Neuer Rekordhalter mit deutscher Beteiligung entdeckt
Eine internationale Forschergruppe aus Japan, den USA und dem Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg hat mit Hilfe des Sloan Digital Sky Surwey (SDSS) die mit Abstand größte Gravitationslinse entdeckt. Es handelt sich um einen Galaxienhaufen, der von einem weit hinter ihm liegenden Quasar vier getrennte Bilder erzeugt (Nature, 18./25. Dezember 2003).
Schon Albert Einstein hatte aus seiner allgemeinen Relativität
Weltweit erstmalig haben Physiker der Universität Bonn einzelne Atome gefilmt, wie sie auf einer Art Förderband aus Laserstrahlen über einen knappen zehntel Millimeter transportiert werden. Ihr spektakuläres Experiment werden sie am Montag, 15.12., in der Zeitschrift Optics Express publizieren; die Filme sind dann online auf der Internetseite http://www.opticsexpress.org/ abrufbar.
Bereits im Jahr 2000 war es der Arbeitsgruppe um Professor Dr. Dieter Meschede gelungen, einzelne Cäsiumatome
TU-Professor Aris C.-Dreismann machte bei Streuversuchen mit Neutronen und Elektronen eine sensationelle Entdeckung in molekularer Materie
Ein Wassermolekül besteht aus einem Sauerstoffatom und zwei Wasserstoffatomen, laut Chemieunterricht. Führt man an einer Wasserprobe jedoch Streuversuche mit genügend schnellen Neutronen oder Elektronen aus, woraufhin die experimentelle Betrachtungszeit extrem kurz wird, so findet man, vereinfach formuliert, pro H2O Molekül plötzlich 1,5 anstelle d
Ein neu entwickeltes und bereits getestetes System zur Fragmentseparation soll demnächst in der weltweit modernsten kernphysikalischen Experimentieranlage implementiert werden.
Die Atomphysik ist eine Wissenschaft, die sich hauptsächlich auf Experimente gründet. Fortschritte auf diesem Gebiet sind daher stark davon abhängig, ob es gelingt, die Leistungsfähigkeit der Anlageninstrumentierung zu verbessern. Angesichts der Vielfalt der nuklearen Phänomene und der entsprechenden Längen-
Lösung könnte Innovation bei Signalübertragung bewirken
Wissenschaftlern der Harvard-Universität ist es gelungen, Lichtstrahlen zum Stillstand zu bringen. Im Vakuum erreicht Licht eine Geschwindigkeit von rund 300.000 Kilometer pro Sekunde. In den vergangenen Jahren haben Forscher immer wieder Lichtstrahlen so weit verlangsamt, dass sie nur noch ein paar Meter pro Sekunde schnell waren. Einen Stillstand in der Form, dass alle Photonen intakt blieben, erreichten Wissenschaftler aber bi
Max-Planck-Forscher haben neues Messverfahren entwickelt, mit dem man ultraschnelle Lichtpulse im Attosekunden-Bereich erstmals direkt messen kann
Wenn man die Dynamik ultraschneller biologischer, chemischer oder atomarer Prozesse sichtbar machen und untersuchen will, muss man sie mit extrem kurzen Attosekunden-Laserpulsen belichten. Doch solche Lichtblitze konnten bisher nur indirekt, über die Kreuzkorrelation zwischen ihnen und dem sie erzeugenden Laserpuls, gemessen werden. Wissen
Gut drei Jahrzehnte nach der letzten Mondlandung im Dezember 1972 durch Apollo 17 richtet die internationale Raumfahrt ihre Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf den Erdtrabanten. Sowohl in Europa als auch in den USA gebe es zur Zeit ein hohes Interesse an Szenarien, sich wieder in Richtung Mond zu bewegen, sagte der Präsident der EADS Space Transportation, Josef Kind, am Dienstagabend in Bremen. «Wahrscheinlich aus zwei Gründen: Erstens ist der Mond viel nahe liegender, und zweitens ist der Mars zu we
Eine neu entwickelte, innovative Technik für Flüssigkeitsstrahlen im Mikro- und Nanometerbereich dürfte Prozesse, Technologien und Anwendungen in der Lebensmittelindustrie, der pharmazeutischen Industrie und anderen Branchen nicht nur erleichtern, sondern auch voran treiben.
Zu einer kontrollierten Produktion von Objekten in den Größenordnungen Mikrometer und Nanometer, seien es nun Strahlen oder Kapseln, gehört ein hohes Maß an Genauigkeit und Präzision. So muss beispielsweise die Größe ei
Unsere Milchstraße ist, wie die meisten anderen Spiralgalaxien auch, von einem ausgedehnten Halo unsichtbarer dunkler Materie umgeben. Der Halo ist mindestens zehnmal größer und zehnmal schwerer als Teil den wir sehen können. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik haben Supercomputersimulationen der Entwicklung eines solchen Halos durchgeführt um die zu erwartende Struktur zu verstehen. Wenn die dunkle Materie aus Neutralinos besteht, dann könnte Gammastrahlung die bei deren Selbstan
In der Nacht vom 24. zum 25. Dezember wird Europas erste Mars-Sonde – Mars Express – ihren Bestimmungsort erreichen und in eine Umlaufbahn um den Roten Planeten einschwenken. Nahezu zeitgleich soll ihr Lander Beagle 2 auf der Marsoberfläche weich aufsetzen. Dem European Space Operations Centre ESOC, das als Kommunikationszentrale zwischen Erde und Mars dient, dürften die aufregendsten Stunden und Minuten seit seiner Gründung 1967 bevorstehen.
Von Tag zu Tag nimmt die Spannung beim Europäis
Das erste Bild mit dem VLT-Interferometer
Einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg [1] gelang es erstmals, die äußere Hülle von Eta Carinae, einem der hellsten und aktivsten Sterne in unserer Galaxis, räumlich aufzulösen. Die am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte in Chile durchgeführten Messungen zeigen, dass diese Hülle deutlich von der für Sterne typischen Kugelform abweicht – sie ist s
Die Auswahl des Targets ist ein entscheidender Parameter für die Auslegung von Versuchsanlagen für die kernphysikalische Forschung. Zur Auswahl des besten Targets für ein neues Versuchszentrum wurden deshalb zahlreiche Werkstoffe, Abmessungen, Wärmeableitverfahren und Temperaturprofile berechnet und simuliert.
Zur Erforschung der Eigenschaften und der Natur subatomarer Teilchen werden in modernsten High-Tech-Versuchsanlagen komplizierte Experimente durchgeführt. Da diese Teilchen extrem kle
Eine Dampfmaschine ist um so besser, je mehr Arbeitsleistung sie aus einer gegebenen Brennstoffmenge herausholen kann. Der maximal mögliche Wirkungsgrad jeder Maschine ist jedoch durch Naturgesetze beschränkt. Dies gilt auch für die Effizienz von “Quantenmaschinen”, bei denen bestimmte Quantenzustände gezielt in andere Quantenzustände überführt werden sollen.
Bisher war aber unbekannt, wie groß der bestmögliche Wirkungsgrad von Quantenmaschinen in der Praxis sein kann. Wissenschaftler der T
Finanzierung des digitalen Radioteleskops LOFAR gesichert / 25.000 über ultraschnelles Internet verbundene Sensoren ermöglichen Suche nach den Anfängen des Universums
50 Millionen Euro für den Bau des digitalen Radioteleskops LOFAR Low Frequency Array) im Norden Mitteleuropas erhält ein internationales Konsortium unter Führung des holländischen Instituts ASTRON in Dwingeloo, hat das holländische Kabinett in seiner Sitzung am 28. November 2003 beschlossen. Damit ist die Finanzierung f
Der Weg zu den Sternen – Status und Perspektiven der Astronomie und Astrophysik in Deutschland 2003 – 2016. DFG legt neue Denkschrift vor.
Die moderne astronomische Forschung befasst sich mit faszinierenden Fragen: Wie ist das Universum entstanden? Welchem Schicksal geht es entgegen? Wie bilden sich Sterne, Galaxien und Schwarze Löcher? In den letzten Jahren wurden bei der Beantwortung dieser Fragen außerordentliche Fortschritte erreicht. Gleichzeitig haben technische Innovationen neu
BMBF startet Advents-Kalender zur europäischen Marsmission im Internet
Wenn ab dem kommenden Montag die ersten Schokoladenfiguren aus den Adventskalendern geholt werden, öffnet sich auch das erste Türchen im Weihnachtskalender des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Unter der Adresse www.bmbf.de erfahren Besucherinnen und Besucher der Homepage jeden Tag Neues rund um die europäische Raumfahrtmission zum Mars. Der Missionskalender dauert einen Tag länger als herkömmlic