Der erste bemannte Raumflug Chinas ist erfolgreich abgeschlossen. Die Raumkapsel mit dem Astronauten Yang Liwei landete am Donnerstagmorgen ohne Probleme im Grasland der Inneren Mongolei in Nordchina. Dem Astronauten «geht es gut», berichtete das staatliche Fernsehen. Die Suchmannschaften erreichten die Kapsel kurz nach der Landung um 6.23 Uhr Ortszeit (0.23 Uhr MESZ). Der 38-Jährige kletterte weitgehend ohne Hilfe aus dem Raumschiff, winkte und setzte sich auf einen bereit stehenden Stuhl. In seinem
Das Umfeld eines hellen Sterns im Sternbild Zwillinge ist nach Ansicht von US-Forschern der bislang wahrscheinlichste Quell für die Entstehung außerirdischen Lebens. Der Himmelskörper 37 Gem liege in 42 Lichtjahren Entfernung, nordöstlich des Sternbilds Orion, und sei ein bisschen strahlender und heißer als unsere Sonne, berichtete die Astrobiologin Maggie Turnbull von der University of Arizona in Tucson (US-Staat Texas) nach Angaben der britischen Fachblatts «New Scientist» (Nr. 2416, S. 16). Turnbu
Neues Großteleskop auf La Palma untersucht mit extremer Empfindlichkeit die Gamma-Strahlung von fernen Galaxien und explodierenden Sternen
MAGIC, das weltweit größte Gammastrahlen-Teleskop, wird am 10. Oktober 2003 auf dem Roque de los Muchachos, dem höchsten Berg der spanischen Insel La Palma, in 2225 Metern Höhe, offiziell eingeweiht. Das “Major Atmospheric Gamma Imaging Cherenkov”-Teleskop soll die energiereiche Strahlung von fernen Galaxien, Quasaren und Supernovae-Resten untersu
Zu einer ungewöhnlichen Verbindung von Kunst und Wissenschaft ist es in Dresden gekommen. Mit Hilfe der Strömungsmechanik sei dem Institutsdirektor für Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität (TU) Dresden, Roger Grundmann, die Revolutionierung des Holzblasinstrumentes Fagott gelungen, teilte die Hochschule am Dienstag mit.
Grundmann habe den so genannten S-Bogen, das doppelt gekrümmte metallene Verbindungsrohr zwischen Mundstück und Instrument, untersucht. Er optimierte das
Bestrahlt man ein Material mit Nuklearpartikeln, wird das Material üblicherweise stark beschädigt. In Nuklearreaktoren führen die bestrahlungsbedingten Kollisionen zu einer Unordnung der Kristallstruktur und ändern die mechanischen und chemischen Eigenschaften der inneren Strukturen des Reaktors. Es gibt jedoch Ausnahmen. Französischen Forschern des CNRS und der CEA (Zentrum für Atomenergie), in Zusammenarbeit mit deutschen Forschern des FZ-Rossendorf in Dresden, ist es überraschenderweise g
Eine internationale Kooperation von Astrophysikern der U.S.A., Frankreichs (CNRS/IN2P3), Schwedens, Großbritanniens, Chiles, Japans und Spaniens hat im Rahmen des „Supernova Cosmology Projekt“ (SCP), durch Beobachtung von 11 neuen Supernovae mit dem Hubble Weltraumteleskop, entscheidende Ergebnisse erhalten, die bestätigen, dass das Universum sich aufgrund einer mysteriösen „schwarzen Energie“ schneller und schneller ausdehnt. Die Supernova vom Typ 1a sind vom Standpunkt ihrer Leuchtkraft her
Der Geminga Pulsar ist der Neutronenstern, der der Erde am nächsten ist. Seine Entfernung von der Erde beträgt „nur“ 500 Lichtjahre. Er dreht sich sehr schnell um seine eigene Achse und wurde zum ersten Mal vor 30 Jahren beobachtet.
Ein internationales Forscherteam, in Zusammenarbeit mit Forschern des CNRS in Toulouse, konnte zum ersten Mal, dank des XMM-Newton Satelliten, den Pulsar und insbesondere zwei riesige symmetrische Röntgenstrahlströmungen beobachten. Diese sind mehr als 3,12 Bil
Erster europäischer Flug zum Mond soll nun am 28. September starten
Mehr als drei Jahrzehnte nach der letzten Apollo-Mondlandung der Amerikaner wollen jetzt erstmals die Europäer den immer noch geheimnisvollen Erdtrabanten erkunden. «SMART 1» heißt die 350 Kilogramm schwere und mit zehn Experimenten bestückte Sonde, die in dieser Woche auf dem europäischen Raumfahrtbahnhof von Kourou im Dschungel von Französisch-Guyana startklar gemacht wird.
In der Nacht zum 28. September
Die deutsch-amerikanische Weltraumsonde Galileo ist nach 14 Jahren im All am Sonntag, 21.09.2003 in die Jupiter-Atmosphäre geflogen und ist dort verglüht. Dies berichtete die US-Raumfahrtagentur NASA.
Galileo sei wie geplant mit einer Geschwindigkeit von etwa 170.000 Stundenkilometern auf den Planeten Jupiter gerast, wo die Sonde dann kontrolliert abgestürzt sei, hieß es am Sonntag. Im NASA-Standort in Pasadena (US-Staat Kalifornien) wurde mit einer großen Party das Ende einer erfolgr
Der Raum zwischen den Sternen ist keineswegs leer. Er enthält Gas und Staub, allerdings unter extremen Bedingungen: Die Temperaturen liegen mit weniger als minus 260 Grad Celsius nur knapp über dem Absoluten Nullpunkt, die Dichte ist unvorstellbar gering – ein Vakuum, das sich auf der Erde nicht verwirklichen lässt.
Dennoch entstehen aus dieser interstellaren (“zwischen den Sternen” vorkommenden) Materie auch heute noch neue Sterne. Um solche Vorgänge zu enträtseln, haben Wissenschaft
Jeden Tag wird die Erde einige Sekunden lang von Gammastrahlen bombardiert, die durch verheerende Explosionen in entfernten Galaxien erzeugt werden. Solche Explosionen werden als Gammastrahlenblitze (“Gamma Ray Bursts“ – GRBs) bezeichnet und ähneln Supernovae.
Astronomen untersuchen mit dem ESA-Röntgenstrahl-Observatorium XMM-Newton die Röntgenstrahlen, welche ein bis zwei Tage lang nach dem Blitz ausgestrahlt werden, um die Ursachen dieser außerordentlichen Explosionen zu verstehen.
US-Wissenschaftler haben ein neues Sternsystem in der Umgebung der Andromeda-Galaxie entdeckt. Wie die Case Western Reserve Universität in Cleveland (Ohio) mitteilte, ist die neue Galaxie so verstreut und transparent, dass die Astronomen sie bis jetzt nicht als solche wahrgenommen hatten. Das neue Sternsystem wurde «Andromeda VIII» getauft.
«Dies ist besonders aufregend, da es uns erlaubt, das fortdauernde Wachstum der nahen Andromeda-Galaxie von kleineren Galaxien aus zu verfolgen», sagte H
Die 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) teure amerikanisch-deutsche Erfolgssonde Galileo soll am Sonntag in die Jupiteratmosphäre eintauchen und verglühen. Damit wird nach Angaben der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA sichergestellt, dass die Sonde nicht auf die Oberfläche des Jupitermondes Europa trifft und ihn mit Bakterien von der Erde verseucht. Am Mittwoch wollte die NASA weitere Einzelheiten über den geplanten Absturz bekannt geben.
Kurz vor dem Eintauchen der Sonde in die J
Die jüngste Entdeckung eines großen Asteroiden, der durch unser Sonnensystem fliegt, bringt die Studien der Europäischen Weltraumorganisation ESA über diese und andere wandernde Himmelskörper ins Rampenlicht.
Der ESA-Satellit mit dem Infrarot-Weltraumobservatorium (Infrared Space Observatory – ISO) hat aufgezeigt, dass es vielleicht bis zu zwei Millionen Asteroiden, die größer als ein Kilometer sind, im sogenannten “Asteroidengürtel” des Weltraums gibt. Gravitationseinwirkungen der Planeten
Die Lichtgeschwindigkeit ist für alle Ausbreitungsrichtungen stets die gleiche, unabhängig von der Bewegung der Strahlungsquelle oder des Beobachters. Diese zentrale Aussage Al-bert Einsteins spezieller Relativitätstheorie wurde von der Arbeitsgruppe um Achim Peters (seit Oktober 2002 Juniorprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin) mit bisher unerreichter Genauigkeit experimentell bestätigt (Müller et al., Physical Review Letters 91, 020401 (2003)).
Der erste experimentelle Nachweis
Nach mehrfacher Verzögerung wegen technischer Probleme hat die Weltraumbehörde NASA am Montagmorgen ihr neues Infrarot-Teleskop «Space Infrared Telescope Facility» (SIRTF) ins All geschickt. Das Observatorium soll in die Tiefe des Universums blicken, Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxien aufspüren und damit für die Infrarot-Astronomie das erbringen, was das Hubble-Weltraumteleskop im Bereich des sichtbaren Universums enthüllte.
Die neuen «Augen» wurden von Cape Canaveral in Florida aus mi