Gesellschaftswissenschaften

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Konsumenten hängen an "ihrer" Marke

Marketingforscher der Universität Mannheim zeigen in einer Studie die Gefahren von Markenumbenennungen auf / Nur jeder fünfte Wechsel verläuft erfolgreich / Hoher Werbeaufwand ist unverzichtbar

Raider hieß plötzlich Twix, aus der KKB-Bank wurde die Citibank – mancher Markennamenwechsel wurde in der Vergangenheit quasi über Nacht vorgenommen. Sehr häufig zur Verwirrung von Konsumenten und zum Nachteil der Anbieter. Denn nur in einem von fünf Fällen, so eine Studie des Instituts für Ma

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Gehaltszuschlag für große Männer

Eine neue Studie belegt erstmals den Zusammenhang zwischen Körpergröße und Verdienst in Deutschland. Sie zeigt, dass große Männer in den alten Bundesländern durchschnittlich mehr verdienen als kleine. Mit den Daten des vom DIW Berlin erhobenen Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) stehen für das Jahr 2002 erstmals auch Angaben zu Körpergröße und -gewicht zur Verfügung. Mit diesen Daten war es möglich zu analysieren, ob sich zwischen unterschiedlich großen erwerbstätigen Personen Verdienstunterschiede erge

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Sterbehilfe: Welchen Spielraum gewährt das Grundgesetz?

Eine weitgehende Liberalisierung der Sterbehilfe – etwa nach holländischem Vorbild – wäre verfassungsrechtlich bedenklich. Zu diesem Schluss kommt Dr. Tobias Linke, Jurist an der Universität Bonn, in seiner soeben erschienenen Dissertation “Grundrechtliche Spannungslagen am Lebensende”. Auch die heute vielfach praktizierte passive Sterbehilfe bei Wachkoma-Patienten, beispielsweise durch Abbruch der künstlichen Ernährung oder Umstellung auf die bloße Flüssigkeitsgabe, sei ohne dezidierte Patientenverf

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Kleinkinder: Fernsehen schadet der Psyche

Link zwischen TV-Konsum und Verhaltensauffälligkeit entdeckt

Kinder, die im Alter zwischen einem und drei Jahren Fernsehen, entwickeln mit sieben Jahren häufig Verhaltensauffälligkeiten, berichtet das Fachmagazin Pediatrics. Eine Studie des Children Hospital and Regional Medical Center in Seattle hat ergeben, dass jede Stunde TV-Konsum in diesem Alter die Rate an Verhaltensstörungen um fast zehn Prozent ansteigen lässt.

Zu den häufigsten dieser Verhaltensstörungen zählt die

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Umfrage von Chemnitzer und Bremer Soziologen: 70 Prozent der Deutschen für EU-Osterweiterung

Repräsentative Umfragen von Chemnitzer und Bremer Soziologen erforschen Einstellungen zur bevorstehenden Erweiterung der Europäischen Union

Am 1. Mai 2004 treten zehn Länder mit insgesamt 75 Millionen Menschen der Europäischen Union bei. Entgegen dem Deutschland eine eher pessimistische Stimmung attestierenden Eurobarometer der Europäischen Union, sehen die Deutschen der EU-Osterweiterung grundsätzlich optimistisch entgegen. Zu diesem Schluss kamen jetzt Soziologen der Technischen Un

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Tarifvereinbarungen bieten Chancen zur Verbesserung der Lehrstellensituation

Tarifliche Vereinbarungen zur Ausbildungsförderung werden in der aktuellen Auseinandersetzung um die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe oft als die “bessere” Alternative zur Gewinnung zusätzlicher Ausbildungsplätze diskutiert. Eine vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut in der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) durchgeführte Studie hat die in den letzten Jahren bestandenen Vereinbarungen der Tarifparteien zur Ausbildungsförderung

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Kultur der Reproduktion: Neue Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für demografische Forschung

Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung Rostock hat eine neue unabhängige selbstständige Nachwuchsgruppe. Sie heißt “Die Kultur der Reproduktion” und wird von Dr. Laura Bernardi geleitet. Im Mittelpunkt der neuen Forschungsgruppe steht die Frage nach der soziokulturellen Einbettung des reproduktiven Handelns in den Regionen Europas, in denen das Fertilitätsniveau in den 1980-er und 1990-er Jahren rapide auf sehr niedrige Werte gefallen ist; dies sind – neben Deutschland – Süd-, Zentral- u

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Ernährungswende: Wege zu einer nachhaltigen Ernährung

Neues Forschungsvorhaben entwickelt Strategien, die Konsumentenbedürfnisse, Umweltauswirkungen und Gesundheitsfragen integriert betrachten

Noch vor 50 Jahren war Ernährung in Deutschland überwiegend Familien- und Frauensache im privaten Umfeld, aber Ernährungsgewohnheiten unterliegen einem Wandel. Die Situation heute: Die Nachfrage nach Snacks und Fast-Food-Gerichten boomt und für das schnelle Kochen zuhause haben vorverarbeitete Produkte immer größere Bedeutung. Gleichzeitig steht ab

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Neues Befragungsinstrument: Wie Mitarbeiter ihre Arbeitsbedingungen wirklich einschätzen

Wie es den Beschäftigten eines Unternehmens geht und was sie bedrückt, hat großen Einfluss auf die Qualität der (Zusammen-)Arbeit. Seit einigen Jahren nutzen Personalabteilungen daher Befragungen, um die Befindlichkeiten der Belegschaft auszuloten. Doch die Sache war bisher einseitig, die Rücklaufquoten waren schlecht, alle Fragen schienen gleich wichtig – welche Aussage nun ein Einschreiten erforderte, war unklar. RUB-Arbeitswissenschaftler um Prof. Dr. Heiner Minssen und Dr. Rüdiger Piorr haben ei

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Gender Mainstreaming: Die Strategie für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Praxistest

Das Schwerpunktthema auf den Online-Seiten des DJI widmet sich im April dem “Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe”. Die Projekt-Verantwortlichen berichten im Thema-Interview u.a. über erste Erfolge, aber auch die Schwierigkeiten bei der Implementierung von Gender Mainstreaming Prozessen. Arbeitsinstrumente des Gender Mainstreaming werden vorgestellt, relevante Literatur und Links sind aufgeführt und im Blick von außen erklärt der Tübinger Soziologie Dr. Reinhard Winter, warum die Betei

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Mit welchen Problemen kämpfen Elite-Führungskräfte?

Was den Elitestatus von Führungskräften ausmacht, darüber informierten sich rund 80 Teilnehmer, vornehmlich aus der Region kommend, auf dem Landauer Frühjahrssymposium. Bereits zum neunten Mal lud der Bereich Psychologie des Arbeits- und Sozialverhaltens der Landauer Universität zu einem Seminar über aktuelle Themen aus der Organisationspsychologie ein. Beleuchtet wurde in diesem Jahr die aktuelle, durchaus kontrovers geführte Elitediskussion aus organisationspsychologischer Sicht.

Die vier

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Zwischenergebnisse der BLK-Studie "Lebenslanges Lernen"

Was fördert, was hemmt?

“Lebenslanges Lernen” ist derzeit ein wichtiges Schlüsselwort in allen Bereichen des Lernens. Um den Zusammenhang zwischen dem lebenslangen Lernen und seinen Rahmenbedingungen zu beleuchten, initiierte die wissenschaftliche Begleitung des BLK-Modellprojekts “Lebenslanges Lernen”, eine Online-Befragung, die das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität in Landau durchgeführt hat. Die Ergebnisse der beiden Befragungswellen liegen nun v

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Patienten fühlen sich für ihre eigene Gesundheit verantwortlich

Bertelsmann Stiftung: Politik sollte verständliche Informationen zugänglich machen

Vier von fünf Erwachsenen suchen auf eigene Faust nach Informationen rund um Gesundheit und Krankheit. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Mehr als ein Drittel der Befragten sammeln schon vor dem Arztbesuch Informationen und lassen diese in das Gespräch mit dem Arzt einfließen. Über 70 Prozent der Patienten begründen ihre Suche damit, dass jeder Einzelne durch sein Verhalten besser zur Gen

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Lebenserwartung in den Stadt- und Landkreisen unterscheidet sich um bis zu drei Lebensjahre

Spitzenreiter sind die Landkreise Tübingen, Bodenseekreis, Böblingen und Breisgau-Hochschwarzwald

Die Lebenserwartung der Baden-Württemberger liegt mit 77 Jahren für neugeborene Jungen und 82,7 Jahren für neugeborene Mädchen bundesweit an der Spitze und international mit in der Spitzengruppe. Innerhalb des Landes bestehen jedoch Unterschiede von bis zu drei Jahren zwischen den einzelnen Stadt- und Landkreisen. Dies zeigt eine gemeinsame Studie des Mannheimer Forschungsinstituts Ökon

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Hat die Korrelation zwischen der Geburtenrate und der Frauenerwerbsquote ihr Vorzeichen geändert?

Als Folge des Geburtenrückganges seit den 60-er Jahren stehen die OECD-Länder an der Schwelle zu enormer Alterung der Bevölkerung. Aus Sicht vieler Demografen und insbesondere von Bevölkerungsökonomen besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Geburtenrückgang und steigender Frauenerwerbstätigkeit, weil Beruf und Familie in einem Konkurrenzverhältnis zueinander stehen. Zeigte sich bis Anfang der 80-er Jahre ein negativer Zusammenhang zwischen Geburtenrate und der Frauenerwerbsquote, weisen neue emp

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Borderline-Störung besser therapieren

Vernachlässigung und Gewalterfahrung in der Kindheit gehören zu den wichtigsten Ursachen der Borderline-Persönlichkeitsstörung, die sich u. a. durch eine instabile Gefühlswelt und selbstschädigendes Verhalten auszeichnet. Das ergab eine Studie, die Dr. Dr. Andreas Remmel über zwei Jahre hinweg an der RUB durchführte. Aufbauend auf seinen Ergebnissen entwickelte er eine verbesserte Behandlungsstrategie. Für sein Projekt wurde er mit einem der Pfizer-Forschungspreise der RUB ausgezeichnet.

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