Max-Planck-Forschern gelingt erste erfolgreiche neuroprotektive Behandlung von Schlaganfallpatienten mit Erythropoietin
Für Schlaganfall gibt es derzeit keine andere wirksame Behandlung als die Auflösung des Blutgerinnsels (die so genannte “Lyse”) mit dem Wirkstoff rTPA (rekombinanter Tissue Plasminogen Activator). Doch die Lysetherapie ist komplikationsreich und eignet sich nur für etwa fünf Prozent der Schlaganfall-Patienten. Ein Forscherteam um Prof. Hannelore Ehrenreich am Max-Pla
Broschüre mit Erfahrungsberichten von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) veröffentlicht.
Knapp 4.000 Maschinen wurden in den vergangenen zwei Jahren über das Markteinführungsprogramm “Biogene Treib- und Schmierstoffe” des Verbraucherschutzministeriums umgerüstet. Eine beachtliche Zahl die Anlass genug ist, einmal Anwender frei nach dem Motto “Erfahrung schafft Sicherheit” zu Wort kommen zu lassen. Sie berichten aus den unterschiedlichsten Branchen über den erfolgreich
Sieben Monate, nach dem schwedische Wissenschaftler die Entstehung von Acrylamid bei der Zubereitung und Herstellung von Lebensmitteln entdeckten, verkündeten die Hersteller von Kartoffelchips erste Erfolge in der Reduzierung der Acrylamidgehalte ihrer Produkte. Durch Optimierung der Herstellungsprozesse wurden die Acrylamidwerte um durchschnittlich 15 Prozent gesenkt.
Wesentlichen Einfluss auf den Acrylamidgehalt der Kartoffelchips hat neben der Erhitzungstemperatur ein natürlicher
ForschungsReport 2/2002 berichtet über neue Strategien
Wiederkäuer tragen zu einem erheblichen Teil zum Ausstoß des Treibhausgases Methan bei. Ein Wissenschaftlerteam des Forschungsinstituts für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) hat jetzt herausgefunden, dass die Methanbildung im Pansen der Tiere signifikant zurückgeht, wenn ihnen ein Futter verabreicht wird, das mit bestimmten sekundären Pflanzenstoffen – Tanninen – angereichert ist. Im neuen ForschungsReport berichte
Forscher aus den USA und Korea haben eine Reispflanze so verändert, dass sie widrigen Umweltbedingungen wie Trockenheit, Kälte und Salz besser standhalten kann.
Verstärkte Widerstandskraft erhält die neue Sorte durch das Zuckermolekül, die Trehalose. Von der Reissorte sollen vor allem ärmere Länder profitieren. Ernteerträge könnten um 20 Prozent steigen, berichten die Entwickler im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Trotz der Genmanipulation soll das eig
Schnelleres Wachstum – Mehr Milch – Mehr Wolle – Aber mehr Pflege
Genmanipulierte Schafe (Bild rechts) werden größer, wachsen schneller, produzieren mehr Milch und haben mehr Wolle. Sie benötigen aber mehr Pflege. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des australischen CSIRO-Instituts. Die Forscher beziehen sich auf ein Dreijahres-Forschungsprojekt an 100 Schafen, das zwar derzeit noch wenig kommerziellen Nutzen in genmanipulierten Schafen sieht. Wenn der eventuelle Nutzen und die Grenze
Pflanzenschutzforschung und -entwicklung sind BASF-Kernkompetenz
Organisation und Kapazitäten werden künftigen Anforderungen angepasst
Die BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen, richtet ihre globale Pflanzenschutzforschung und -entwicklung auf die Anforderungen der Zukunft aus. Inhaltlich und organisatorisch wird sie noch konsequenter auf attraktive Marktziele fokussiert. Weiter gestärkt wird die Wirkstoffsuchforschung bei den Insektiziden und Fungiziden, wo es für innovativ
Empfehlungen für Aufnahme in Düngemittelverordnung
Holzasche verdient es, in der neuen Düngemittelverordnung Berücksichtigung zu finden. Das ermittelten die Bodenkundler der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden Württemberg im Auftrag der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Denn die Asche unbehandelter Hölzer kann nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Kompensationskalkung von Wäldern leisten. Für das Restprodukt der energetischen Nutzung fände sich damit auch endlich
Gemeinsame Presserklärung von Bundesamt für Naturschutz (BfN) und Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL)
Lösung: Förderung der Aufforstung muss regional differenziert werden
Die Neuaufforstung führt oftmals zu heftigen Kontroversen zwischen der Forstwirtschaft und dem Naturschutz. Probleme treten aus Naturschutzsicht insbesondere dann auf, wenn ökologisch wertvolle Flächen aufgeforstet, die Artenvielfalt und der Biotopverbund von Offenlandflächen beeinträchtigt od
Deutscher Forscher entwickelt umweltfreundliche Insektenabwehr
Ein Berliner Professor der TU-Berlin hat eine neue technische Wunderwaffe gegen Heuschreckenplagen entwickelt: Ein Gitter, das mit einer Spannung 8.000 Volt arbeitet, soll den Insekten den Garaus machen. Positive Nebeneffekte dabei sind, dass der Strom aus einer Photovoltaik-Batterie stammt und dass die toten Heuschrecken als Futter für Geflügel verwendbar sind.
Der Prototyp des Insektengitters ist von Frithjof V
Erste CarboEurope-Ergebnisse stellen Aufforstungen für den Klimaschutz in Frage
Das Kyoto-Protokoll zum Stopp des Klimawandels baut auf einem wissenschaftlichen Trugschluss auf. Dies legen die ersten Ergebnisse des europaweiten Forschungsprogramms zur Kohlenstoff-Bilanzierung CarboEurope nahe. Laut Kyoto-Protokoll können Vertragsstaaten ihre Ziele, Treibhausgas-Emissionen bis 2012 zu senken, durch das Anpflanzen von Wäldern so genannte “CO2-Senken”, erreichen. Diese “Kyoto-Wälder” sol
Spritzt der Landwirt lediglich die Hälfte der sonst üblichen Menge an Unkrautbekämpfungsmitteln (Herbiziden), so kann er erwarten, fast so viel zu ernten wie bei voller Dosierung.
Zu diesem erfreulichen Ergebnis kam die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) in einem sechsjährigen Langzeitversuch in der Nähe von Berlin. Die Forscher fanden heraus, dass oft auch über Jahre hinweg eine ausreichende Wirkung gegen Unkräuter und andere Schaderreger erzielt werden kan
Nur wenige nicht korrekt gekennzeichnet In ihrem ersten Bericht über die Bestrahlung von Lebensmitteln in der EU stellt die EU-Kommission fest, dass nur wenige bestrahlte Lebensmittel im Handel sind, die nicht korrekt gekennzeichnet sind. Der Bericht fasst die Ergebnisse nationaler Kontrollen im Zeitraum September 2000 bis Dezember 2001 zusammen. In diesem Zeitraum wurden über 6500 Lebensmittelproben untersucht, davon erwiesen sich 1,5 % als bestrahlt, aber nicht entsprechend
DFG-Forschergruppe sucht neue Futterzusätze für Nutztiere – ein Zwischenbericht
Die positive Wirkung von Probiotika auf den menschlichen Organismus wird als längst bewiesen betrachtet. Aber sind diese Mikroorganismen genauso gesund für die Tierwelt? Können sie etwa eine Alternative zur Verabreichung von Antibiotika im Futter sein und über die Beeinflussung der Darmflora die Gesundheit von Schweinen, Kälbern und Geflügel fördern und damit die Verwendung von Antibiotika reduzieren? Mit
Radar misst Bodenstruktur
Ein Forscherteam hat nach Angaben des Wissenschaftsmagazins Scientific American ein neues System entwickelt, das die Fruchtbarkeit von Böden schnell und ohne große Freiversuche feststellen soll. Mithilfe von Radarwellen soll die Bodenstruktur rasch erfasst werden. Physikalische und mechanische Eigenschaften eines Bodens können so ohne wesentliche Eingriffe festgestellt werden. In der Oktober-Ausgabe des Wissensc
Wissenschaftler entwickeln neuen Test für organische Stäube in Viehställen
In Viehställen ist immer Bewegung, die Tiere werden gefüttert, es wird ausgemistet. Dann schwebt ein organischer Staubcocktail in der Luft, in dem sich unter anderem Bakterien, Schimmelpilzsporen und tierische Proteine befinden. Diese Bioaerosole können, eingeatmet, beim Stallpersonal und den Tieren Entzündungen auslösen, vor allem in den Bronchien und der Lunge. Aber auch Allergien können auftreten. Da die Sta