Kölner Wissenschaftler tasteten den Mars erstmals mit Radiowellen ab
Seit dem 25. Dezember 2003 umkreist die europäische Raumsonde Mars Express den roten Planeten. Mit an Bord befindet sich auch das Radiowellenexperiment MaRS, das vom Hauptexperimentator Hochschuldozent Dr. Martin Pätzold vom Institut für Geophysik und Meteorologie geleitet wird. Nun gelang es den Forschern erstmals in Zusammenarbeit mit ihren amerikanischen Kollegen von der Stanford University, dem Jet Propulsion La
Um künftig leistungsstarke Materialien zu entwickeln, müssen Forscher in den unvorstellbar kleinen Bereich jenseits des Nanometers – in Bruchteile von Millionstel Millimeter – schauen. Dafür brauchen sie höchstauflösende Mikroskope. Das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen gründen daher das “Ernst Ruska-Centrum für höchstauflösende Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen”. Die Einrichtung befindet sich auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Das nationale Kompetenzzentrum wird die
Das Mössbauer-Spektrometer MIMOS II der Johannes Gutenberg-Universität Mainz liefert die ersten Daten von der Marsoberfläche. Vorläufige Analysen der ersten Bodenprobe zeigen nach Darstellung von Dr. Göstar Klingelhöfer vom Institut für Anorganische Chemie und Analytische Chemie das Vorhandensein des Minerals Olivine in dieser Probe und noch zuzuordnendes zweiwertiges Eisen (Fe2+) und eine Fe3+-Phase.
Nachdem sich der NASA-Rover “Spirit” nun frei auf der Marsoberfläche bewegen kann, wurde
Wie die US-Weltraumbehörde NASA mitgeteilt hat, wird sie die Wartungsmissionen zum Hubble-Weltraumteleskop einstellen. Dies bedeutet, dass seine Systeme nach und nach ausfallen werden.
Entgegen verschiedenen Berichten steht dieser Schritt nicht im Zusammenhang mit der von US-Präsident George Bush am 14. Januar vorgestellten neuen Raumfahrtstrategie. Er geht vielmehr auf die Empfehlungen nach der Untersuchung des Verlusts der Raumfähre Columbia im Februar 2003 zurück.
Die Untersuch
Mit mikroskopisch scharfen Fotos vom Marsboden hat die Sonde «Spirit» bei der NASA erneut Begeisterungsstürme ausgelöst. Die Bilder zeigen nach Experten-Angaben vom Samstag einen 3,5 mal 3,5 Zentimeter großen quadratischen Ausschnitt und sind so scharf, dass der Planetenboden «auf ein Sandkorn genau» gesehen werden kann. «Das schlägt alles bisher Dagewesene», sagte Rob Sullivan in NASA-Bodenzentrale in Pasadena (Kalifornien).
Unterdessen kommt «Spirits» Verstärkung immer näher: Durch mehrer
The mention of Argentina conjures any number of exotic or dramatic images … Eva Peron … dancing the tango … gauchos riding the plains … falling high-energy cosmic rays.
Well, perhaps high-energy cosmic rays haven’t worked their way into the travel brochures or spawned a Broadway musical just yet. Nevertheless, these rays – tiny particles from space that regularly pelt the earth – are the subject of one of the larges
Der NASA-Roboter «Spirit» hat knapp zwei Wochen nach der Landung auf dem Mars seine erste Exkursion begonnen. Er rollte am Donnerstagmorgen von der Plattform, auf der er seit seiner Landung ausgeharrt hatte, und fuhr einige Meter über den Marsboden. Im Kontrollraum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA im kalifornischen Pasadena brach Jubel aus, als die ersten Bilder knapp zwei Stunden später gegen 11.00 Uhr MEZ eintrafen. Sie zeigten die verlassene Landeplattform, die der Rover «zum Abschied»
Das größte mit dem Weltraumteleskop Hubble aufgenommene Bild zeigt die Geschichte des Universums
Die größte bisher mit dem Weltraumteleskop Hubble gewonnene Farbaufnahme wurde vergangene Woche auf der jüngsten Tagung der American Astronomical Society in Atlanta vorgestellt. Dr. Eric F. Bell vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg und Dr. Shardha Jogee vom Space Telescope Science Institute in Baltimore zeigten einen Vollmond-großen Himmelsausschnitt im Sternbild Fornax au
Wissenschaftlern um Mitsuo Takeda und Yoshinari Miyamoto von der Osaka University ist es gelungen, sichtbares Licht für eine Zeitdauer von rund 100 Nanosekunden einzusperren. Die Physiker nutzten dazu einen – mit einer definierten Lochgeometrie versehenen – Würfel, der aus fein gemahlenem Titanoxid und Epoxidharz aufgebaut ist.
Nach Aussage der Wissenschaftler erreicht man mit dieser Konstruktion, die eine Seitenlänge von 27 Millimeter besitzt, einen ähnlichen Effekt, wie er in schwarzen L
Ein wichtiger Beitrag zur ESA-Mission “Mars-Express” kommt von der TU München (TUM). Mit einem Spezialverfahren werten Wissenschaftler am Lehrstuhl für Photogrammetrie und Fernerkundung (Prof. Heinrich Ebner) riesige Mengen an Bilddaten aus, die seit gestern vom Orbiter des Mars-Express an die Erde geliefert werden.
Mit einer Spezialkamera, einer sogenannten High-Resolution-Stereo-Camera (HRSC), entwickelt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), wird während der kommenden Jahre
Die LTB Lasertechnik Berlin GmbH hat mit ELIAS III ein neues Modell ihrer Reihe höchstauflösender Spektrometer entwickelt. Damit wird eine Linienbreite von 20 Femtometern bei einer Wellenlänge von 193 Nanometern gemessen. Das entspricht einer spektralen Auflösung von 10 Millionen. Bisher lag der eigene Rekord bei 60 Femtometern. Ein Femtometer ist der billiardste, ein Nanometer der milliardste Teil eines Meters. ELIAS-Spektrometer werden vor allem als Messinstrument in der Mikrolithographie
Die Europäische Weltraumorganisation hat erste Aufträge für eine spektakuläre Mars-Sample-Return-Mission vergeben. Innerhalb der nächsten zehn Jahre will die ESA Bodenproben vom Roten Planeten zur Erde zurückbringen. Das europäische Aurora-Programm zur Vorbereitung eines möglichen bemannten Marsfluges bis zum Jahr 2030 gewinnt damit an Konturen.
Natürlich würde jeder am Mars interessierte Planetenforscher am liebsten vor Ort unseren Nachbarplaneten erkunden. Doch gibt es eine Altern
Die Europäische Weltraumagentur (ESA) in Darmstadt hat der NASA zu der gelungenen Landung ihres Mars-Roboters «Spirit» gratuliert. Die europäischen Wissenschaftler freuten sich mit den amerikanischen Kollegen über den Erfolg, sagte ESA-Flugdirektor Michael McKay am Sonntag. Die amerikanische Mars-Mission werde nicht als Konkurrenz empfunden. Beide Teams arbeiteten hervorragend zusammen und führten abgestimmt aufeinander unterschiedliche Experimente am Mars aus.
Die ersten Signale vom europäi
Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt soll eine Sonde den «Sternenstaub» eines Kometen einsammeln und zur Erde zurückbringen. An diesem Freitag wird die NASA-Sonde «Stardust» nach fünfjähriger Reise endlich den Kometen Wild-2 erreichen. In nur 300 Kilometer Entfernung soll die Sonde an dem Kometen – einem schmutzigen Ball aus Eis und Gestein – vorbeifliegen.
Mit seinem wie ein Tennisschläger geformten Staubfänger wird die Sonde winzige Partikel im Umfeld des Kometen einfangen. Der Kollekt
Internationales Forscherteam findet Hinweise, dass an der Supraleitung in bestimmten Metallen noch ein zweiter bisher unbekannter Mechanismen beteiligt ist
Bisher ging man davon aus, dass Supraleitung in exotischen Metallverbindungen auf einer rein magnetischen Kopplung der Elektronen beruht. Doch jetzt haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Physik fester Stoffe in Dresden bei aufwändigen Hochdruckexperimenten an Einkristallen der Verbindung CeCu2Si2 wichtige Hin
Aus einem besonderen Zustand der Materie, dem Bose-Einstein-Kondensat, lässt sich ein Atomlaser erzeugen. Doch bisher war mit den für die Anwendung interessanten Atomlasern nicht immer etwas anzufangen, weil sie empfindlich auf Magnetfelder reagieren. Dem Physiker Prof. Martin Weitz ist es mit einem Kunstgriff, einer “optischen Pinzette” und einem inhomogenen Magnetfeld, gelungen, Atomlaser zu erzeugen, die von Magnetfeldern unabhängig sind.
Tübinger Physiker veröffentlichen Forschungsergeb