Sehen kann man Neutrinos nicht. Sie passieren die Netzhaut genauso unbemerkt, wie sie die Erde in ihrem gesamten Durchmesser durchqueren können, ohne eine Spur zu hinterlassen. Trotzdem eröffnen solche Elementarteilchen tiefere Einblicke.
als das Licht und könnten sogar dunkle Materie sichtbar machen – wenn es gelingt, genügend dieser flüchtigen Informanten einzu-fangen.Am Physikalischen Institut der Universität Erlangen-Nürnberg sind die Lehrstühle von Prof. Dr. Gisela Anton und P
Astronomen-Team identifiziert mehrere metallarme Galaxien in der Umgebung der Milchstraße, die möglicherweise jüngsten Sternsysteme im Universum
Alle chemischen Elemente, die schwerer sind als Wasserstoff und Helium, wurden erst im Laufe von Jahrmilliarden bei thermonuklearen Reaktionen im Inneren von neu geborenen Sternen gebildet. Von daher ist zu erwarten, dass der Gehalt an schwereren Elementen in jenen Galaxien am geringsten ist, die wir nur in sehr großen Entfernungen, also in
Ernüchternde Erkenntnis für Mars-Enthusiasten: Auf dem Roten Planeten hat es nach neuen Analysen möglicherweise niemals Ozeane oder andere große Gewässer gegeben, die als wichtig für die Entwicklung von Leben gelten. Das schließen US-Forscher aus der Untersuchung des Marsbodens. Sie hatten nach so genannten Karbonaten wie etwa Kalkstein gefahndet, die sich auch in irdischen Ozeanen ablagern und in Mars-Gewässern wegen der kohlendioxidreichen Atmosphäre reichlich entstanden sein sollten.
Wie
Als erste in der Reihe der Mars Scout Missionen (relativ kleine, kostengünstige Missionen mit Nutzlasten, die neue Forschungsmethoden oder Technologien einsetzen) hat die NASA Anfang August die Landesonde Phoenix mit einem Start im Jahre 2007 ausgewählt. Das Max-Planck-Institut für Aeronomie (MPAE) in Katlenburg-Lindau ist an der Mission Phoenix beteiligt.
So wie sich der mythische Vogel Phoenix nach dem Verbrennen immer wieder neu aus der Asche erhebt, so ist die Mission Phoenix die Neuau
Physiker der Universität Bonn haben einen Laser zum Patent angemeldet, der nahezu alle Farben von Infrarot über das gesamte sichtbare Spektrum bis in den UV-Bereich erzeugen soll – und das ohne den Einsatz kostspieliger optischer Kristalle, sondern mit Hilfe einer einfachen Glasfaser. Vorteile könnte der neue Laser vor allem für Mediziner bieten, beispielsweise bei der Diagnose von kleinsten Tumoren.
Wer schon einmal wegen eines auffälligen Muttermals beim Hautarzt war, kennt das Prozedere:
Die ESA-Raumsonde “SMART-1” wird voraussichtlich am 3. September 2003 neben zwei Kommunikationssatelliten mit einer Ariane-5 zum Mond starten. Ein im Max-Planck-Institut für Aeronomie (MPAE) entwickeltes Infrarotspektrometer befindet sich – neben mehreren weiteren Messinstrumenten – an Bord der Raumsonde.
Die kaum kühlschrankgroße Raumsonde ist die Nr. 1 in einer Reihe von Missionen, die neue Technologien erproben und auf kostengünstigem Wege interessante Ergebnisse liefern soll. SMART steht
Potsdamer Forscher haben bei einer unserer Nachbarsonnen im Sternbild Großer Wagen eine bewohnbare Zone identifiziert. Im Planetensystem von 47 Ursae Majoris könnte theoretisch Leben auf einer zweiten Erde sprießen, schreiben Prof. Siegfried Franck und Kollegen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gemeinsam mit US-Kollegen aus Texas im Fachblatt «Journal of Astrobiology» (Bd. 2, S. 35). Einen solchen Planeten selbst haben die Forscher in der gemäßigten Zone des 45 Lichtjahre entfernte
Die magnetischen Gesetze des Nanokosmos haben Physiker der Ruhr-Universität um Prof. Dr. Hartmut Zabel gemeinsam mit Kollegen an der Universität Uppsala, Schweden, mit einer neuen Methode experimentell untersucht: Sie stellten einen Kristall aus wechselweise atomar dünnen Eisen- und Vanadiumschichten her. Durch den nachträglichen Einbau von Wasserstoffatomen in die nicht-magnetischen Vanadiumlagen konnten sie die Wechselwirkungen zwischen den Eisenschichten gezielt und reversibel variieren. Sie besti
Was wäre, wenn wir die Erde in ein anderes Planetensystem versetzen würden? Gäbe es dann noch Leben? Im Planetensystem 47 Ursae Majoris, das unserem Sonnensystem am ähnlichsten ist, findet sich tatsächlich eine bewohnbare Zone. Dies veröffentlichten Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Universität Texas in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift International Journal of Astrobiology.
Siegfried Franck, Werner von Bloh und Christine Bounama vom Potsdam-Ins
SMART-1-Satellit erforscht mit neuer Technik den Mond
Das Europäische Weltraumprogramm ESA wird bei der Mondreise des SMART-1-Satelliten erstmals seinen neu entwickelten Ionenantrieb testen. Dies gab die Organisation in einer Presseaussendung heute, Freitag, bekannt. Gemeinsam mit zwei Satelliten der Indischen Weltraumorganisation, darunter der “Insat 3E” und der “Eutelsat e-Bird communication”-Satellit, wird der 367 kg schwere SMART-1 in das Weltall fliegen. Dabei wird eine Ariane-5-
Ein deutsches Instrument an Bord des NASA-Marslanderoboters «Spirit» ist beschädigt. Wie die Weltraumbehörde am Donnerstag bestätigte, hat der von der Johannes Gutenberg- Universität in Mainz entwickelte Mössbauer-Spektrometer bei den ersten Tests nach dem Start des Roboters am 10. Juni «den Erwartungen nicht entsprochen».
Der gleiche Spektrometer an dem am 7. Juli gestarteten Schwester-Roboter «Opportunity» funktioniere jedoch fehlerfrei. Die NASA versuche in Zusammenarbeit mit Wissenschaft
Die moderne Astrophysik treibt die Radioastronomen der Universität Bonn in immer kargere Regionen – nun sogar in die Höhenwüste Chiles: Zusammen mit dem Physikalischen Institut der Universität zu Köln und der Universität von Nagoya in Japan wollen sie auf dem mit 5000 Meter höchst gelegenen Plateau der Atacama-Wüste in den chilenischen Anden ein Radioteleskop für Submillimeter-Wellenlängen installieren. Die Bonner Forscher beteiligen sich an diesem Projekt mit der Entwicklung eines neuartigen Spekt
Ein internationales Team von Wissenschaftlern, zu dem auch Professor Peter Drummond und Dr. Karen Kheruntsyan des Instituts für Physik der University of Queensland gehören, sind auf bestimmte Atomstrukturen gestoßen, die mit menschlichen Verhaltensweisen vergleichbar sind.”Atomare Wechselbeziehungen sind wie menschliche Beziehungen”, so Professor Drummond, Direktor des Australian Research Council Centre of Excellence for Quantum-Atom Optics (ACQAO).
“Oft liebt man jemanden oder hasst
Magnetismus hat auch heute noch nichts von seiner Faszination eingebüßt. In den letzten zehn Jahren konzentriert sich die Forschung auf das Verhalten von Materialien, deren Übergang in den geordneten magnetischen Zustand möglichst erst am absoluten Nullpunkt, dem so genannten “quantenkritischen Punkt” eintritt, sei es durch chemische Veränderungen oder andere externe Einflüsse. Quanten- statt thermische Fluktuationen bestimmen dann die Physik und die Frage ist, welche unbekannten Phänomene sie he
Astronomen entdecken große Mengen an molekularem Gas und Staub in dem am weitesten entfernten bisher bekannten Quasar
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn haben gemeinsam mit Kollegen aus Frankreich und den USA in dem am weitesten entfernten Quasar J1148+5251 eine gigantische Ansammlung von Gas nachgewiesen. Die Strahlung von Kohlenmonoxid (CO) und Staub kommt aus einer Zeit, als das Universum nur ein Sechzehntel seines heutigen Alters erreicht
Mit einem Verfahren aus der Chaostheorie unterdrücken Forscher des Max-Planck-Instituts für Physik komplexer Systeme Störungen bei der Sprachübertragung / Neue MaxPlanckForschung erschienen
Wenn es darum geht, Sprache technisch zu verarbeiten und zu übertragen, wird Rauschen zu einem erheblichen Störfaktor. Prof. Holger Kantz und seine Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden haben ein völlig neues Verfahren zur Rauschunterdrückung erfunden: Es basiert au