Wer mit sehr wenig Schlaf auskommen muss, ist besser beraten, eher frühmorgens als spätabends ins Bett zu gehen. Denn laut einer Pilotstudie an der Stanford University über die Auswirkungen von Schlafentzug reagieren Menschen auf einen Mangel zwar sehr unterschiedlich. Teilnehmer der Studie konnten sich aber an den begrenzten Schlafzeitraum besser anpassen, wenn sie in den frühen Morgenstunden das Bett hüteten.
“Wir gingen davon aus, dass je weniger Schlaf die Probanden erhielten, umso schl
“Big Five” des Charakters können sich das ganze Leben hindurch ändern
Entgegen bisheriger Vermutungen ändern sich die fünf wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale das ganze Leben hindurch. Die Persönlichkeit steht nicht mit 30 fest, behaupten Wissenschaftler der University of Berkeley/Kalifornien. Sie untersuchten 132.515 Personen im Alter zwischen 21 und 60 Jahren auf die so genannten “Big Five”: Offenheit, Neurotizismus (emotionale Labilität), Extrovertiertheit, Verträglichkeit und Ge
Reale oder fiktive Selbstmordfälle in den Medien lösen keinen Nachahmungseffekt, den sogenannten Werther-Effekt, bei den Rezipienten aus.
Bedenklicher sind hingegen medial vermittelte Darstellungen von Selbstmordmethoden sowie solche vermittelten Normen und Werte einer Gesellschaft, die langfristig Einfluß auf die Suizidrate haben können. Zu diesem Ergebnis gelangte Professor Dr.Christa Lindner-Braun von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.
Mitarbeiter reagieren kontraproduktiv – Produktivität sinkt
Wird unhöfliches Verhalten am Arbeitsplatz nicht kontrolliert, ist dies ein schleichendes Gift für die Produktivität. Eine Untersuchung von Forschern der University of South Florida hat gezeigt, dass 69 Prozent der befragten Personengruppe an ihrem Arbeitsplatz herablassend behandelt werden und sich dies in ihrer täglichen Arbeit niederschlägt. Die Ergebnisse präsentieren die Studienleiter Lisa Penney und Paul Spector auf de
Wenn der Mann arbeitslos wird, suchen Frauen in Deutschland eher eine bezahlte Arbeit, um das Familieneinkommen aufzustocken. In England dagegen wächst die Anzahl von Haushalten, in denen kein Erwachsener Arbeit hat. Die Soziologin Frances McGinnity vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin hat nach den Ursachen geforscht.
In ganz Europa ist die Arbeitslosigkeit gewachsen. Arbeitslosigkeit trifft nicht nur den Einzelnen, sondern auch die ganze Familie. Diesen Aspekt ha
Rund 30 Jahre, nachdem die europäischen Rechtsvorschriften zur Sicherung gleicher Rechte für Männer und Frauen verabschiedet wurden, zeigen die heute von der Kommission vorgestellten Forschungsarbeiten auf, dass Frauen immer noch weniger verdienen, weniger interessante Arbeitsplätze besetzen und die Last der häuslichen Pflichten tragen. Zur Unterstützung des Bemühens der Kommission um eine bessere Gleichstellung der Geschlechter sind weitere Forschungsarbeiten vonnöten. Diese können dann in die Stra
Forscherin untersucht phonetisches Erlernen von Fremdsprachen
Wissenschaftler haben einen anderen Weg gefunden, der einem Menschen das Erlernen einer Sprache erleichtern soll: Am Ende des ersten Lebensjahres werden die Kleinkinder mehrere Stunden von chinesischen Babysittern betreut. Nach Angaben von US-Forschern hat diese Methode den Kindern geholfen, die Sprache phonetisch zu erfassen. Das berichtet die Neurologin Patricia Kuhl beim jährlichen AAAS-Meeting in Denver.
Die K
Verräterische Küsse: Menschen drehen den Kopf lieber nach rechts – Asymmetrien bleiben ein Leben lang
Zwei Drittel aller menschlichen Nasen zeigen beim Küssen nach rechts: Genau wie schon als Embryo im Mutterleib drehen die meisten Menschen auch als Erwachsene den Kopf lieber zu dieser Seite. Diese Erkenntnis gewann Prof. Dr. Onur Güntürkün (Fakultät für Psychologie der RUB) durch seine zweieinhalbjährige Beobachtung küssender Paare im öffentlichen Raum. Er konnte so erstmals die ble
Die allgemeine Stimmungslage der Deutschen hat sich vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen zum Jahresende 2002 erheblich verschlechtert.
Dies ist eines der Ergebnisse der von GMS Dr. Jung Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung durchgeführten Generationenstudie 2002.
Die Demokratiezufriedenheit und die Akzeptanz des politischen Systems in Deutschland leidet bundesweit in allen Altersschichten, die Unz
Die letzte Bundestagswahl ist längst Vergangenheit und in der Rückschau sieht mancher manches anders als vorher. Leipziger und Hannoveraner Psychologen nahmen sich dieses Themas an und starteten via Internet eine Umfrage nach der Wahrnehmung der Wahl im Vorfeld und in der Rückschau. Die vermeintlichen Wahlchancen der Parteien spielten dabei ebenso eine Rolle wie Persönlichkeitsaspekte der Befragten, die eventuell mit ihrer politischen Orientierung und ihrer Wahrnehmung im Zusammenhang stehen.
Neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung
Unter dem Titel “Wollen Frauen den neuen Mann?” hat die Konrad-Adenauer-Stiftung eine aktuelle Studie zur Genderdiskussion herausgegeben, in der die beiden Sozialwissenschaftler Peter Döge und Rainer Volz der Frage nach gegenseitigen Vorurteilen von Frauen und Männern nachgegangen sind. Mit ernüchternden Ergebnissen: Nur ungefähr 20 Prozent zählen zu den “neuen Männern”, 20 Prozent sind traditionell eingestellt, 25 Prozent bezeichnen die Aut
Weibliche Jugendliche geben häufiger an, unter Alpträumen, Stimmungswechseln und aggressivem Verhalten zu leiden.
Männliche Jugendliche hingegen schätzen ihr eigenes Verhalten selbst wesentlich unproblematischer ein. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Andreas Linde in einer Studie, die er an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters der Universität zu Köln erstellt hat.
Im Vergleich zwischen den beiden Geschlechtern zeigt sich, dass
Sozialpädagogin der Freien Universität Berlin untersucht Frauen, die ihren Partner getötet haben.
Wenn Frauen ihre Partner töten, reagiert die Gesellschaft mit Entsetzen. Denn das traditionelle Bild der Frau scheint unvereinbar mit den modernen Gewalttätern männlichen Geschlechts. In einer neuen Studie, die als Dissertation am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Freien Universität Berlin entstanden ist, kommt Barbara Kiesling zu dem Schluss, dass es weit mehr Fä
Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Mitarbeiter kaum ein Thema
Arbeitnehmer über 50 bleiben ihrem Job hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen treu. Der Grund für den Verbleib in der Arbeitswelt ist zu 68 Prozent durch die finanzielle Notwendigkeit bedingt. 64 Prozent haben den Wunsch das Einkommen noch zu steigern. Seitens der Arbeitgeber werden sie zum Verbleiben nur wenig ermutigt. Diese Ergebnisse stammen aus einem Bericht des “Conference Board”.
Aus dem Bericht g
Wer Mutter oder Vater verliert, hat weniger Chancen auf eine höhere Schulbildung oder qualifizierte Ausbildung, zeigt eine Studie aus dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.
Wenn ein Elternteil stirbt, hat dies auch heute noch einschneidende Folgen für die Kinder, sagt der Soziologe Dr. Steffen Hillmert vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Zusätzlich zu der Trauer um den Verlust müssen die Kinder auch damit zurechtkommen, dass sie im Lauf ihrer Au
Max-Planck-Studie belegt: Einzigartige Fähigkeit von Hunden, mit Menschen zu kommunizieren, ist Resultat ihrer gezielten Domestizierung
Hunde sind geschickter als Menschenaffen, wenn es darum geht, Signale des Menschen richtig zu interpretieren und beispielsweise verstecktes Futter zu finden. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Harvard University, Cambridge/USA, jetzt herausgefunden. Im Gegensatz dazu verfügen Wölfe, die von Mensc