Wissenschaftler der australischen University of Queensland haben ein Protein entdeckt, das Baumwollplantagen vor Raupenplagen schützen könnte. Die Raupen der Familie Helicoverpa zerstören jährlich bis zu 15 Prozent der australischen Baumwollernte
“Der wirtschaftliche Schaden für australische Farmer ist enorm. Wenn das Protein in die DNA von Baumwollpflanzen eingesetzt würde, könnte es als äußerst effizientes natürliches Insektizid fungieren. Die umweltschädlichen chemischen Insektizide könn
Rund 200 Forstexperten aus internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen sowie Regierungsvertreter aus über 40 Ländern haben in dieser Woche in Bonn darüber diskutiert, wie der Schutz der biologischen Vielfalt tropischer Wälder zugleich zur Reduzierung der millionenfachen Armut beitragen kann und welche Aufgaben dabei die Forschung zu übernehmen hat.
Die Ergebnisse der Konferenz fallen zusammen mit einer Erklärung der Europäischen Kommission diese Woch
In Fischzuchtbetrieben kommt es auf eine sorgfältige und konstante Überwachung einer Vielzahl von Faktoren an, damit ein möglichst hoher Ertrag an gesundem, genießbarem Fisch gewährleistet ist. Automatisierte Anlagen sorgen für eine ausgewogene Steuerung dieser Faktoren, von der Wassertemperatur bis zum Salzgehalt, und schaffen auf diese Weise möglichst stabile und somit profitable Umgebungsbedingungen. Doch trotz dieser Systeme ist ein großes Problem noch immer ungelöst, nämlich die optimale Fütteru
Institut für Holzbiologie und Holztechnologie präsentiert Forschungsarbeiten auf der LIGNA
An neuartigen Verfahren zur chemischen Modifizierung von Holz arbeiten seit drei Jahren Wissenschaftler des Instituts für Holzbiologie und Holztechnologie an der Georg-August-Universität. Der Direktor des Instituts, Prof. Dr. Holger Militz: “Unser Ziel ist es, konventionelle Technologien des Holzschutzes weiter zu entwickeln und ganz neue Ansätze für die Verbesserung von Holzeigenschaften zu ers
Landwirte finden jetzt qualitativ hochwertige und dennoch benutzerfreundlich aufgearbeitete Informationen für eine umweltfreundliche Pflanzenproduktion im Internet. Der Clou des Informationssystems Integrierte Pflanzenproduktion (ISIP): Der Landwirt kann nicht nur Daten abfragen, er kann mit dem System in einen Dialog treten, indem er Daten seiner Ackerflächen, der angesäten Pflanzenarten und/oder der verwendeten Düngemittel angibt. ISIP verknüpft diese Informationen mit aktuellen exte
Universität Hohenheim stellt erfolgreiches System auf der LIGNA vor
Das Institut für Agrartechnik in den Tropen und Subtropen der Universität Hohenheim hat eine solargestützte Trocknungsanlage für Schnittholz entwickelt, die in Brasilien erfolgreich arbeitet. Inzwischen ist auch in Süddeutschland die sehr erfolgversprechende Technologie erprobt worden.
Auf der LIGNA 2003 in Hannover, der größten internationalen Holzfachmesse, werden diese Technologie und die damit zusammenh
Das durch das Bundesverbraucherschutzministerium (BMVEL) finanzierte Markteinführungsprogramm “Biogene Treib- und Schmierstoffe” steht Landwirten nach kurzer Förderpause nun erneut offen. Zudem wurden die Antragsbedingungen insgesamt vereinfacht.
Auch die jetzt veröffentlichte neue Förderrichtlinie ermöglicht eine weitgehend kostenneutrale Umrüstung neuer oder vorhandener Maschinen auf biogene Schmierstoffe.
Die Förderhöhe wird danach aus einem Pauschalwert, der sich in Abhängi
Mikrowellen dehydrieren Essbares – Patent an Uni verschenkt
Eine vom Boeing-Konzern entwickelte Mikrowellen-Technologie könnte sich für die Lebensmittelindustrie als sehr nützlich erweisen. Das MIVAC (Microwave Vacuum Dehydration Technology) genannte Verfahren entzieht den Angaben zu Folge Obst und Gemüse das darin enthaltene Wasser. Da aber Lebensmittel-Konservierungen nicht zum Boeing-Geschäftsfeld gehören, wurde das MIVAC-Patent nun an eine Universität verschenkt.
Die Wa
Die molekularen Grundlagen baumspezifischer Eigenschaften am Beispiel der Pappel untersucht eine neue von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Forschergruppe unter Federführung von Forstbotanikern der Universität Göttingen.
Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen Fragen zur Ernährung und zur Stressresistenz. Die Pappel-Forschergruppe wird über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 1,2 Millionen Euro gefördert. Neben der Georg-August-Universität sind die Univer
Zwischen 5 und 10 Millionen Tonnen Kunststoffmüll landen jedes Jahr auf Deponien in der EU. Angesichts dieser immensen Menge hat ein italienisches Forschungsinstitut als Beitrag zur industriellen Landwirtschaft ein biologisch abbaubares und Wasser absorbierendes Polymer entwickelt.
Eines der Hauptprobleme in Regionen mit heißem Klima ist die Versorgung mit Wasser guter Qualität. Die Kombination mit dem Verlust von Wasser in Bewässerungssystemen durch Drainage, Hitze und Wind hat in der Verg
Gezielte Züchtung statt chemischer Behandlung von Wolle
Eingelaufene Pullover aus Schafwolle könnten bald Vergangenheit sein. Des Rätsels Lösung soll in der jüngsten Entdeckung des australischen Forschungsinstituts CSIRO liegen, wonach das Verfilzen der Wolle erblich bedingt ist. Durch eine selektive Züchtung kann diese Merkmal verändert werden.
Bestimmte Schafe besitzen laut den australischen Forschern ein Gen, das ihren Pelz nach der Schur vor dem Einlaufen schützen könnt
Neuer ForschungsReport stellt Projekt zur nicht-chemischen Pilzbekämpfung vor
Viele Äpfel müssen nach der Ernte über Monate hinweg gelagert werden, um im Winter- und Frühjahr für die Verbraucher zur Verfügung zu stehen. Fangen in den Kühllagern einzelne Äpfel an zu faulen, kann dies rasch um sich greifen und zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen. Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BFE) in Karlsruhe haben ein überraschend einfaches Verfahren perfektio
Agrarwissenschaftler der Universität Bonn haben eine Pflanzenschutzspritze entwickelt, die Unkräuter bei der Fahrt über das Feld identifiziert und ganz gezielt durch die Wahl des passenden Herbizids bekämpft.
Mehr als die Hälfte der üblichen Menge an Pflanzenschutzmittel lässt sich so einsparen. Mit der Firma Kverneland haben die Forscher nun einen Projektpartner gefunden, der ihre Erfindung in Serie produzieren möchte. Die deutsche Bundesstiftung Umwelt sowie die Deutsche Forschungsg
Heute (05.05.2003) präsentierte die Europäische Kommission auf einer Farm in Monterotondo in der Nähe von Rom, die Ergebnisse des Projekts IDEA (Electronic IDentification of Animals – Elektronische Identifizierung von Tieren), einem umfassenden Versuch in sechs Ländern, der die Durchführbarkeit der elektronischen Markierung von Rindern, Schafen und Ziegen bestätigt. Die herkömmlichen Systeme auf der Grundlage von Ohrmarken, Tätowierungen und Kennzeichnungen sind anfällig für Fälschungen und nicht imm
Trotz zehnjähriger Pause erholt sich Bestand kaum
Trotz zehnjähriger Pause hat sich der Bestand an Dorschen in den Fischgründen vor der Küste Neufundlands und im Golf von St. Lawrence nicht erholt. Die Regierung in Ottawa hat aus diesem Grund einen weiteren Fangstopp angekündigt, berichtet das Enviromnent News Service.
Die Fischgründe stellten 2000 einen wirtschaftlichen Wert von rund 14,5 Mio. Euro dar, zehn Jahre zuvor lieferten sie noch Erträge von mehr als 102 Mio. Euro.
Bei der Bewertung von Futtermitteln sollten auch deren positive Nebenwirkungen beachtet werden.
Von einer Vielzahl möglicher Futtermittel wie beispielsweise Nebenprodukten aus der Lebensmittelherstellung aber auch grundfutterartigen hofeigenen Futtermitteln sind nur begrenzte Futtereigenschaften bekannt. In der Schweizer Zeitschrift “Agrarforschung” wurde über unkonventionelle Fütterungsversuche an Mastlämmern und -rindern mit Raps-, Sonnenblumen- oder Leinsaat in geschroteter Form