Als die Ariane-5-Rakete der European Space Agency (ESA) am Dienstag Morgen vom Weltraumhafen Kourou in Französisch Guyana abhob, nahm sie auch Hochtechnologie aus Kassel mit auf ihre lange Reise durch das Weltall. Ein winziger Sensor, entwickelt von Physikern des Instituts für Mikrostrukturanalyse und Analytik (IMA) an der Universität Kassel unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Kassing, soll dabei helfen, die Geheimnisse der ältesten Objekte in unserem Universum zu lüften – der Kometen. Der Ka
Dudenhausen: “Erfolgreicher Start ist Beweis für europäische Spitzenleistung”
Die Rosetta-Mission ist am Dienstag morgen an Bord einer Ariane-5 Rakete vom Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana gestartet. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wolf-Dieter Dudenhausen, beglückwünschte die Techniker der Europäischen Weltraumagentur ESA. “Der erfolgreiche Start ist ein Beweis für europäische Spitzenleistung.” Auf der 10,5 Jahre langen Reise zum Kome
Doktorand an der Universitäts-Sternwarte untersucht Entwicklung der Zwerggalaxie NGC 1569
Ein direkter Blick in die Phase einer ausbruchartigen Entstehung von Sternen, dem so genannten Starburst einer Galaxie ist dem Astrophysiker Peter Anders von der Georg-August-Universität Göttingen gelungen. Er untersuchte das Sternhaufensystem der Zwerggalaxie NGC 1569 – die Starburst-Galaxie, die der Erde am nächsten liegt. Dazu hat er Archivdaten aus mehreren Beobachtungsprojekten mit dem Weltr
Zeitschau im Attosekundenbereich – Die schnellste Stoppuhr der Welt
Wie die renommierte englisch-amerikanische Zeitschrift “Nature” in der neuesten Ausgabe am 26. Februar berichtet, gelang jetzt einem Team Bielefelder und Wiener Experimentalphysiker, deren Forschungen die Volkswagen-Stiftung mit über einer halben Million Euro fördert, erstmalig die Erzeugung und der Nachweis isolierter einzelner ultrakurzer Röntgenstrahlungs- und Elektronenpulse. Diese sind nur 250 Attosekunden lang,
Max-Planck-Forschern gelingt erstmals die direkte Beobachtung, wie ein Stern von einem massereichen Schwarzen Loch zerrissen und dann verschlungen wird
Heute geht man davon aus, dass Schwarze Löcher auch im Kern nicht aktiver Galaxien zu finden sind. Direkter Beleg dafür wäre das Auseinanderreißen einzelner Sterne, deren Verschwinden von extrem intensiven Ausbrüchen elektromagnetischer Strahlung begleitet sein müsste. Astrophysikern des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Phys
Größter Edelstein Lucy 50 Lichtjahre von der Erde entfernt
Der größte Diamant der Welt heißt Lucy, er wurde am Valentinstag 2004 entdeckt. Es handelt sich um einen Stern in der Konstellation Centaurus, der etwa 50 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, berichten Forscher des Harvard Smithsonian Center of Astrophysics. Lucy wiegt zehn Mrd. Billionen Billionen Karat (eine Eins mit 34 Nullen dahinter).
Der kosmische Edelstein besteht aus Kohlenstoff und ist nach Ansicht der For
Kometenmission zur Erforschung der Ursprünge des Lebens – DLR koordinierte Lander-Konsortium Philae
Reisestrecke – mehr als fünf Milliarden Kilometer. Reisezeit – zehneinhalb Jahre durch unser Sonnensystem. Reiseziel – ein Komet mit einem Durchmesser von etwa vier Kilometer. Dies sind die Eckdaten der Rosetta-Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA, die am 26. Februar 2004 um 08.16 Uhr MEZ vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten soll.
Licht wird heute vielfach als Informations- und Energieträger eingesetzt. Ein prominentes Beispiel betrifft die optische Kommunikationstechnik. So saust das Licht beim modernen Telefonieren zwar mit Lichtgeschwindigkeit durch das Glasfaserkabel. In der Wechselwirkung mit dem Material erfährt es aber Modifikationen, so ändert sich beispielsweise die Farbe oder der zeitliche Verlauf des Signals. Doch das Licht kann auch seine Umgebung verwandeln, in diesem Fall das Glas, was wiederum eine Rückwirkung a
Am 26. Februar 2004 um 4.16 Uhr oder 4.36 Uhr Ortszeit (8.16 Uhr oder 8.36 Uhr Mitteleuropäische Zeit) soll von Kourou in Französisch-Guayana aus die ESA-Mission “Rosetta” zu einer spektakulären Kometenmission starten. Die Raumsonde besteht aus zwei Teilen – dem Orbiter “Rosetta” und einem integrierten Landegerät, das erst vor wenigen Tagen “Philae” getauft wurde (http://www.dlr.de/dlr/News/pi06_2004.html). Beide treten ihren Flug gemeinsam an und sollen sich nach einer räumlich und zeitlich langen R
Göttinger Astrophysiker hat mit neuem Verfahren Umgebung von Sonnenflecken untersucht
Die Bewegungen der rund um Sonnenflecke gelagerten kleinen magnetischen Gebiete, die durch rollenförmige Strömungen unter der Sonnenoberfläche verursacht werden, sind erstmals von Göttinger Wissenschaftlern exakt gemessen worden. Diese magnetischen Gebiete bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 300 Metern pro Sekunde – das entspricht der Schallgeschwindigkeit auf der Erde – tendenziell strahlenfö
Der US-Rover «Spirit» hat zum ersten Mal ein winziges Loch in einen Felsen auf der Oberfläche des Planeten Mars gebohrt. Der Roboter habe besser funktioniert als erwartet, sagten NASA-Wissenschaftler am Samstagabend. «Wir haben hier Geschichte geschrieben», meinte NASA-Experte Stephen Gorevan. Der Felsen sei sehr hart gewesen, sodass die Bohrung drei Stunden gedauert habe. Gorevan: «Dass es gelungen ist, ein kreisrundes Loch zu bohren, ist mehr, als wir uns jemals erträumt haben könnten.» Das 2,65 Mi
Begleitet vom Jubel in der US-Weltraumbehörde NASA in Pasadena (Kalifornien) hat der Roboter «Opportunity» am Samstag seine erste Erkundungsfahrt auf dem Mars begonnen. Die bisher empfangenen Daten bestätigten nach Angaben von Wissenschaftlern die frühere Existenz von Wasser auf dem Roten Planeten.
Eine Woche nach seiner Ankunft auf dem Mars startete der Rover von seinem Landegerät aus. Alle sechs Räder hatten den NASA-Angaben zufolge nach dem Verlassen der Rampe des Landegeräts sofort fest
Erkrankungen in Japan am häufigsten
Röntgenstrahlung ist jährlich für viele Tausende tödliche Krebserkrankungen verantwortlich. Zu diesem Ergebnis ist die bisher umfangreichste Analyse der vorliegenden Daten gekommen. Die Wissenschaftlerin Amy Berrington von der Oxford University betonte, dass neben den großen Vorteilen von Röntgenuntersuchungen und Computertomografie-Scans auch die quantifizierbaren Risiken berücksichtigt werden müssen. “Ist eine Durchleuchtung aus medizinischen Grü
Der «kränkelnde» Marsrover «Spirit» hat erstmals wieder ein Bild zur Erde gesendet. Die Aufnahme zeigt den Arm des Landeroboters, wie er in Richtung eines Felsens greift. Eine NASA-Sprecherin sagte am Donnerstag, der Rover sei nach Software-Problemen wahrscheinlich in der kommenden Woche wieder voll einsatzfähig.
Bereits in der Nacht zum Montag soll der Zwillingsbruder «Opportunity» erstmals über die Oberfläche des Roten Planeten rollen. Der am 25. Januar gelandete Rover habe seine Vorderräd
Die Entdeckung von Felsformationen auf dem Mars hat Wissenschaftler in aller Welt in Euphorie versetzt. Gesteinsformationen, die auf dem Panoramabild zu sehen sind, das der zweite Mars-Rover «Opportunity» zur Erde beamte, könnten den ultimativen Beweis liefern, dass es auf dem roten Planeten einst Wasser gab. «Wir stehen kurz vor dem coolsten geologischen Ausflug der Geschichte», jubilierte Astronomieprofessor Steve Squyres, der die Auswertung der wissenschaftlichen Rover-Daten leitet.
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Am 29. Januar 2004 startete pünktlich um 12:58 Uhr MEZ eine Sojus FG-Rakete mit einem Progress-M1-Raumschiff zur Internationalen Raumstation ISS. Das Docking ist für den 31. Januar 2004 um 14:20 Uhr MEZ vorgesehen. Mit an Bord ist eine Reihe neuer wissenschaftlicher Experimente, an denen auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt ist. Gemeinsam mit Wissenschaftlern und Ingenieuren der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie russischen Spezialisten haben Wissenschaftler des