Geowissenschaften

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Die Ruhe vor dem Sturm

Sturmfluten an der Nordsee können ab Mitte des Jahrhunderts gefährlicher werden Wissenschaftler am Institut für Küstenforschung der GKSS-Forschungszentrums Geesthacht GmbH haben die Vergangenheit der Stürme und Sturmfluten analysiert und jetzt mit Modellen die Zukunft berechnet.

Ihr Ergebnis: Durch den Menschen verursachte Klimaveränderungen werden zu erhöhten Sturmflutwasserständen führen. Sturmfluten unserer Tage sind vom menschengemachten Klimawandel aber noch nicht berührt.

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Zyklen im extremen Treibhausklima der Kreidezeit

In der mittleren Kreidezeit, vor 120 bis 90 Millionen Jahren, befand sich die Erde in einer bedeutenden Umbruchphase. Durch intensiven Vulkanismus wurde damals der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre stark angehoben und es herrschte ein extremes Treibhausklima.

Hinzu kam einer der bedeutendsten Meeresvorstöße der Erdgeschichte: Weite Bereiche der Kontinente wurden überflutet und von Meeres-Sedimenten überdeckt. Für Geowissenschaftler sind diese Ablagerungen wie ein Archiv der Erdges

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Tropenwelt der Kreidezeit als Beispiel für Erderwärmung

> Anatomie des Klimas einer Treibhausphase der Erdgeschichte
> RUB-Geologe berichtet in NATURE

Wie könnte das Erdklima in Zukunft aussehen, wenn sich die Atmosphäre weiterhin erwärmt? Um diese Frage zu beantworten, untersuchen Forscher die Kreidezeit, eine sehr warme Phase der Erdgeschichte, die ca. 120 bis 65 Millionen Jahre zurückliegt. Anhand der geochemischen Zusammensetzung der Schalen großwüchsiger, schnell wachsender Muscheln konnten Wissenschaftler der Ruhr-Universität u

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Bakterien haben im Präkambrium riesige Mengen Eisen abgelagert

Geomikrobiologe belegt neue Hypothese zur Bildung der gebänderten Eisenerze

In Westaustralien und Südafrika gibt es bis zu mehreren hundert Meter dicke Gesteinsschichten, die gebänderte Eisenerze (Banded Iron Formations, BIFs) heißen und tatsächlich auch mit bloßem Auge eine klare Schichtung erkennen lassen. Dabei wechseln sich Lagen von Eisenmineralen und Siliziumoxyd ab. Bisher konnte nicht eindeutig geklärt werden, wie diese merkwürdigen Formationen entstanden sind. Die Geo

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Grönland bald ohne Eis?

Modellrechnungen zeigen die weltweiten Eisvorkommen sensibler für globale Klimaerwärmung als bisher angenommen

Ein Anstieg des Meeresspiegels ist eine der wichtigsten Konsequenzen aus einer erhöhten Konzentration an Treibhausgasen in unserer Atmosphäre und der daraus resultierenden globalen Klimaerwärmung. Ein völliges Abschmelzen des grönländischen Inlandeises und der Eiskappe der Antarktis würde den Meeresspiegel um etwa 70 Meter ansteigen lassen. Bereits heute ist aufgrund der glo

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Jenaer Forscher mischen beim Polarjahr international mit

Wissenschaftler der Universität Jena gehen für Großprojekt auf Expedition in die Antarktis

Die Polarregionen beeinflussen die geodynamischen Entwicklungsprozesse der Erde maßgeblich. Das motiviert Wissenschaftler aus aller Welt, diese eingehend zu untersuchen. Dazu wurde 2007/08 als Internationales Polarjahr (IPY) ausgerufen, in dem besonders intensiv zu Nord- und Südpol geforscht wird. Für dieses Ereignis sind hochwertige Projekte gesucht und inzwischen auch gefunden worden.

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Zukunft der europäischen Meeresforschung: Konsortium Deutsche Meeresforschung wirbt in Brüssel

Auf Einladung der EU-Parlamentarierin Godelieve Quisthoudt-Rowohl und der führenden europäischen Meeresforschungsinstitute aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland trafen am 17. Oktober 2005 erstmals Politiker und Wissenschaftler dieses Fachgebietes im Europäischen Parlament in Brüssel zusammen. Hierbei ging es um die Bedeutung der Meeresforschung für die Europäische Union und den Europäischen Ozean. Schwerpunkte der zukünftigen europäischen Meerespolitik sind die Folgen der rasant voranschrei

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Neutronendetektor auf der Zugspitze misst kosmische Strahlung

Wetterküche Weltall? Wird unser Klima durch Strahlung aus dem All beeinflusst?

Wissenschaftler des GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit gehen dieser Frage mit Hilfe einer neuen Messstation an der Umweltforschungsstation (UFS) Schneefernerhaus auf den Grund. Am 12. Oktober wurde die Messstation offiziell eröffnet, unter deren Spitzdach unter anderem ein so genanntes Vielkugelspektrometer kosmische Strahlung aus dem Weltall einfängt. Gemeinsam mit an der UFS vor allem vo

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Wissenschaft auf Wegeners Spuren

Vom 30. Oktober bis 2. November treffen sich Wissenschaftler zum zweiten Internationalen Alfred Wegener Symposium in Bremerhaven. Während der dreitägigen Veranstaltung berichten rund 140 Wissenschaftler aus elf Ländern über aktuelle Themen aus den Forschungsgebieten Plattentektonik, Geowissenschaften, Meteorologie, Paläoklimatologie, Glaziologie, Wissenschaftsgeschichte und über Geothemen der Zukunft.

Die Tagung aus Anlass des 125sten Geburtstages und 75sten Todestages von Alfred We

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Regenwald-Klima vom Meer bestimmt

Unterschiede in der Temperatur des Südatlantik steuern Regenfall in Zentralafrika

Bei der ersten detaillierten Rekonstruktion der Klimageschichte Zentralafrikas für die letzten 20.000 Jahre kamen Bremer Meeresgeologen zu unerwarteten Ergebnissen: Je größer der Unterschied in den Meerestemperaturen des südlichen und des äquatorialen Atlantiks ist, umso weniger Regen bekommt der Regenwald des zentralen Afrika. Denn ein großer Temperatur-Unterschied lässt die Passatwinde stärker we

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Amazonas: Schlimmste Trockenheit seit 40 Jahren

Warmer Atlantik sorgt für Hurrikans und Regenwald-Trockenheit

Es mutet fast grotestk an: Während in Nord- und Mittelamerika ein Hurrikan nach dem anderen tobt, erlebt Amazonien die schlimmste Dürre seit 40 Jahren. In Brasilien wurde bereits in einigen Städten der Notstand ausgerufen. Wissenschaftler glauben, dass die steigenden Temperaturen im Nord-Atlantik dafür verantwortlich sind, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

In der Amazonas-Forschungsstation Santarem, wo

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Erforschung der Fischbestände vor Grönland

Sechs Wochen lang, vom 13. Oktober bis 25. November 2005, werden Hamburger Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Fischerei in grönländischen Gewässern Grundfischbestände untersuchen und ozeanographisch-klimatologische Messungen durchführen.

Am 13. Oktober verlässt das deutsche Fischereiforschungsschiff ’Walther Herwig III’ seinen Heimathafen Bremerhaven zu seiner 280. Reise. Die Forschungsreise führt zunächst in das ostgrönländische Gebiet auf die Dohrnbank (zwischen Ostgr

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Erste Boje für das Tsunami – Frühwarnsystem in Jakarta offiziell übergeben

Staatssekretär Meyer-Krahmer: “Deutsche Spitzentechnologie bietet Schutz vor Flutkatastrophen”

Der Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems mit deutscher Unterstützung für die Menschen am Indischen Ozean geht zügig voran. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Frieder Meyer-Krahmer hat am heutigen Montag in der indonesischen Hauptstadt Jakarta die erste deutsche GPS-Boje an seinen Kollegen Kusmayanto Kadiman übergeben. Gleichzeitig verabschiedeten Meyer-Krahme

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Polarstern für 19 Monate ins antarktische Eis

Der Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung läuft am 13. Oktober 2005 zu seiner 23. Expedition in die Antarktis aus und wird erst 19 Monate später, im Mai 2007, nach Bremerhaven zurückkehren.

Aus diesem Grund wird am 13. Oktober von 10.30 bis 11.00 Uhr eine Verabschiedung an der Nordschleuse in Bremerhaven stattfinden, zu der all diejenigen herzlich eingeladen sind, die Polarstern noch einmal sehen und ihrer Besatzung eine gute Reise wünschen

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Alaska-Austern: Giftig durch Klimaerwärmung

Bakterien wandern tausende Kilometer Richtung Norden

Es klingt wie im Horrorfilm: Bakterien wandern tausende Kilometer Richtung Norden und nisten sich in Alaska-Austern ein. Beim Verzehr durch den Menschen kommt es zu einer Epidemie von Durchfallserkrankungen. Was im Sommer 2004 im Prince William Sound geschehen ist, haben Forscher nun entdeckt, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature-Online. Der Erreger ist bisher in den Gewässern Alaskas noch nie vorgekommen.

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Schmilzt das Eis an den Polen der Erde?

Am 8. Oktober 2005 startet um 17:02 Uhr eine Rockot Trägerrakete am russischen Raumbahnhof Plesetsk mit dem europäischen CryoSat Satelliten an Bord. Mit Hilfe des Satelliten sollen verlässliche Daten zu Veränderungen der polaren Eismassen als Folge der globalen Klimaveränderungen gewonnen werden. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven überträgt den Start live im Rahmen einer Informationsveranstaltung.

Erstmalig Eisdickenmessungen mit Radaraltimete

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