Massensterben von Amphibien in Großbritannien Ein Massensterben von Fröschen melden die britischen Umweltbehörden, heute, Montag. Wissenschaftler sind sich sicher, dass die Krankheit, die in der Zwischenzeit Millionen Froschlurche das Leben gekostet hat, durch ein Virus hervorgerufen wurden. Die Krankheit, die nach Angaben des Froglife Trust in Südost-England begann, habe bereits die Grenze von Schottland überschritten. Das Virus, das die Gliedmaßen der Tiere verstümmelt, ist, so der Dire
Vorläufiges Patent für münzgroße Technologie bereits eingereicht Chemiker der Universität Buffalo arbeiten zurzeit an der Entwicklung eines Sensors, der Hunderte Chemikalien gleichzeitig nachweisen kann. Dabei besitzt der Mini-Sensor lediglich die Größe einer Münze. Von der simultanen Detektions-Technologie sollen hauptsächlich pharmazeutische, umwelttechnische sowie klinische Labors profitieren. Vorteile sehen die Entwickler in der Schnelligkeit und Transportfähigkeit der Ausrüstung, di
Forscher identifizieren neue Spezien im spanischen Rio Tinto Wissenschaftler des Josephine Paul Center for Comparative Molecular Biology and Evolution haben im extrem sauren und giftigen, tiefrot gefärbten spanischen Rio Tinto ein florierendes Ökosystem entdeckt. Bisher ist man davon ausgegangen, dass der Fluss tot ist, da hohe Eisenkonzentrationen in den umgebenden Böden als Rost im Wasser gelöst sind. Die Forscher haben nun in dem 90 Kilometer langen Fluss spezielle Mikroorganismen entd
An der Fachhochschule Gelsenkirchen traf sich die “Deutsche Gesellschaft für Membrantechnik” zu ihrer ersten Jahreshauptversammlung nach der Gründung im November 2000. Für’s kommende Jahr sind vor allem Informationsangebote geplant: schriftlich, durch Messebeteiligung, durch Vortragsangebote. Gelsenkirchen. Rund dreißig Teilnehmer und damit etwa die Hälfte der aus 36 Firmenmitgliedern und 26 persönlichen Mitgliedern bestehenden “Deutschen Gesellschaft für Membrantechnik” (DGMT) ist in de
Hochpräzise Technik greift, manipuliert und lässt einzelne Abschnitte wieder los Wissenschafter der japanischen Tokushima-Universität haben eine hochpräzise Laserpinzette entwickelt, mit der einzelne DNA-Stränge mit größter Genauigkeit an einer beliebigen Stelle gegriffen, manipuliert und wieder losgelassen werden können. Darüber hinaus lassen sich einzelne DNA-Moleküle in Zellen einschleusen, ein Prozess der in der Gentherapie von zentraler Bedeutung ist, so ein Bericht des PhysicsWeb.
Deutsche Wissenschaftsorganisationen appellieren an die Politik Die Präsidenten und Vorsitzenden aller in der Allianz zusammengeschlossenen deutschen Wissenschaftsorganisationen unterstützen die Haltung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in der Frage der Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen. In einem Schreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und die Fraktionsvorsitzenden aller im Bundestag vertretenen Parteien spricht sich die Allianz dafür aus, die bestehende rechtlic
Die Gesellschaft für Genetik (GfG) unterstützt die Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Vorgehen bei der Erforschung menschlicher embryonaler Stammzellen. Mit diesem Thema wird sich der Deutsche Bundestag am 30. Januar 2002 befassen. Die GfG befürwortet wie die DFG insbesondere, dass der rechtlich zulässige Import von embryonalen Stammzell-Linien bestehen bleibt. Der Import soll sich auf Zell-Linien beschränken, die aus “überzähligen” Embryonen gewonnen wurden. Hie
Regierung fördert Biotechnologie – Vorwiegend Einsatz für Ertragssteigerung von Pflanzen Mit Unterstützung der Regierung hat sich China hinter den USA auf dem Gebiet der grünen Biotechnologie auf den zweiten Platz gehievt. Eine Studie der University of California, Davis, hat ergeben, dass China, abgesehen von Nordamerika, an mehr biotechnologisch hergestellten pflanzlichen Produkten arbeitet als jedes andere Land. Chinesische Forschungsinstitute behaupten, bereits 141 genmanipulierte Pfl
Erstmals haben Biologen eine Fleisch fressende Pflanze gefunden, die sich auf eine Beute spezialisiert hat: Es handelt sich um eine tropische Kannenpflanze mit einer Vorliebe für Termiten. Über diese Entdeckung berichteten die Wissenschaftler von den Universitäten Frankfurt/Main, Brunei und Würzburg Anfang Januar in der Zeitschrift “Nature”. Kannenpflanzen verhalten sich beim Beutefang in der Regel nicht wählerisch. Ihre Blätter sind zu schlauchartigen Gebilden geformt, deren oberer Rand
Molekularer Aufbau des Ödemfaktors soll Entwicklung eines Gegenmittels erleichtern Wissenschaftler des Boston Medical Research Institute und der University of Chicago haben die 3D-Struktur des Ödemfaktors, einer Komponente des tödlichen Milzbrandtoxins, aufgeklärt. Somit ist nun der molekulare Aufbau aller drei Bestandteile des Toxins bekannt. Die Kenntnisse der Molekülstruktur des Giftstoffs soll die Entwicklung eines Gegenmittels erleichtern. Zurzeit gibt es noch kein Medikament gegen
Chemiker aus Utrecht haben in einem Projekt der niederländischen Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO) einen Katalysator für die Feinchemie entwickelt. Miniröhrchen aus Grafit bilden den Träger des Katalysators. Doktorand Tijmen Ros testete den Katalysator erfolgreich mit einer Standardreaktion. Inzwischen machen Mitforscher den Katalysator tauglich für die Produktion des Geruchs- und Geschmackstoffs Zimtalkohol. Kohlennanofiber werden laut den Utrechter Forschern aktive Koh
Forscher aus Rotterdam haben bei einem Gen nachgewiesen, dass es bei der sauberen Reparatur des DNA hilft. Ohne dieses Gen repariert der Körper den Schaden am DNA öfter auf unsorgfältige Art und Weise. Das führt zu neuen Schäden die wiederum zu Krebs führen können. Schlechte Reparatur des DNA-Schadens kann Mutationen verursachen und zu Krebs führen. Zellbiologen aus Rotterdam studierten in einem Projekt der niederländischen Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO) die Reparatur
Die Göttinger Biologin Ines Schlegel gewann neue Erkenntnisse über die Rolle der Grünalgen im Gewässerökosystem. Sie nahm den Preis aus der Hand von Frau Ministerin Edelgard Bulmahn entgegen Am 22. Januar beging der Forschungsverbund Berlin mit einer Festveranstaltung sein zehnjähriges Bestehen. Als größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung Berlins und der neuen Bundesländer eröffneten die 8 Institute gleichzeitig eine Programmwoche unter dem Titel “Sternenfeuer im Labor. Werkstattb
Können Pflanzen, die in deponierter Müllschlacke wurzeln, dort Schwermetalle mobil machen? Das wollen Botaniker von der Universität Würzburg herausfinden. Das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen hat jetzt die Mittel für ein entsprechendes Forschungsprojekt von Prof. Dr. Hartmut Gimmler und Dr. Markus Woitke um 345.000 auf insgesamt 763.000 Mark aufgestockt.
Das Projekt der Würzburger Pflanzenwissenschaftler wird im Rahmen des Bayerischen Forschungsver
Wie erkennen die Zellen des Immunsystems fremde Substanzen im Körper? Und wie verhalten sich die Zellen dann weiter? Diese Vorgänge sollen im Rahmen eines Forschungsprojekts am Institut für Virologie und Immunbiologie der Universität Würzburg sichtbar gemacht werden.
Die Arbeitsweise der Antikörper produzierenden B-Zellen kann schon seit langem erschlossen werden, denn sie binden sich sehr stark an die verschiedensten Gruppen körperfremder Substanzen (Antigene). “Weil die Verbindung zwische
Amerikanischer Anthropologe ist von einem Ritualmord überzeugt / Skepsis bei europäischen Experten Wie kam der in einem Alpengletscher gefundene Eismann “Ötzi” vor 5 000 Jahren ums Leben? Diese Frage beschäftigt seit Jahren die Wissenschaft. Elf Jahre nach der Entdeckung der Mumie, behauptet nun der amerikanische Anthropologe Johan Reinhard, der für die NATIONAL GEOGRAPHIC SOCIETY tätig ist, dass der Gletschermann vermutlich rituell geopfert wurde. NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND berichtet i