruste ziehen kön
Meteorologen der TUD veröffentlichen neueste Erkenntnisse in “Nature”
Die Zeitschrift “Nature” veröffentlicht am 22. September 2005 einen Artikel über die Auswirkungen der Hitzewelle 2003 auf die Kohlenstoffbilanz der europäischen Wälder. Unter den 40 internationalen Autoren befinden sich auch Professor Christian Bernhofer und Dr. Thomas Grünwald vom Institut für Hydrologie und Meteorologie der TU Dresden.
CO2 trägt zum zur globalen Erwärmung der Erdoberfläche bei. Wäld
Geowissenschaftler der Universität Jena planen Antarktis-Expedition
Den Spuren zum Urzeitkontinent “Gondwana” werden Geowissenschaftler aus Jena bis in die Antarktis folgen. Am 25. Oktober werden der Geochemiker Prof. Dr. Lothar G. Viereck-Götte und der Sedimentologe Robert Schöner vom Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit zwei Kollegen aus Freiberg und Münster zu einer großen Expedition an den südlichen Polarkreis aufbrechen. Auf der 22.
Wissenschaftler finden neue Erklärung für Schwarmbeben im Vogtland
Magma unterhalb des Cheb-Beckens an der Deutsch-Tschechischen Grenze bewegt sich stärker auf die Erdoberfläche zu. Das schließen Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) und des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) aus der Untersuchung aufsteigender Gase in den dortigen Mofetten und Mineralquellen. Messungen über einen Zeitraum von zwölf Jahren hatten gezeigt, dass sich das Verhältnis zweier H
Eine Verstärkung der Zusammenarbeit besonders auf den Gebieten der geologischen und geophysikalischen Erforschung der Planeten ist das Ziel eines Abkommens zwischen dem Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth und einem Institut der U.S-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA
Eine Verstärkung der Zusammenarbeit besonders auf den Gebieten der geologischen und geophysikalischen Erforschung der Planeten ist das Ziel eines Abkommens zwischen dem Bayerischen Geoinstitut (BGI) d
Am 18. September wird der Forschungseisbrecher Polarstern von einer achtwöchigen Arktisexpedition nach Bremerhaven zurückkehren.
Insgesamt 78 Teilnehmer aus elf Nationen waren an der vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven koordinierten Expedition beteiligt.
Im Mittelpunkt der einundzwanzigsten Arktisexpedition von Polarstern stand die Fortsetzung mehrerer Langzeitstudien mit fest am Meeresboden installierten Messstationen, so genannten
Mit Anpassung einer neuen Methode an die Verhältnisse in der südlichen Nordsee gelingt es Wissenschaftlern des Wilhelmshavener Forschungszentrums TERRAMARE, Alter und Zuwachsgeschwindigkeit von Wattböden zu ermitteln. Wichtig ist dies unter anderem im Hinblick auf Meeresspiegelanstieg und Küstenschutz.
Prof. Gerd Liebezeit und Dipl.-Chem. Daniel Ziehe haben am Wilhelmshavener Forschungszentrum TERRAMARE eine neue Art von Zeitmesser erstmalig in Deutschland eingesetzt, um Alter
Polarforscher aus aller Welt vom 18.-24. September zum Erfahrungsaustausch an der Universität Jena
Eine “Hitzewelle”, intensiver Regen und sichtbar abschmelzende Gletscher im Gebiet der Antarktischen Halbinsel sind keine Horrorvisionen aus einem Sience-Fiction-Film. Polarforscher aus aller Welt haben rasante Temperaturanstiege, erhöhte Niederschläge und im antarktischen Frühjahr 2005 ein extrem großes Ozonloch über dem Südpol beobachtet. Sie werden davon auf der 22. Internatio