Landesforschungsschwerpunkt präsentiert Ergebnisse und Zukunftspläne
Über fünf Jahre förderte das Bildungs- und Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern z. T aus Mitteln der EU den Landesforschungsschwerpunkt Biosystemtechnik mit drei Mio. Euro, noch mal so viel kam von beteiligten Industriepartnern. In dem Netzwerk aus Forschungsinstituten und mehreren Unternehmen, überwiegend aus Rostock und Greifswald, werden Produkte und Verfahren der Biosystemtechnik entwickel
Am 06.12 2005 hat das Robert Koch-Institut die vierzehnte Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie ergeht an Professor Dr. Jürgen Hescheler vom Institut für Neurophysiologie der Universität Köln, der im Rahmen eines bereits früher genehmigten Projektes an der Differenzierung humaner ES-Zellen zu Herzzellen arbeitet.
Im jetzt neu genehmigten Projekt sollen humane embryonale Stammzellen und daraus gewonnene
Lang anhaltende Störung trägt zur hohen Toxizität bei
Wissenschaftler am Institut für Toxikologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben die Rolle des Dioxin-Rezeptors untersucht und dabei eine neue Funktion gefunden: Ein bestimmter Prozess, der normalerweise in den Körperzellen mild, stimulierungsabhängig und kurzfristig abläuft, tritt durch das Umweltgift Dioxin massiv auf und dauert außerordentlich lange an und stört damit eine wesentliche Basisfunktion. Dioxin gilt gemei
Potsdamer Max-Planck-Forscher erweitern den Baukasten an Kolloid-Partikeln und ermöglichen neue Farbstoffe
Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung ist es mit Ionenbeschuss und Goldbedampfen gelungen, eine neue Familie von Partikeln herzustellen, deren Bindungsverhalten sich chemisch maßschneidern lässt. Mit diesen Partikeln hofft man nicht nur, die Dynamik von Festkörpern und Molekülen besser erforschen zu können – die Entdeckung könnte auch
Kölner Forscher entdecken Signale zwischen dem pflanzlichen Embryo und seinem Nährgewebe
Pflanzensamen bestehen zu einem großen Teil aus dem Endosperm. Dieses hat die wichtige Aufgabe, den pflanzlichen Embryo in der ersten Zeit seiner Entwicklung zu ernähren. Es ist ein komplizierter Doppel-Befruchtungsmechanismus, aus dem bei den Bedecktsamern oder Blütenpflanzen der Embryo und das Endosperm hervorgehen. Sie entwickeln sich gemeinsam zum reifen Samen. Doch die genauen Prozesse
Bienen leiden nie an einer Pollen-Allergie – anders als Menschen: Bei denen läuft die Immunabwehr hin und wieder aus dem Ruder und attackiert körpereigene Zellen. Folge: Allergien und andere Autoimmunkrankheiten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt an der Universität Bonn einen neuen Sonderforschungsbereich bewilligt. Darin untersuchen Mediziner, Biologen, Chemiker und Chemie-Informatiker gemeinsam, wie der Körper die Immunantwort im Gewebe reguliert, so dass er sich nicht mit sei
Förderempfehlung im Rahmen des ZukunftsWettbewerbs Ruhrgebiet
Die bitop AG wird bis Mitte 2008 ein völlig neuartiges Produkt zur Prävention von feinstaubbedingten Atemwegserkrankungen entwickeln. Eine entsprechende Förderempfehlung im Rahmen des ZukunftsWettbewerbs Ruhrgebiet (EU-Ziel-2-Programms NRW) hat die zur Bewertung der eingereichten Projekte eingesetzte Jury getroffen. Die Entwicklung eines Wirkstoffs auf Basis extremolythaltiger Aerosole soll künftig als Atemwegsspray durc
Typ I-Diabetes: Eingriff in Immunregulation kann Ausbruch vorbeugen
Manche Formen der Zuckerkrankheit könnten möglicherweise vorbeugend behandelt werden. Bei Mäusen jedenfalls ist dies Wissenschaftlern der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig vor kurzem gelungen: Tiere mit einer angeborenen Neigung zu Typ I-Diabetes blieben gesund, wenn die Forscher sie bald nach der Geburt mit einem immunregulierenden Präparat behandelten. Die Substanz verhindert, da
Garnelen in einem mitteldeutschen Binnensee – eine biologische Sensation! Entdeckt wurde diese vor kurzem, bei Nacht und mit Scheinwerferlicht, von den beiden Sporttauchern Heinz Salzmann und Siegfried Berger im nahe der Saalestadt Halle gelegenen Hufeisensee.
Prof. Dr. Gerald Moritz, Entwicklungsbiologe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, identifizierte die sogenannten Schwebegarnelen als Hemimysis anomala, eine ursprünglich im östlich-mediterranen Raum heimische, aber auch
Chemie-Analytik-Labor der Hochschule Niederrhein in Krefeld erhielt Massenspektrometer im Wert von 260.000 Euro
Mit einem Laserpointer leuchtet Prof. Dr. Harald Weber in die Kammer einer linearen “Ionen-Falle”. Kleine Nebelschwaden sind zu erkennen, aber sonst nicht viel. Denn was sich beim Zusammenstoß von Gasmolekülen mit Ionen – elektrisch geladenen Teilchen – in 170 Millisekunden abspielt, vermag das Auge nicht zu erfassen. Dafür ruht der Blick des Wissenschaftlers aus der
Wertvolle Erkenntnisse für das komplexe Puzzle der Krebsentstehung
CDK6 lautet der schlichte Name eines Moleküls, das beim Medulloblastom oft charakteristisch verändert ist. Dieser Krebs gehört zu den häufigsten bösartigen Hirntumoren bei Kindern. Wie Heidelberger Molekulargenetiker vom Deutschen Krebsforschungszentrum jetzt herausfanden, kann CDK6 den Ärzten als wichtiger Anhaltspunkt dienen, um zu beurteilen, wie es um ihre Patienten steht. Die Ergebnisse, die im Rahmen des
Frankfurter Biowissenschaftler entwickeln neuen Hefetyp durch “gesteuerte Evolution”
Eine umweltfreundliche Energiequelle, die zu einem vertretbaren Preis und in ausreichender Menge zur Verfügung steht, sehen Frankfurter Biowissenschaftler in Bioethanol. Den Forschern ist es gelungen, einen Hefetyp zu entwickeln, der wertlose Pflanzenabfälle in Alkohol umwandeln kann. Als Autokraftstoff hat Bioethanol nicht nur hervorragende Verbrennungseigenschaften, sondern ist auch sauber: bei
Bisher kennt die Forschung rund 20 Genschalter, welche die Entwicklung der verschiedenen Blutzellen aus den Blutstammzellen des Knochenmarks steuern. Eine zentrale Rolle unter diesen so genannten Transkriptionsfaktoren spielt dabei der Genschalter PU.1. Er steuert die Entwicklung zweier großer Blutzell-Linien des Immunsystems, einmal der Lymphozyten, zum anderen der myeloischen Blutzellen. PU.1 reguliert auch die Entwicklung der Blutstammzellen, und stellt damit sicher, dass sich immer wieder neue B
Erfolgreiche Nachzucht bedrohter seltener Tiere im Zoo
Zoos werden zunehmend Stätten, an denen auch vom Aussterben bedrohte Tierarten nachgezüchtet werden. Ein Beispiel erfolgreicher Nachzucht meldet der Londoner Zoo. Eine Kolonie von 56 Bermuda-Landschnecken Poecilozonites cumfirmatus wurde im Februar in die britische Hauptstadt gebracht, da die Populationszahl auf Bermuda auf ein kritisches Maß gesunken war.
Auf den Bermudas im Atlantischen Ozean waren im Februar
Leibniz-Nachwuchspreis 2005 geht an Hamburger Biologin – Anneke Funk fand als erste heraus, wie Hepatitis-B-Viren in Leberzellen eindringen – Hans Will: “sehr gute Basis für eine neue Art von antiviralen Medikamenten”
Dr. Anneke Funk (27) ist die Leibniz-Nachwuchspreisträgerin 2005. Die Hamburger Biologin nahm die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung auf der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft am 24.11.2005 in Bonn entgegen. Der Leibniz-Nachwuchspreis würdigt seit 1997 jedes Jahr
Leibniz-Gemeinschaft schenkt ihrem scheidenden Präsidenten Henkel eine Bracca olafhenkeli
Ein indonesischer Falter heißt künftig nach Hans-Olaf Henkel, der von Juli 2001 bis Ende November 2005 die Leibniz-Gemeinschaft führte. Wolfgang Wägele, Direktor des Bonner Museums Koenig, des Leibniz-Instituts für terrestrische Biodiversität und eines der 84 Mitgliedsinstitute, überraschte die Gäste der Leibniz-Jahrestagung gestern mit dieser Nachricht.
Bracca olafhenkeli Stüning,