Gesellschaftswissenschaften

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Arbeitslosigkeit von Akademikern – ein europäisches Phänomen

“Ich bin sehr gut qualifiziert – und trotzdem finde ich keinen Job.” Auf solche Aussagen trifft man heute immer wieder, denn die Arbeitslosigkeit unter Akademikern ist in den vergangenen zwei Jahren drastisch angestiegen. Studium, Auslandsaufenthalte, Berufserfahrung oder Zusatzqualifikationen schützen heute niemanden mehr vor Arbeitslosigkeit. Ein Phänomen, das sich europaweit beobachten lässt.

Eine Befragung des Karriereportals StepStone unter mehr als 6.000 europäischen Jobsuchenden in

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Weltweit größte gesellschaftspolitische Online-Befragung "Perspektive-Deutschland"

Die größte gesellschaftspolitische Internet-Umfrage Perspektive-Deutschland steuert auf eine neue Rekordbeteiligung zu. Seit Mitte Oktober haben mehr als 300.000 Menschen teilgenommen.

Der Fragebogen steht noch bis Ende Dezember unter www.perspektive-deutschland.de bereit. Im vergangenen Jahr beteiligten sich insgesamt 365.000 Bürgerinnen und Bürger. Perspektive-Deutschland will die Meinungen der Deutschen bündeln, konkrete Lösungsansätze für die Probleme im Land erarbeiten und so d

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Jugendlichen fehlt Sicherheits-Bewusstsein im Internet

BSI-Studie: Ein Drittel weiß nichts über Gefahren wie Viren oder Dialer

Die Hälfte der deutschen Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 schätzt das Thema Sicherheit im Internet als wichtig ein. Aber jeder Dritte weiß nichts über die Gefahren im Internet. Das hat eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ergeben, die heute, Freitag, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Demnach ist der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen gravier

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Zahl der Hungernden steigt wieder

Die Zahl der Hungernden steigt wieder und liegt jetzt bei 842 Millionen. Von diesen chronisch Unterernährten leben 798 Millionen Menschen in Entwicklungsländern. Dies geht aus dem „Weltbericht zu Hunger und Unterernährung 2003“ der Welternährungsorganisation FAO hervor, den die UN-Organisation heute in Berlin gemeinsam mit der Deutschen Welthungerhilfe vorstellte.

Insgesamt hat die Zahl der Hungernden seit Mitte der neunziger Jahre um 18 Mio. zugenommen, nachdem sie in der ersten Hälfte de

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Welche Faktoren begünstigen eine Schwangerschafts-Depression?

Studie der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg / Videoanalyse der Kommunikation zwischen Mutter und Kind

In einer umfassenden Untersuchung möchte die Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg neue Erkenntnisse zur Häufigkeit der Schwangerschafts-Depression, zu ihren auslösenden Faktoren und Therapiemöglichkeiten gewinnen. Mitarbeiter der Klinik werden in den kommenden Monaten Mütter in Entbindungsstationen von Heidelberger, Mannheimer und Darmstädter Kliniken auf eine T

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Zukunft mit mehr Kindern

Gutachten zu einer nachhaltigen Familienpolitik vorgestellt

Der Wirtschaftssachverständige Prof. Dr. Bert Rürup und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, haben ein Gutachten mit Eckpunkten für eine nachhaltige Familienpolitik vorgestellt. Das Gutachten “Nachhaltige Familienpolitik im Interesse einer aktiven Bevölkerungsentwicklung” überprüft die Bedingungen für die Familiengründung in Deutschland. Vor dem Hintergrund der demographischen Tren

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"Digitale Teilung" in Deutschland: Geschlecht und Bildungsniveau wichtige Faktoren der Differenzierung

Weltweit erste vergleichende Studie des AMD Global Consumer – Advisory Boards gibt wertvolle Einblicke

In Deutschland gibt es eine bildungs- und geschlechtsspezifische “Digitale Teilung”. Das fand das Global Consumer Advisory Board (GCAB) des Prozessor- und Chipherstellers AMD im Rahmen seiner vergleichenden Forschungsarbeiten bezüglich des Internet-Zugriff und der Internet-Nutzung heraus.

“Im Jahr 2000 hatten 86 Prozent aller Deutschen mit Hochschulabschluss oder einer

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Medienpädagogische Studie aus der Universität Leipzig zum Einfluss auditiver Gewalt auf Heranwachsende

Gewalt im Radio ist Gewalt in Worten. Verpackt wird die Gewalt in Unterhaltung – Unterhaltung auf Kosten anderer. Träger der Unterhaltung und somit auch der Gewalt sind die Moderatorinnen und Moderatoren. Um ihre Hörerinnen und Hörer zum Lachen zu bringen, ist ihnen jedes Mittel recht. Denn Gewalt im Radio heißt: herabwürdigen, lächerlich machen, in die Ecke stellen. Da Unterhaltung im Radio vor allem am Morgen, zur Radio-Primetime, gesendet wird, findet auch Gewalt im Radio vorrangig genau dann sta

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Was Europäer über Gesundheit und Krankheit denken

Deutsche stehen Selbsthilfestrategien zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen deutlich positiver gegenüber als Franzosen, Briten und Spanier. Dies ist eines der Ergebnisse einer Befragung von 184 Europäern, die unter der Leitung der Oldenburger Psychologin Dr. Petra Scheibler-Meissner durchgeführt wurde (Fakultät IV der Universität Oldenburg, Arbeitseinheit Gesundheits- und Klinische Psychologie).

In Anlehnung an die im französischen Sprachraum entwickelte „Theorie der Sozialen Rep

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Ökonom der Universität Münster untersuchte Heilerfolge bei Phobien

Klinische Studien lassen Patienten darauf vertrauen, dass die Wirksamkeit ihrer Behandlung durch Statistiken belegt ist. Die physiologische Heilung ist scheinbar einfach zu evaluieren, doch psychotherapeutische Methoden sind deutlich schwerer auf Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit zu überprüfen. Einen neueren Ansatz des “Operations Research” hat jetzt Prof. Dr. Aloys Prinz vom Institut für Finanzwissenschaft der Universität Münster angewandt, um die Effizienz der Therapien von Angsterkrankungen zu

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Junge psychisch Kranke

Das Bild einer neuen Patientengeneration

Ein kleiner Teil einer neuen Generation junger psychisch Kranker nimmt seit einiger Zeit einen überproportionalen Anteil der zur Verfügung stehenden Behandlungsressourcen in Anspruch. Dabei handelt es sich um junge Menschen, die sich durch mangelnde Stresstoleranz, affektive Instabilität, Aggressivität, Kleindelinquenz und Persönlichkeitsstörungen auszeichnen. Ein Bild dieser neuen Generation junger psychisch Kranker zeichnet eine Untersuchung

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Wenn der Arbeitnehmer seine klassische Rolle verliert…

Bremer Arbeitspsychologen untersuchen Folgen von Kontraktmanagement

Vollzeitbeschäftigung ist nicht mehr selbstverständlich. Für viele Beschäftigte gelten heute keine regulären Arbeitsbedingungen mehr – mit erheblichen Auswirkungen auf die Lebensorganisation. Die traditionelle Trennung von Arbeit und Freizeit, Arbeitsort und Wohnort, Privatleben und Berufsleben löst sich mehr und mehr auf. Die Anforderungen an Flexibilität, Mobilität, Verantwortung und unternehmerische Eigeninitiati

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Berufliche Belastung von Lehrern ist hoch

Lehrer haben einen schlechten Ruf. Sie gelten als “faul”, freizeitverwöhnt, unterfordert. Zu unrecht, wie Bremer Schulforscher jetzt mit objektiven Fakten belegen.

In einer Studie im Auftrag des Senators für Bildung und Wissenschaft haben die Wissenschaftler vom Institut für Interdisziplinäre Schulforschung im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen den Arbeitsalltag von Lehrern analysiert und dabei ihren Verdacht bestätigt gefunden: Lehrerinnen und L

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Kinderwunsch und Beruf

Religiöse und bevölkerungspolitische Aspekte sowie die eigene berufliche Planung haben so gut wie keinen Einfluss auf den Kinderwunsch und die Familienplanung von Frauen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die von Dr. Beatrice Nobis an der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität zu Köln durchgeführt wurde.

Die Zeiten, in denen die Mutterrolle ein selbstverständlicher Teil im Leben einer Frau war, sind vorbei. Deutschland hat eine der niedrigsten Ge

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EU-Projekt analysiert die Beziehung zwischen nationaler und europäischer Identität

Um die Beziehungen der Europäer zu ihren eigenen Ländern und zur EU besser zu verstehen, fördert die Kommission eine Studie über europäische und nationale Identitäten in neun EU-Mitgliedstaaten und Beitrittsländern.

Das Projekt EURONAT (Darstellung Europas und der Nation in derzeitigen und zukünftigen Mitgliedstaaten) wird unter dem Abschnitt “Ausbau des Potenzials an Humanressourcen” des Fünften Rahmenprogramms gefördert. Ziele des Projekts sind, das derzeitige Verständnis nationaler und

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Viele mögen sie, vielen ist sie zuviel

Europäische Studie zu Einstellungen zur Werbung

“Zu viel und langweilig”, so beurteilt die Mehrheit der europäischen Bürger die ihnen alltäglich präsentierte Werbung. Am häufigsten fühlen sich Spanier, am seltensten Briten von Werbung belästigt. Die größten Skeptiker kommen allerdings aus Italien, der Tschechischen und der Slowakischen Republik, so das Ergebnis der von der GfK Marktforschung in 21 europäischen Ländern durchgeführten Studie.

Viele der West-, Mittel- und O

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