Biowissenschaften Chemie

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NEURON berichtet: RUB-Biologen entdecken zweiten Signalweg in Riechzellen

Ich kann dich nicht riechen! Manchmal doch, denn Riechzellen sind durchaus in der Lage, bestimmte Gerüche auszublenden. RUB-Biologen haben einen bisher unbekannten zweiten Signalweg in Riechzellen entdeckt. Wird er durch bestimmte Duftstoffe aktiviert, hemmt das die Wahrnehmung anderer Düfte. Was tun wenn’s stinkt? Die Nase zuhalten ist den Forschungsergebnissen Bochumer Biologen zufolge nicht die einzige Möglichkeit, Gerüche auszublenden. Dipl. Biol. Marc Spehr und Dr. Christian We

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Forscher wollen Bakterien-Proteine auf einen Chip bringen

Im Kampf gegen krankheitserregende Bakterien haben sich Wissenschaftler von den Universitäten Würzburg und Greifswald zusammengeschlossen. Unter anderem wollen die Forscher einen “Protein-Pathochip” entwickeln, der die Staphylokokken-Diagnostik in Kliniken wesentlich erleichtern soll.

Staphylokokken sind laut Prof. Dr. Jörg Hacker und Dr. Wilma Ziebuhr von der Uni Würzburg gegenwärtig die häufigsten Problemkeime in Krankenhäusern. Sie lösen Wundinfektionen, Lungenentzündungen und schwere A

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Vögel reisen mit Kompass und Kalender

Wie finden Schmetterlinge ihren Weg in das Tausende Kilometer entfernte Winterquartier? Woher wissen junge Zugvögel, in welche Himmelsrichtung sie fliegen müssen ? zu einem Ort, an dem sie nie zuvor waren? Die Langstreckennavigation von Tieren ist ein Phänomen, das die Menschen seit Jahrhunderten fasziniert und auch heute noch viele Fragen offen lässt. Dr. Henrik Mouritsen, 30-jähriger dänischer Biologe mit einem erstaunlichen wissenschaftlichen Werdegang, hat sich der Klärung dieser Fragen verschrie

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"Methusalem-Genom" hilft Krebs bekämpfen

Forscher finden im Genom eines evolutionär sehr alten Einzellers überraschend Gene, die beim Menschen für Krebs und andere Krankheiten eine Rolle spielen Ein europäisches Forschungskonsortium, zu dem auch das Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik gehört, hat gemeinsam mit dem Sanger-Centre in Hinxton/Cambridge, UK den genetischen Code der Spalthefe (Schizosaccharomyces pombe) komplett entschlüsselt (nature, 21. Februar 20029. Schizosaccharomyces pombe ist das sechs

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US-Wissenschaftler fordert mehr Vorsicht mit Gentech-Pflanzen

Saatguthersteller weisen Kritik zurück Die amerikanische Akademie der Wissenschaften und das Landwirtschaftsministerium haben in einem gemeinsam verfassten Katalog gefordert mit gentechnisch veränderten Pflanzen sorgfältiger umzugehen. Die Wissenschaftler weisen darauf hin, genetisch veränderte Pflanzen erst dann zu verwenden, wenn deren Folgen für Umwelt und Gesundheit vorhersehbar sind. Das Gremium fordert auch, dass Pflanzen bevor sie ausgesetzt werden auf Herz und Nieren geprüft

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DNA wirkt als Klebstoff bei Biofilmen

Entdeckung führt zu neuen Behandlungsmethoden infektiöser Bakterienkolonien Wissenschaftler der University of Queensland in Brisbane haben eine weitere Funktion der DNA entdeckt. DNA ist neben dem genetischen Code auch der “Klebstoff” zwischen Bakterien, der sie zu Biofilmen verbindet. Mit einem DNA schneidendem Enzym können diese nun gelöst, und auf diese Weise Infektionen verhindert werden. Die Forscher versprechen sich davon wirksamere Behandlungsmethoden für die infektiösen Begleiter

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Hochsensible Spürnase für Halogenide

Wissenschaftler des Fraunhofer IGB haben einen hochempfindlichen Halogenidsensor entwickelt. Er weist selbst geringste Konzentrationen von Chlorid in kleinen Probenmengen nach. Der Sensor ist Kernstück eines Messverfahrens, das Ingenieure des Fraunhofer IPA parallelisiert und für den industriellen Einsatz automatisiert haben. Die etablierten Verfahren zur Messung von Halogenidkonzentrationen benötigen entweder relativ viel Testflüssigkeit oder sie weisen kleinste Mengen nicht mehr nach:

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Nanotechnologie revolutioniert DNA-Analyse

Schnellere und einfachere Methode für Erbgutvergleich Wissenschaftler der Northwestern University haben eine auf Nanotechnochologie basierende Nachweismethode für DNA-Übereinstimmungen entwickelt. Diese Technologie findet Anwendung in einem von der Firma “Nanosphere” produzierten Gerät. Der Prototyp ist handtellergroß und soll eine einfache und schnelle Methode zur Erkennung von infektiösen Krankheiten darstellen. Mit dem System können neue Proteom-Reihen identifiziert werden. Ende des J

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"Haufen Heu" als Spiegel der Vergangenheit

Für den einen sind sie ein Haufen Heu, für den anderen wissenschaftliche Schätze: Sammlungen getrockneter Pflanzen, die sogenannten Herbarien. Botaniker der Universität Bonn untersuchen momentan ein uraltes Moosherbar aus dem Rheinland, das vor einigen Jahren per Zufall wiederentdeckt wurde. Einige der gepressten Pflanzen sind in unseren Breiten inzwischen längst ausgestorben; die chemische Analyse der Proben erlaubt zudem weitreichende Rückschlüsse auf die damalige Schadstoffbelastung der Luft.

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Weizen-Orthophenole bergen Anti-Krebspotenzial

Vollkorn-Inhaltsstoffe fangen freie Radikale ab Forscher der Kansas State University haben festgestellt, dass Vollkorn-Weizen wichtige Inhaltsstoffe, so genannte Orthophenole, besitzt, die vor Krankheiten schützen können. Wissenschaftler arbeiten daran, eine modifizierte Weizenart herzustellen, die ein Optimum dieser Antioxidantien aufweist. Die Studie wurde von der Kansas Wheat Commission finanziert. Bisher vermuteten Biochemiker nur in der Weizenfaser krebshemmende Wirkstoffe. “Die

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Forscher legen Toxoplasmose-Erreger lahm

Einzeller verliert krankheitsauslösende Wirkung wenn Enzym ausgeschaltet wird Wissenschaftler der Dartmouth Medical School in New Hamphire haben einen Weg gefunden, den Parasiten Toxoplasma gondii so zu verändern, dass er jegliches krankheitsauslösende Potenzial verlor. Injizierten die Forscher den mutierten Parasiten in Labormäuse, stellte er sich als harmlos heraus und stimulierte zudem das Immunsystem. Bei einer späteren Infektion mit der Wildform zeigten die Mäusen keine Reaktion. Da

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Afrikanisches Bier enthält Schlüssel gegen Krebs

Sequenziertes Spalthefe-Genom bietet Rückschlüsse auf konservierte Gene Wissenschaftler haben nach der Bäckerhefe (Saccharomyces cerevisiae) auch das Genom der Spalthefe (Schizosaccharomyces pombe) sequenziert. Nun erwarten sie sich Aufschluss über essentielle Gene der Hefe, wollen aber auch durch Vergleiche des Hefegenoms mit anderen eukaryotischen Genomen konservierte Funktionen feststellen. Der nächste Schritt betrifft die Identifizierung aller Proteine und deren Interaktion in der Hefe. Dam

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Ratte nach Querschnittlähmung teilweise genesen

Wissenschaftler des niederländischen Instituts für Gehirnforschung (NIH) haben eine experimentelle Therapie entwickelt, die Ratten mit einer Querschnittlähmung teilweise von ihrer Lähmung befreit. Bis jetzt war Genesung, wie klein auch, nicht möglich. Die niederländische Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO) finanzierte die Amsterdamer Untersuchung, mit der Bas Blits am 26. Februar promovieren zu hofft. Die Methode verwendet eine Kombination aus Transplantation und Gentherap

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Europäisches Informationssystem über biologische Vielfalt "BioCASE"

Botanischer Garten der Freien Universität Berlin beteiligt sich an “BioCASE”. Die gesamte Vielfalt und Variabilität organismischen Lebens bezeichnet man als Biodiversität. Sie beinhaltet die Mannigfaltigkeit von Genen, Individuen, Populationen, Arten, Gesellschaften und Ökosystemen. Der globale Zugang zu den Informationen über die Existenz, die Vielfalt, die Bedrohung und den Schutz des Lebens auf unserem Planeten ist von entscheidender Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Menschheit. Im

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Gentherapie schränkt Tumorwachstum ein

Französische Forscher hoffen auf ähnliche Behandlung für Menschen Wissenschaftlern der Universität von Nizza ist es gelungen, mit Gentherapie Tumore in Ratten zu verkleinern. Die Forscher hoffen auf eine ähnliche Behandlung für den Menschen. Die Studie wurde im Journal “Gut” veröffentlicht. Britische Forscher stehen dem französischen Erfolg nicht unkritisch gegenüber, berichtet die BBC. Die Forscher injizierten modifizierte Tumorzellen unter die Haut von Ratten mit fortgeschrittenem

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Winterweizen-Proteine machen Eis cremiger

Eiweiß modifiziert Bildung von Eiskristallen im Speiseeis – Industriepartner gesucht Mit Eiweißen, die für Winterweizen einen Erfrierschutz darstellen, soll Speiseeis künftig cremiger werden. Das Getreide produziert spezielle Proteine, die das Wachstum von Eiskristallen in den Zellen regulieren. Dies berichtete Douglas Goff von der University of Guelph, in Canada, beim Treffen der Amerikanischen Gesellschaft für die Entwicklung in der Wissenschaft (AAAS) in Boston. Der Eiscreme-Experte i

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