Infineon Technologies stellt weltweit ersten Biochip zur elektronischen Analyse von Biomolekülen vor Er soll die bedeutend schnellere, einfachere und kostengünstigere Analyse von Biomolekülen, wie Nukleinsäuren oder Proteinen, in der klinischen Diagnostik und der patientenindividuellen Medizin ermöglichen. Die erste Generation von Biochips, die Infineon Mitte diesen Jahres anbieten wird, arbeitet mit einer aufwändigen optischen Analysemethode. Durch die nächste Generation, den voll elekt
Homunculus-Tagung mit führenden Forschern der Universität Heidelberg zum Thema künstlicher Mensch Homunculus, was wie eine Beschwörungsformel klingt, ist Goethes Bezeichnung für den künstlichen Menschen, den er in seinem Faust auferstehen lässt. Die alte Frage nach dem Homunculus ist heute unter dem Aspekt der Fortschritte in der Gentechnik und Humanmedizin besonders aktuell. Das Interdisziplinäre Symposium der Goethe-Gesellschaft Heidelberg bot zusammen mit der Literarischen Gesellschaf
Dr. Josef Priller (31) von der “Klinik für Neurologie” der Charité hat am 12. Februar 2002 den mit 6000 Euro dotierten Preis der “Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung” für das Jahr 2002 erhalten. Die Auszeichnung, die seit dem Jahre 1992 an Nachwuchswissenschaftler verliehen wird, “die bereits durch herausragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben,” will Dr. Priller dazu verwenden, zu erforschen, in wieweit adulte Stammzellen aus dem Knochenmark in Gehirnareale, die durch Sch
Fünf Millimeter große Stücke im Bioreaktor schlagen wie menschliches Herz Wissenschaftlerinnen des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge haben in einem gläsernen Bioreaktor Gewebestücke (“patches”) aus Herzzellen gezüchtet. Bisher hat der kleine Gewebelappen allerdings erst einen Durchmesser von rund einem halben Zentimeter und eine Höhe von weniger als einem Millimeter. Da dies als Implantat zu klein ist, ist er für medizinische Zwecke noch nicht einsetzbar. Jetzt ver
Sie sind etwa 500 Millionen Jahre alt, kleiden sich gerne in kräftige Farben, kommen in einer unüberschaubaren Anzahl von Erscheinungsformen vor und leben bevorzugt am Meeresgrund. 9.000 verschiedene Arten sind bisher beschrieben, etwa 60.000 Arten werden vermutet. Es geht um marine Schwämme, die heute ursprünglichste Gruppe mehrzelliger Tiere. Bislang hat sich nur der eine oder andere Biologe mit diesen Vielzellern ausführlicher befasst. Inzwischen ist das Interesse der Wissenschaftler sozusagen “
Pflanzenforscher am Kölner Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung konnten vor kurzem jenes Protein identifizieren, das den Transport eines wichtigen Pflanzenwuchsstoffes reguliert. Die Ergebnisse sind in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature vom 15.2.2002 publiziert. Bei dem Pflanzenwuchsstoff handelt es sich um das Hormon Auxin, das die durch Licht und Schw
Hoffnung auf effektive Medikamente gegen heimtückische Krankheit Einem britisch-amerikanischen Wissenschaftsteam ist es gelungen das Malaria-Genom zu entschlüsseln. Demnach besteht das parasitäre Plasmodium Falciparum-Genom aus 25 Mio. DNA-Einheiten mit 5.600 Genen. Das teilte die New York Times in ihrer Dienstag-Ausgabe mit. Mit Hilfe des genauen Wissens über das Malaria-Genom hoffen die Forscher auf ein baldiges effektives Medikament gegen die heimtückische Krankheit. Nach sechs Jah
BMBF fördert Biotechnologieprojekt an der FH Lübeck – Enzymatische Gewinnung von Pektin Im Labor für Biotechnologie an der Fachhochschule Lübeck war der Jubel riesengroß. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat einem Forschungsantrag von Prof. Dr. Uwe Englisch zur Entwicklung einer Pilotanlage für die enzymatische Gewinnung von Pektinen mit einem Fördervolumen von ca. 600.000 Euro zugestimmt. Am Ende des dreijährigen Forschungsprojektes, gefördert aus dem BMBF-Programm “Biote
Die so genannten intelligenten Gele haben im vergangenen Jahrzehnt zunehmend Beachtung gefunden. Die physikalischen Eigenschaften dieser wasserhaltigen Gele hängen von einem äußeren Reiz ab und können somit leicht kontrolliert werden. Das eröffnete viele Einsatzmöglichkeiten, besonders in der Medizin. Am Institut für Physikalische Chemie der Uni Würzburg werden intelligente Gele erforscht. Bereits 1975 berichtete der japanische Forscher Tanaka, dass ein ursprünglich transparentes Polyacr
Immunbiologen von der Universität Würzburg wollen eine neuartige Therapie entwickeln, um Patienten mit einem zusammengebrochenen Immunsystem helfen zu können. Ihre bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend. Für die Erkennung und Vernichtung von Krankheitserregern sind im Körper des Menschen bestimmte Zellen zuständig, die Lymphozyten. Wenn ihre Zahl zu stark absinkt, dann kann das Immunsystem nicht mehr arbeiten – das ist zum Beispiel bei der Immunschwächekrankheit AIDS der Fall, aber
Wer beim Frühjahrsputz Erfahrung hat, weiß: Schmutzige Fußböden blitzblank zu schrubben, ist Knochenarbeit. Aber Erleichterung steht ins Haus: Dr. Hubert Kuhn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Physikalische Chemie an der Universität Essen, will dem Bad – quasi mit einem “Wisch und weg” – zu porentiefer Reinheit verhelfen. Im Bundesforschungsministerium warb er dafür Fördermittel in Höhe von fast 264 000 Euro ein. Im Rahmen des in Bonn aufgelegten Programms “Grenzflächenhaftung in technisc
– Bislang einzigartig unter den Wirbeltieren – Eine Krötenart aus Pakistan überrascht die Zoologen: Sie besitzt einen dreifachen Chromosomensatz, kann sich aber trotzdem geschlechtlich fortpflanzen. Bislang sind keine anderen Wirbeltiere bekannt, die dieses Kunststück fertigbringen. Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg sowie von den Universitäten Halle-Wittenberg und Bochum stellen die exotischen Tiere in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift “Nature Genetics” vor. Fast all
Dortmunder Max-Planck-Wissenschaftler entschlüsseln wichtige Protein-Transportfähre für den “Rangierbetrieb” durch die Membran des Zellkerns Eine wichtige Voraussetzung für das Leben von Eukaryonten ist ein unaufhörlicher und kontrollierter Stoffaustausch zwischen dem Zellkern und dem umgebenden Zellplasma (Zytoplasma). Der Nukleus einer Säugerzelle enthält etwa 4000 Kernporen, durch die jeweils etwa 400 Moleküle pro Sekunde transportiert werden. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für m
Mäusestammzellen bauen Gehirnzellen wieder auf Die britische Firma ReNeuron hat erste Erfolge in der Entwicklung einer Behandlungsmethode für Chorea Huntington Patienten erzielt. Transplantate von Mäusestammzellen in das menschliche Gehirn könnten den Koordinationsverlust und die mit der Krankheit assoziierte Hirnleistungsschwäche reduzieren. Die Firma hofft auf erste klinische Versuche in den USA Anfang 2003, berichtet “New Scientist” Chorea Huntington wird durch einen genetischen E
Modifiziertes Protein reduziert Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion Nach sechs Jahren Forschung ist es Wissenschaftlern der University of Melbourne gelungen, einen Impfstoff gegen Heuschnupfen und verwandte Allergien zu entwickeln. Der Impfstoff besteht aus einem gentechnisch veränderten Eiweiß aus Gräserpollen, der eine wirksamere und sichere Desensibilisierung als bisher ermöglicht. Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, die sich in der Überempfindlichkeit auf ein Eiweiß v
MHH-Forscher sind an internationaler Arbeitsgruppe beteiligt Das Gen ATM spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Brustkrebs, bietet jedoch möglicherweise auch neue Therapieansätze. Bei bis zu 20 Prozent aller Patientinnen mit einer Häufung von Brustkrebs in der Familie ist das ATM-Gen verändert, und mehr als die Hälfte der Frauen, bei denen dieses Gen mutiert ist, entwickelt vor dem 70. Lebensjahr einen Brustkrebs. Dies fand eine internationale Arbeitsgruppe um Dr. Georgia Chen