Physik Astronomie

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Ein "Drachenkopf" auf der Oberfläche von Titan

Internationalem Astronomen-Team gelingen mit adaptiver Optik tiefgründige Durchblicke auf die Oberfläche des Saturnmonds Titan

Neue Aufnahmen der Oberfläche des Saturnmondes Titan von bisher unerreichter Klarheit und Schärfe sind einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg gelungen. Die Messungen wurden mit einem neuartigen Beobachtungsinstrument am Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte

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Superscharfes Infrarot-Auge für die europäische Südsternwarte

Ein neuartiges Infrarotinstrument am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte ermöglicht die Bildschärfe eines 200-Meter-Riesenteleskops

Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien, Staubscheiben um junge Sterne, Planeten anderer Sonnen zu erforschen, erfordert Messungen mit extremer Bildschärfe. AMBER, der “Astronomical Multi BEam Recombiner”, ist ein neues Instrument, das Licht von gleich drei der 8,2 Meter-Einzelteleskope der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile mit

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Venus Transit am 8. Juni – Himmelsphänomen, das kein heute lebender Mensch je beobachten konnte

Es ist noch gar nicht lange her, da begeisterte uns alle die “totale Sonnenfinsternis”. Mit den unvergesslichen “Sofi”-Sonnenfinsternisbrillen zum Schutz vor der Sonnenstrahlung auf der Nase legten am 11. August 1999 Jung und Alt den Kopf in den Nacken und schauten “nach oben”. Ein nicht minder faszinierendes Himmelsphänomen – der so genannte Venus Transit – erwartet uns am 8. Juni. An diesem Tag wird die Venus als dunkler Punkt vor der grellen Sonnenscheibe vorbeiziehen. Da lohnt es sich wieder ein

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Giga-Datenbits mit Nano-Bauteilen superschnell transportieren

Festkörperphysiker der Universität Jena jetzt in neues Europäisches Exzellenznetz eingebunden

“Mit Hochfrequenz” bedeutet, dass viel in kurzer Zeit passiert. Entwickelt man neue Hochfrequenzelemente für die Datenkommunikation, so will man damit noch größere Datenmengen in noch kürzerer Zeit übertragen. Dabei sollen die Bauelemente der Zukunft, die Computer oder Handys zu diesen Höchstleistungen befähigen, möglichst klein sein. Dieser nicht ganz trivialen Aufgabe wollen sich nun Forsc

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Angeborener lebensbedrohender Salzverlust durch die Niere aufgeklärt

Ein Forscherteam der Marburger Kinderklinik hat die Ursache eines angeborenen und lebensbedrohenden Salzverlusts durch die Niere, der gleichzeitig mit einer Innenohrtaubheit einhergeht, aufgeklärt. Dazu erscheint heute ein Aufsatz im “New England Journal of Medicine”.

Zum ersten Mal gelang es einem Marburger Forscherteam als Institution der Philipps-Universität, einen wissenschaftlichen Aufsatz in dem Spitzenjournal der Medizin, dem New England Journal of Medicine, am 25. März 2004 zu publi

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Neuseeländische Forscher belegen: Sonneneruption im November 2003 größer als bisher angenommen

Physiker der University of Otago in Dunedin, Neuseeland, haben festgestellt, dass die Rekorderuption auf der Sonne im November vergangenen Jahres noch wesentlich größer war als zunächst geschätzt. Zu diesem Ergebnis sind die Forscher mit Hilfe einer neuen Methode gekommen, bei der die obere Atmosphäre als riesiger Röntgenstrahlungsdetektor genutzt wird.

Bei der größten Sonneneruption aller Zeiten waren am 4. November 2003 so große Mengen an Strahlung freigesetzt und in Richtung Erde geschleu

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Gamma-Observatorium "INTEGRAL" legt Herz der Milchstraße frei

Internationales Forscherteam entdeckt mit dem ESA-Forschungssatelliten “INTEGRAL” etwa 100 Objekte im Zentrum unserer Galaxis

Bisher kannte man den Zentralbereich der Milchstraße im niederenergetischen Gamma-Licht nur als ein verschwommenes Band. Jetzt haben europäische Forscher, darunter auch vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, mit dem hochauflösenden Teleskop IBIS an Bord von “INTEGRAL” (International Gamma Ray Astrophysics Laboratory) festgestellt, da

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Neue Meilensteine für optische Technologien

Projekte des von der Universität Jena koordinierten Forschungsschwerpunktes Biophotonik positiv begutachtet

Biophotonik ist ein Kunstwort, unter seinem Dach vereint es die Bereiche Biotechnologie, Medizintechnik, Pharmazie und Lebensmittelherstellung mit optischen Technologien, genauer mit der Photonik. Biophotonik steht für das Anliegen des gleichnamigen deutschen Forschungsschwerpunkts, der seit 2002 von der Friedrich-Schiller-Universität Jena koordiniert wird. In ihm werden Forsc

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Mainzer Spektrometer liefern starke Argumente für eine wasserreiche Vergangenheit des Planeten Mars

Das Alpha-Röntgen-Spektrometer (APXS) des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie hat schwefelreiche Gesteinsablagerungen mit einer hohen Anreicherung von Brom gefunden

Detaillierte Beobachtungen des Marsrovers “Opportunity” zeugen von einer wasserreichen Vergangenheit unseres Nachbarplaneten Mars. Entscheidende Argumente dafür haben die beiden “Mainzer” Instrumente an Bord geliefert: Das Alpha-Röntgen-Spektrometer” (APXS) des Max-Planck-Instituts für Chemie, das die chemische Zusamm

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Vor 100 Jahren: Potsdamer entdeckt kaltes Gas vor heißem Stern

Der Raum zwischen den Sternen ist nicht leer. Er enthält Gas und Staub. Dass es, für uns unsichtbar, kaltes interstellares Gas gibt, entdeckte vor 100 Jahren der Potsdamer Astronom Johannes Franz Hartmann. Als Instrument benutzte er u.a. den 1899 auf dem Potsdamer Telegraphenberg aufgestellten Großen Refraktor (Bild). Der Potsdamer Große Refraktor ist ein Doppelfernrohr mit 80 bzw. 50 cm Linsendurchmesser. Er wird zur Zeit restauriert.

Das Weltall enthält mehr als Sterne. Es ist u.a. angef

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«Beagle 2» war bei Marslandung möglicherweise zu schnell

Die europäische Marssonde «Beagle 2» ist nach Angaben von Experten möglicherweise auf der Marsoberfläche zerschellt. Grund: Die Atmosphärendichte auf dem Planeten sei geringer gewesen als von den Wissenschaftlern angenommen. Auch atmosphärische Turbulenzen könnten nach Angaben von «Beagle 2»- Missionschef Mark Sims für die misslungene Landung verantwortlich sein. Die Geschwindigkeit der Sonde sei möglicherweise zu groß gewesen, um mit Hilfe von Airbags und Fallschirm eine sanfte Landung sicherzustell

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Venus-Transit: Venus zieht sichtbar vor der Sonne vorbei

In genau drei Monaten, am 8. Juni 2004, wird die Venus von der Erde aus gesehen vor der Sonne vorbeiziehen. Dieses Ereignis findet zwischen etwa 7:10 und 13:30 MESZ statt und ist von Mitteleuropa aus bei Sonnenschein gut zu beobachten. Dieser außerordentlich seltene “Venus-Transit” wurde bisher von keinem lebenden Menschen beobachtet; der letzte fand im Jahr 1882 statt. Die Venus ist der zweitnächste Planet der Sonne.

Transits des der Sonne nächsten Planeten – des Merkurs – sind w

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Gibt es ein Tempolimit für das Denken?

Göttinger Max-Planck-Forscher haben Geschwindigkeitsbeschränkung in komplexen neuronalen Netzwerken entdeckt

Die neuronalen Netzwerke im Gehirn bestehen aus einer Vielzahl ähnlicher Komponenten, die in scheinbar zufälliger Weise untereinander verbunden sind. Die Nervenzellen kommunizieren miteinander durch den Austausch von Pulsen über ihre Verbindungsstellen, die Synapsen. Doch anders als Atome in einem Kristall, die in einem regelmäßigen Gitter angeordnet sind, wachsen die synaptis

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Warum ist Eisen kein Material mit Gedächtnis?

Leipziger Max-Planck-Mathematiker haben entschlüsselt, welche Rolle die Kristallsymmetrie bei Phasenübergängen in Eisen sowie in Legierungen mit “Formgedächtnis” spielt

Warum manche Materialien wie zum Beispiel Eisen irreversibel ihre Form ändern können, während andere nach Erwärmung in ihre alte Form zurückkehren, haben jetzt Mathematiker des Max-Planck Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig gemeinsam mit Kollegen am California Institute of Technology und der

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Neuer Kühlmechanismus für die Quantentechnologie

Max-Planck-Wissenschaftler haben das erste universelle Verfahren zur Laserkühlung von Atomen und Molekülen entwickelt

Eine neue Methode, mit der man einzelne Atome gezielt abbremsen und präzise positionieren kann, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München verwirklicht . Das besondere an dieser Kühlmethode besteht darin, dass sie erstmals auch bei anderen Teilchen wie beispielsweise Molekülen funktioniert, die mit herkömmlichen Laserkühlverfahren ni

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TUM-Forschungsreaktor liefert die ersten Neutronen

Die Forschungs-Neutronenquelle FRM-II der Technischen Universität München in Garching hat heute die ersten Neutronen erzeugt. “Damit ist die Inbetriebsetzung der weltweit modernsten Neutronenquelle in das entscheidende Stadium getreten”, freut sich TU-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann. “Wir sind stolz auf unser Team, das seit Jahren den Weg zur Meisterleistung des FRM-II gebahnt hat.”

Beim ersten Anfahren des Forschungsreaktors wurden Neutronen bei einer Leistung von nur wenigen Kilowatt

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