Gesellschaftswissenschaften

Gesellschaftswissenschaften

Jeder zweite Deutsche ging nicht auf Sommer-Urlaubsreise

52 Prozent der Deutschen haben in diesem Sommer keine Urlaubsreise unternommen. Das ergab eine erste Analyse des Ferienverhaltens durch das Europäische Tourismus Institut (ETI) aus Trier. Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts spannten 48 Prozent der Reise-Abstinenzler lieber in den eigenen vier Wänden aus oder nahmen in diesem Sommer gar keinen Urlaub. Ein Drittel (Mehrfachnennungen waren möglich) begründete den Ferienreise- Verzicht konkret mit finanziellen Überlegungen. Jeder vierte N

Gesellschaftswissenschaften

Das Frühstück beeinflusst die Leistungen in der Schule

Mädchen müssen zum Frühstück mehr essen als Jungs, um in der Schule fit zu sein. Das haben Wissenschaftler der nordirischen Universität Ulster in einer Studie herausgefunden. Sie stellten zudem einen Zusammenhang der kognitiven Leistung mit Stimmung, Sättigung und Geschlecht fest. Die Ergebnisse sollen auf der neunten Europäischen Konferenz zur Ernährung vom 1.-4. Oktober in Rom präsentiert werden.

Der Zusammenhang zwischen Frühstück und Leistungsvermögen in der Schule ist bereits von einer

Gesellschaftswissenschaften

Aussteiger machen Egoisten kooperativ

Evolutionsforscher vom Max-Planck-Institut für Limnologie weisen nach, dass Aussteiger zum Erhalt gemeinschaftlich genutzter Ressourcen beitragen

Zu Gemeinschaftsgütern, “public goods”, hat jeder freien Zugang und profitiert in der Regel davon, wenn er sie auf Kosten anderer übermäßig nutzt. Da es sich für jeden lohnt, das Gemeinschaftsgut zu übernutzen, bleibt es nicht erhalten bzw. bricht schließlich zusammen wie Krankenversicherungssysteme, Fischpopulationen in den Weltmeeren ode

Gesellschaftswissenschaften

Senioren – eine unbekannte Zielgruppe?

Bedürfnisse und Konsumverhalten ändern sich im Lebensablauf. Als Folge haben Senioren in besonderem Maße Probleme bei der Nutzung alltäglicher Produkte. Erstaunlich ist daher vor allem, dass die Wirtschaft auf dem am stärksten wachsenden Markt der Älteren Generation noch nicht eingegangen ist.

Die Ansprüche älterer Menschen sind weitgehend unbekannt, da sich Produzenten und Dienstleister mit ihren Angeboten stark auf die Nachfrage jüngerer Bevölkerungsgruppen ausrichten (Kinder, Jugendlich

Gesellschaftswissenschaften

Bevölkerungsschwund: leer stehende Häuser, verödende Innenstädte, kinderlose Gesellschaft

Leere Kindergärten und Schulen, Wettbewerb um Einwoh­ner, leer stehende Häuser, Arbeitskräftemangel: Bei der Bevölkerungsentwicklung in den Städten und Kreisen ist noch längst keine Wende in Sicht. Rückläufige Geburtenzahlen und ein steigender Anteil älterer Menschen werden wohl ganze Städte und Landstriche gravierend verändern. Eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung in zwölf ausgewählten Kommunen zeigt, dass nur in einer Minderheit der Haushalte Kinder leben. Zwischen 24,5 Prozent (in Dortmund)

Gesellschaftswissenschaften

Lebensgestaltung junger Frauen in Deutschland

Woran orientieren sich junge Frauen im Alter zwischen 18 und 35? Unterscheiden sich ihre Lebensauffassungen in Ost- und Westdeutschland? Wie leben sie Parternschaften? Diesen und anderen Fragen geht die Soziologin Dr. Barbara Keddi in ihrer an der Freien Universität Berlin entstandenen Dissertation “Projekt Liebe. Lebensthemen und biografisches Handeln junger Frauen in Paarbeziehungen” nach. In der Studie kommt Keddi zu dem Schluss, dass biografische Aspekte wie Familiengründung, Karriere oder Orien

Gesellschaftswissenschaften

Internet-Umfrage: der ideale Chef gibt klare Ziele vor

Internet-Umfrage des Karriere-Netzwerks Monster: Lediglich 3,5 Prozent der deutschen Beschäftigten wünschen sich einen Chef, der regelmäßig erreichbar ist

Wer sich als Chef bei seinen Mitarbeitern beliebt machen möchte, sollte seinen Untergebenen für ihre Arbeit klare Ziele vorgeben, danach aber möglichst wenig Präsenz im Betrieb zeigen. Auf diese – zunächst etwas widersprüchlich klingende – Formel lassen sich die jetzt veröffentlichten Ergebnisse einer Internet-Umfrage bringen, die vor

Gesellschaftswissenschaften

Hohe Fruchtbarkeitsziffern abhängig von der Möglichkeit, Mutterschaft und Berufstätigkeit miteinander zu vereinbaren

Ein von der EU finanziertes Projekt hat einen Bericht vorgelegt, in dem es neue politische Maßnahmen zur Förderung der gemeinsamen Verantwortung für die Kinderbetreuung vorschlägt. Dabei stützt es sich auf zahlreiche Studien über die Auswirkungen einer Mutterschaft auf die Berufstätigkeit und umgekehrt.

Der Bericht mit dem Titel “The rationale of motherhood choices: influences of employment conditions and of public policies” (Die Grundlagen der Entscheidung für ein Kind: Einflüsse der Besc

Gesellschaftswissenschaften

Entwicklungen und Probleme der Nicht-EU-Bevölkerung auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Institut Arbeit und Technik untersuchte Entwicklungen und Probleme der Nicht-EU-Bevölkerung auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Die Lage der ausländischen Bevölkerung auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren der Wirtschaftskrise drastisch verschlechtert. “Die Eingliederungsprobleme nehmen zu, während gleichzeitig die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt immer härter wird”, stellt der Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Gerhard Bosch, Vizepräsident des Instituts Arbeit und Tech

Gesellschaftswissenschaften

Besser Erziehen mit Gandhi´s Methode des gewaltfreien Widerstandes

In Israel lebende Promoventin der Universität Witten/Herdecke zeigt, dass man mit gewaltfreiem Widerstand bei der Erziehung aggressiver und selbstzerstörerischer Kinder weiter kommt.

Wie mit solchen Kindern, die auffälliges Verhalten zeigen oder gar suizidgefährdet sind, umgehen? Gibt es jenseits von Prügeln (ist gesetzlich verboten) oder einem antiautoritär- defensiven Erziehungsstil weitere Wege, Eskalationszustände einzugrenzen? Diese Frage beschäftigt die Forscherin Carmelite Av

Gesellschaftswissenschaften

Junge Deutsche zwischen nationaler und europäischer Identität

Sozialwissenschaftler der International University Bremen (IUB) untersuchten die Einstellung deutscher Jugendlicher zu Europa für die Studie “Jugend und europäische Identität”

Der EU-Verfassungsentwurf vom Juni 2003 soll die politische Integration Europas und die Identifikation der EU-Bürger mit Europa stärken. Inwieweit europäische Jugendliche bereits jetzt eine spezifisch europäische Identität empfinden und welche Bedeutung sie dem EU-Einigungsprozess zumessen, untersucht die Stud

Gesellschaftswissenschaften

Computer und Internet bestimmen Arbeitsalltag

Bis zu 80 Prozent der Beschäftigten arbeiten am Desktop

Computer und Internet bestimmen zunehmend den Arbeitsalltag der Beschäftigten, in manchen Branchen arbeiten mehr als 80 Prozent der Angestellten überwiegend am Computer. Dies geht aus einer Erhebung des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervor, die heute, Donnerstag, veröffentlicht wurde. Demnach verrichten in Deutschland im Schnitt 41 Prozent der Mitarbeiter im verarbeitenden Gewerbe und 57 Prozent

Gesellschaftswissenschaften

Leidenschaft, die Leiden schafft, ist kulturbedingt

Wissenschaftler der Universität von Sunderland haben eine weltweite Studie zum Thema Eifersucht veröffentlicht.

Demnach sind die eifersüchtigsten Männer in Brasilien beheimatet, während in Japan die Männer am wenigsten eifersüchtig sind. Schwedische Männer und Frauen zeigten sich am meisten betroffen davon, dass ihr Partner eventuell Sex mit einer anderen Person haben könnte, berichtet BBC-Online.

Zwischen den Psychologen herrschen weltweit Konflikte darüber, ob Eifersucht e

Gesellschaftswissenschaften

Jugend 2003: Affinität zu Sekten und Esoterik

Psychologie-Kongress zeichnet karriereorientiertes Bild der jungen Generation

Das Bildnis der “neuen Jugend” unterscheidet sich deutlich von der “Null-Bock-Generation” der 80-er und 90-er Jahre. Zu diesem Schluss kommen Experten beim 8. Europäischen Kongress für Psychologie, der derzeit in Wien stattfindet. Große Affinität zu Esoterik und Sekten bildet offensichtlich eine Antipode zur Leistungsgesellschaft. 80 Prozent der Befragten geben an, dass Sterne ihr Leben beeinflussen.

Gesellschaftswissenschaften

Gegensätze ziehen sich nicht an

Partnerwahl zielt auf Ähnlichkeiten ab

Die sprichwörtliche Suche nach dem reichen Ehegatten scheint nicht die Regel bei der Wahl des Lebenspartners zu sein. Amerikanische Forscher haben nämlich bei Untersuchungen der zwischenmenschlichen Beziehungen entdeckt, dass bei der Partnerwahl auf ähnliche Lebensumstände mehr geachtet wird als auf Gegensätze, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Die neue Studie spottet über die so häufig als Klischee gebrachten Vorurtei

Gesellschaftswissenschaften

Psychologen erforschen Gehgeschwindigkeiten in 20 deutschen Städten

Es gibt Menschen, die hetzen täglich von Termin zu Termin. Andere haben Depressionen und schleppen sich förmlich durchs Leben. Und dann gibt es beispielsweise Menschen, die haben gute Laune und gehen im Sturmschritt durch die Welt. Alle gemeinsam bestimmen sie das Lebenstempo der Stadt, in der sie leben.

Eine der bisher aufwändigsten Studien zur Untersuchung der Gehgeschwindigkeit in deutschen Städten zeigt, dass es beim Lebenstempo regionale Unterschiede gibt. Forscher der Professur Wirt

Rückmeldung