Weniger Phosphat einsetzen, mehr rückgewinnen – eine Herausforderung für die Landwirtschaft
In Deutschland hat die Landwirtschaft den Phosphateinsatz deutlich reduziert, doch er ist immer noch zu hoch: Durchschnittlich beträgt der Phosphorüberschuss etwa zehn Kilogramm Phosphor pro Jahr und Hektar Ackerfläche. Wie der Einsatz weiter minimiert und Phosphate aus inländischen Sekundärrohstoffquellen rückgewonnen werden können, darüber diskutierten Anfang Februar 2003 über 100 Fachleute
Eine Dissertation am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Universität Kiel hatte zum Ziel, eine Methode zu entwickeln, in der Bodenorganismen als aktive Biomonitore für mit Schwermetallen belastete Böden eingesetzt werden können.
Ein Zusammenhang zwischen der Blei-, Zink-, Cadmium- und Kupferkonzentration im Boden und dem Gehalt dieser Schwermetalle bei bestimmten, im Boden lebenden Organismen (Regenwürmer, Asseln und Schnecken) sollte aufgezeigt werden. Die Bodenorganismen kö
Auch in Leipzig erwarten Wissenschaftler Proben der infizierten Kälber von der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere auf der Insel Riems BSE, vor zwei Jahren noch aufgeregt diskutiertes Thema, war inzwischen aus den Schlagzeilen der Titelblätter in die Kurzmeldungsspalten der hinteren Seiten gerückt, als im Januar ein Seufzer die Nation durchzog: “Die armen Kälbchen!”. Das Mitleid galt den 56 jungen Rindern, die im Rahmen eines großangelegten Tierversuches der Bundesforschun
Damit sie nicht zuviel Feuchtigkeit an die Atmosphäre verlieren, haben sich die Pflanzen im Lauf der Evolution eine wasserdichte Haut zugelegt. Die aber ist nachteilig für den Menschen, wenn es um den Pflanzenschutz geht: Sie sorgt nämlich dafür, dass Spritzmittel nur schlecht in die Pflanze eindringen können. Mit dieser Problematik befassen sich Pflanzenwissenschaftler von der Uni Würzburg.
Die Pflanzenhaut besteht vor allem aus Wachsen, die in eine Matrix eingebettet sind. Wie treten vers
Trotz Nitrofenkrise hat der Öko-Landbau im vergangenen Jahr zugelegt.
Nach vorläufigen Erhebungen stieg in Sachsen sowohl die Zahl der Öko-Betriebe als auch die ökologisch bewirtschaftete Fläche um jeweils neun Prozent. Gegenwärtig beträgt die Öko-Fläche rund 19 000 Hektar, das sind etwa zwei Prozent der Landwirtschaftfläche. Die Zahl der Öko-Betriebe beläuft sich auf rund 260, das sind etwa drei Prozent aller Land-wirtschaftsbetriebe in Sachsen. “Die Nitrofenkrise hat der ökologisch
Sterberate reduziert sich um die Hälfte
Mit Unterstützung von bestimmten Schrittmachern, die das geschwächte Organ von herzkranken Patienten wieder “aufladen”, halbiert sich die Sterberate der Patienten und senkt sich deren Krankenhausaufenthalt um ein Drittel. Dies ist das Resümee von klinischen Versuchen mit einer Herzschrittmacher-Therapie bei Herzpatienten. Kardiologen der Johns-Hopkins-University werteten die Daten von 1.634 Männern im Alter von 63 bis 66 Jahren aus.
Di
Nicht nur Menschen, auch Pflanzen benötigen Vitamin C.
Es wird wie beim Menschen dazu benutzt, um freie Radikale zu neutralisieren. Diese entstehen in Pflanzen durch eine erhöhte Ozonbelastung. Ozon schädigt Pflanzen mehr als alle anderen Giftstoffe der Luft zusammengenommen.
Forscher des amerikanischen Agricultural Research Services haben sich damit befasst, wie sich Pflanzen mit Hilfe von Vitamin C vor Ozon schützen. Dabei wurde festgestellt, dass Pflanzen, die in der Lage
Tierschutz und Tiergesundheit erfordern hochwertige Futtermittel, der Verbraucherschutz verlangt gesunde Lebensmittel. In der Tierernährung eingesetzte Futtermittel können verschiedene Schadstoffe enthalten, z.B. Schimmelpilzgifte (sog. Mykotoxine) oder Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Mögliche Auswirkungen solcher Schadstoffe über die Nahrungskette auf Mensch und Tier werden unter dem Fachbegriff “Carry over” in der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig von mehreren W
Gentechnisch veränderte und dadurch Schädlings-resistente Baumwolle kann gegenüber herkömmlichen Sorten um bis zu 80 Prozent höhere Ernteerträge liefern. Das haben Wissenschaftler der Universität Bonn und der University of California in Berkeley bei Feldstudien in Indien beobachtet. Ihre Schlussfolgerung: Gerade Kleinbauern in den Tropen und Subtropen können von Gen-Pflanzen deutlich profitieren. Diese Ergebnisse sind überraschend, weil man bei ähnlichen Untersuchungen in gemäßigten Klimazonen wie et
Paratuberkulose bei Rindern ist weit verbreitet. Im Jahr 2002 wurden in Deutschland 240 Fälle gemeldet. Doch da die Symptome sehr unspezifisch sind, muss davon ausgegangen werden, dass die gemeldeten Fälle nur die Spitze des Eisbergs darstellen.
Experten schätzen, dass in Deutschland 10-15 % der Milchvieherden betroffen sein könnten. Paratuberkulose ist das Thema des Monats Februar auf der website der Bundesforschungsanstalten “www.bmvel-forschung.de”.
Die Paratuberkulose de
Die Europäische Kommission soll möglichst schnell einen Bericht über die Schwierigkeiten vorlegen, die aus der Koexistenz einer Landwirtschaft mit und ohne Gentechnik resultieren könnten. Das hat eine große Mehrheit der EU-Landwirtschaftsminister während der Ministerratsitzung Anfang dieser Woche in Brüssel gefordert.
EU-Agrarkommissar Franz Fischler soll den Koexistenz-Bericht bis zum nächsten Ministertreffen im Februar ausarbeiten. Der Report soll die Grundlage bilden für die Bera
Neue Ideen zur Lebensmittelsicherheit “Krisensituationen wird es immer geben, weil es immer menschliches Versagen geben wird.” Uwe Bartels, Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Verbraucherschutz in Niedersachsen, will bei der Krisenbewältigung neue Wege gehen, um die von Skandalen gebeutelte Lebensmittelbranche zukünftig vor weiterem Schaden zu bewahren und die Verbraucher gezielt zu informieren. Auch müsse eine Information sorgfältig geprüft werden, bevor sie an die Öff
EU senkt Canthaxanthin-Gehalt von Futtermitteln wegen Verbindung zu Sehstörungen
Die EU-Kommission hat Richtlinie erlassen, der zufolge der zulässige Canthaxanthin-Gehalt von Futtermitteln gesenkt werden soll. Der Farbstoff wird als Futtermittelzusatz verwendet, um Lebensmittel zu färben. Vor allem Lachs, Eidotter und Geflügelerzeugnisse erhalten durch Canthaxanthin eine rötliche Farbe. Die Richtlinie trägt wissenschaftlichen Untersuchung, bei denen eine Verbindung zwischen hoher Ca
Hightech-Lösung ermittelt optimalen Kalkbedarf
Durch GPS können Getreide- und Sojabohnen-Produzenten den Säuregehalt im Boden besser identifizieren und den erforderlichen Kalkbedarf merklich besser ermitteln. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Iowa State University. In Zuge einer zweijährigen Feldstudie in Zentral-Iowa stellte sich heraus, dass sich durch eine GPS (Global Positioning Systems) integrierende Technologielösung der Kalkbedarf im Vergleich zu herkömmlichen Metho
Die mit herausragenden Wissenschaftlern zur Beratung von Philippe Busquin, für Forschung zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission, besetzte Europäische Expertengruppe für Biowissenschaften lädt zu einer Konferenz ein, bei der untersucht werden soll, wie Biowissenschaften und Biotechnologie die nachhaltige Landwirtschaft in Entwicklungsländern fördern können. Die Konferenz findet am 30. und 31. Januar 2003 in Brüssel statt. Neben Kommissar Busquin nehmen Poul Nielson, für Entwicklung und huma
Forschungsprojekt an der Universität für Bodenkultur Wien ermittelt optimale Bedingungen für die Schweinehaltung.
Die tierfreundliche Haltung von Nutztieren ist ein wichtiges Qualitätskriterium tierischer Lebensmittel, welches im Bewusstsein der Verbraucher zunehmend an Bedeutung gewinnt.
In der Zuchtsauen- und Mastschweinehaltung kommt der Stolba-Familienstall den arttypischen Verhaltensweisen der Schweine am weitesten entgegen. „Die Besonderheit ist die Kombination von F