Es gibt neue Verfahren, um natürliche Schwankungen der Niederschlagsmenge anhand urzeitlichen Pflanzenmaterials zu erforschen. Professor Ralph Schneider von der Kieler Universität verfolgte die Entwicklung der Niederschläge im Tropischen Afrika während der letzten 20.000 Jahre und entwickelte dabei eine Methode, mit der sich vergangenes Niederschlagsgeschehen nachvollziehen lässt.
Das Untersuchungsmaterial stammt von einem Bohrkern aus dem Mündungsdelta des Kongo. Da das pf
Bei Ausgrabungen in der Zentralsyrischen Steppe haben Archäologen der Universität Zürich und der Universität Basel aussergewöhnlich grosse Knochen entdeckt, die unverkennbar von einem riesigen Kamel stammen müssen.
Der Fund ist überraschend und spektakulär zugleich: Riesige Knochen, rund 100000 Jahre alt, knapp doppelt so gross, wie sie eigentlich zu erwarten wären. “Wir haben sofort gewusst: das ist eine neue Tierart”, freut sich Jean-Marie Le Tensorer, Professor für Urgeschi
Neue Chancen für die Textilbranche
Dr. Dirk Höfer, Prof. Dr. Josef Kurz
Hohensteiner Institute, Bönnigheim
Obwohl in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte im Verständnis der Entstehung von Wundheilungsstörungen zu verzeichnen sind, hält die Wundversorgung im heutigen Alltag damit nicht Schritt. Eine steigende Zahl älterer Menschen und Diabetiker sorgt für steten Nachschub an Problemwunden: Allein in Deutschland gibt es jährlich schätzungsweise zwei Mill
AiF verleiht Otto von Guericke-Preis 2005 an Münchner Forscher
Verderbnis erregende Mikroorganismen in Lebensmitteln bilden ein Hygienerisiko für den Verbraucher. Zusätzlich verursachen sie in der Industrie Schäden, die jährlich bei mehreren hundert Millionen Euro liegen. Hinzu kommen kaum bezifferbare, oft existenzbedrohende Imageschäden bei den betroffenen Herstellern. Zur ständigen Überprüfung ihres Hygienestatus waren gerade kleine und mittlere Unternehmen bislang auf exte
47. Phylogenetisches Symposium findet an der Universität Göttingen statt
Mit der Bedeutung der Morphologie für die Erforschung der Verwandtschaftsbeziehungen bei Tieren und Pflanzen beschäftigen sich die Teilnehmer des 47. Phylogenetischen Symposiums, das am 19. und 20. November 2005 an der Universität Göttingen stattfindet. Die morphologische Forschung untersucht die Ausgestaltung und Entwicklung von Organen oder Geweben der Organismen und liefert damit wichtige Grundlagen für di
Max-Planck-Wissenschaftler zeigen, dass nur wenige molekulare Motoren ausreichen, um Nanofrachten über große Entfernungen zu transportieren
Biomolekulare Motoren, die sich entlang von Filamenten des Zytoskeletts bewegen, fungieren als Frachttransporter in Zellen und biomimetischen Systemen. Schon ein einziges Motormolekül reicht aus, um Vesikelbläschen oder Latexkügelchen über einige Mikrometer zu transportieren. Ist der Weg länger, müssen mehrere Motormoleküle zusammenwirken. Wisse
Frankfurter Zoologen entdecken neue Art der Haarschneckengattung Trochulus “Behaarte” Schneckenarten kommen überall auf der Welt in unterschiedlichen Familien der Landschnecken vor. Bei dem haarigen Aufwuchs handelt es sich um fädige Auswüchse der zähen Proteinschutzschicht (Conchiolin) des Schneckenhauses. Gebildet wird diese Schutzschicht vom Mantelgewebe der Schnecken bei der Erweiterung des Gehäuses am Rand der Öffnung. Je nach Dichte und Länge der Haare erscheinen die Tiere samti
Physiker beschreiben neues Experiment zum Mechanismus der Sauerstoffbildung in “Science”
Der Sauerstoff der Erdatmosphäre wird von Pflanzen und Algen gebildet. Der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Holger Dau und Dr. Michael Haumann an der Freien Universität Berlin gelang es, die Sauerstoffbildung mit einer Zeitauflösung von nur zehn Millionstel Sekunden auf atomarer Ebene zu verfolgen und überraschende Einsichten in den bislang unbekannten Mechanismus der Sauerstoffbildung zu erhalt
Zwei Forscher des Anthropologischen Instituts der Universität Zürich haben eine neue Lemurenart beschrieben. Urs Thalmann und Thomas Geissmann tauften den Wollmaki auf den Namen des Schauspielers John Cleese. Avahi cleesei – so der zoologische Name – kommt nur im UNESCO-Weltnaturdenkmal “Tsingy de Bemaraha” im Westen von Madagaskar vor. Dies berichten sie in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift “American Journal of Primatology”, Volume 67, Ausgabe 3, November 2005.
Ein Team
“Kaum eine Erfindung der letzten 30 Jahre hat die Arzneimitteltherapie so revolutioniert wie die der monoklonalen Antikörper. Denn sie vereinigen Potenz mit Präzision”, so begründete Professor Peter C. Scriba, warum sich erstmals ein wissenschaftliches Symposium in Deutschland ausschließlich der therapeutischen Anwendung und der Weiterentwicklung dieser besonderen Wirkstoffgruppe zuwendet. Zu dem am 11. und 12. November in Berlin stattfindenden Symposium “Therapie mit monoklonalen Antikörpern – akt
Die dem Erbmolekül DNA nahe verwandte Nukleinsäure RNA kommt in allen Zellen vor und übernimmt eine Reihe wichtiger Funktionen, etwa Informationsübertragung und Transport. Wie DNA auch, bestehen RNA-Moleküle aus langen, dünnen Ketten. Dabei können aus einem Vorläufer verschiedene RNA-Moleküle mit unterschiedlicher Länge, Sequenz und Funktion entstehen. In höheren Organismen und den Archaea, einer Gruppe von Mikroorganismen, die formal nicht zu den Bakterien gehören, wurde ein Komplex identifiz
Max-Planck-Forscher entdecken ein für Anthrax-Bakterien tödliches Protein
Forscher vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin ist es gelungen, den molekularen Mechanismus aufzuklären, der entscheidet, ob eine Infektion mit dem Milzbrand-Erreger (Anthrax) harmlos oder tödlich verläuft. Die entscheidende Rolle – so die Forscher in der neuesten Ausgabe von PloS Pathogen (Oktober 2005) – spielt dabei eine bestimmte Sorte weißer Blutkörperchen, die Neutrophilen Granu
Mainzer Wissenschaftler legen DNA-Untersuchung von Skeletten der ersten europäischen Bauern vor – Veröffentlichung in Science
Die Vorfahren der heutigen Europäer waren nicht, wie bislang vorwiegend angenommen, die ersten Ackerbauern, die vor etwa 7.500 in Europa gelebt haben. Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben gemeinsam mit Kollegen aus Großbritannien die Erbsubstanz der ersten europäischen Ackerbauern untersucht und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die h
Neuer Ansatz ermöglicht bewegte Bilder der Proteinfunktion – RUB-Biophysiker berichten in NATURE
Schon die antiken Griechen ahnten: Wasser ist der Quell des Lebens. Dieser Ahnung gingen die RUB-Biophysiker Dr. Florian Garzcarek und Prof. Dr. Klaus Gerwert in der Nano-Welt der Proteine, den Bausteinen des Lebens, auf den Grund: Sie konnten erstmals zeigen, wie ein Membranprotein gezielt das Zusammenspiel einzelner Wassermoleküle nutzt, um seine Arbeit zu verrichten, nämlich von
Wissenschaftler der Gruppe von Professor Renato Paro (Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg) zeigen in “Nature”, dass auch bei Regenerationsprozessen die Polycomb-Gene eine wichtige Rolle spielen
Im Laufe der Entwicklung eines Menschen werden Zellen unterschiedlichster Natur gebildet, wie zum Beispiel Leberzellen, Neuronen oder Hautzellen. Eine Leberzelle besitzt zwar die gleiche Erbsubstanz wie eine Hautzelle, jedoch unterscheiden sich die Zellen in der Art,
Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei forscht für die UNESCO Ein Blaualgen-Projekt des IGB ist das erste aus Westeuropa, das über ein neues UNESCO-Forschungsprogramm gefördert wird. Als erster Projektbeitrag aus der Region Westeuropa/Nordamerika zum UNESCO-Programm “Grundlagenwissenschaften” wurde ein Forschungsprojekt des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei im Forschungsverbund Berlin e.V. ausgewählt. Es untersucht Chancen und Ri