Agrar- Forstwissenschaften

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Zivilisationskrankheiten bei Tieren?

Das ist eine Frage, die der Tierarzt und Spezialist für Veterinär-Physiologie, Dr. Jörg Rudolf Aschenbach, sofort bejahen würde. “Wir Menschen haben unsere Haustiere aus ihrem natürlichen Lebensraum, an den sie sich im Zuge ihrer evolutionären Entwicklung über viele Jahrtausende hinweg angepasst haben, wieder herausgenommen und in unsere ’zivilisierte’ Umwelt eingegliedert”, erläutert er das Problem.

Hochleistungskühe leiden manchmal unter Zivilisationskrankheiten
Das

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Universität Hannover forscht nach Hochwasserursachen

Internationale Forschungskooperation mit dem amerikanischen Geologen Prof. Nicholas Pinter am Institut für Bodenkunde

Von “Jahrhundertflut” war die Rede, als Elbe, Müglitz und Mulde im vergangenen Jahr über die Ufer traten und Milliardenschäden verursachten. Klimaänderungen, Flussbegradigungen oder Versiegelung der Landschaft standen als Ursachen im Vordergrund der Berichterstattung. Das Institut für Bodenkunde an der Universität Hannover erforscht ein anderes, bislang wenig beachte

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Italienische Forscher entwickeln biologisch abbaubare lichtdurchlässige Folien für die Landwirtschaft

Einem italienischen Forschungsinstitut ist die Entwicklung biologisch abbaubarer Polymere für den Einsatz in der Landwirtschaft gelungen.

Das Institut für Chemie und Polymertechnologie (ICTP) des nationalen italienischen Forschungsrates hat seine Aufmerksamkeit insbesondere dem Polymer Polyvinylalkohol (PVOH) gewidmet, das nach der Plastifizierung im Schmelzverfahren zu durchsichtigen, robusten Folien verarbeitet werden kann. Diese könnten zur Abdeckung ganzer Felder oder für einzelne Tunn

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Deutlicher Rückgang bei Feldversuchen mit genetisch veränderten Nutzpflanzen in der EU

Seit 1998 ist die Anzahl der Feldversuche mit genetisch veränderten Nutzpflanzen in der EU um etwa 80 Prozent zurückgegangen, wie eine neue Studie der Kommission ergab.

In der von Forschern des Fraunhofer-Instituts in Karlsruhe, des Instituts für Technologische Zukunftsforschung in Sevilla sowie der Hohenheim-Universität in Stuttgart durchgeführten Umfrage wurde geschlussfolgert, dass der Hauptgrund für den erheblichen Rückgang in der unklaren Rechtlage hinsichtlich der genetisch veränderte

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Fleisch fressende Fliege bedroht Australiens Tierwelt

Eine Fliege ist für viele Tierarten eine todbringende Bedrohung. Die Fleisch fressende Chrysomya bezziana lebt in Amerika und befällt nun auch in Hongkong das Vieh. Australische Forscher sehen in ihr eine große Bedrohung für Mensch und Tier auch auf ihrem Kontinent.

Die Fliege legt ihre Eier in die Wunden von Warmblütern. Ihre Larven schlüpfen dort und ernähren sich vom lebenden Gewebe. Werden die infizierten Tiere nicht behandelt, kann es zu schweren Erkrankungen und zum Tod des Tie

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EU-Projekt überwindet die politische Trennung und liefert Bewässerungsstrategien für Dürregebiete des Mittelmeerraums

Ein EU-finanziertes Forschungsprojekt überwindet die politische Trennung zur Einführung von Strategien zur Verwaltung der Bewässerung in der Mittelmeerregion.

Das unter dem Programm “Internationale Zusammenarbeit” (INCO) des Fünften Rahmenprogramms (RP5) finanzierte Projekt für nachhaltige Wasserverwendung im Gartenbau im Mittelmeerraum (HORTIMED) zielt auf die Anpassung von Bewässerungslösungen an eine Region, in der schlechte Qualität und hoher Salzgehalt des Wassers gang und gäbe sind, a

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Arabisch-israelische Partnerschaft zur Verbesserung der Kulturpflanzen in Dürregebieten

Forscher in von Dürre heimgesuchten Ländern im Mittelmeerraum, darunter Ägypten, Israel, Westjordanland und Gaza-Streifen, Griechenland und Zypern bemühen sich im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts mit vereinten Kräften darum, eine gemeinsame Strategie für eine nachhaltige Wasserverwendung im Gartenbau zu entwickeln. Im Rahmen des mit 1 Mio. € ausgestatteten Projekts „Hortimed“ werden Leitlinien für Landwirte im Mittelmeerraum ausgearbeitet, denen die schlechte Qualität des sehr salzha

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Radiowellen vernichten Bakterien in Fruchtsaft

Alternative zur Hitze-Pasteurisierung

Forscher der bedeutendsten wissenschaftlichen Forschungsstätte des US-Landwirtschaftsministeriums, des ARS (Agricultural Research Service), nutzen Radiowellen zur sicheren Fruchtsaft-Produktion. Mit dieser Technik können z.B. Bakterien in Apfelsaft, ohne diesen zu erhitzen, inaktiviert werden. Die Technik wird bereits seit 50 Jahren als Pasteurisierungsmethode untersucht. Aber erst mit diesem Beispiel habe man bewiesen, dass mit dieser Technik ei

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Geophysik hilft Boden besser zu verstehen – und zu schützen

ZALF findet neue Anwendungsmöglichkeiten eines geophysikalischen Erkundungsverfahrens

Böden in Nordosteuropa zeigen extreme kleinräumige Wechsel, welche nicht nur die Bewirtschaftung erschweren, sondern eine wissenschaftliche Herausforderung sind. Ohne treffende Erfassung der Bodenheterogenität greifen Konzepte für nachhaltige Landschaftsnutzung und Abschätzungen zukünftiger Entwicklungen ins Leere.

Das Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF) in Münche

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Nichts als Muskeln im Kopf: Fransenflügler

Wichtiger Schädling in Landwirtschaft und Gartenbau

Fransenflügler und Tospoviren sind ein gefährliches Gespann, das sich in den letzten Jahren zu einer globalen Bedrohung in Landwirtschaft und Gartenbau entwickelt hat. Auf der diesjährigen Tagung der Insektenkundler in Halle wurden neueste Ergebnisse zur Übertragung der Pflanzenviren vorgestellt. Fransenflügler können nur als Larve vor der ersten Häutung die Viren aufnehmen und später auf die Pflanzen übertragen. Spätere Larvenstad

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Baumkrankheiten schonend diagnostizieren

Eine schonende Methode zur Diagnose von Baumkrankheiten haben Mathematiker der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit Forstwissenschaftlern der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen entwickelt.

Die computergestützte sogenannte “Impedanztomographie” spürt Verletzungen und Erkrankungen an lebenden Bäumen vor Ort auf, ohne diese zu verletzen. Das computergestützte Verfahren beruht auf der mathematischen Auswertung von Strom- und Spannungsdaten, die am Stamm des Baumes gemes

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Olivenreste als Pflanzenschutzmittel

Bei der Produktion von Olivenölen bleiben massenhaft Schalen, Kerne und andere feste Bestandteile zurück. Entsprechend behandelt, eignet sich dieses als Trester bezeichnete Material zumindest im Labor ausgezeichnet, um gefährlichen Schadpilzen den Garaus zu machen. Das haben Wissenschaftler der Universität Bonn festgestellt, als sie nach Möglichkeiten suchten, den lästigen Bioabfall weiter zu verwerten. Das Projekt wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gefördert.

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Bakterien-Deo gegen Mief im Schweinestall

Neu entdeckter Mikrobenstamm färbt Gülle purpur

Forscher der Iowa State University haben ein bakterielles “Deo” gegen den typischen Geruch von Schweinemist entwickelt. Möglich macht dies ein bislang unbekannter Stamm der Purpurbakterien Rhodobacter. Die Mikroben konsumieren nicht nur die übelriechenden Bestandteile die Schweinegülle. Sie färben diese auch purpur. Die Bakterien wurden bereits patentiert, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Applied and Environmental Mi

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Biologischer Pflanzenschutz

Tote Insekten als Vehikel für nützliche Nematoden

Nematoden, die Schadinsekten befallen, werden in Obstanlagen immer häufiger als biologische Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Eine amerikanische Forschergruppe (Fruit and Tree Nut Research Laboratory, Georgia) hat eine Methode zur Ausbringung der nützlichen Nematoden entwickelt:

Tote Insekten werden mit den Nematoden infiziert und diese Insektenkadaver dann in der Obstanlage verteilt. Üblicherweise wurden die Nematoden bisher a

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Eine Herausforderung an Wissenschaft und Praxis

Tiergerechte Haltung und sichere Produkte

Krankheitserreger, die vom Tier auf Menschen übertragen werden können (Zoonosen), gehören zu den größten gesundheitlichen Risiken, die von Lebensmitteln tierischer Herkunft ausgehen können. Tuberkulose und Brucellose konnten in Tierbeständen erfolgreich bekämpft werden. Die Bekämpfung von Salmonellosen blieb bisher trotz großer Anstrengungen in den letzten Jahren unbefriedigend.

Die EU-Zoonose-Richtlinie verfolgt hier jedoch hochgeste

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Höhere Mathematik für die schonende Diagnose von kranken Bäumen

Mathematiker und Forstexperten präsentieren neues Verfahren auf der CeBIT 2003

Die innere Beschaffenheit eines lebenden Baumes in seiner natürlichen Umgebung zu diagnostizieren, ohne ihn dabei zu zerstören oder ernsthaft zu verletzen – daran besteht ein großes wirtschaftliches wie wissenschaftliches Interesse. Mathematiker der Georg-August-Universität und Forstwissenschaftler der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen haben eine neue computerbasierte Methode zur schonenden Ba

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